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    Der Führungswechsel

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    Franz Stimpfl und Heiner Scvhweigkofler

    Führungswechsel beim Wohnbauinstitut: Franz Stimpfl beendet seinen Auftrag als Generaldirektor. Nun läuft die Suche nach einem Nachfolger.

    Franz Stimpfl hat 17 Jahre lang das Institut für den sozialen Wohnbau des Landes Südtirol geleitet. Am 16. Juli endet nun sein Auftrag als Generaldirektor. Unter seiner Führung ist das Wohnbauinstitut zu einem modernen Dienstleistungsbetrieb geworden.

    Franz Stimpfl leitet das Wohnbauinstitut seit 1. Jänner 1999 als Generaldirektor. Sein Auftrag endet am 16. Juli 2015. Der Verwaltungs- und Aufsichtsrat des Institutes für den sozialen Wohnbau bedankt sich bei Franz Stimpfl für seinen Einsatz in den letzten 17 Jahren.

    „In diesem Zeitraum hat der soziale Wohnbau viele Umwälzungen und Modernisierungen erlebt. Unter seiner Führung ist das Wohnbauinstitut zu einem modernen Dienstleistungsunternehmen geworden“, sagt Präsident Heiner Schweigkofler.

    „Er hat mit viel Umsicht und Menschlichkeit das große Schiff, oft auf rauer See, gelenkt und sich dadurch viele Verdienste erworben. Er ist sicherlich eine Persönlichkeit, die sich nicht ins Zentrum des Geschehens stellt, sondern er hat viel hinter den Kulissen und mit den einzelnen Mitarbeitern für das Wohl des Institutes, seiner Mitarbeiter und der Mieterschaft gearbeitet.“

    Zumal seine Pensionierung ansteht, hat der Verwaltungsrat mit Franz Stimpfl eine einvernehmliche Vereinbarung getroffen: Er wird nach einer Auszeit ab Herbst 2015 weiterhin für das Institut als Beauftragter für Qualität und Transparenz bis zu seiner Pensionierung arbeiten.

    Für die Ernennung der neuen Generaldirektorin bzw. des neuen Generaldirektors hat der Verwaltungsrat bei seiner jüngsten Sitzung ein Auswahlverfahren genehmigt, welches in den nächsten Tagen im Amtsblatt veröffentlicht wird.

    Bis zur Ernennung des neuen Generaldirektors, wird vorübergehend Vizegeneraldirektor Gianfranco Minotti diese Funktion geschäftsführend ausüben.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (4)

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    • Erwin

      Modernes Dienstleistungsunternehmen mit vielen Betrugsskandalen und Korruptionsskandalen?

      • Bruno Gotter

        Lieber Erwin und Puschtrabui, möchte Euch empfehlen, Eure Mathematikkenntnisse aus der Grundschule (Niveau 1. Klasse) aufzufrischen. Das WOBI hat in seiner nunmehr 80-jährigen Geschichte lediglich einen (1 !) einzigen Fall von Korruption im Jahre 2010 zu verzeichnen. Von Betrug- und Korruptionssakandalen in unbestimmter Mehrzahl kann also keine Rede sein. Darin konkret verwickelt waren trotz Tausenden Telefonabhörungen über 9 Monate nur 4 Mitarbeiter von insgesamt über 200 Mitarbeitern. Zweien davon wurden lediglich Geschenke von relativ bescheidenem Wert (Ferienwochenende, Handy u.Ä.) nachgewiesen. Einer hat einem gerichtlichen Vergleich über 30.000 € zugestimmt und für den Vierten läuft noch das Verfahren. In einem Rechtsstaat gilt für ihn noch die Unschuldsvermutung. Es ist gelinde gesagt eine Gemeinheit, dass diese jedenfalls sehr bedauerliche und mit der ganzen Strenge des Gesetzes zu ahnende und geahnte Straftat zu Rundumschlägen gegen das WOBI immer wieder Anlass gibt. Es ist eine Gemeinheit vor allem den über 200 anderen WOBI-Mitarbeitern gegenüber, die ihre Arbeit insgesamt sehr gut und mit einer hohen Motivation bisher erbracht haben und auch erbringen. Dies wurde auch durch eine entsprechenden Umfrage unter den WOBI-Mietern in sehr hohem Maße bestätigt. Ich frage mich, warum andere weit schwerwiegendere Korruptionsfälle z.B. in der Gemeinde Bozen und in der Landesverwaltung (und ich meine nicht nur den SEL-Skandal) so schnell vergessen zu sein scheinen, das WOBI als ganzes aber immer wieder als Prügelknabe herhalten muss. Nach 5 Jahren soll auch einmal Schluss sein.

    • Puschtrabui

      Wearts in do WOBI nach den Skandalen zu heiss, dass er ietz so schnell weg isch?

    • Luis

      Ein „Pfarrer“ als WOBI Präsident folgen viele Ausländer in den vielen Tausend WOBI Wohnungen.

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