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    LH bei Öttinger

    Der Landeshauptmann mit dem EU-Kommissar

    Der Landeshauptmann mit dem EU-Kommissar

    LH Arno Kompatscher ist am Mittwoch in Brüssel mit EU-Kommissar Günther Öttinger zusammengetroffen. Das Thema: Der digitale Binnenmarkt.

    Der digitale Binnenmarkt, das so genannte Geoblocking und die Breitbandversorgung standen im Mittelpunkt der Aussprache, die am Mittwoch Nachmittag in Brüssel Landeshauptmann Arno Kompatscher mit dem EU-Kommissar für Digitale Wirtschaft und Gesellschaft, Günther Öttinger, geführt hat.

    Über die von der EU angestrebte Entwicklung des digitalen Binnenmarktes berichtete Kommissar Öttinger heute Südtirols Landeshauptmann Arno Kompatscher.

    Er gab Einblick in die Ziele des am 6. Mai dieses Jahres vorgestellten 16-Punkte-Programms der EU zum Auf- und Ausbau des digitalen Binnenmarkts. Es geht dabei um den Abbau von Grenzen und um die Schaffung eines einzigen digitalen Marktes anstelle der derzeit 28 Märkte.

    Die Bürger und die Unternehmen aller europäischen Staaten sollten sich auf einem gemeinsamen digitalen Markt gleichberechtigt bewegen können. Zudem gilt es, die Rahmenbedingungen zu schaffen, damit sich die digitalen Netze und Dienste entwickeln können und um die optimale Nutzung von Infrastruktur und Dienstleistungen.
    „Die Bürger Europas sollen von der Entwicklung und dem Ausbau des digitalen Binnenmarkts profitieren, ebenso die KMU, deren Wettbewerbsfähigkeit gestärkt werden soll“, so Landeshauptmann Kompatscher nach dem Treffen.

    Der Ausbau des elektronischen Handels und anderer digitaler Dienstleistungen über die Grenzen hinweg bringe auch für Südtirols Konsumenten und Südtirols Unternehmen viele Vorteile mit sich, so der Landeshauptmann, für die Verbraucher vergrößere sich das Angebot, für die Unternehmen der Markt.

    In diesem Zusammenhang wurde das so genannte Geoblocking beziehungsweise dessen Abbau angesprochen. Es geht dabei um eine im Internet eingesetzte Technik zur regionalen Sperrung von Internetinhalten durch den Anbieter. Die Technik kommt insbesondere bei der urherberrechtlichen Schützung über das Internet verbreiterter digitaler Medien wie Filme und Fernsehen zum Einsatz.

    Den Internet-Nutzern wird durch das Geoblocking der Zugang zu Seiten, Inhalten und Produkten vorbehalten. „Der EU-Kommissar hat sich für eine Aufhebung des Geoblockings ausgesprochen“, so LH Kompatscher nach dem Gespräch, „allerdings wird es Ausnahmen geben. Das Anliegen, das ich an Kommissar Öttinger heran getragen habe, war, dass bei den Beschränkungen – beispielsweise bei der Übertragung von Sportsendungen über digitale Medien – nicht die geografischen Grenzen ausschlaggebend sein sollten, sondern dass man Sprachräume berücksichtigt.“ Der EU-Kommissar sicherte Landeshauptmann Kompatscher seine Interessenahme in dieser Angelegenheit zu.

    Was Südtirol derzeit in Sachen Breitband und digitale Agenda im Arbeitsprogramm hat, auch darüber informierte Landeshauptmann Kompatscher den deutschen EU-Kommissar. Er stellte ihm Südtirols digitale Agenda „Südtirol digital 2020“ vor, berichtete über die Schritte zur Stärkung der digitalen Verwaltungsdienste und über die Maßnahmen zum Ausbau der Breitbandinfrastruktur.

    Abschließend lud er Öttinger zu einem Besuch in Südtirol ein.

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    Kommentare (7)

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    • Igel

      Der digitale Binnenmarkt. Was verstehen diese Herren darunter?
      Die Abschaffung des Bargeldes?
      Allein die Tatsache, mit welchen Gestalten sich Kompatscher in letzter Zeit trifft, wirft kein gutes Licht auf ihn. Fehlt nur noch eine Teilnahme am Bilderberger Treffen, um als Handlanger imperialer Geisteskranker, unser Land und Volk in die Knie zwingen zu wollen.
      Südtirol, wie weit bist du gesunken, jede Lüge recht, jeden Anstands verlustig.
      Man ist fast nur noch damit beschäftigt, seinen Ekel nieder zu ringen, ob dieser fast schon unerträglichen Heuchelei.

    • dana

      Öttinger ist Politiker und versteht von Informatik gerade einmal das Wort Info. Kompatscher versteht von Informatik auch nichts und ist ein „schlechter“ Anwender von einigen Software Produkten. Von solchen Leuten und Politikern, die nichts von den Techniken verstehen, sind nur Verschlechterungen zu erwarten.
      Die EU und ihre Politiker haben bis heute kläglich versagt. Heute, 20 Jahre nach Alexander Langer steht die EU bei einer Mehrheit der Bürger schlechter da, als vor 20 Jahren. Die Politiken von Schulz, Junker und seiner Kommissare werden von einer überwiegenden Mehrzahl der EU -Bürger abgelehnt.

    • svp - 70 jahre käse

      Der kann gleich in Brüssel bei den schwarzen „Kumpanen“ bleiben. Niemand in Südtirol würde diesen Bürokraten vermissen.

    • Luis

      Schleimt der LB für einen Posten in ein paar Jahren? Für die Südtiroler wohl kaum.
      Das Regionen Geschwafel ist eine Ablenkung vom Unvermögen und eine glatte Lüge wie die Vollautonomie.

      • Hubert

        @ Luis

        In diese Richtung wird es wohl gehen. Er hat ja bereits vor den Wahlen zum LH „seine“ Zeit auf höchstens 2 Legislaturperioden festgemacht, also was wird er dann machen?

    • Bernhardl

      Die EU will immer weniger Föderalismus, weniger Regionen und Arno kommt mit „Euregio“ Floskeln aus Südtirol angetanzt. Arno wird sowieso nicht ernst genommen.

    • Erwin

      Die entscheiden sind nicht gewählt und die gewählt wurden haben nichts zu entscheiden. Seehofer.

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