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    Woher kommt die Milch?

    4031 Schüler haben an der Aktion Milch-Schulprojekt teilgenommen – mehr als im Vorjahr. Mit viel Begeisterung und vor allem authentisch zeigten Milchbotschafterinnen, woher die Milch kommt.

    Seit vier Jahren ist die Bäuerin Adelheid Schöpf aus Lichtenberg in Schulklassen als Lehrende zu Gast. Was frisst die Kuh? Warum ist sie Wiederkäuer? Wie wird Butter gemacht? All diese Fragen der Schüler beantwortet die Milchbotschafterin in dem etwas anderen Schulunterricht.

    „Am meisten Interesse – muss ich sagen – haben die Kinder, wenn es darum geht, wie die Kälber auf die Welt kommen“, erzählt die Milchbotschafterin Adelheid Schöpf lachend. Der Milchbäuerin ist es ein Herzensanliegen den Kindern zu zeigen, was alles aus der Milch gemacht wird. Sie erzählt von ihrem Leben am Hof, mit den Tieren, vom bäuerlichen Alltag. Die Kinder sind interessiert und erzählen zu Hause begeistert, was sie erlebt haben, freut sich Adelheid Schöpf. „Am öftesten vom Butterklopfen! Da die Kinder zu Hause das Butterklopfen wiederholen wollen, fragen mich dann Eltern wie sie das zu Hause machen können.“

    Erfolgreiche Aktion Milch Schulprojekt

    Das Milch-Schulprojekt wird von der EOS (Export Organisation Südtirol) in Zusammenarbeit mit dem Sennereiverband organisiert. Im Schuljahr 2014/2015 wurde das Projekt an 206 Schulen, genau gesagt in 343 Klassen, angeboten. Insgesamt 4031 Schüler nahmen daran teil. Im Vorjahr waren es 3714. Der Weltmilchtag am 1. Juni ist für die Südtiroler Bäuerinnenorganisation Anlass genug um auf diese Aktion und den wertvollen Einsatz der Bäuerinnen-Milchbotschafterinnen hinzuweisen.

    Wie Landwirtschaft funktioniert

    Der Lerneffekt für die Kinder ist groß: Durch das gemeinsame Herstellen der Butter bekommen die Schüler Lust selbst Joghurt und Butter herzustellen. „Wir möchten, dass die Schulkinder Einblick in unsere Landwirtschaft bekommen, den Arbeitsalltag unserer Bauernfamilien kennenlernen und so die Arbeit der Bauern und die heimischen Produkte auch wertschätzen“, sagt Landesbäuerin Hiltraud Erschbamer.

    Den Schulalltag bereichern

    Die Bäuerinnen-Milchbotschafterinnen leistet hier Sensibilisierungsarbeit. Sie stärken das Bewusstsein für den richtigen Umgang mit Lebensmittel – und das ist etwas sehr wertvolles. Natürlich haben die Kinder auch die Möglichkeit das Bauernleben hautnah zu spüren und zwar auf den Schule am Bauernhof-Betrieben – für die Kinder ein unvergessliches und sehr wertvolles Erlebnis.

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