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    12.300 ohne Job

    12.300 Menschen sind derzeit in Südtirol auf Arbeitsuche. Wie aus den Daten des Landesinstituts für Statistik ASTAT zudem hervorgeht, beläuft sich die Erwerbstätigenquote im ersten Quartal 2015 in Südtirol auf 70,7 Prozent und die nicht saisonbereinigte Arbeitslosenquote auf 4,8 Prozent.

    Die Erwerbstätigenquote, die sich aus dem Anteil der Erwerbstätigen an der Bevölkerung im Alter zwischen 15 und einschließlich 64 Jahren errechnet, beläuft sich im ersten Quartal 2015 auf 70,7%. Anders ausgedrückt sind knapp 71% der Bevölkerung im Alter von 15 bis 64 Jahren beschäftigt.

    Die Erwerbstätigenquote der Männer (77,3%) ist nach wie vor bedeutend höher als jene der Frauen (64,1%). 6,1% der Erwerbstätigen sind in der Landwirtschaft beschäftigt, 20,1% im Produzierenden Gewerbe und 73,8% im Dienstleistungsbereich.

    Das ergeben die Daten der Stichprobenerhebung des ISTAT über die Arbeitskräfte.

    Die nicht saisonbereinigte Arbeitslosenquote, die als Anteil der Arbeitsuchenden an den Erwerbspersonen definiert ist, beläuft sich im ersten Quartal 2015 auf 4,8%. Die Quote der Männer liegt bei 4,5%, jene der Frauen bei 5,2%.

    Die saisonbereinigte Quote liegt da- gegen bei 4,3%; es handelt sich hierbei um den gleitenden Mittelwert, bei dem der Wert des jeweiligen Quartals mit jenem der drei vorhergehenden Quartale gemittelt wird. Die errechnete Zahl der Arbeitsuchenden für das erste Quartal 2015 beläuft sich auf 12.300.

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    Kommentare (15)

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    • martin

      Bringt diese Zahlen bitte nur ein einziges mal zu Weihnachten oder Feragosto und dann bitte nur Zahlen von Ansässigen, danke.

    • Inge

      Diese Zahlen erfassen viele Südtiroler nicht. Eine getrennte Erfassung von Ansässigen und Ausländern ist angebrachter. So werfen diese Zahlen mehr Fragen auf als Antworten.

    • pulti

      da werden telefonisch Haushalte in Südtirol kontaktiert und dann hochgerechnet. Amt für Arbeit ist da genauer und unterscheidet auch nach Herkunft usw., die Daten sind halt nicht direkt mit anderen Ländern vergleichbar:
      http://www.provinz.bz.it/arbeit/service/publikationen.asp

    • ......

      Die Anzahl der einheimischen Arbeitslosen ist viel höher, weil wer Ausländer anstellt bekommt hohe Abgabenbegünstigungen. Weiteres sind es viel mehr als hier angegeben, weil sich lang nicht jeder Arbeitslos meldet. Es gibt keine Arbeit seit 2jahren nicht mehr für Einheimische.

    • Puschtrabui

      soooo viel rechnen und Zahlen, haben die wieder einen Geometer angestellt bei Errechnung? 😉

    • Murks

      Mit diesen Zahlen werden die Menschen eher verwirrt als informiert. Das Zustandekommen dieser Zahlen ist nicht nachvollziehbar.

    • ......

      Ich würde mir sehr wünschen das anstatt das ständige „wer orbeitn will, findet schun eppes“ aufhört. Es gibt Leute bei uns in Südtirol, viele, die nichts anderes mehr tun, als Curriculum zu schicken. Altenbetreuer werden nur mehr Ausländerinnen genommen, damit die Einheimischen Auftraggeber sich nicht schämen müssen, dass sie ihre Eltern total an den Rand schieben. Zum putzen werden nur mehr Ausländerinnen genommen, Männer mit 40-45 finden schon gar nix mehr. am meisten schmerzt aber den Suchenden, das Abstempeln der eigenen Landsleute. Dass das Land nicht zugeben will, dass es für hiesige schon lange keine Arbeit mehr gibt, hat den Grund. Dass es dann Unterstützung aufstocken müsste, und das will es nicht.,

      • roadrunner

        ja wenns so ist! „Unsereins“ steht für 1300 € nicht einmal vom Bett auf. Von 10 Bewerbungen welche ich erhalte, gehen total am Thema vorbei. Keiner stempelt „die eigenen“ Landsleute ab, sie pinkeln ich selbst ans Bein, weil sie meines was sie sind. Man nimmt auch auf dem Arbeitsmarkt das beste Angebot. Deshalb, auch „Unsereins“ muss die Augen öffnen und sich dem Arbeitsmarkt stellen.
        P.S. Ausländer sind auch Europäer 😉

    • pulti

      das sind Angaben von Leuten, die „auf Arbeitssuche“ sind, nicht jene die arbeitslos gemeldet sind (weil jemand der noch nie gearbeitet hat kann nicht um Arbeitslosengeld ansuchen). Da werden ein paar Hundert befragt und auf die Gesamtbevölkerung hochgerechnet. Kein Geometer auch keine Hexerei, nur 2-3 mal dividieren und multiplizieren. und weil das wichtige Zahlen sind, werden sie halt alle 3 Monate berechnet

    • ......

      Ja wie viele um Himmels Willen sind denn dann wirklich ohne Arbeit!!!!!

    • peter

      ganz einfach, in der Hotelerie werden Kindergärtnerinen und Krankenhausangestellte für einige Stunden abends eingestellt, verlangen in der Regel 12,00 Euro, wir (ich) bin 59 und seit über 2 Jahren ohne Arbeit,es gibt zwar
      Inserate in der Tageszeitung, aber sobald ich anrufe habe diese ehrenwerten Gastwirte das Personal bereits gefunden ?

    • peter

      Etwas vergessen…. hatte eine Stelle in Sexten als Nachportier, Koffer waren gepackt,
      ruft mich am selben Tag noch an, fragte wie es mit Fremdsprachen ausschaut, sagte
      spreche deutsch -italienisch – englisch aber nicht so gut. Leider “ wir hätten viele russische
      Gäste ohne die russische Sprache könnte er mich nicht einstellen. Schon eigenartig, ich
      glaube es liegt bei meinen 59 Jahren was glaubt Ihr ?

    • SteveSal

      Es wird für die Arbeitslosen zu wenig getan. Ich bin Bewerbungstrainer und habe dem Arbeitsamt Maßnahmen angeboten. Mir wurde gesagt, man habe kein Geld und es habe keinen Zweck, sich zu treffen.

      Ich habe bei einer Bezirksgemeinschaft angerufen. Die müsste ein Interesse haben, Arbeitslose in Arbeit zu bringen, da sie ja für sie bezahlen müssen. Von dort wurde mir mitgeteilt, dass man keine Gelder für die Eingliederung definiert habe. Ich könne gerne meine Arbeit für „Gotteslohn“ machen.

      Ich finde diese Einstellung skandalös. Es wird nicht realisiert, dass durch eine passgerechte Vermittlungsarbeit von Arbeitslosen nicht nur die Lebenszufriedenheit und das Auskommen von Menschen gesichert wird. Es werden auch Sozialkosten eingespart und Einnahmen aus Steuern und Sozialabgaben erzeugt.

      Beim ESF hat es seit 2 Jahren keine Ausschreibungen gegeben. Das vorherige System war unwirtschaftlich und oftmals am Arbeitsmarkt vorbei konzipiert. Man kann gespannt sein, ob man aus den Erfahrungen gelernt hat.

    • ......

      Ausreden der letzten Zeit: Frauen mit Kinder stellt niemand mehr ein, weil man hat jetzt als arbeitsgeber das Recht Leute zu verschicken, aber wenn Kinder im Spiel sind ist das nicht angenehm, also stellt man keine ein. Leute über 30 einzustellen wäre Irrsinn, da der Arbeitgeber hohe Begünstigungen bekommt wenn unter 30.

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