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    „Alex ist nicht ersetzbar“

    „Alex ist nicht ersetzbar“

    Claudia Roth, Vizepräsidentin des Bundestags und Ex-Grünen-Chefin, über den 20. Jahrestag von Alexander Langer, die Reaktionen nach dem Tod von „Alex“ und das Vermächtnis eines europäischen Visionärs.

    TAGESZEITUNG: Frau Roth, Sie haben im Europaparlament an der Gedenkfeier zum 20. Todestag von Alexander Langer teilgenommen.

    Ja, ich habe eine ziemlich lange Rede gehalten und ich hatte irgendwie das Gefühl, dass Alexander Langer mit im Raum ist. Es waren viele Südtiroler da, auch viele Italiener, die große Alexander-Langer-Familie. Ich habe versucht zu vermitteln, wie das an diesem 3. Juli 1995 war, als sich Alex das Leben genommen hat. Schriftlich hinterlassen hat er ja den Satz „Macht weiter, was gut war“. Der Satz hat uns beinahe erdrückt, weil Alex ja selbst so viel Gutes getan hat. In dem Moment habe ich gespürt, dass nicht jeder Mensch ersetzbar ist. Alex war nicht ersetzbar und ist es bis heute nicht.

    Wie haben Sie denn selbst seinen Tod erlebt?

    Ein paar Tage vor seinem Tod, an einem Donnerstag hatten wir Sitzung, ich war ja zusammen mit Alex Fraktionsvorsitzende. Er kam in seinem neuen Mantel und hat gesagt: „Wir müssen jetzt unbedingt die Fraktionssitzung in Sizilien vorbereiten.“ Ich habe nicht verstanden, warum das jetzt gleich passieren muss, schließlich war die Sitzung erst im Herbst, es war ihm aber wahnsinnig wichtig. Er hatte einen wunderbaren Text mit dem Titel „Das Mittelmeer: Mehr als ein Meer“ vorbereitet und hat über die Nachbarschaft und die Bedeutung des Mittelmeers geschrieben.

    Das war kurz vor seinem Freitod im Jahr 1995.

    Ja, die nächste Sitzung des Fraktionsvorstands war dann am Montag oder Dienstag, da war er nicht da. Das hat uns alle gewundert, Alex war ja normalerweise preußischer als preußisch, er war immer pünktlich und zu 150.000 Prozent korrekt. Er hat keinen Termin verpasst. Da gab es auch bei seinem Sekretär Uwe Staffler große Unsicherheit, bis wir ein paar Stunden danach erfahren haben, dass sich Alex das Leben genommen hat. Er starb in dem Aprikosen-Hain in Florenz, der ehemaligen Wirkungsstätte von Galileo Galilei. Unter dem Baum standen seine Schuhe und er hat offensichtlich vor seinem Tod den Sonnenuntergang gesehen – ein unglaublich symbolischer Moment.

    Wie haben Sie reagiert?

    Ich erinnere mich an diesen Tag als Tag der unendlichen Trauer und großen Fassungslosigkeit. Die Frage nach dem Warum war sofort da: Warum hab ich das nicht bemerkt? Ich war ja sechs Jahre lang seine Zimmernachbarin, ich war in Brüssel und Straßburg am nächsten an Alex dran – und ich konnte trotzdem nichts tun. Es war einfach ein unglaublicher Verlust. Wir hatten dann Trauerfeiern in Brüssel und Straßburg, in Florenz und in der Franziskanerkirche in Bozen. Parlamentspräsident Martin Schulz hat heute an eine von Otto von Habsburg gehaltene Rede erinnert. Der hat Alex als einen der besten, erfolgreichsten und charismatischsten Abgeordneten im Parlament erlebt und auch so beschrieben.

    Wie lange hat es nach dem Tod von Alexander Langer gedauert, bis sich die Europäischen Grünen von dem Verlust erholt haben? 

    Da kann man sich gar nicht erholen. Alex hat so wahnsinnig viel geschrieben, darunter viele Dinge, die bis heute aktuell sind. Er war ein Visionär und Vordenker. Und alle seine Vorhersagen haben sich in den letzten 20 Jahren erfüllt. Das, was er zum Beispiel über die Klimakatastrophe schreibt, wird jetzt am Wochenende beim G7-Gipfel diskutiert. Das ist so top-aktuell, so richtig und so gut, von diesem Verlust kann man sich gar nicht erholen. Dass jeder ersetzbar ist, ist ein Schmarrn. Er war es sicher nicht.

    Nach der Gedenkfeier fand am Nachmittag eine Veranstaltung zur Flüchtlingskatastrophe statt. Hätte „Alex“ dazu eine Meinung gehabt?

    Alexander hatte sowieso zu allem etwas zu sagen, gut, vielleicht nicht zu Sepp Blatter, ich bin mir nicht sicher, ob er Fußballfan war. (lacht) Das Mittelmeer hatte für Alex einfach eine hohe Symbolik. Er wollte keine Mauern mehr, sondern das Zusammenleben in Frieden. Und jetzt sterben da Menschen. Mir ist das Wort eingefallen, dass Alex so wichtig war: „Insieme“, mit allen Menschen in Würde. Er wäre sicher ein Stück weit wütend auf dieses Europa geworden, das sich dieser Verantwortung verweigert. Wir hätten wahrscheinlich eine gemeinsame Pressemitteilung gemacht und gesagt: „Die Fraktionsvorsitzenden Alexander Langer und Claudia Roth erklären, man soll Europa den Friedensnobelpreis aberkennen.“

    Interview: Anton Rainer

     

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    Kommentare (52)

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    • ......

      Mit so viel Dreck am Stecken den Frau Roth hat, werden ihr Aussagen publiziert? Wow. Warum sitzt die eigentlich immer noch in der Regierung? Steuerhinterzug, Korruption…..

    • greta k.

      Nun teile ich nicht alle politischen Ansichten von Claudia Roth, aber das ist hier vollkommen nebensächlich – ihre Worte sind sehr berührend.

    • Igel

      Ohne jetzt die Grünen Südtirols diskriminieren zu wollen, so sehe ich es doch als meine Pflicht, auch einmal hinter die Kulissen dieses ganzen Geschleims von Frau Roth zu schauen. Wobei der unten angeführte Autor nur einer von vielen ist, der deren Machenschaften beweiskräftig recherchiert und dokumentiert veröffentlicht.

      Die Grünen
      vonMichael Grand

      Abstoßend und hässlich: Das wahre Gesicht der grünen Partei

      Sie lassen sich vor Sonnenblumen ablichten. Sie nennen sich Friedenspartei. Sie treten als glühende Verfechter von Umweltschutz und sozialer Gerechtigkeit auf. Und sie verurteilen Kindesmissbrauch, vor allem die vor einigen Jahren bekannt gewordenen Vorfälle in der katholischen Kirche. Doch wer hinter die Kulissen der Partei Bündnis 90/Die Grünen schaut, dem erst offenbart sich ihr wahres Gesicht – die hässliche Fratze einer Moralpartei ohne jede Moral.

      Wie glaubwürdig sind die grünen »Moralapostel« und »Wertevernichter« in Wirklichkeit? Bestsellerautor und Enthüllungsjournalist Michael Grandt beleuchtet die Hintergründe und legt schonungslos die Fakten offen. Wissen Sie wirklich alles …

      über die Vergangenheit grüner Parteimitglieder in Sachen Kindersex?

      über die Bestrebungen der Partei, Inzucht zu legitimieren?
      über die Kriegstreiberei der angeblichen Friedensaktivisten?
      über deren dunkle Machenschaften bei Terror und linkem Extremismus?
      über die schnelle Abkehr von grünen Idealen, wenn es ums schnöde Geld geht?

      Michael Grandt hat aber auch dem Führungspersonal der Grünen gehörig auf den Zahn gefühlt. Ein Blick auf die führenden Köpfe der Grünen offenbart die Schattenseiten der von sich so überzeugten Moralapostel: Scheinheilige, Salonbolschewisten, »Kinderlieber« und Terror-Sympathisanten. Die einstige und aktuelle Führungsriege der Grünen besteht aus erschreckend dubiosen Gestalten!

      Wie konnte es geschehen, dass eine kleine grüne Bewegung, eine Minderheitenpartei, in den vergangenen 30 Jahren so viele bis dato von der gesellschaftlichen Mehrheit anerkannte Werte und Normen in ihrem Sinne ändern konnte?
      Wie konnte es geschehen, dass im Namen der Grünen Fortschrittsgedanken geächtet, die Mobilität verteufelt und das Strafrecht liberalisiert wurde?
      Wie konnte eine grüne Partei, die nie die Legitimierung durch die Mehrheit des Volkes hatte, der gesamten Gesellschaft ihre (oft) obskuren Werte und Ziele aufdrängen und sich zur Moral- und Empörungspartei par excellence aufschwingen, die uns immer wieder mit erhobenem Finger zurechtweist?
      Wie konnten wir zulassen, dass in Deutschland eine grüne Gesinnungs- und Meinungsdiktatur etabliert wurde, in der selbst ernannte »Gutmenschen« jene denunzieren, die nicht ihrer Meinung sind?

      »Ich persönlich traue den Grünen keinen Meter über den Weg. Keinen Meter! Ihr moralischer Anspruch, ihre Besserwisserei und ihr stets erhobener Zeigefinger gegen andere gehen mir gehörig auf die Nerven.« Michael Grandt

      • Natürlich

        Michael Grandt (* 1963) ist ein deutscher Buchautor und Enthüllungsjournalist. Wie sein Bruder Guido Grandt ist er für den Kopp-Verlag tätig.

        http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Grandt

        Mehr muss dazu nicht gesagt werden.

        • Walter Mair

          @Nätürlich
          Wussten Sie, dass die meisten Begriffe bei Wikipedia von Studenten bearbeitet werden und wenn es der Führung nicht passt, schon hundert andere auf dieser Stelle warten? Nur so viel zur Objektivität…
          Wieso soll Wikipedia nicht unterwandert sein? Wissen ist ALLES! Für diese Herren ist NICHTWISSEN noch viel wichtiger… 🙂

          • Natürlich

            Will Walter Mair also behaupten, dass Michael Grandt nicht für den Kopp-Verlag tätig ist?

            • Walter Mair

              @ Natürlich
              Ich sehe, Sie haben wieder einmal ALLES verstanden! Wo steht dass Grandt NICHT für Kopp arbeitet? Ich habe nur behauptet, dass Wikipedia nicht das Mass aller Dinge ist. Dementsprechend soll auch damit umgegangen werden. Sie mögen Alles glauben was dort steht und es für die absolute Wahrheit nehmen. Wikipedia hat Lücken und verkauft Alle und Alles, was ihnen nicht in den Kram passt. als Verschwörungstheorie!

            • Natürlich

              Ich halte fest:

              Ich habe geschrieben, dass Michael Grandt für den Kopp-Verlag tätig ist und als Beleg dafür Wikipedia angeführt, damit mir nicht nachgesagt wird, dass ich diese Information erfunden habe.

              Antwort von Walter Mair darauf: Wikipedia ist nicht objektiv, weil die meisten Begriffe von Studenten bearbeitet werden und die Führung von Wikipedia bestimmt, welche Änderungen durchgehen.

              Ist Wikipedia also nicht das Maß aller Dinge, weil Wikipedia schreibt, dass Michael Grandt für den Kopp-Verlag tätig ist?
              Soll man also nicht alles glauben, was dort steht und es für absolute Wahrheit halten, weil Wikipedia schreibt, dass Michael Grandt für den Kopp-Verlag tätig ist?
              Hat Wikipedia also Lücken, weil Wikipedia schreibt, dass Michael Grandt für den Kopp-Verlag tätig ist?
              Erklärt Wikipedia alles, was nicht in den Kram passt, als Verschwörungstheorie, weil Wikipedia schreibt, dass Michael Grandt für den Kopp-Verlag tätig ist?

              Wer hat ihr also alles verstanden?

            • ......

              Der schlechte Ruf vom koppverlag ist marketingstrategie. Vom wem wohl ausgegangen? Ich mag den heutigen koppverlag, durch den Vorwurf der im Raum steht noch recherchierten. Nicht zu vergessen die offiziellen Medien haben die Benennung lügenpresse nicht aber alternativmeduen wie koppverlag.

          • Garuda

            @Walter Mair

            vergiss es einfach mit dem User Natürlich zu diskutieren, denn er fällt genau in das Schema, was Grandt beschrieben hat und das sagt alles.

            Der User namens Natürlich merkt gar nicht mehr, dass er mit jedem Wort und mit jedem Satz, den er hier von sich gibt, immer weiter beweist, dass er zu 100% dem Bild von den Grünen (durch Grandt trefflich beschrieben) entspricht.

            Zitierst du, Walter, Wikipedia, dann ist das für Natürlich der größte Schund und Dreck. Will er jemand in seiner Minderheiten-Meinungsdiktatur aber jemanden verunglimpfen, dann passt das mit Wikipedia wunderbar.

            Also ich weiß nur zu gut, warum in Italien die Grünen niemals regierungsfähig werden. In Österreich hingegen sind sie in die politische Mitte grückt, da kommen sie in den Landtagen an, aber da musste auch erst ordentlich ein Läuterungsprozess stattfinden.

            Also ich halte von diesen linkslinken grün-dunkelroten Parteiangehörigen einfach null und nix.

            Auf Natur- und Umweltschutz haben sie kein Monopol, der Rest ist einfach zum Vergessen bei dieser armseligen Partei.

            • Natürlich

              Ach nein. Der Benutzer namens Garuda, der ständig behauptet in der politischen Mitte zu stehen, gibt einem Autor des Kopp-Verlags recht. Wie passt denn das zusammen? Aber von jemandem, der einen Kommentar, der Propaganda einer rechtsextremen Seite enthalten hat, mit “Ganz richtig” kommentiert hat, habe ich mir auch nichts anderes erwartet.

              Der Benutzer namens Garuda kann mir sicherlich zeigen, wo ich behauptet habe, dass Wikipedia der größte Schund und Dreck sei. Ich höre…

              Schon blöd, dass die Grünen in Italien von 1996 bis 2001 und von 2006 und 2008 an der Regierung waren. Außerdem sind die Grünen während dieser Zeit niemals aus der Regierung ausgetreten und wurden auch niemals aus der Regierung geworfen. Wie war das also nochmal mit der Regierungsfähigkeit?

      • Walter Mair

        @Igel
        Um was geht es hier eigentlich? Um Alexander Langer hoch leben zu lassen ! Und DAS hat er wahrlich verdient! Ob Ihnen diese Dame gefällt oder und SIE mit den Grünen nichts anfangen können ist IHR Problem. Wenn SIE sich nur ein wenig Anstand hätten, würden sie nicht so im Zusammenhang mit Langer über die Grünen herziehen! Mir gefallen die Grünen in Deutschland auch nicht, aber einen abgeschrieben Monolog als Argument dar zu bringen finde ich beschämend. Wenn SIE nur 1% das bringen würden, was Langer FÜR uns in Südtirol geleistet hat, auch dann hätten Sie nicht das Recht mit solchen stupiden Statements hausieren zu gehen! Übrigens: Ich lese regelmäßig Bücher von Grandt! Was hat dieser Herr mit Langer zu tun???

        @Natürlich
        Ich bin selber Abonnent bei KOPP und bin froh, dass ich die Möglichkeit bekomme die sogenannten „Tatsachen“ aus einer anderen Perspektive betrachten zu können. Wer nicht imstande ist, sich seine eigene Meinung zu bilden, sondern ALLES was der Mainstream und die „politische Korrektheit“ darbietet nach zu äffen,dem ist nicht zu helfen…… 🙂

        • greta k.

          Danke vielmals Herr Walter Mair!
          Sie haben zu Langer gute Worte gefunden.

          Kommentare wie der von Igel sind sowas von ersetzbar. Der Ihre nicht.

        • Natürlich

          Dann wünsche ich viel Spaß mit einem Medium, das u. a. folgende Behauptungen aufgestellt hat:
          1. Als im Frühjahr 2011 halb Deutschland nach der Herkunft der krankheitserregenden Ehec-Bakterien fahndete, hatte Ulfkotte auf Kopps Online-Portal schnell eine ganz eigene Deutung parat: Orientalische Erntehelfer würden ihre großen Geschäfte gerne in Erdbeer- und anderen Feldern verrichten, um so den deutschen Konsumenten zu schaden. Stichwort: „Fäkalien-Dschihad“.
          2. Gerhard Wisnewski behauptet in einem Artikel, das US-Präsident Barack Obana schwul wäre und dementsprechend seine Frau Michelle Obama ein Transvestit.

          Kopp vertreibt Bücher aus dem Grabert-Verlag, der vom baden-württembergischen Verfassungsschutz als rechtsextremistisch eingestuft wird und der unter anderem den Holocaust-Leugner David Irving verlegt. Auch Bücher der Revisionisten Jan Udo Holey (»Jan van Helsing«) und Gerd Schultze-Rhonhoff gehören dazu. Letzterer behauptet in seinem Buch »1939 – Der Krieg, der viele Väter hatte«, dass Hitler bis zum Herbst 1939 keinen Krieg wollte.

          • Walter Mair

            Also ist SPRINGER, der auch Bücher aus der linksten Ecke verkauft, ein Gründungsmitglied und Aktiver der ersten RAF- Generation?
            „Ma mi faccia il piacere!! 🙂

            • Natürlich

              Wie? Springer ist ein Gründungsmitglied und Aktiver der ersten RAF-Generation? Welche Bücher aus der linksten Ecke verkauft denn Springer so?

            • Walter Mair

              @ Natürlich
              Sie verstehen wirklich NICHTS! Nach IHREN Statement was KOPP anbelangt. habe ich das entgegengesetzte Beispiel gebracht! Merken Sie nicht. dass ich Sie verarsche??? 🙂 🙂

            • Natürlich

              Wenn Walter Mair sich nicht klar ausdrücken kann, dann ist das nicht mein Problem. Ich bin nicht hier, um den Buchstabensalat von Walter Mair aufzulösen. Das soll Walter Mair ruhig selbst machen.

              Walter Mair merkt gar nicht, dass er sich selbst verarscht. So sieht es aus!

              Ich halte also fest: Walter Mair konsumiert Medien eines Verlages, der Bücher von Rechtsextremisten und Revisionisten verlegt. Das einzige, was Walter Mair dazu zu sagen hat, ist, dass Walter Mair das als Spaß begreift. Für mich hört der Spaß da auf!

            • Walter Mair

              @Natürlich
              Wenn Sie so „argumentieren“ (sic), dann ist jedes Wort zu viel, das ich hier zu Ihnen schreibe! Für mich fängt der Spaß erst richtig an, denn SIE kapieren NICHTS , aber schon gar NICHTS!! UND TSCHÜSS!! 🙂

            • Natürlich

              Ach so ist das. Für Walter Mair fängt der Spaß dann an, wenn er ganz schamlos zugibt, dass er Medien konsumiert, die Bücher von Rechtsextremisten und Revisionisten verlegen.

              Wenn Walter Mair dann keine Argumente mehr hat, macht er sich ganz einfach aus dem Staub. So sieht es aus!

              Ich halte fest: Ich habe Argumente vorgelegt, wieso ich den Kopp-Verlag für bedenklich halte. Gegenargumente von Walter Mair: Fehlanzeige!
              Dann deutet Walter Mair irgendetwas von Springer und der RAF-Generation an, ohne konkret zu werden. Als ich bitte, den Buchstabensalat aufzulösen, versucht Walter Mair lustig zu sein. Dabei merkt Walter Mair gar nicht, dass dieser Schuss nach hinten los geht.

              Wer argumentiert also nun und wer nicht?

            • Garuda

              @Natürlich

              Sie sind wirklich nur mehr lächerlich.

              Sogar in Verlagen, in welchen die katholische Kirche Mehrheitseigentümerin war, wurden Pornohefte und Sexzeitschriften gedruckt und veröffentlicht. Ist damit die katholische Kirche ein Sexverein?

              In der Grünen Partei in Deutschland und vielleicht auch in anderen europäischen Staaten haben sich die Grünen dezidiert für Sex mit Kindern ausgesprochen und die Straffreiheit gefordert. Sind deshalb heute alle Grünen Pädophile?

              Die Antwort kannst du dir sparen, denn du hast sie schon längst selbst gegeben.

              Der Spass hört nun wirklich bei den Grünen auf, denn von den ersten Pädophilenverein sich hin zu Tsipras mit seinem Busenfreund Putin als lupenreiner Demokrat und Freidenker (man denke an die Homosexuellen in Rssland!) zu entwickeln, braucht es schon ein enormes Maß an Menschlichkeit und Selbstwürde. Andernfalls würde man so etwas niemals schaffen.

      • George

        Das, was Michael Grandt schreibt, passt genau auf ihn und seinesgleichen, wahrscheinlich auch auf vile hier in südtirol, die so verabscheuend alles in den Abtgund ziehen, ohne nachzuweisen, worüber sie Anklage erheben. Wer „Gutmenschen“ sagt und „Bösmenschen“ meint, ist mindestens ebenso schlecht, wie jene, die er damit meint.

        • George

          @Igel
          Das, was Michael Grandt schreibt, passt genau auf ihn und seinesgleichen, wahrscheinlich auch auf viele Scheinheilige hier in Südtirol, die so verabscheuend alles in den Abgrund ziehen, ohne nachzuweisen, worüber sie Anklage erheben. Igel, schauen Sie in sich und Sie werden sich selbst dort wiederfinden, worüber Sie gerade geschrieben haben. Und wenn Sie meinen nicht in sich schauen zu müssen, so sind Sie schon mit ihrem Text genau identifiziert dargestellt.

    • greta k.

      Alex hätte dem „Igel“ wohl auch diesen Kommentar verziehen.

      Ich nicht.
      Igel, deine Taktlosigkeit, Dummheit und der Mangel jedes Feingefühls lässt nur eine Betitelung zu:

      V O L L I D I O T !

    • ingo1

      Liebe Claudia, auch wenn Du nicht mehr die Jüngste bist, für Alzheimer ist es doch noch ein bisschen zu früh.
      Laut Wikipedia hat sich Alexander Langer am 3, Juli das Leben genommen und nicht einen Monat früher.
      Warum ein Suizid bei Sonnenuntergang ein unglaublich symbolischer Moment sein soll , verschliesst
      sich meinem Verständnis.

    • Igel

      Hab nichts anderes erwartet, als derartig angegriffen zu werden, obwohl ich mich von den Südtiroler Grünen deutlich distanziert habe.
      Aber diese Sonntagsrede von Frau Roth gefällt mir halt nicht, aber das darf in unserem Hl.Land nicht geäussert werden.
      Ich hab Alexander Langer nur aus den Medien gekannt, nicht persönlich, sodass ich mich zu seiner Person auch nicht weiter äussern könnte.

      Andere Frage: Wieviele Südtiroler haben viel für ihr Land getan? Werden die alle gewürdigt?
      Nein, da muss jemand im Hohen Haus gesessen haben, dann müssten noch alle einen Kniefall machen.
      Ja, das wärs!

      Ob mir greta k. diesen Kommentar verzeiht oder auch nicht, ist mir völlig egal.

      Ob ich 1% des von Langer geleistet habe, wird Walter Mair schon beurteilen können.

      Und George weiss auch schon genau, mit wem ich mich identifiziere, obwohl ich ausdrücklich hinschrieb, Grandt sei einer von vielen, den ich eben mal rezitierte.

      Ganz kurz zusammen gefasst: Ich finde es unangebracht, dass Frau Roth, gerade zum Todestag von Herrn Langer soviel Heuchelei an den Tag legt.
      Wenn schon, hätte ihn anders gewürdigt.

      • Walter Mair

        @Igel
        Das nenne ich stichhaltige Argumente… 🙂

        • Igel

          @Walter Mair

          Ich nehme mal an, Herr Langer hat eine Ideologie vertreten, sicher zum Wohle Südtirols, wo er dann aber an diesem EU Konstrukt gescheitert ist, was ihm dann wahrscheinlich auch zum Verhängnis wurde. Was Wunder auch! Deshalb schrieb ich auch, ich sehe es als meine Pflicht, auch mal hinter die Kulissen zuschauen. Vielleicht verstehst du mich jetzt, dass ich keineswegs weder Herrn Langer, noch Südtirols Grünen etwas unterstellen wollte.

          Zudem, das passt jetzt nicht gerade hierher, aber mich stört auch, dass jetzt zunehmend deutsche Politiker aufs Tapet kommen, denen Südtirol bis Dato am Arsch vorbei ging. Wir brauchen die nicht. Ich denke wir sind eigenständig genug, um selber zu wissen, was gut für uns und unser Land ist.
          Und da du dich auch noch anderweitig informierst, brauch ich nicht weiter darauf eingehen. Ich meinerseits betrachte mehrere Aspekte und stehe erstmal jeder Information kritisch gegenüber, überprüfe, ob es denn auch so sein könnte. Und vieles, was vor nicht allzu langer Zeit noch als Verschwörungstheorie galt, stellt sich dann eben doch als Wahrheit heraus.
          Hausieren zu gehen wegen etwas, war und ist auch nicht meine Absicht, mir geht es manchmal nur darum, etwas mehr Transparenz ins ganze Geschehen hinein zu bringen, um nicht mehr und nicht weniger. Somit meine ich, mich erklärt zu haben genug.

          • Walter Mair

            @Igel
            Ich wollte IHNEN auch nicht zu nahe treten! IHR Statement hat ALLES geklärt! Sollte ich Sie beleidigt haben, möchte ich mich entschuldigen.! Dies war nicht meine Absicht! Ich kannte Langer seit 1971 von meiner Arbeit aus und ich lernte ihn schätzen ! Ein Marianischer Kongerationsschüler. der einen enormen Wandel vollzogen hat und für mich teilweise ein Vorbild war und noch ist. Diese Pseudo Grüne Tussi hat dies zum Anlass genommen, um wichtig zu tun! Ich bin sicher dass sie ihn gar nicht so gut kannte ,wie sie angibt! Brüssel war der Auslöser, dass Alex seinen Weg gegangen ist.Die EU ist das Zentrum der Lobbys und nicht wie man uns weismachen will, für die Gemeinschaft da! Es gibt nur HANDAUFHEBER so oder so! Das war nicht seine Welt!

            • Igel

              @Walter Mair

              Ist okay, du sprichst genau das aus, was ich im Grunde meinte. Mit EU meine ich nicht Europa. EU ist nur ein künstliches Konstrukt. Europa, ein Europa der verschiedenen Länder und Völker, war, soweit ich Alexander Langer in Erinnerung habe, ein Anliegen, wofür er sich auch einsetzte, dafür achte ich ihn auch.

      • George

        @Igel
        Können Sie zwischen Konjunktiv und Indikativ (indirekter und direkter Form) unterscheiden? Wenn ja, dann wissen Sie, dass ich Sie im Konjunktiv zugeordnet habe, d. h. es hängt von ihnen ab, welchen Zitaten Sie ihr Gewicht geben.

        • greta k.

          @George

          …kann er nicht.
          Fabuliert da was daher, woran Langer gescheitert sein soll. Auf solche Erklärungen haben wir grad gewartet. Eher ist Langer an „Igeln“ gescheitert. Wobei „scheitern“ ein relativer Begriff ist.

          Dieser Igel hat es tatsächlich geschafft, dass wir hier über den Kopp Verlag diskutieren.
          Treten Sie das woanders breit, Igel, wenn Ihnen das ein Anliegen ist.

    • greta k.

      Warum ist Alexander Langer so früh weg gegangen?
      Wegen einer Psychose. Aber da braucht man sich gar nicht des fraglichen psychiatr. Vokabulars zu bedienen. Er war zuletzt in einer anderen Welt. In einer Welt, in der er sich mit niemanden mehr hat verständigen können. Er glaubte, seinen Ansprüchen nicht zu genügen und niemand war in der Lage, ihn aus dieser Illusion herauszuholen, warum auch immer. Darüber sollte man nachdenken, ohne Schuldzuweisungen. Man sollte achtsamer sein.
      Weder Wikipedia noch der Kopp Verlag oder die Grüne Bewegung im Allgemeinen können in solchen Augenblicken etwas bewegen, sondern nur feinfühlige Menschen.

    • Igel

      @George

      Wer hat das Wort „identifiziert“ verwendet? Doch du, oder?
      Also steht es im Indikativ. Du bist identifiziert.
      Konjunkiv = indirekt, irreal.
      Aber macht nichts, meinereins versteht das sowieso nicht. Und ihr könnt euch nicht erklären.
      Schlechte Argumentation!
      Aber zumindest bekam ich wieder einmal die Bestätigung
      dafür:
      Logik folgt Relativität. Ideologie folgt Definition.
      Dies sei jetzt lediglich hier auf eure Rede hier bezogen.

      greta k.

      Herrn Langer hab ich nie jemals auch nur ein Fünkchen Schuld zugewiesen. Bleiben wir bei den Tatsachen!
      Wer hat den Kopp Verlag ins Gespräch gebracht?
      Wer wirft hier mit Anschuldigungen um sich?
      Ihr meint alle genau zu wissen, nach einem Kommentar, wer und wie ich denn sei.
      Und noch einmal zum Mitschreiben, die Rede von Frau Roth empfinde ich als pure Heuchelei.
      Ich dich verurteile aber nicht, so wie du mich, weil dich ihre Rede anspricht. Meinungen sind nun mal verschieden.

      • Natürlich

        „Wer hat den Kopp Verlag ins Gespräch gebracht?“

        a) Derjenige, der einen Text eines Autors des Kopp-Verlags kopiert

        oder

        b) Derjenige, der darauf hinweist, dass dieser Text von einem Autor des Kopp-Verlags stammt

        Ist denn b) ohne a) möglich?

      • George

        @Igel
        Eine „wenn“ Form ist immer eine Möglichkeits- bzw. Bedingungsform. Je nachdem, welcher Bedingung oder Möglichkeit Sie sich stellen, stufen Sie sich selbst ein. Also schieben Sie doch nicht anderen die Schuld zu, wenn Sie sich selbst falsch eingestuft haben sollten, weil Sie sich falschen Bedingugen unterzogen haben. Wenn die Katze eine Henne wäre, würde sie wahrscheinlich Eier legen. Nur ist dies bis heute noch niemals eingetreten und doch unterstellen sich manche Leute immer noch solchen Aussagen derart, als ob sie schon Wirklichkeit wären. Die ‚consecutio‘ ist doch eine schwierige Sache, oder Herr „Igel“. Oder wollen Sie etwa mit dem Hasen um die Wette laufen wie in der Fabel, allerdings als Hase?

        • Igel

          @George

          In der Tat eine schwierige Sache.
          Wenn du mir hier Sprachunterricht erteilen möchtest, dann schreibst du deine Sätze erstmal auch sprachlich korrekt hin.
          Allein dein erster Eintrag weist schon genug Fehler auf, sodass du diesbezüglich bei dir genauer hinsehen solltest, bevor du anderen unterstellst, etwas nicht zu verstehen.
          Der einfachste Weg, zu sagen, das verstehst du nicht, wenn die Argumente ausgehen.
          Ist aber auch egal, denn diese Diskussion hier kostet mich nicht mehr, als ein Lächeln.

          • George

            @Igel
            Dann lächeln Sie ruhig weiter, aber suchen Sie nicht Schreibfehler bei anderen um die eigenen zu übertünchen, sonst friert Ihnen das Lächeln womöglich wieder ein. Und wenn Sie Schreibfehler finden, dann zeigen Sie bitte diese auch konkret auf. Nur etwas behaupten kann jeder. Habe einige Lehrer gekannt, die besser vorher ihre eigenen Texte korrigieren hätten sollen, bevor sie an jene ihrer Schüler-innen herangegangen sind. „Igel“, so streng will ich mit Ihnen gar nicht sein. Sie haben die Chance sich zu bessern.

    • greta k.

      @Igel

      Sollte zu Ihrer Person mal ein Text erscheinen, dann kopier ich irgendetwas aus dem Internet rein, magari irgendwas von Jörg Haider (nur als Beispiel), das er in irgendeinem Meduim gesagt hat, mit dem Hinweis, das ist nur eine von vielen Meinungen usw. 🙂
      Diese Vorgehensweise ist einfach unredlich, dass Sie das nicht merken…

    • Igel

      @George

      Beim nächsten Mal wäre es schön, wenn du, bevor du andere der Unkenntnis bezichtigst, deine eigenen Lücken in der entsprechenden Kenntnis schliessest.
      Es kommt besser und ist nicht so peinlich und vermittelt den Lesern nicht gerade den Eindruck von Dummheit, die du wiederum anderen zuschieben willst.

      • George

        @Igel
        Und Sie wollen andere der Unkenntnis in der Schreibung bezichtigen? Allein ihr absolut fehlerhaftes „schliessest“ sagt schon alles, warum Sie besser bei sich selbst anfangen sollten zu korrigieren.

        • Igel

          @George

          Wer hat hier wem, was unterstellt?
          Hast doch du und greta k. behauptet, ich vermöchte nicht zu unterscheiden zwischen Indikativ und Konjunktiv.
          Ihr merkt nicht einmal, dass ihr euch selber andauernd lächerlich macht.
          Es hilft nichts, jetzt eine Realität verkaufen zu wollen, die dem entspricht, was du selber dringend bräuchtest.

          Wer sich hier bis zuletzt fair verhalten hat, war Walter Mair, Hut ab vor ihm.

    • Igel

      @greta k.

      Du bist anscheinend jemand, der sich mit seinen emotional begründeten Attitüden sehr wohl fühlt und sich nicht durch irgendwelche Denkprozesse gestört oder gar falsifiziert sehen möchte.
      Du meinst in bemerkenswerter Selbstüberschätzung, oder auch nur in überbordenden, emotionalen Druck, andere in irgeneine Ecke schieben zu können.
      Vernunft und Logik scheinen dir noch fremde, unentdeckte Regionen, die du, um etwas besser zumachen, auch einmal etwas näher durchleuchten solltest.

      • greta k.

        @Igel
        Ahaha che pizza!
        „Du bist anscheinend jemand, der sich mit seinen emotional begründeten Attitüden sehr wohl fühlt….“
        Man fragt sich:
        Hat Igel das von irgend einem abstrusen Autor des Kopp Verlags abgekupfert oder aus einem Wohlfühlseminar, das er kürzlich besucht hat?
        Erneut die Frage: Was hat dieser alte Hut von M. Grand bei einem Artikel zu Alexander Langer zu suchen?
        Kopieren Sie diesen Unsinn in Zukunft woanders rein. Man wird es Ihnen danken.
        Die TZ ist kein Esoterikzirkel!

    • Spaltpilz

      Die vielen rechtsradikalen (auch südtiroler) Foren und Blogs im Netz, nähmen eure Anregungen sicher dankbar an.

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