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    Geld aus Brüssel

    Geld aus Brüssel

    Die Europäische Kommission hat das Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum genehmigt. Arnold Schuler spricht von einem „wichtigen Schritt für Südtirol“.

    „Die Europäische Kommission“, berichtet Agrarlandesrat Schuler, „hat am Dienstag das Entwicklungsprogramme für den ländlichen Raum genehmigt, mit denen im Zeitraum bis 2020 die Wettbewerbsfähigkeit des Agrarsektors der EU verbessert, Landschaft und Klima geschützt und das wirtschaftliche und soziale Gefüge ländlicher Gemeinschaften gestärkt werden sollen“.

    Südtirol gehört mit der Emilia-Romagna, der Toskana und Venetien zu den ersten Regionen, in denen die Programme genehmigt wurden. Waren es in der vergangenen Periode noch 330 Millionen, belaufen sich die öffentlichen Beiträge jetzt auf 366,4 Millionen Euro.

    „Es ist dies“, unterstreicht Landesrat Arnold Schuler, „ein wichtiger Schritt, um die ländliche Entwicklung zu stärken. Dabei geht es allgemein um den ländlichen Raum mit großer Bedeutung nicht nur für die Landwirtschaft, sondern für das ganze Land.“

    Mit diesen Fördermitteln werden nicht nur Maßnahmen zur Stärkung der Berglandwirtschaft gesetzt, sondern es eröffnen sich auch Möglichkeiten, Leader-Projekte in strukturschwachen Gebieten umzusetzen. Leader ist ein methodischer Ansatz der Regionalentwicklung, der es Menschen vor Ort ermöglicht, regionale Prozesse mit zu gestalten.

    Zu den prioritären Maßnahmen der angenommenen regionalen und nationalen Programme zählen neben Maßnahmen für Leader-Projekte der Ausgleich der naturbedingten Nachteile der Berggebiete zwecks Beibehaltung der traditionellen Formen der Bewirtschaftung und des Managements der Alpengebiete, die Modernisierung landwirtschaftlicher Betriebe und nachhaltige Bodenbewirtschaftung sowie verbesserte Breitbandinfrastrukturen.

    In den nächsten Wochen wird die Landesregierung das Entwicklungsprogramm für den ländlichen Raum genehmigen. Anschließend wird der erste Begleitausschuss in Bozen organisiert, um die Auswahlkriterien der Investitionsmaßnahmen zu genehmigen.

    Ab 1. Juli, heißt es aus dem Landesamt für EU-Strukturfonds in der Landwirtschaft, können voraussichtlich die neuen Ansuchen für die Investitionsmaßnahmen eingereicht werden. Für die Umweltprämien, Ausgleichszulagen und Bioprämien ist die Gesuchskampagne schon im Gange.

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (16)

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    • Rudl

      Aus Brüssel kommt eindeutig zuviel Geld herein, das tut den Berglern gar nicht gut.

    • Natürlich oh

      @ Rudl
      aber den vielen anderen, vorwiegend Arbeitnehmern, tut das Arbeitslosengeld, das Mietzuschussgeld, das Alleinerziehergeld…und , und , und… wie die ganzen Unterstützungen noch heißen, gut?

      • wert

        oh Natürlich ,spielt hier vielleicht der Neid mit ? Entschuldigung , aber du wirst vielleicht nicht wissen wie viele Bürger es gibt die noch nie ,hier genannte Gelder , kassiert haben ! hingegen Bauer gibt es nicht einen der nicht einmal Beiträge ,ich sage BEITRÄGE , kassiert haben.

        • Natürlich oh

          Wert, woher weißt du das, bist du selbst Bauer? Oder weißt du’s etwa vom Hörensagen?

          • CH

            Lieber Wert,
            neidisch bin ich nicht, ich bin froh, wenn ich auf eigenen Beinen stehe und mich selbst finanzieren kann.
            Was mich aber SEHR stört, sind die zahlreichen SCHMAROTZER, die unberechtigterweise Geld ( Mietbeitrag, Alleinerzieher…) kassieren.
            Bauern sind im Verhältnis nicht mehr viele, aber diese Schmarotzer gibt es zuhauf, und das sage ich aus eigener Erfahrung.
            Einen Mercedes fahren, aber fleißig Mietbeitrag kassieren, für den „unbekannten“ Papa, der mit in der Wohnung wohnt, Alleinerziehergeld kassieren, mal 6 Monate nicht arbeiten, da ich ja Arbeitslosengeld bekomme usw.
            Na, bist auch einer, der mit diesem System profitiert? 🙂

            • wert

              CH , hast mich total falsch verstanden ! Ich habe von diesem System überhaupt noch nie profitiert . Unser Haus zB. ohne einen Cent Zuschuss ,unter größten Opfern erbaut, ein x für etliche Monate Familienzulage erhalten , Schülergeld 000 usw. Ich war Bauernbub, habe feststellen können wie viel ein Bauer BEITRÄGE kassiert .Ich weis von was ich rede . Und übrigens habe ich dich nicht kritisiert !!!

          • wert

            Natürlich oh ,ich glaube eher du bist ein Bauer !!! Ich bin auch kein HÖRENSAGEN ! Alles mitverfolgt !!!

    • georg möderli

      …ich verstehe…schuler’s Hund muss ja auch essen…mit EU-Geld

    • svp - 70 jahre käse

      Wer gehört zu wem? Die Gelder zu Schuler oder Schuler zu den Geldern, am Bild gehören Schuler zum Hund oder der Hund zum Schuler?

    • Frieda

      Die Bergbauern erhalten so viel Geld wenn sie da oben bleiben, das sie herunten niemals zu verdienen imstande wären, hat mir neulich jemand erklärt, stimmt das? Man will anscheinend aus politischen Überlegungen, dass die da oben bleiben, warum denn?

    • Otto

      Wo bleibt der sogenannten Bauernstolz, wenn er von öffentlichen Beiträgen (Steuergelder von anderen) am Leben erhalten wird.

    • Puschtrabui

      bla bla bla, den ländlichen Raum fördern und den Bauern das Geld für teils unnützige Projekte zustecken und im Gegenzug für die Bevölkerung im ländlichen Raum die sozialen Dienste kürzen, Krankenhäuser schliessen usw. und das noch kommentieren für einen wichtigen Schritt für Südtirol!

    • Lois

      Im Bereich der Landwirtschaftsämter verzweifeln die maßgebenden Beamten gegen Jahresende wenn sie nicht wissen wem sie noch einen Beitrag zuweisen könnten, um nicht zu viel Geldüberschuss in der Abschlußbilanz ausweisen zu müssen.

    • dana

      Wer heißt auf dem Foto Arnold? Der linke oder rechte oder beide?

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