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    Was nun, Volkspartei?

    Was nun, Volkspartei?

    Eine Bastion ist gefallen, eine Partei ist geschwächt – Die SVP steht nach den Stichwahlen vor einem Scherbenhaufen. Wer ist für die Schlappe verantwortlich? Welche Konsequenzen müssen jetzt gezogen werden? Und wer macht jetzt die Regeln?

    von Anton Rainer

    Mit Philipp Achammer über Verantwortung zu sprechen, hat gelegentlich etwas von rhetorischem Völkerball. Im parteiinternen Spiel der Schuldzuweisung hält sich der SVP-Obmann nicht nur selbst außerhalb des Schussfelds – er weigert sich zumindest öffentlich, die Kugel auch nur in die Hand zu nehmen.

    Kein Wunder, nach den Stichwahlen in Bozen, Leifers, und Meran gibt es für die Volkspartei nur noch wenig zu gewinnen: Für die SVP und ihren Obmann kam es schlimmer als erwartet.

    Auf mageren Gewinn folgte Verlust folgte katastrophale Niederlage. Nur getroffen wurde scheinbar niemand:

    War Gerhard Gruber der falsche Kandidat? „Er hat die Vorwahlen gewonnen, das ist zu akzeptieren.“ Müssen Orts- und Bezirksobmänner gehen? „Diese Entscheidung wird in den jeweiligen Gremien getroffen.“ Wurde der Wahlkampf falsch geführt? „Die Zügel haben die Leute vor Ort in die Hand genommen.“

    Es ist die Hilflosigkeit einer Mannschaft, die ihre eigene Niederlage aus sicherer Entfernung beobachtet. Ganz nach dem Motto:

    Wer die Regeln nicht selbst macht, spielt lieber nicht mit – vor allem dann nicht, wenn sie sich mitten im Spiel ändern.

    LESEN SIE IN DER PRINTAUSGABE DER TAGESZEITUNG:

    – Welche neuen Wahlkampf-Regeln der SVP das Leben schwergemacht haben
    – Warum Philipp Achammer in der Wahlnacht auch über den eigenen Rücktritt nachdachte

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    Kommentare (95)

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    • Andreas

      Achammer ist deshalb Obmann, weil den Job kein anderer machen wollte.
      Ihm fehlen Führungsqualitäten, er führt nicht die Partei, er verwaltet sie wie ein Buchhalter.
      Rückendeckung hat er so gut wie keine, außer von Kompatscher, welcher aber genau so von allen Seiten in der Schusslinie steht.

      Wenn Achammer Gruber als richtigen Kandidaten sieht, da er in Vorwahlen gewonnen hat, hat er die Position des Obmanns nicht verstanden, er wäre es gewesen der einen Gruber mit seinen Vorgeschichten hätte verhindern müssen.

      Also, ab mit Achammer, er soll die Buchhaltung der Partei übernehmen, was er eigentlich auch schon verbockt hat, und schleunigst einen neuen Obmann suchen, welcher auch unpopulär Entscheidungen trifft.

      • Reinhold

        Was nun, Volkspartei?
        Wie wäre es mit der Aufarbeitung der vielen Leichen die im Keller der Volkspartei liegen?
        Die Leute vergessen die Skandale der SVP nicht mehr so schnell wie früher und sind sensibler geworden. Da kann die Partei den Wählern nicht mehr so einfach einen vorbelasteten Kandidaten wie den Gruber vor die Nase setzen.
        Aber die Äusserungen der SVP Größen zeigen schon, man hat keinerlei Einsicht und Wille etwas zu ändern. Deswegen werden der SVP noch weitere Niederlagen bevorstehen.
        Ich freue mich schon darauf.

        – unwirksame Abkommen mit dem Staat (2011-2014 über 3200 Millionen)
        – jährliche Abgaben an den Staat (800 Millionen pro Jahr bis 2018)
        – jährliche Abgaben an den Staat (476 Millionen pro Jahr ab 2018)
        – der SEL Skandal (Millionengrab)
        – der Flughafen (Millionengrab)
        – der SafetyPark (Millionengrab)
        – das Milliardengrab BBT (MILLIARDENgrab)
        – die Wasserstoffanlage und –Busse (Millionengrab)
        – die Müllverbrennungsanlage (Millionengrab)
        – der Thermen Hotel Skandal (Millionengrab)
        – die Air Alps Beteiligung & Subventionen (Millionengrab)
        – Stiftung Vital (Millionengrab und Vetternwirtschaft)
        – die vielen Protzbauten überall (Millionengrab)
        – der Technologiepark (Millionengrab)
        – der Stein-an-Stein Skandal (Millionengrab)
        – die unnützen Landesgesellschaften (BLS, TIS, usw.) (Millionengräber)
        – die defacto Schenkung von Wohnungen ans Militär (Millionengrab)
        – Steuergeldverschwendung Kulturhauptstadt 2019 (Millionengrab)
        – Schadensersatzzahlungen der Therme Meran (Millionengrab)
        – E.ma.con Pleite (Millionengrab)
        – sinkende Renten und Verlust von Rentengeldern (300 Millionen im Jahr)
        – die Konzessionsvergabe der Ahrstufen
        – der SE Hydropower Skandal
        – der Unwählbarkeit von Kandidaten Skandal
        – die Verbandelung mit allen Verbänden und Vereinen
        – der Wanzen-Affären Skandal
        – der Turbo-Staatsbürgerschaft-für-SVP-treue-Ausländer Skandal
        – der Toponomastik Skandal
        – der Mussolini Relief und Siegesdenkmal Skandal
        – die vielen Bürgermeister-Skandale
        – der Treuhandgesellschaften Skandal
        – der Sonderfonds Skandal
        – die ungerechtfertigten Privilegien und Dienstwagen
        – die unverschämten Politikergehälter und -Pensionen
        – die weitverbreitete Vetternwirtschaft
        – die Behinderung der Direkten Demokratie
        – der Kuhhandel bei der Parteienfinanzierung
        – der WOBI Skandal
        – der Kaufleute-Aktiv Skandal
        – der Ausverkauf der Heimat
        – der allgegenwärtige Postenschacher
        – der verbilligte Immobilien für Durnwalder Skandal
        – der Egartner Skandal
        – der skandalöse SMG Vertrag zugunsten Christoph Engl
        – der Wahlkampf von mit Steuergeldern finanzierten Verbänden und Vereinen
        – der Zarenbrunn-Deal (Russen Kuhhandel des EX LH)
        – unerlaubte Wahlwerbung am Wahltag
        – Politikerrenten Skandal (ausgedacht und abgestimmt von der SVP) und Rekurse
        – Unverschämte Vorschußzahlungen auf Pensionen (und Versuch damit die SVP Parteikasse zu sanieren)
        – Arbeitslosengeld für Pensionsmillionäre und Systemprofiteure (Laimer, Rainer, Munter,…)
        – 5 Millionen Euro Schulden der Partei
        – Finanzierung von Wahlwerbung für Marie Ida Måwe aus der SVP Parteikasse
        – gebrochenes Wahlversprechen Mindestpension
        – ESF Gelder Skandal
        – Rekurse der Ex-Mandatare und immer noch SVP Mitglieder
        – gebrochenes Versprechen GIS
        – gebrochenes Wahlversprechen kleine Krankenhäuser
        – Wählertäuschung Doppelte Staatsbürgerschaft
        – Versagen bei Sicherheit und Einwanderung
        – Wahllüge „Vollautonomie“
        – uvm.

      • Zero

        Bevor die Svp-Partei neue Obmänner sucht, soll sie lieber in sich gehen und einen neuen Weg einschlagen … Erneuerung der politischen Linie …. weg von engstirniger Parteidoktrin und hin zu den Bedürfnissen der 3 Volksgruppen!

      • Murks

        Herr Tumler ist auch kein Stern in der Partei und als Buchhalter auch nicht geeignet. Beim Massl sieht es ähnlich aus.

    • Credere

      Herr Achammer geben Sie nicht auf! Sie sind nicht für alles verantwortlich! Die SVP hat viel zu viel Altlasten. Was will das Volk? z.B: Muss der teure Flugplatz Bozen sein? Können wir nicht von Innsbruck aus fliegen und somit mehr sparen? Welche Großprojekte können noch erhalten werden? Auf der einen Seite wird gespart und auf der anderen Seite das Geld verpulvert. Wo bleiben da die Kosten-Nutzen-Rechnungen? Müssen wir gegenüber Rom immer wieder in Punkto Finanzen nachgeben? Der SVP fehlt es an Hartlinern wie es ein Alfons Benedikter war. Es fehlen leider die Visionen. Sie verbrauchen viel zu viel Synergien um die Fehler der SVP-Funktionäre zu verteidigen.

      • Andreas

        Achammer hat keine eigenen Meinung, sollte er eine haben, sagt er sie jedenfalls niemanden, er kommentiert immer nur im Nachhinein Ereignisse und versucht zu vermitteln und beschwichtigen.

        Für was steht der Typ eigentlich außer dafür, nie vorab für etwas Position zu beziehen?
        Er und der LH haben, wenn es brenzlig wurde, Stocker im Regen stehen lassen, obwohl sie die Reform sicher mit abgesegnet haben und hat er beim Flughafen oder Benko überhaupt eine Meinung?

        Als er Obmann wurde, wusste er über die Situation der SVP Bescheid, also bitte, als Obmann taugt Achammer nicht, da ihm das Durchsetzungsvermögen, Charisma und die Unterstützung fehlt.
        Kann mir kaum vorstellen, dass ein Brandy oder Zeller den überhaupt ernst nehmen.

    • Gerhard Meran

      Achammer, Steger, Zeller und wie sie alle heißem die SVP-Politiker sollen endlich den Hut nehmen. In Meran hat vor allem auch die Kaufleutevereinigung Schuld am Schlamassel. Dort haben Leute wie Wegleiter und Co. mitgemischt und Rösch bekämpft. Jetzt sind sie alle Pro-Rösch. So verhalten sich die Wirtschaftsverbände: immer mit dem Sieger. Die SVP muss in ihren Reihen Ordnung schaffen und eine total neue Politik anstreben. Weg von den Sesselklebern, Berufspolitikern und Großprojekten (Flughafen, Siegesdenkmal, Weg mit der gesamten Leitung einschließlich Direktorin der Thermen Meran, Pfatten, Diskussionsbereitschaft mit Benko (ohne der SVP-Bozen, Mandatsbeschränkung auf zwei Jahren auf allen Ebenen, Schluss mit den Landesbeiträgen an die Lobbiystenverbände) und Förderung des Tirol- und Heimatbewusstseins (Los von Rom, Totale Autonomie für Südtirol, Europastaat Südtirol, Abschaffung der Zweisprachigkeitszulage – denn die Italiener weigern sich Deutsch zu sprechen, Stopp der gezielten Immigration (die Italiener nehmen wegen der unkontrollierten Immigranten, die sich alle Italienisch erklären). Die SVP muss sich mit den heimatbewussten Kräften versöhnen und wieder sich an die echten Tiroler Werte besinnen.

    • schnellermichl

      Die svp hat das Volk betrogen. Über Jahre. Das Volk rechnet ab und vergisst nicht. Bei allen wählen ein kleines Debakel. …. und so langsam kehren normale Verhältnisse ein. Eine gute Zeit für suedtitol.

    • martin

      Südtirol hatte schon einmal mit der SVP die Chance verbockt los von Rom zu kommem. Magnago hat vor der 19er Kommission seinen Willen durchgesetzt. Aus Angst.Die SVP ist nu solange gut, solange sie mit Rom packlt.

    • phillo

      System SVPD hat versagt!
      Los von Rom statt Autonomie!!!

    • Simon

      Euregio mit Belluno und ohne Nordtirol, eventuell mit Osttirol.

    • Ildefonso

      Als Sammelpartei hat die svp ausgedient, sie muss sich purifizieren und zu dem bekennen was sie ist, eine konservative Partei, also mitte-rechts. Sie muss den linken Flügel abstoßen und die rechte Tür öffnen, damit die dort außerhalb der Partei agierenden rechtslastigen Gruppierungen wieder in den Schoß der Mama-Partei zurückkehren können.
      Die Arbeitnehmer können sich außerhalb der svp als Sozialdemokratien neu organisieren oder in bestehende passende Organisationen einfließen und ein den eigenen Interessen entsprechend selbständigeres politisches Leben entwickeln. Sie werden die Stiefmutter nicht vermissen.

    • Basl

      Gestern (vor 100 Jahren) war Österreich (7 Jahre Militärdienst, gegen Bezahlung konnte man sich befreien), heute ist Italien (kein Militärdienst mehr, viel Geld in den Provinzkassen) und morgen haben wir die Vereinten Staaten von Europa. Alleluja! So gian die Gäng.

    • Norry

      Es reicht halt nicht, einen oder zwei jüngere Lenker auf den alten Traktor (svp) zu setzen, deswegen allein wird der Traktor (Oldtimer) nicht moderner und besser. Der Traktor ist gründlich neu zu überholen oder er wird von anderen nach Strich und Faden überholt werden.

    • Luis

      Die SVp muss langsam verstehen das wir „das Volk“ diese Politik so nicht mehr akzeptieren. Postenschacherein und Kuhhandel Geschäfte untereinander das kann es nucht sein. Ihr habt euch mit der Sel das Grab geschaufelt wer nicht genug bekommt wird daran ersticken.

    • SVP-Funktionär

      Aus dieser Niederlage jetzt den Untergang der SVP heraufzubeschwören ist doch etwas weit hergeholt, auch wenn einige hier sich das wünschen. Die SVP hat in vielen Gemeinden eine gute Arbeit gemacht und das wurde dort auch belohnt. Eine Niederlage hat immer mehrere Ursachen, in der letzten Konsequenz muss bei Gemeindewahlen aber der Ortsobmann für das Ergebnis gerade stehe und sollte in diesem Fall auch zurücktreten. Das hat nichts mit persönlicher Schuld zu tun, sondern gehört zu einer konsequenten und transparenten Politik dazu. Nur so gewinnt man das Vertrauen der Leute zurück und gibt neuen motivierten Bürgern die Möglichkeit es besser zu machen.

    • kleiner Mann

      Leute, das wird alles nur hochgebauscht ! Bin kein Fan der SVP, aber wieso soll sie vor einem Scherbenhaufen stehen ? Sie kann machen u. tun was sie will u. in den meisten Gemeinden Südtirols wurde doch wieder SVP gewählt . . deswegen, das mit dem Scherbenhaufen ist wohl ziemlich übertrieben !

      • Steff

        NUR HOHGEBAUSCHT???

        Bozen: 10 von 50 Gemeinderäten
        Meran: 9 von 36 Gemeinderäten
        Leifers: 5 von 26 Gemeinderäten

        das entspricht 21% der Gemeinderätein den drei Städten.
        Das heißt nur mehr jeder Fünfte wählt SVP und das ist gut so!!!

        Ja genau, das ist nicht so schlimm, das ist nur HOCHGEBAUSCHT …
        was heißt eigentlich HOCHGÈBAUSCHT!!!!

        • Michl

          Lieber Steff,

          wohl nichts verstanden, oder?

          Man kann zur SVP stehen wie man will, aber eines muss gesagt werden: IN BZ und Leifers wohnen mehrheitlich Italiener, daher ist klar, dass die SVP dort nicht die Mehrheit haben kann.

          Meran ist sicherlich eine Enttäuschung, dafür ist es in Brixen für die SVP super gelaufen, oder?

          • Andreas

            Bei Steff scheint der Wunsch Vater des Gedanken zu sein.
            Wahlen haben es an sich, dass man manchmal mehr, manchmal weniger Stimmen erhält und für das was sich die SVP geleistet hat, sind das immer noch mehr als das, was sie sich eigentlich verdient hätten.

    • Wahl - intern

      Die SVP wird solange weiter machen bis sie von den Wählern nicht mehr gewählt wird. Das System Südtirol lebt auf Kosten der Mehrheit und das wird System SVP mit allen „Mitteln“ behüten und bewahren.
      Schmutz Kampagnen wie gegen Rösch in Meran, sind nur ein kleiner Teil. Viele Bürger leiden unter unlauteren, schlechten Entscheidungen von Svp Funktionären, Svp Referenten, Svp BM-s, Svp Landesregierung, … , Svp Parlamentariern, Svp Senatoren, Svp EU Parlamentariern.

      • Andreas

        Die Veröffentlichung der IMU-Geschichte von Gruber ware also von Gott gegeben und die Röschaffäre war eine Schutzkampagne…..

        Salto bzw. Franceschini hat mit der Marienklinikgeschichte begonnen und seine Kampagne mit der IMU-Geschichte fortgesetzt.

        Also bitte, da hat sich keiner etwas geschenkt. Wenn Sie schon Aufklärung wollen, dann akzeptieren Sie, dass dies für beide Seiten gilt.

    • Goofy

      Ich würde das Ergebnis von Meran nicht auf das ganze Land projezieren. In Meran hat es den Kaufleuteskandal gegeben und die Kaufleute und einige wenige (Unterberger, Zeller usw.) haben viel zu lange die Fäden gezogen… das einfache Volk wurde komplett übergangen und das seit Jahrzehnten.

    • Helga

      Ihr lernt nie aus Niederlagen und es geht immer gleich weiter! Achammer redet immer den gleichen Scheiss: “ Alles Paletti!“ Ihr seid immer gleich arrogant,weil ihr damit rechnet,dass die Wähler euch doch wählen! Hier in Südtirol können wir euch auch nicht wählen, aber in Rom werden wir immer schwächer werden,weil immer weniger sich mit dieser Partei identifizieren können! Wacht endlich auf, übt euch in Bescheidenheit und gebt den Leuten nicht permanent das Gefühl,dass ihr immer eine Stufe höher steht! Zudem muss man einfach sagen,dass Philipp Achammer keine Partei leiten kann und ihm zuzuhören ein regelrechtes Trauerspiel ist. Immer der gleiche Ton, immer den gleichen Gesichtsausdruck, keine Emotionen! Zum Heulen einfach!!

      Helga

      • Wahl - intern

        Svp Funktionäre und Regierungen benützen die österreichische Minderheit sich zu bereichern. Das passiert bald 70 Jahre lang und die Methoden und Charaktere werden immer dreister.

      • THEMA

        Der Ortobmann, der Bezirksobmann, der Parteiobmann. Jeder schiebt dem anderen die Schuld zu,und keiner willsgewesen sein. Der Ortsobmann von Meran ist sprachlos und abgetaucht. der
        Bezirksobmann weist jede Schuld entrüstet von sich, der Parteiobmann sagt er wäre da nicht zuständig , das wäre der Ortsobmann. Und so beisst sich der Hund in den Schwanz. Und das Beste ist dass sich diese Leute gar nicht schämen sowas von sich zu geben. Rücktritt? Was ist das? Ich glaube nicht dass die SVP jemals lernen wird. Über Jahrzehnte eine Ständepartei nur dazu da ihren Freunden das Geld zuzuschanzen. Der neue Mann hat geglaubt es ginge auch ohne. Nichts da. Wenn nichts zu holen ist in der Früh dann kann er uns gstohlen bleiben, und sich das Parteikartl sonstwohin stecken. So klingts im Land , und da helfen die ewig gleichen
        gelernten Sprüche des Achammer schon gar nicht.

    • Puschtrabui

      „Achjammer“, das was da grad abgegangen ist, ist auf dem Mist der letzten Jahrzehnte gewachsen! Es wird sich erst wieder etwas ändern, sobald die Wähler wieder Vertrauen haben und das müssen sich die SVP wieder hart und ehrlich erarbeiten und an die Wurzeln und auf Volksebene zurückkehren und das wird ein langer langer Prozess werden! Vertrauen gewinnt man nicht durch nichteingehaltene Wahlversprechen, sondern durch Taten! Die SVP sollten sich im Klaren sein, dass sie die einfachen Wähler, das Volk und nicht die Lobbies, Medien und Vettern vertreten sollten, so langsam akzeptiert das wählende Volk das nicht mehr in einer Zeit wo das Geld knapper wird! Wenn grad in dieser Zeit dann unausgelastete und unsinnige geldschluckende Prunkbauten(Saftypark, Therme usw.usw.) erstrahlen und für wichtige Projekte (Erhaltung der Krankenhäuser usw.usw.) Geldmittel gekürzt werden, da erwachen so langsam die politik- und medienscheuen Bürger und fangen an 1 und 1 zusammenzuzählen. Die SVP sollte sich erstmal „säubern“ und von den (Ex) Politikern trennen und öffentlich distanzieren von denen die dem Volk Schaden zugefügt haben und auch von denen, die das Land Südtirol verklagt und einen Prozess vor Gericht laufen haben…. (Politikerpensionen usw.) Auch sollte dann eine klare Linie zwischen sauberer, transparenten Politik und zensurierten Medien gezogen werden, die Bürger wollen endlich unzensuriert erfahren, was ihre gewählten Politiker wirklich so hinter den Regierungsmauern treiben!!! Kann euch garantieren, dass irgendwann dann wieder Vertrauen zurückkehrt…

    • kleiner svp funktionär

      heute früh im radio erinnerte man an den 5. todestag von silvius magnago. er war sicher auch keine heiliger – aber er war vorbild für integrität und aufrichtigkeit.
      solche lichtgestalten gibt es nun mal nicht alle tage. leider haben wir nur mehr mittelmass an der spitze, dementsprechend „verseucht“ ist das ganze system nun mal.
      hoffen wir dass nach dieser zweitklassigen übergangsregierung wieder was gescheites nachkokmmt!

    • Rasputin

      Den katholischen Brüdern mitsamt ihren Blättern hat das Meraner Wahlergebnis die Sprache verschlagen. Sie müssen mit einem Ereignis zurechtkommen welches es im heiligen Land der Vettern, der Amigos und der Dorfmafiosi eigentlich nicht geben dürfte.

    • seppele

      Achammer ist zu alt und verbraucht, es muss eine Verjüngung her in der SVP! *Achtung Ironie*

    • Sally

      Luigi Spagnolli war ein guter Bürgermeister, aber ihn für eine dritte Periode zu unterstützen war ein Fehler. Er hat seine Möglichkeiten bereits ausgeschöpft. Nach 2 Perioden sind die Leute verbraucht, nichts geht mehr.

    • Frage?

      SVP?

      Prämierter LB 2015 noch zumutbar?
      Landesobmann noch zumutbar?
      Meraner Obmann noch zumutbar?
      Kleine Edelweißableger Wipptal noch zumutbar?
      Verräter in Leifers noch zumutbar?
      Machtgeile Exbürgermeister Natz-Schabs noch zumutbar?
      Machtgeile Gemeinderäte Toblach, Innichen, Niederdorf, noch zumutbar?

      Vermutlich sind einfach die „NEHMERQUALITÄTEN“ die derzeit höchsten Qualitäten in dieser ehemaligen und jetzt wählerfernen Volkspartei?

      Vielleicht vergessen viele dieser Kanditaten, dass sie eigentlich Volksvertreter und Diener ihrer Wähler sein sollten.

      Aber nicht einmal an die von Staats-Gesetz wegen seit 2 Jahren fällige Gehaltsreduzierung denken sie, nein man kassiert immer noch ungerechtfertigt hohe gesetzwidrige Bezüge!

      Das „Was nun“, beantwortet sich allein durch diese Miniliste, von selbst!

    • andy

      ein bissl weit hergeholt der „Scherbenhaufen“, bei grad mal +/- 7 verlorenen Bürgermeistern…

    • Besorgter Bürger

      Vor einem Scherbenhaufen ist die Mutterpartei schon oft genug gestanden. Wenn sich jemand damit auskennt, wie man den Scherbenhaufen unter den Teppich kehrt, dann die SVP.

    • iPinktl

      Zeller, Siebenförcher, Unterberger

      noch Fragen??

    • Liesele

      Losst die Südtiroler amol in die Dörfer bei Gemeindewahlen die Person wählen ohne Verzierung von den Edelweiss nocher schaugmer wia des Edelweiss grupft werd mit ihmenen feinen Landesvertreten !!

    • dulio

      Meiner Meinung nach sollte die SVP in diesen Gemeinden wo sie abgewählt wurde in die Opposition gehen!
      Denn von dort aus kann man siehe die FH ja bekanntlich die beste Politik machen.

      Das würde allen im Lande und ganz speziell der SVP gut tun.

      Schauen wir mal ob die Volkspartei endlich die Eier dazu hat!

    • Mike

      die Überheblichkeit der SVP fängt schon bei den Wahlplakaten an.

      Einfach den Slogan “ unsere Gemeinden, unsere Zukunft “ auf die Plakate schreiben ist halt doch ein bisschen dürftig.
      Die Zeiten wo man mit solchen Botschaften noch Stimmen sammeln konnte sind vorbei, auch weil sich der Wähler inzwischen bei verschiedenen Medien ein Bild über das politische Geschehen machen kann.

      Der Bürgermeistermacher in Meran ist für mich eindeutig Franceschini mit seinen Einflüsterern ;-)……….die Gis kann manchmal ganz schön teuer werden. 🙂

    • Spaltpilz

      Durch Maßlosigkeit und Selbstbedienung sind politische Ämter in der SVP dermaßen in Verruf geraten, dass sich keine fähigen Leute mehr dafür hergeben, in dieser Partei einen Posten zu übernehmen.

    • Inge

      Die SVP kann sich noch 20-30 Prozent Verluste an Stimmen leisten. Deswegen passiert auch nach dieser Wahl nichts. Der alte politische Stil wird von den jüngeren in der SVP und SVP Regierung fortgesetzt.

    • Garuda

      Was sich hier manche von der Leber schreiben, ist eigentlich Spiegel der Südtiroler Mentalität:

      1. Schadenfreude
      2. Opportunismus
      3. Maßlosigkeit
      4. Unzufriedenheit
      5. Neid

      Denn wer waren gestern jene und wer sind heute oder morgen jene, die an den Futtertrögen fressen? Ich erwehre mich leider nicht des Eindruckes, dass die UserInnen hier sich wie Säue im Schweinestall benehmen und aufführen, denn die größte Sau frisst zuerst und unter den restlichen Säuen wird der Rest im stinkenden Futtertrog gefressen, wobei sie alle grunzen und quicken, dass es einem nur so richtig schmerzt in den Ohren.

      Weiter so, liebe UserInnen und KommentatorInnen hier! You made may day!

    • svp - 70 jahre käse

      Die Svp steht nicht vor einem Scherbenhaufen. Ihre Schützlinge können und werden sich immer weiter an den Futtertrögen bedienen und lebhaft weiter grunzen.

      • Herrgott

        So ist es. Vor allem die Obstbauern, die sich dumm und deppert verdienen und kaum Steuern zahlen. Das wird auch der Rösch nicht ändern.

        • Ritschi

          Die Obst- und Weinbauern, aber auch gar einige Bergbauern mit Urlaub auf dem Bauernhof sind die neuen „Adeligen“ unseres Autonomiesystems, erhalten jede Menge Beiträge aus dem Steuersäckel der Provinz (Steuern die andere einzahlen, speziell die Lohnabhängigen), während sie selber zwischen nichts und fast nichts zahlen, nur die katholische Kirche ist noch besser dran.

    • Herrgott

      Der Achammer soll einen gewaltigen Hammer haben, sagt man. Einen brutalen.

    • seppl

      wos i als sehr schwach ansehe von den Partei spitze die denken nett amol an Rücktritt ob in Österreich oder Deutschland würde der Parteiobmann zurück treten und warum wurde achhammer parteiobmann weil die ondern schun giwisst hoben das obwärts geht und sich nett do Wahl gstellt hoben

    • Verwunderlich

      einen nicht unwesentlichen beitrag hat die tageszeitung selbst geliefert…. an dem ausgang der wahlen in meran… jetzt so tun als ob…. usw. ist auch nicht das gelbe vom ei…

    • Franz I

      @ Steff,

      ich fürchte bei den nächsten Landtagswahlen, wird sich diese SVP verstecken, das waren ja Gemeindewahlen, immerhin ein positiver Anfang – für das „Fußvolk“ – für den „Normalo Bürger!“
      An den Futtertrogen standen diese Ortsleute der Partei, diese Nimmersatten und verkauften jeden Schmarren als Errungenschaft (80.000 € vom Luis!!!) schlechte Sitten!

    • C

      Was nun? Immer weiter, mit dem Flughafen, mit den Thermen, mit dem Fahrsicherheitszentrum, und und und…, gegen den Willen der Bürger.

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