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    Die Todes-Prämien

    Die Todes-Prämien

    650.000 Euro im Todesfall: TAGESZEITUNG Online zeigt auf, was die umstrittene Lebensversicherung für die Abgeordneten vorsieht.

    Von Matthias Kofler

    Wie berichtete, hat der Regionalrat den Mandataren ein lukratives Angebot gemacht: Bis 18. Juni sollen die Volksvertreter dem Präsidium mitteilen, ob sie bereit sind, eine zusätzliche Lebensversicherung abzuschließen. Der Regionalrat erklärt sich bereit, zwei Drittel der Jahresgebühren zu finanzieren. Die Abgeordneten müssen nur für ein Drittel der Kosten selbst aufkommen.

    Nun liegt der TAGESZEITUNG das komplette Schreiben von Regionalratspräsidentin Chiara Avanzo vor. Damit lässt sich genau rekonstruieren, was die umstrittene Lebensversicherung für die Abgeordneten konkret vorsieht.

    Was viele nicht wissen: Schon jetzt verfügen die Volksvertreter über eine Art Lebensversicherung. Diese mit dem Institut „Cattolica“ abgeschlossene Versicherung greift allerdings nur im Falle eines tödlichen Unfalls, also dann, wenn der Mandatar in seiner Amtszeit zum Beispiel bei einem Auto- oder Flugzeugunfall verstirbt. Die Hinterbliebenen erhalten dann eine Versicherungsprämie im Wert von 500.000 Euro.

    Die bisherige Versicherung kann nun mit dem neuen Angebot einer Lebensversicherung sowie mit allen anderen von den Abgeordneten abgeschlossenen Lebensversicherungen akkumuliert werden: Die neue Versicherung, so heißt es in dem Schreiben der Regionalratspräsidentin, greift „bei jeder Art des frühzeitigen Ablebens eines Mandatars (Krankheit und höhere Gewalt)“ – also zum Beispiel auch im Falle einer tödlichen Krankheit. Und sie sieht eine Versicherungsprämie von 150.000 Euro vor.

    Konkret bedeutet dies: Die Hinterbliebenen eines Abgeordneten, der tödlich verunglückt, erhalten eine Prämie von 650.000 Euro. Die Angehörigen eines Mandatars, der an einer Krankheit stirbt, bekommen „nur“ 150.000 Euro.

    Um die neue Versicherung in Anspruch nehmen zu können, müssen die Abgeordneten zunächst einen Fragebogen ausfüllen: Darin erkundigt sich die Versicherungsgesellschaft nach Unfällen, Krankheiten oder chirurgischen Eingriffen im bisherigen Leben des Mandatars.

    Die Lebensversicherung bleibt die gesamte Legislaturperiode lang gültig. Die Jahresgebühren, die der Regionalrat zu zwei Dritteln und der Abgeordnete zu einem Drittel zu verrichten haben, sind aber je nach Alter des Mandatars verschieden.

    Ein Abgeordneter im zarten Alter von 34 Jahren muss nur 107,55 Euro im Jahr berappen, ein Abgeordneter über 67 Jahren 2.081,10 Euro.

    Allerdings handelt es sich laut dem Avanzo-Schreiben bei den Prämien nur um einen Richtwert, der „aus einer wichtigen, für die Lebensversicherungen in Italien zuständigen Versicherungsgesellschaft“ stamme. Die Berechnung der Prämie könnte sich demnach nach der Vergabe des Antrages ändern.

    Dies dürfte den Abgeordneten aber nicht sonderlich aufs Gemüt schlagen, da das Gros der Kosten ohnehin vom Regionalrat getragen wird.

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    Kommentare (45)

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    • greta k.

      … „nicht sonderlich auf’s Gemüt schlagen“ – haha, das ist gut formuliert.

      • saustall_kritiker

        Der Privilegienstadel bei den Politikern geht munter weiter, also auch bei den neuen. Will nämlich ein normaler Bürger eine Lebensversicherung abschließen, so muss er dies ganz auf eigene Kosten machen. Warum frage ich mich, sollen dies die Politiker nicht auch ganz auf eigene Kosten machen, wenn sie schon möchten? Warum zahlt der Steuerzahler in ihrem Fall zwei Drittel der Prämie? Eine bodenlose Schweinerei! Und dann sich noch wundern, dass immer weniger Leute zur Wahl gehen, wenn keine Besserung der Politikermoral in Sicht ist!

        • otto_normalverbraucher

          Bin ganz deiner Meinung. Aber wenn diese Möchtegernvolksvertreter nicht bald aufhören nur auf sich selber zu schauen, dann werde ich das nächste Mal anstatt zur Wahl zu gehen den Wahlausweis bei der Gemeinde abgeben und nie wieder einen holen.

        • arnold

          die hobn jo an kloanen Geholt 🙂
          so a bande heart des nimmer auf .
          schamp enk olle .isch traurig so geldgeil zusein .
          im Grunde seins jo orme hascher ,sie segn sich ollm zuwenig .
          traurig ,traurig .

    • schnellermichl

      Ich will auch einen Fragebogen ausfüllen!!!

    • Einfacher Arbeiter

      Es ist einfach ein Wahnsinn, was sich diese Leute auf unsere Kosten gönnen!! Jeder einfache Bürger kann sich ein solche Versicherung mit diesen Summen gar nicht leisten und seine Familien nicht mit 650.000 Euro für den Todesfall aus jeglicher Ursache absichern. Auch in der Privatwirtschaft werden solche Geschenke nicht gemacht.
      Da hilft keine Ortsobleutekonferenz, um die Ursachen der Wahlschlappen zu erkunden. Da bräuchte es nur Hausverstand (der offensichtlich nicht da ist oder der bewusst, in unendlicher Gier, unterdrückt wird). Macht munter weiter so. Nach dem Motto: Rette (bereichere) sich wer kann auf dem sinkenden Schiff Italien und damit auch Südtirol. Bravo.

    • Zero

      Dieses weitere Privileg wurde zu Zeiten des „großen Geldbeutels“ vorgesehen …. großzügige Amtsentschädigungen, großzügige Renten, großzügige Hinterbliebenenabsicherung etc etc und jetzt noch ein weiteres kumulierbares Zuckerle!!!! Wieviele Privilegien für Politiker gibt es noch von denen wir, die Zahler, nichts wissen???
      SCHANDE !!!!

    • jetzt reichts!

      Ross und Reiter nennen: wer hat sich für diese Versicherung im Regionlrat stark gemacht? Wer schiebt die Avanzo vor? Weiss sie nicht, dass sie für ihre Unterschrift als Präsidentin zur Verantwortung gezogen wird? Täusche ich mich, wenn man als Bürger geradezu gezwungen wird zu vermuten, dass die Mann- Frauschaft im Regionalrat poltisch ziemlich unterbelichtet ist? Ich hoffe wirklich, dass ich mich täusche: Wenn nicht, dann verstehe ich auch, warum die externen Beraterhonorare für die Gutachten von Rechts- und Wirtschaftsexperten so hoch sind. Und wenn dem so wäre, gehören diese Steuergeld-Vernichtungs-Konzentrationslager umgehend aufgelöst!

      • greta k.

        Paul Köllensperger hat sich dazu gestern wie folgt geäußert:

        „… hab mir den vorschlag etwas genauer angeschaut. die Polizze kostet für einen 45jährigen 244 euro, davon zahlt der 160 euro der regionalrat. im todesfall zahlt die Versicherung 150.000 euro an die Hinterbliebenen. das prinzip, dass der regionalrat 2/3 der kosten übernimmt ist mMn diskutabel und gefällt mir persönlich nicht (ist aber nicht ungewöhnlich – viele gewerkschaften und unternehmen zahlen aber auch ihren bediensteten und mitgliedern eine lebensversicherung). aber im vergleich zu den anderen kosten des regionalrates, einer institution mit wenigen funktionen, zu den leibrenten und hinterbliebenenrenten und dem ganzen rest ist die diskussion hier aber fast schon ein ablenkungsmanöver von den wichtigen themen „wink“-Emoticon.
        was mich halt immer wieder wundert, ist, dass man kein fettnäpfchen ausläßt…

        nächste woche kommt das thema bei der sitzung der fraktionssprecher wieder auf den tisch, das beste wäre wenn sich jeder diese paar 100 euro selber zahlt und ende, denn es gibt wirklich wichtigeres zu diskutieren.“

        • iPinktl

          Ablenkungsmanöver, genau so ist es.

        • jetzt reichts!

          Danke, Greta! Köllensperger sieht die Dinge schon richtig. Es geht wirklich nicht um die läppischen paar hundert Euro. Und es geht keineswegs um einen von den Begünstigten so oft zitierten „Sozialneid“.

          Die Bürger erkennen aber immer mehr ein schizoides Verhalten des Kompatscher-Gefolges, das sich die poltische „Wende“ in Südtirol auf ihre Fahnen geschrieben hat.

          Jene die alles besser machen wollten werden fast tagtäglich irgendwie mit den „Händen in der Marmelade“ erwischt.

          Und wenn ein Oswald Schiefer mit Mehrfachvergütungen aus Bezirk, Land und Region für „Erneuerung“ steht, dann wäre es lang schon überlegenswert im Rai Südtirol am Dienstag die langweiligen „runden Tische“ und „Pro und Contras“ abzusetzen und einem „politischen Amüsantenstadel“ Platz zu machen.

          Das zieht sich wie ein roter Faden durch den politischen Alltag, das ist die neue Regierungs-Politik: angefangen von den Versprechen, den armen Rentnern finanziell unter die Arme zu greifen bis hin zu den goldenen Pensionen die sich die „Neuen“ per Gesetz im Regionalrat abgesichert haben: das wurde in Windeseile umgesetzt.

          Und jetzt diese unsägliche Versicherungs-Geschichte: abgesegnet von einer, die angeblich mit Priviliegien „aufräumen“ und den „Alten“ das Fürchten lehren wollte. Wenn bei unseren Politikern nicht das „Weib“ lockt, so wenn schon der „Marmeladetopf“ aus dem sie sich selbst bedienen – sprich der Steuertopf der 85% „dummen“ – weil ehrlichen und gutmütigen Südtiroler.

          • greta k.

            @jetzt reichts!

            Sehr pointiert beschrieben.

            Ein Trauerspiel, wie sich die Regionalratspräsidentin jetzt windet; sie habe im guten Glauben gehandelt undsoweiterundsofort.
            Ja, das glaub ich ihr sogar, dass sie im guten Glauben gehandelt hat, aber das ist in den allermeisten Fällen zu wenig, wenn man Entscheidungen zu treffen hat, die man nicht am Tag danach am liebsten revidieren möchte oder schönreden muss.

            Ich hätte bei Frau Avanzo eigentlich jenes Mindestmaß an politischem Gespür vermutet, das sie „überreißen“ lässt, dass diese Versicherungsstory nichts anderes als ein Schuss ins eigene Knie sein kann.

            Aber gut, nun hat sie einen Fehler gemacht, den sie ja auch eingesteht und es bleibt zu hoffen, dass sie ihre Entscheidungen besser überdenkt, wenn das nächste Mal jemand mit so einer windigen Geschichte an sie herantritt.

            • jetzt reichts!

              @ Greta

              vollkommen richtig! Avanzo ist in eine der politischen Fallen getappt, in die wohl auch die gute Rosa Thaler aus Unwissenheit und vielleicht ein wenig Eitelkeit getappt ist: sie wurde als Figur vorgeschoben, einen Job zu machen, den „eiserne Strippenzieher-Innen“ im Hintergrund mit ihren Helfers-Helferinnen ausgeheckt haben. Die stattgefundene „Erneuerung“ zeigt uns eines: das „erneuerte System“ hat Südtirol noch fester im Griff als zuvor.

    • unglaublich

      Ohne Worte, die Dreistigkeit findet kein Ende. Kaum zu glauben!

    • pervinca

      Wie schlecht sind denn viele Gesetze gemacht, dass es andauernd neue braucht……

    • Puschtrabui

      und das eine Drittel werden dann als Spesen verrechnet und zahlt dann jeder aus dem Sonderfond….

    • Batman

      Ich bin ein politischer Atheist. Ich glaube nicht an Märchen, ich bin ein erwachsener Mensch. Wenn irgendjemand glaubt, die Politiker werden uns retten, der begeht Selbsttäuschung oder ist ein Kind. Und dieser Selbstbetrug ist sehr ausgeprägt. Die Menschen sind sehr hoffnungsvoll, dass diese Leute irgendwie eine Veränderung bewirken werden. Aber schaut einmal genauer hin, außer in die eigenen Taschen zu wirtschaften, kriegen sie nichts anderes auf die Reihe.

    • Wahl - intern

      Durch und durch korrupte Politiker bereichern sich nach „Strich und Faden“. Kein Wunder, dass eines Tages vielleicht bei einige Staatsbürgern einige „Sicherungen“ versagen und einige dieser „ehrenwerten“ daran glauben müssen. Soll in anderen Ländern bereits vorgekommen sein.

    • x19

      Mocht für uns normalsterbliche auch ein DANKE !!!!

    • EU - Klimahaus - Pfuscher

      Da bekommen Regionalpolitiker kalte Füße. Sind sich diese Politiker bewusst, dass eines Tages nicht mehr alle Bürger ihren beschlossenen „Dreck“ akzeptieren könnten?

    • seppele

      Ich warte schon auf den ersten SVP Gesetzesvorschlag bei dem es möglich ist sich die eigene Prämie schon im Voraus auszahlen zu lassen.

    • kleiner Mann

      Wer erinnert sich noch wie die Avanzo großspurig verkündet hat, dass sie „zum Wohle des Volkes“ die gesamten Altmandatare zur Rechenschaft ziehen werde, welche die Rentenvorauszahlung noch nicht zur Gänze zurückgezahlt haben ! Schon damals habe ich gesagt, dass dies nie und nimmer passieren wird . . . nun und was passiert jetzt ! Genau das Gegenteil, das Volk wird weiterhin für dumm verkauft = Avanzo hin oder her, es wird gleich weitergewurstelt !

      • Wahl - intern

        Arno hat vor dem Landhaus auch sehr großtuerisch verkündet, dass diese Millionen Euro an Vorschuss Renten zurück bezahlt werden müssen.
        Aber mittlerweile gilt Arno offiziell als „Lügenbeitel“ des Jahres. Es wundern sich keine Menschen mehr über Arnos umfangreiche Lügen. Bei Avanzo wird ähnlich sein.

    • Radio Eriwan

      Den Lippenstift zahlt auch die Regionalkasse, oder noch nicht??????????????

    • Hörbi

      Für was brauchen diese „Schmarotzer“ noch eine Lebensversicherung? Sie haben la laut der Rentenberechnung, eh eine höhere Lebenserwartung. Ich würde vorschlagen, dass sie sich einmal einer Gehirnuntersuchung stellen, denn mir scheint bei Bestimmten tickt es nicht mehr richtig im Oberstock.

    • iPinktl

      Eine Lebensversicherung über 500k€, die komplett vom Arbeitgeber bezahlt wird. Es hört nicht auf mit den Priviliegien.

    • Besorgter Bürger

      Als ich gelesen habe, es handelt sich um eine Versicherungsprämie von 150.000€, hab ich mir gedacht, was wollen die denn um das Geld versichern, eine Boeing? Bitte ein bisschen mehr auf das Vokabular achten. Die Versicherungsprämie zahlt der Versicherte. Das, was der Versicherte bekommt, ist die Versicherungsleistung. Wenn man die korrekten Ausdrücke verwendet, muss man auch keine Beispiele bringen, die an Satire grenzen: „Wer tödlich verunglückt, erhält eine Prämie…“

      Abgesehen davon ist diese ganze Regelung mal wieder eine Frechheit.

    • positivdenken

      liebe Südtiroler Bürger hört auf zu jammern, und sonst unternehmts was, ich wäre dabei…eines ist Fakt Südtiroler sind zu stolz etwas zu unternehmen, oder es geht ihnen alle zu gut ,denn die Politiker und ihre eigenen Gesetze sind nicht mehr nachvollziehbar…..politiker sollten alle selbständig werden, jeden Tag wenn die Tür aufsperrst , bist Du ja schon zum Tode verurteilt…schönen Tag….möchte wissen wie viele das lesen………

    • ART DÉCO

      Einmal Thaler, jetzt Avanzo, diese Politiker lassen sich nichts entgehen, um ihre Vorteile zu schaffen und dies leider auf Kosten der normalen Steuerzahler. Was werden sie noch erfinden, um ihre Taschen zu füllen (Kindermädchen u. Badanteentschädigung ecc.). Ich würde mich schämen bei solchen Gehältern so zu betteln! Bei ihrer Arbeit verwenden diese Typen nicht die Hälfte an Energie und Kompetenz, um einen passenden Auftrieb in unsere Politik zu bringen!
      Dieses Benehmen kotzt mich an!!

    • ander

      des Gsindl soll schnell krepieren bevor diese Sauereipaktelei losgeht.

    • Giovanni

      Pfui,pfui,pfui und nochmals pfui

    • Ando73

      Eigentlich brauch des Gsindl lai so weiter tian, noa kimps vieleicht amol zu a richtiger Revolte .
      I hoff Sie sein sem die erstn wos früzeitig o krotzn.

    • helmut

      Um das Geld der Bürger ist ihnen nichts zu teuer!

    • Bernhardl

      Ein Beweis mehr, dass Frauen in der Politik sich viel unverschämter bedienen als Männer?

    • Erwin

      Die Region ist abzuschaffen. Das ist nur ein Ort mehr von Steuergeldverschwendung.

    • Frage?

      Herr Kofler wissen Sie schon von was Sie schreiben?

      Eine Versicherung erbringt im Schadensfall eine LEISTUNG!

      Deshalb nennt sich die Abteilung ind der die Schadensfälle (Unfalltod oder Tod durch Ableben) „LEISTUNGSABTEILUNG“

      Es wird mit Eintritt des Schadensfalles (Unfalltod oder einfach nur Tod)
      die versicherte LEISTUNG fällig!
      Die versicherte LEISTUNG ist die VERSICHERUNGSSUMME!

      Um aber zu einer Leistung zu kommen, muss dafür die PRÄMIE (der Beitrag) bezahlt werden!

      Die PRÄMIE ist nicht die VERSICHERUNGSLEISTUNG sondern der Betrag mit dem sich der Versicherte eine gewisse Leistung im Schadensfall erkauft!

      Ein Versicherungsvertrag ist ein Glückspielvertrag! Viele Prämienzahler haften gemeinsam mit ihrer Prämie damit wenige oft gar KEINER eine LEISTUNG bekommt (weil der Schadensfall nicht eintritt)!

      Bei einem Unfalltodrisiko ist das Alter nicht ausschlaggebend weil das Risiko tödlich zu verunglücken für alle Altergruppen gleich ist!

      Ein Unfall ist ein EREIGNIS das PLÖTZLICH von AUSSEN, vom Willen unabhägig, MECHANISCH,CHEMISCH oder durch STRAHLUNG auftritt!

      Bei eine Ablebensversicherung ist das Alter sehr wohl ausschlaggebend, weil es ja eine Sterbetafel gibt, diese liegt jeder Versicherungskalkulation zu Grunde.

      Zwangsläufig ist daher die Lebenserwartung und damit das Ablebensrisiko für einen 30 jährigen aus gesundheitlichen Gründen wesentlich geringer, als dies eines 67jährigen, weil ja dessen Lebenserwartung sich schon aus der Sterbetafel als viel geringer ergibt. Deshalb ist auch der Gesundheitszustand für die Ablebensversicherung wichtig, weil z.B. eine Krebserkrankung nicht zu einem Unfalltod aber zu einem vorzeitigen Ableben führen kann aber nicht muss!

      Es wäre aber interessant, wenn sie im Artikel anführen würden, wieviele Betriebe in Südtirol freiwillige Versicherungen im Unfallversicherungsbereich und um Lebensversicherungsbereich für ihre Mitarbeiter abgeschlossen haben!
      Besonders interessant wäre die Zahl der Arbeitnehmer auf die das zutrifft.

      Die Prämien zu einer Unfalltodversicherung mit einer Versicherungssumme von 150.000.- Euro bewegen sich im Minibereich!

      Die Ablebensversicherung ist aber abhängig von
      1.) Dem Gesundheitszustand (Herzschwächen,Blutdruck, Zuckerkrankheit, diverse onkologische Befunde, etc.) zum Zeitpunkt des Vertragsabschlusses!
      2.) Eventuelle Vorerkrankungen und Operationen!
      3.) Von der Tätigkeit!
      4.) Vom Alter!

      Hier kann man sich auch weiterbilden:

      http://consumer.bz.it/21v874d1000.html

      z.B.

      Die Lebensversicherung für den Todesfall
      Die Lebensversicherung für den Todesfall wird auch Ablebens- oder Risikolebensversicherung genannt.

      Was deckt die Lebensversicherung für den Todesfall ab?
      Gegen Bezahlung der Prämie ist die Versicherung verpflichtet, die vereinbarte Versicherungssumme an den/die Begünstigten auszubezahlen, falls der/die Versicherte während der Laufzeit stirbt.

      >>>>>>>>>>

      So stehts auf der Seite der Verbraucherzentrale in Bozen!

      Also nochmals:

      Gegen Bezahlung der PRÄMIE ist die Versicherung verpflichtet,
      die vereinbarte VERSICHERUNGSUMME an den/die Begünstigten auszubezahlen, falls der/die Versicherte während der Laufzeit stirbt.

    • christian waschgler

      Für was muss der Steuerzahler noch alles aufkommen um Politiker zu mästen. Müssen wir ihnen Schuhputzcreme und Zahnpasta auch noch zahlen ?

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