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    Der Tourismus-Report

    Die Zahl der Gästeankünfte im Winterhalbjahr 2014/15 steigt um 2,5% gegenüber dem Vorjahr. Der Tourismusverband Kronplatz musste Einbußen bei den Ankünften und Übernachtungen hinnehmen.

    Die Zahl der Gästeankünfte im Winterhalbjahr 2014/15 (von November bis April) steigt um 2,5% gegenüber dem Vorjahr. Auch die Zahl der Übernachtungen nimmt in diesem Zeitraum um 1,0% zu.

    Diese Daten teilt das Astat mit.

    Wird die prozentuelle Veränderung der Ankünfte und Übernachtungen auf Monatsebene untersucht, registriert der Monat Februar sowohl bei den Ankünften (+11,2%) als auch bei den Übernachtungen (+12,5%) eine starke positive Veränderung gegenüber der Wintersaison 2013/14.

    Einen erheblichen Rückgang bei den Übernachtungen verbuchen hingegen die Monate November und März mit -12,3% bzw. -11,8% im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Signifikante Zunahmen verzeichnen auch Dezember, Jänner und April.

    Im Winterhalbjahr 2014/15 wird der Großteil der Übernachtungen (82%) in gastgewerblichen Betrieben gebucht. Bei diesen Betrieben bestätigt sich die Tendenz der letzten Jahre: Die qualitativ hochwertigen Kategorien legen an Übernachtungen zu (5-Sterne- Betriebe +7,5%, 4-Sterne-Betriebe +4,2%), während die Betriebe mit 2 Sternen Rückgänge (-4,7%) verbuchen.

    Relativ stabil bleiben hingegen die Übernachtungen in den 3-Sterne-Betrieben mit dem höchsten Übernachtungsanteil von 36,3%. Die Beherbergungsbetriebe mit der längsten Aufenthaltsdauer sind die Residence und die Privatquartiere mit je 5,6 Tagen.

    Bildschirmfoto 2015-05-29 um 16.22.53Die Brutto-Auslastung der gastgewerblichen Betriebe im Winterhalbjahr 2014/15 beträgt 33,4%. Die höchste prozentuelle Auslastung weist die Bezirksgemein- schaft Pustertal mit 43,0% auf, gefolgt vom Wipptal mit 42,6% und von der Bezirksgemeinschaft Salten- Schlern (41,2%).

    Die Untersuchung nach Gebiet zeigt, dass zwei Tourismusverbände (Meran und Umgebung und Tauferer Ahrntal) eine beträchtliche Zunahme bei den Ankünften (8,5% bzw. 8,1%) und Nächtigungen (4,3% bzw. 6,3%) im Vergleich zum Winter 2013/14 verzeichnet. Der Tourismusverband Kronplatz musste Einbußen bei den Ankünften und Übernachtungen hinnehmen (-2,2% bzw. -2,9%): Trotzdem verbucht er zahlenmäßig die meisten Übernachtungen mit 1,7 Milionen.

    Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer in Südtirol im Winterhalbjahr 2014/15 ist auf 4,4 Tage gesunken, wobei aber Alta Badia und Gröden den höchsten Wert von 5,5 Tagen aufweisen.

    Der Vergleich mit dem Bundesland Tirol zeigt, im Gegensatz zur vergangenen Wintersaison, dass Tirol sowohl bei den Ankünften als auch bei den Übernachtungen einen Zuwachs verzeichnen (+4,0% bzw. +2,1%) konnte

    Bildschirmfoto 2015-05-29 um 16.30.25Aus der Analyse nach Herkunftsland der Gäste zeichnet sich ein positiver Trend bei den inländischen Urlaubern bei den Ankünften (+5,7%) und den Übernachtungen (+1,5%) im Vergleich zur Vorjahressaison ab. Die Zahl der bundesdeutschen Gäste, welche seit Jahren einen leichten, aber kontinuierlichen Zuwachs verzeichnen, bleibt im Winter 2014/15 konstant (Ankünfte -0,4%, Übernachtungen +1,0%).

    Sie bestätigen ihre Rolle als wichtigste Urlaubergruppe für den Südtiroler Tourismus mit einem Anteil von 43,0%. Die italienischen Gäste stellen wie erwartet die zweitgrößte Gruppe mit einem Anteil von 33,1%.

    Die positive Entwicklung des Tourismus aus dem Ausland ist geprägt von einer starken Zunahme der Gäste aus der Schweiz und Liechtenstein (+10,7%) und aus den Beneluxländern (+6,1%).

    Bildschirmfoto 2015-05-29 um 16.31.27

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