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    Felssturz auf Bahngleise

    Felssturz auf Bahngleise

    In der Nacht zum 7. Juni 2015 wird in Bozen, Untervirgl (Trientnerstraße), entlang der Bahnstrecke Verona-Brenner, eine Großübung stattfinden.

    Das Bozner Regierungskommissariat übernimmt dabei, wie auch bei echten Einsatzlagen, die Koordinierung.

    Beginnen wird die Übung zur Prüfung der Sicherheitsverfahren im Fall eines Felssturzes, um 03.00 Uhr des 7. Juni; Enden wird sie voraussichtlich gegen 06.30 Uhr desselben Tages.

    Die Einsatzzentrale der Italienischen Staatsbahnen, der Landeszivilschutz, die freiwillige und die Berufsfeuerwehr, die 118-Landesnotrufzentrale, die Bahnpolizei und die Einsatzleitungen von Carabinieri, Finanzwache und Stadtpolizei Bozen werden an der Großübung mit den jeweiligen Einsatzmannschaften beteiligt sein.

    Das Szenario der Großübung: ein Felssturz auf die Bahngleise, bei dem ein durchfahrender Passagierzug virtuell von dem Gestein getroffen wird.

    Das zum Zeitpunkt des Notfalls Dienst leistende Personal von Rete Ferroviaria Italiana wird die Feuerwehren, die 118-Notrufzentrale und den Zivilschutz alarmieren, welche evtl. Verletzte in Sicherheit bringen und versorgen sowie den technischen Rettungseinsatz sichern werden.

    Die Zentrale des Regierungskommissariats und die Einsatzzentralen der Polizeikräfte und der Bahnpolizei werden ebenso verständigt.
    Dabei soll getestet werden, wie wirksam und schnell die Notfallpläne, vor allem in den Minuten vor dem Eintreffen der Rettungsmannschaften, funktionieren und wie wirksam und schnell die Eisenbahnstrecke wieder in Betrieb genommen werden kann.

    Solche Übungen werden periodisch durchgeführt, um die Wirksamkeit der Kommunikation zu testen und um durchzuspielen, wie das Zusammenwirken der jeweiligen Einsatzkräfte vor Ort funktioniert.

    All dies um den Sicherheitsstandard zu verbessern und den Schutz von Personen, Sachen und Umwelt zu erhöhen. Gemeinsames Ziel ist das Testen auf dem Feld, der internen und externen Notfallpläne (PEI/PEE) und der im Protokoll zwischen Staatsbahnen, Regierungskommissariat, Zivilschutz und 118 vorgesehenen technischen Einsatz- und Betreuungssysteme.

    Die Großübung wird keine Auswirkungen auf den Zugverkehr haben.

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