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    „Das hieße auch Adoption“

    Wie aus einem TAGESZEITUNG-Streitgespräch eine harmonische Diskussion wurde: Sowohl Sven Knoll als auch Elena Artioli sprechen sich klar für die Gleichstellung der homosexuellen Ehe aus. Sven Knoll: „Ja, das hieße auch Adoption.“

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    Kommentare (42)

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    • Unternehmer

      Unabhängig, wie man zum Thema steht.
      Aber diese Artioli ist wohl das Allerletzte! So was von hohl in der Birne, unglaublich. Wie schafft es jemand, der sich weder in deutsch noch in italienisch ausdrücken kann, der in einer Tour Stammtischsprüche von sich gibt, der weder Hausverstand noch ein Minimum an Kultur hat, wie schafft es so jemand in den Südtiroler Landtag?!?
      Wahnsinn.

    • bob marley

      zum fremdschämen was diese frau von sich gibt.

    • Ritsche

      Sind beide Experten zum Thema oder reden sie halt davon, weil sie meinen, sie müssten es tun, als gewählte und gutbezahlte Volksvertreter?

    • Besorgter Bürger

      Die Artioli ist immer für einen Lacher gut, aber eigentlich ist das, was sie hier von sich gibt, schon ein Grund zum Fremdschämen. Sie brabbelt da irgendwas vor sich hin, spricht keinen Satz zu Ende und macht Scherze, die keine sind. Vielleicht ist sie ja wirklich die Walsche, weil Deutsch kann sie jedenfalls nicht. Vermutlich ist ihr Deutsch das schlechteste im ganzen Landtag.

      Ich muss zugeben, ich habe mich nie wirklich mit dem Programm der Südtiroler Freiheit auseinandergesetzt. Ich bin überrascht, eine solche Position bei denen zu finden. Ich weiß nicht, wie die Basis der Partei dazu steht, aber Sven Knoll bringt das sehr überzeugend und vernünftig rüber. Dass gerade die Südtiroler Freiheit für Dinge steht, beim Gedanken daran der verkalkten SVP das Gipfele in den Cappuccino fallen würde, hätte ich nicht gedacht. Bravo! Der Sven wird mir immer sympathischer.

      • JoSeph

        Nun die Eva war diesbezüglich auch immer liberal; der Sven ist bekannt, dass er in anderen Dingen eher extrem ist. Zur Zeit sind die beiden neuen Abgeordneten der Südtiroler Freiheit jene, die bei Einwanderungsfragen extreme Positionen vertreten..

        • Tirola Bua

          Das Recht „Tirol den Tirolern“, „Kenia den Kenianern“ oder „Indien den Indern“ ist also extrem?

          • MichiH

            Was hat Tirol mit Südtirol zu tun?

            • Garuda

              @MichiH

              Was hat grün mit dunkelrot zu tun?

              Dümmer gehts wohl nicht, oder hast du aus der Geschichte nichts gelernt, als dass du wüsstest, was Tirol mit Südtirol zu tun hatund umgekehrt?

              Oder willst du behaupten, dass das heutige Österreich nichts mit Vorarlberg, Tirol, Kärnten, Steuermark, Salzburg und Burgenland zu tun hat, weil eigentlich die Landesbezeichnung Österreich sich eindeutig aus der Gebiets- und Herrschaftsbereichen der Herzogtümer ob und unter der Enns entwickelt hat?

              MichiH, es wäre besser, wenn du deine Dummheit hier nicht immer durch dümmste Sprüche, die vielleicht nur du selbst als lustig empfindest, darlegen würdest.

              Aber typisch grün-dunkelrot: Besserwisser und dennoch bis heute keinen einzigen Beitrag zu gesellschaftlichen Weiterentwicklung geleistet, denn wofür die Grünen in Südtirol stehen, ist durch den Fall der Berliner Mauer symbolisch zu Grabe getragen worden und auch China hat seinen Steinzeitkommunismus längst abgelegt, wo doch Millionen von Menschen durch den Kulturkampf Maos und durch die chinesischen Hungersnöte, die aus der Planwirtschaft heraus entstanden sind, elendlich gestorben sind.

              Aber die Grünen scheinen ohnehin ein sehr kurzes historisches Gedächtnis zu haben, obwohl sie einen der renomiertesten Südtiroler Zeithistoriker unter ihren Landtagsmandataren haben, denn sie überblicken kaum ihre eigene, sehr kurze politische Entwicklungsgeschichte, die keine 40 Jahre beträgt, wenn sie schon längst vergessen haben, dass sie Zufluchtsort und Hort der pädophilen Riege waren.

              So MichiH, was war nun nochmal deine Frage? Was hat Südtirol mit Tirol zu tun? Eigentlich vielmehr, als die heutigen Grünen mit den Pädophilen und Kinderschändern, stimmts?

            • Natürlich

              Der Benutzer namens Garuda kann sicherlich belegen, dass die Grünen in Südtirol dafür stehen, was durch den Fall der Berliner Mauer symbolisch zu Grabe getragen worden ist.

          • Natürlich

            Oha: Tirola Bua hat also keine Probleme mit Parolen von rechtsextremen Parteien („Deutschland den Deutschen“ von der NPD).

            • Franz

              Der Blödsinn von den linken Linken ist auchnicht besser, mit ihren Gutmenschenpolitik, deren heuchlerischen Doppelmoral, sieht man ja dass das auch nichts bringt.

          • Garuda

            @Tiroler Bua

            Ja, das ist extrem, denn jeder Nicht-Inder hätte heute also kein Bleiberecht in Indien?
            Hätte kein Recht, das Land zu verlassen und sich in eine andere Gegend oder Region zu wechseln?

            Das ist Extremismus pur, denn nebenbei bemerkt: Wer oder was ist ein Tiroler, damit man deinen Spruch verstehen oder besser einstufen könnte?

            Bevor du diese Frage nicht beantwortest, bleibt deine Aussage nicht nur extremistisch, sondern auch rassistisch und Menschen verachtend.

        • Garuda

          @JoSeph

          Gehst du nicht am Thema vorbei mit einem solchen Beitrag?

          Wo sind die STF, die sich eindeutig rechts positioniert, auch wenn Sven was anderes behauptet, einwandererfeindlich?

          Ich habe die leise Hoffnung, dass sich vielleicht die STF, auch wenn Herr Konoll in der Ehefrage vielleicht ein bisschen auf Privatinteressen schaut 🙂 , zu einer liberalen Partei entwickeln würde, denn das wäre mit einer Unabhängigkeit Südtirols von Italien, mit allen drei Sprachgruppen der SüdtirolerInnen, also ein mehrsprachiges Ländle, auch vertretbar.

          Denn in einem Punkt hat er logisch folgerichtig argumentiert: Wenn die STF sich schon für die Selbstbestimmung eines Volkes einsetzt, dann muss sie zu allererst die Selbstbestimmung und die freie Entscheidungsmöglichkeit des Individuums voraussetzen oder folgerichtig voraussetzen.

          Da muss ich dem schönen Sven gratulieren, dennoch bleibt für mich die STF weiterhin unwählbar, solange sie sich nicht wirklich zu einer liberalen Partei oder Bewegung entwickelt, die die Drei- oder gar Mehrsprachigkeit des Landes Südtirol anerkennt und egal in welcher politischen Richtung sich Südtirol entwickelt in den nächsten Jahrzehnten (bei Italien, Freistaat oder gar Österreich?), bleibt die Bevölkerungszusammensetzung eine soziale und politische Gegebenheit und jede/r in Südtirol Lebende/r ist SüdtirolerIn.

          • Besorgter Bürger

            „auch wenn Herr Konoll in der Ehefrage vielleicht ein bisschen auf Privatinteressen schaut “ – wissen Sie dahingehend jetzt mehr als ich?

            • Alex2

              Auch wenn er vielleicht selbst homo ist, ist es nicht selbstverständlich, das er sich für die Causa einsetzt.

            • Garuda

              @besorgter Bürger

              Warum sollte sich ein Bürger besorgt zeigen, welche sexuelle Orientierung ein Politiker haben sollte?

              Ich habe nur gemutmaßt und das darf man doch, denn wie oft wird über einen unverheirateten Mann, der auch offieziell keine Herzdame an der Seite hat gemutmaßt, dass er auf Männer stehe.

              Also ich weiß nicht mehr, könnte mir den schönen Sven aber schon als Männer liebend vorstellen.

          • JoSeph

            Deswegen weil ich eine Argumentation des Sven Knoll schlüssig finde, muss ich noch lange nicht die STF wählen.

    • JoSeph

      Ja bei der Stellungnahme der Artioli ging es mir ähnlich wie schon beschrieben. Man kann zum Teil guten Willen, aber absolut keine Logik entdecken: z. B. sagt sie „wenn z.B. dein Partner im Spital stirbt und du kannst ihn nicht mal besuchen gehen“. Ich denke das Besuchengehen ist vorher wichtig und nach dem Tod geht es um das Recht in der gemeinsamen Wohnung zu bleiben, zu erben, evtl. Hinterbliebenen-Rente; Versicherungspolicen udgl.
      Auch ihre Argumente bezüglich Adoption sind nicht schlüssig. Wenn jemand will, dass sein Kind nie „gemobbt wird“, dann ist es besser keins zu kriegen oder zu adoptieren. Jedenfalls kann ein adoptiertes Kind auch eines Hetero-Paares wegen der Hautfarbe oder anderer Körpermerkmale gemobbt werden, und es werden trotzdem immer wieder Kinder aus exotischen Völkern/Ländern adoptiert. Ich weiß z. B. von einem Adoptivkind, das aus Ungarn stammt, also äußerlich nicht auffällig ist, und doch mit der ganzen Situation nicht zurecht gekommen ist und vielleicht „mißraten“ ist.
      Ein Kompliment dem Sven Knoll! Sehr gute Argumentation – kaum eine so gute in einem Südtiroler Medium gehört oder gelesen!

    • Alex2

      Mit Gesetzen kann man sehr wohl die „Gesellschaft ändern“ ( ich hätte es nicht do ausgedrückt)!
      Wundert sich heute noch jemand über mehrsprachige Familien, über Paare aus zwei verschiedenen Nationen oder dass Frauen wählen und studieren dürfen? Nein!

    • Alex2

      Abgesehen davon: danke an Sven Knoll und Elena Artioli für diese öffentliche Stellungnahme!

      • Garuda

        @Alex2

        Mich beeindruckt eher die Haltung Svens in diesem Thema und diesen Punkten, denn von einer rechtsgerichteten Partei ist das nicht so selbstverständlich, dehalb würde ich mehr ihm danken, als der Helene, denn diese schwimmt ja von rechts nach links, mal mittig und dann doch ausländerfeindlich, und dann wieder im Liberal PD, also die Frau (und nicht als Frau allgemein!) ist ja völlig unglaubwürdig.

        Helene, nicht nur du bist als „gemischtsprachige“ in deutsche Schulen gegangen, aber vielleicht hat das was mit dir persönlich zu tun, dass du immer die „Walsche“ geblieben bist, denn zu meiner Zeit gabs auch schon Mitschüler am Land und in der Stadt (Oberschule), die aus gemischtsprachigen oder gar rein italienischsprachigen Familien stammten, aber ich kann mich beim besten Willen nicht erinnern, dass diese MitschülerInnen jemals die „Walschn“ genannt wurden.

    • Alex2

      Sehr intelligent ausgedrückt, Sven:“Niemand kann einer Frau verbieten ein Kind zu haben“.
      Das ist ein Foto der Realität und das nicht seit heute!

    • Franz

      Frau Artioli hat nicht ganz unrecht, wenn sie meint Kinder die von Homosexuelle aufgezogen werden, werden oft gemobbt.
      Ich finde auch Kinder haben ein Recht auf einen Vater und einer Mutter.
      Man sollte Kindern ersparen gemobbt zu werden.
      Von Gleichstellung der Homo Ehe zu reden ist wohl etwas überzogen, denn es gibt wohl einen wesentlichen Unterschied. Während eine Man Frau Partnerschaft Kinder zeugen können, bleiben die sexuellen Aktivitäten homosexueller Paare hinsichtlich Fortpflanzung folgenlos und so gesehen leisten sie auch keinen Beitrag zum Fortbestand der Menschheit.

      Auch in Deutschland wird darüber diskutiert.
      Bundesrat drängt auf Gleichstellung der Homo-Ehe
      CSU- bzw. der bayerische Justizminister Winfried Bausback (CSU) wandte sich gegen eine Öffnung der Ehe. Damit würden Dinge gleichgesetzt, die nicht gleich seien, sagte er vor der Länderkammer. „Das Institut der Ehe ist ein Wert für sich.“
      Spiegel online

    • Albert

      TZ filmt mit Handys???

    • Franz

      Ich verstehe diese ganze Diskussion nicht.
      Wenn Homosexuelle einen Kinderwunsch haben , was ja durchaus verständlich ist, dann sollten sie sich therapieren lassen.
      Joseph Nicolausi, Psychotherapeut aus den USA.
      Seine Therapien sollen durchaus erfolgreich sein.
      Seine Spezialitaet ist es, Leute mit homosexuellen Neigungen so zu therapieren, dass sie sich in die heile Welt der heterosexuellen Beziehung einfuegen koennen, deren Happy End und Kroenung ja bekanntlich die Ehe mitsamt dem ihr entspriessenden Nachwuchs ist, Vorbei sind die Zeiten, in denen Homosexuellen nichts anderes uebrigblieb, als mit ihren pathologischen Neigungen zu leben oder dem Tip des Herrn Freud zu folgen, der meinte, Homosexuelle taeten am besten daran, ihre fehlgeleiteten Triebe zu sublimieren. Seine Vorschlaege dazu, wie diese Sublimierung von statten gehen koennte, waren ja durchaus konstruktiv. Der maennliche Homosexuelle – so meinte er – koennte sich zum Beispiel als Herrenschneider betaetigen und bei dieser Taetigkeit seine Triebe auf eine der Gesellschaft nuetzliche Weise befriedigen. Konkrete Aussagen dazu, wie die weibliche Homosexuelle dieses Problem

      • JoSeph

        Aha, dann meinst du, dass alle, die auf Weiber stehen, sich als Damenschneider oder Modeschöpfer betätigen sollten. Und was sollten Lesben tun?
        Übrigens in welchem Fachbereich werden noch Wissenschaftler von vor 100 Jahren zu aktuellen Lösungen herangezogen?!?

      • Besorgter Bürger

        Ich bin ja immer hin- und hergerissen, ob Sie hier mit ihren Kommentaren eigentlich nur copy-paste betreiben oder ob das alles nur eine Parodie ist. Die Sätze mit dem Herrenschneider kommen ja alle paar Tage und zwar zu jedem Thema!

    • Thomas

      Ich will nichts Falsches sagen, aber ich glaube, dass nur die wenigsten homosexuellen Paare auch wirklich adoptieren würden. Wir sprechen hier von Einzelfällen.

      Muss aber auch betonen, dass Schwule oder Lesben sichere nicht schlechtere Eltern wären,

    • Alex2

      Schwarze sollten sich auch therapieren lassen, um weiß zu werden…

    • Herilu

      Schon interessant und amüsant, der Herr Knoll und die SF… Hier soooo liberal, aber gilt das auch noch für einen schwulen Deutschen, der einen schwulen Italiener liebt?!

    • muli

      Die Gleichstellung der Homoehe war immer schon Position der STF, eine Bewegung die in der italienischen Presse oft als „estrema destra tedesca“ bezeichnet wird.
      Auch bei der Auländerhetze gibt es weit schlimmere Exponenten vermeintlich „weniger rechter“ Parteien.

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