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    Veith & die Zinsen

    Veith & die Zinsen

    Der wiedergewählte Malser Bürgermeister Ulrich Veith will die Sozialbeiträge an die Gemeinde zurückzahlen. Doch so einfach ist das nicht.

    (tom) Die Begleichung des (mutmaßlichen) Schadens bedeutet im konkreten Fall weniger Sozialstunden.

    Wie berichtet, will der wiedergewählte Malser SVP-Bürgermeister Ulrich Veith seine Verantwortlichkeit in der Sozialabgaben-Affäre mittels Probezeit mit Sozialdienst übernehmen.

    Die Entscheidung darüber fällt am 8. Juli in der Vorverhandlung am Landesgericht – doch es voraussichtlich eine Vertagung geben.

    Denn zuerst muss Veith das gegen ihn laufende Verfahren am Rechnungshof abschließen – die Schadensbegleichung.

    Die Gemeinde Mals hat für ihren Bürgermeister, nachdem sich dieser bei der Firma des Bruders anstellen ließ (ein mutmaßlich fingiertes Arbeitsverhältnis), 113.000 Euro an Sozialabgaben bezahlt. Dieser Betrag genügt allerdings nicht, um den vollen Schaden abzudecken. Es fehlen die gesetzlichen Zinsen bis zum aktuellen Datum, wie am Donnerstag bei der Verhandlung am Rechnungshof offenbar wurde.

    Der genaue Betrag muss erst errechnet werden, bis zum 24. September will ihn Veith, der die 113.000 Euro bereits zurückgezahlt hat, nachzahlen. Dann ist der Weg frei für die Probezeit im Sozialdienst.

    Seinen „Fehler“ haben die Malser dem Bürgermeister bereits verziehen, indem sie ihn am 10. Mai mit guter Stimmenzahl wiedergewählt haben.

     

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    Kommentare (17)

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    • Tiroler

      Und dann wird er die Spesen für die Volksbefragung zurückzahlen müssen…wetten?

    • Ungerechte Welt

      wie oft werden wir wohl noch von ihm hören (müssen)

      • Klaus

        Du Ungerechte Welt. Du musst ja nicht genau diesen Artikel lesen, du könntest ja auch die Laubensassa lesen. Jedoch der Spruch wird auch nur alle heiligen Zeiten erneuert:-)))))

      • hans

        nicht mehr oft ,hat ja bereits zurückbezahlt aber der Rechnungshof muss erst die genaue Summe errechnen ?!?
        wegen Sozialdienst wird nicht´s geschrieben ist nicht interessant genug ,macht jeder einmal wenn er einen FEHLER !! gemacht hat , kein Problem

    • Klaus

      Ja der hat zumindest zurückgezahlt….Der Möchtegern Dr. Rainer von der SEL (hier sieht man den Nutzen der Studientitel deutlich) ist noch Arbeitslosengeld von den Steuerzahlern beantragen gegangen und als nicht alles schnell genug ging, hat der noch die Angestellten des Amtes angepöbelt……. Zurückzahlen aus welchem Grund auch immer, ist eine gute Sache.

    • Andreas

      Trotz dieses Vergehens haben in noch über 70% gewählt, da die eigenen Interessen den Wählern anscheinend wichtiger sind als Moral oder Korrektheit.

      Mit solchen Wählern können sich Politiker noch viel erlauben bzw. sind die Wähler nicht wirklich anders als die Politiker, die Wähler haben nur nicht die Möglichkeit.

      Also kann man sich das ganze Gejammere wie schlecht die Politik ist sparen und der Satz „jedes Volk hat die Politiker, welche es sich verdient“ ist berechtigt.

    • Wahl - intern

      Gab es zur Veith – Pest eine Anternative? Die Cholera eines Herrn „Pepe“ vielleicht.

    • dulio

      Isch eigentlich schun olm lustig wieviel Menschen hier gescheid sein müssen und ols besser wissen, obwohl viele die hier schreiben die Betroffenen Personen und den die Sachverhalte nicht kennen!

      Sehr lustig!

      Aufgeats Uli nitt unterkriagn lossn!

      • Salern

        „…obwohl viele die hier schreiben die Betroffenen Personen und den die Sachverhalte nicht kennen!…“
        Dass hier jemand einen auf Schlau gemacht hat ist dann schon mal klar, oder? Da braucht man niemand kennen.
        Wenn´s nicht rausgekommen wäre, hätte sich Veith 113.000 Euro gespart 😉

      • Andreas

        Er hat betrogen – 70% haben ihn gewählt
        Was von diesen beiden Fakten hättest Du denn gern erklärt?

    • Luis

      Niemand der 113.000 Euro zurückbezahlt ist unschuldig!

    • Steuerzahler

      Als SVPler kannst du anscheinend nicht genug Dreck am Stecken haben, du wirst immer wieder gewählt. Toll!!!!

    • Spaltpilz

      Wer hat jetzt mehr betrogen der Veith, oder ein Ultner Bürgermeister?
      Der Veith hat vor dem Referendum erklärt er würde den Wahlausgang auf jeden Fall respektieren, sei er wie sei. Und so hat er es dann gemacht. Sehr zum Missfallen seiner eigenen Partei.
      Der Ultner Bürgermeister hat das Referendum haushoch verloren und hat sich einen Dreck drum geschert. Das Missfallen in der Partei hat sich da aber sehr in Grenzen gehalten.
      Und nach den letzten Monaten mit dem Durnwalder, der Rosa, den Altmandataren, der SEl, der Brennercom und und und, schein mir der Veith fast schon ein Weisenknabe zu sein. Auf jeden Fall einer der wenigen, wenn nicht der einzige der zurückzahlt.

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