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    Blaas vor Neid

    Blaas vor Neid

    Südtirols Freiheitliche blicken neidisch in die Steiermark: Während die heimischen Blauen nach dem Rentenskandal auf der Stelle treten, feiern die Brüder und Schwestern in Graz einen sensationellen Wahlsieg.

    Am Sonntag fanden in der Steiermark Landtagswahlen statt.

    Die SPÖ stürzte auf 29 Prozent ab, die FPÖ legte deutlich zu. In der ersten Hochrechnung lagen die beiden Parteien sowie die ÖVP sogar noch genau gleichauf, letztlich konnten sich die Sozialdemokraten um Landeshauptmann Franz Voves aber knapp auf Platz eins halten.

    Laut vorläufigem Endergebnis erreichte die SPÖ 29 Prozent, die ÖVP 28,6 und die FPÖ 26,8 Prozent.

    Für die Freiheitlichen ist es ein sensationeller Wahlsieg: Die Blauen legten um knapp 16 Prozent zu.

    Die unerwartet starken Zugewinne der Strache-Partei sind hauptsächlich den Themen Ausländer, Zuwanderung und Integration geschuldet, auf die Spitzenkandidat Mario Kunasek im Wahlkampf setzte.

    Der Südtiroler Freiheitlichen-Obmann Walter Blaas wird ob dieses Ergebnisses nun voller Neid nach Graz blicken: Seine Partei konnte sich vom Rentenskandal noch immer nicht erholen und erlitt bei den Gemeindewahlen schmerzhafte Verluste.

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    Kommentare (22)

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    • Ein zahlender Bürger

      Wenn man eben die Bombe vor der Wahl nicht platzen lässt und stattdessen lieber versucht heimlich das Geld einzustecken dann gehts eben so 😉

    • Miau

      That’s life! Mal gewinnt man, mal verliert man.

      Aber zum Artikel selbst: Eine weitere Stichelei von Seiten der Tageszeitung im lächerlichen Streit zwischen Tageszeitung und Freiheitlichen. Warum sonst sollte die Südtiroler Tageszeitung über eine Wahl im Ausland berichten, an welcher sie während des Wahlkampfes keinerlei Interesse zeigte und auch sonst über ausländische Wahlen wenig und nichts berichtet?
      Allein der spekulative und tendenziöse letzte Absatz lässt die wahre Absicht der TZ hinter dem Artikel sehr gut erkennen.

      • greta k.

        @Miau

        … so was Ähnliches hab ich mir auch gedacht.

        Dieser blasse Gag sollte nun wirklich so langsam verblassen. Ist nur mehr begrenzt lustig. Wurden auch bald alle Varianten durchgespielt.

        „Noble Blässe“ fehlt noch, damit könnte sich Herr Tribus schmücken.

    • Einereiner

      Die Freiheitlichen in Südtirol hätten 30%, wenn nicht der Pius, die Ulli und der Roland so so so so viele Sachen falsch gemacht hätten.
      Wenn diese drei heimgehen kann es wieder aufwärts gehen.

    • Besorgter Bürger

      Die Steiermark sollte sich was schämen! Mit Plakaten wie „Fremd im eigenen Land?“ nach Frustwählerstimmen fischen und – vor allem – damit auch noch Erfolg haben, das ist wirklich unglaublich. Und hinterher will es wieder einmal niemand gewesen sein, der die FPÖ gewählt hat, wenn man den Standard-Kommentaren glauben kann. Der Wähler wird natürlich von allen großen Parteien veräppelt, siehe die inhaltsfreie Kampagne der ÖVP und die Schönwetterplauderei der SPÖ. Wenn es politisch in Österreich so weiter geht, dann wird es bei der nächsten Wahl unlustig.

      Was bedeutet das für Südtirol? Nicht viel, da die Südtiroler Blauen noch offensichtlicher inkompetent sind als die österreichischen – das mag allerdings auch an meinem Blickwinkel liegen. An den Wählern kann es nicht liegen, Frustpotential gibt es überall genug. Gut, dass die ethnische Struktur in Südtirol ein Abschneiden der Blauen über 25% praktisch unmöglich macht.

    • Radio Eriwan

      Blau ist ein nicht gerne gesehener Zustand beim Arbeitgeber am Montag…..

    • Unterwind

      Die Zukunft in Europa gehört jenen Parteien welche sich gegen diesen Einwanderungs- Wahnsinn auflehnen.
      Die Unsere (FH) hat sich fürs Geld entschieden, und nicht für unser Land.

    • Herilu

      …jeder noch so blöde Artikel gegen die F reicht aus und die Vintler Rauschkugeln sind zur Stelle. Armselig die TZ, noch armseliger die Stöpsel

    • AL BUNDY

      Unseren blauen Pfeifen bleibt in der Tat wirklich nichts erspart

    • xy

      Ja und fragt niemand nach dem Warum??..
      Beim Rentenskandal der „Sager“ von der Uli war das Todesurleil der Blauen.
      Da mag der Blaas noch so versuchen, mit allen nur erdenklichen Mittel, dies ins “ rechte Licht“ zu rücken.
      Ist der Schaden einmal angerichtet, wird es sehr schwer, an die Traumergebnisse der letzten Jahre anzuknöpfen, leider.

    • xy

      Macht braucht Kontrolle, das war immer der Slogan der Blauen, aber sobald es um die eigene Geldtasche ging, hat die Macht die Kontrolle besiegt.

    • Visionär

      Vor 10 Jahren waren die Freiheitlichen in der Steiermark auf dem Punkt Null, also wird es für die Blauen in Südtirol auch wieder aufwärtsgehen.

    • Einereiner

      @Visionär
      in Graz ist die FPÖ die einzige rechte Opposition. In Südtirol gibts noch andere und die guten Leute sind bei den F schon weg und docken bei anderen an.
      Deine Vision bleibt eine Vision und wird nicht Realität werden. Ihr habts verbockt.

      • Düsentrieb

        Träumen sollte man in der Nacht. Welche guten Leute?

        • simon

          Da gibt es viele Gute und auch Kritische, die die F letzthin verlassen haben: Pepi Stecher (Vinschgau), Dr. Peter Lechner (Meran), Dr. Hannes Zingerle (Vintl), Sabine Klotz (Ratschings), Dr. Katrin Mal (Unterland), Möhrl (Bruneck) und auch der ehem. Abg. Dr. Thomas Egger. Die Liste wäre noch beliebig verlängerbar.
          Welche guten Leute sind denn eigentlich noch in der Partei?

    • Moidi

      Österreich und rechts-extrem, das hat wohl Tradition, oder etwa nicht?

    • Andreas

      Das Mamaland mancher Südtiroler scheint etwas rechtslastig und ein Bundesland etwas bankrott zu sein.
      Aber macht ja nichts, das Gras des Nachbarn ist trotzdem immer grüner.

    • gaga

      I tat a enzian partei gruenden

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