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    Tote Fische

    IMG_3837Das Fischsterben im Plauser Graben wurde durch Pestizide verursacht. Diese Erkenntnis brachten offizielle Laboruntersuchungen von toten Fischen und an Ort und Stelle gezogenen Wasserproben. 

    Das Fischsterben im Plauser Graben wurde durch Pestizide verursacht. Diese Erkenntnis brachten offizielle Laboruntersuchungen von toten Fischen und an Ort und Stelle gezogenen Wasserproben. Der Landesfischereiverband Südtirol fordert verstärkte Kontrollen und die Einhaltung der bestehenden Gesetze, vor allem den im Gewässerschutzgesetz vorgesehenen Uferschutzstreifen, um den Gewässerlebensraum besser vor den negativen Folgen der Pestizidausbringung zu schützen.

    Ende letzten Monats ereignete sich im Plauser Graben ein Fischsterben, welches von der Forststation Naturns lückenlos dokumentiert wurde.

    IMG-20150419-WA0003Augenscheinlich konnte damals keine Ursache ausgemacht werden. Daher wurden tote Fische gesammelt und Wasserproben gezogen und an akkreditierte Labore zur Untersuchung geschickt. Die Ergebnisse dieser Proben liegen nun vor und bestätigen den ersten Verdacht.

    Sowohl im Fischgewebe als auch im Wasser des Grabens selbst wurde eine stark erhöhte Konzentration von Chlorpyrifos-ethyl festgestellt, welches beispielsweise als Hauptbestandteil des Pestizids Dursban im Südtiroler Obstbau flächendeckend zur Bekämpfung der Vektoren des Besenwuchses eingesetzt wird. Das Sicherheitsdatenblatt von Dursban gibt dabei Auskunft über die Gefährlichkeit der Chemikalie.

    Dort finden sich unter anderem folgende Risiko-Einstufungen: R65 Gesundheitsschädlich: kann beim Verschlucken Lungenschäden verursachen. R36/37 Reizt die Augen, Atmungsorgane und die Haut. R50/53 Sehr giftig für Wasserorganismen, kann in Gewässern längerfristig schädigende Wirkungen haben.

    Die Südtiroler Politik sowie die Obstwirtschaft unterstreicht dabei immer wieder, wie hoch die Sicherheitsstandards bei der Ausbringung von Pestiziden sind und dass durch den sog. PAN (Piano di Azione Nazionale per l’uso sostenibile dei prodotti fitosanitari) eine Kontamination außerhalb der Obstwiese wirksam verhindert werde. „Trotzdem konnte eine hohe Dosis des Gifts in das Gewässer gelangen, welche die dort vorkommenden Fische tötete, unter anderem auch geschützte und prioritäre Fischarten wie die Marmorierte Forelle und die Mühlkoppe“, kritisiert der Fischereiverband. Welche schädigenden Auswirkungen der nachgewiesene Wirkstoff dabei auf die Insekten-Lebewelt des Gewässers hatte, könne nur erahnt werden.

    IMG_3845Der Landesfischereiverband Südtirol fordert daher von die politischen Entscheidungsträgern, sich stärker als bisher für den effektiven Schutz des Gewässerlebensraumes einzusetzen.

    In einer Aussendung heißt es:

    „Ein erster Schritt dazu wäre die konkrete Umsetzung des Artikel 53, Absatz 3 des Dekretes Nr. 6 zum Gewässerschutz vom 21. Jänner 2008, welcher einen Uferschutzstreifen mit natürlicher Vegetation entlang aller öffentlicher Gewässer vorsieht. Damit könnten die diffusen Einträge von schädigenden Chemikalien aus dem Obstbau verringert werden. Die aktuelle Südtiroler Realität sieht aber gänzlich anders aus, da die allermeisten unserer Kleingewässer der Talsohle nach wie vor ohne Uferschutzstreifen auskommen müssen.“

    Der Landesfischereiverband weist bereits seit Jahren auf diesen Missstand hin und forderte diesbezüglich konkrete Maßnahmen auch von Seiten der Bonifizierungskonsortien – bislang leider ohne erkennbare Fortschritte. Langfristig müssen Wege gefunden werden, Pestizide welche nachweislich „ Sehr giftig für Wasserorganismen, ….“ sind, von unseren Gewässern fern zu halten.

    „Dabei geht es einerseits um den Lebensraum Wasser. Vergessen wir allerdings nicht, dass in Südtirol Trinkwasser auch aus dem Grundwasser gewonnen wird“, so der Verband in einer Aussendung.

     

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    Kommentare (88)

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    • svp - 70 jahre käse

      Hat vielleicht Herr Landesrat in Plaus, beim Ausbringen der Pestizide zuwenig aufgepasst?

      • Peter.g

        Nein Schuler hat die Fachoberachule besucht und stellt immer wieder fest dass bei uns keine Agrargifte verwendet werden. Ist ungefähr so wie bei unseren Doktoren mit akademischem Abschluss.

        • svp - 70 jahre käse

          Welche Fachschule? Die sogenannte Laimburg.
          Heute krepieren tote Fische, morgen höhere Tiere und dazu wird der Mensch gezählt.

          • Peter.g

            Ich wolle darauf verweisen dass Schuler den Abschluss nur erreichte weil er Alles so wiedergeben muss wie er es gelernt hat. Dass die Medaille aber immer zwei Seiten hat ist diesem Möchtegern aber entgangen.

            • Inge

              Für die vielen anderen Bereiche der Landwirtschaft außer den „Giftspritzern“, setzt sich dieser LR wenig ein. Oder kann der Rebell dies mit seinen Kenntnissen nicht kommunizieren.
              Mit svp Schuler ist die Land- und Forstwirtschaft sehr schlecht vertreten.

      • Alpenland

        Wieso gibt es keine Anzeige gegen Unbekannt?????

        Sonst wird auch alles geahndet in ST

    • Frage?

      ….und immer fröhlich Weiterspritzen! Die „Laimburg“ hats ja abgesegnet!

      Laut Herrn LR Schuler ist ja alles sooooooo ungefährlich!
      Alles nur GRÜNES BLA BLA! (Bei der Diskussion im Sender BZ)

      Herr LR, dies wäre ein Chance Ihren schon lange fälligen Rücktritt, wegen UNFÄHIGKEIT, einzureichen!

      Die OBSTWIRTSCHAFT als größter UMWELTZERSTÖRER?

      Nicht zu glauben, aber aus diesem Artikel könnte man fast diesen Schluß ziehen, oder nicht?

    • Gesund_leben

      Äpfel bis zur privaten Hausmauer hin, bis zum Kindergarten und der Schule, zum Sportplatz, zur Quelle, zum Bach. Wollen uns nicht irgendwelche Südtirols Marketingstrategen weismachen, dass Südtirol der begehrteste Lebensraum in Europa ist?

    • Gebi Mai

      Schuler behauptet: Er hat in seinem „Chemie“ – Betrieb in Plaus eine höhere Biodiversität als in Biobetrieben. Sind viele Organismen resistent geworden gegen viele Pestizide?

    • Peter

      …aber Herr Schuler hat doch „eine Wette laufen“, dass es auf „seinem konventionell bewirtschafteten Hof mehr Biodiversität als auf einem Biohof“ gebe (Zitat „Am runden Tisch“, RAI)! Dann sind wir doch wieder beruhigt oder?

    • Franz

      Jetzt verstehe ich wieso die Marketing Gesellschaften Dutzende von Millionen Euro an Steuergeldern jährlich bekommen. Sonst wäre dieses Obst, produziert mit „Chemie Coktails“ unverkäuflich.

    • hans

      wurde sicher von unseren Umweltschützern inszeniert.
      so bleibt das Thema präsent und Schuler und mit seinen Bauern werden wieder durch die Presse geritten.
      Bauern werden nicht mehr als Landschaft Schützer gesehen ,sondern als Landschaft vernichter ,aber alle unsere Mitbewohner im Lande verstehen es besser , müssen ja nicht von der Landwirtschaft leben

    • Gesund_leben

      @hans – tote Fische, von Umweltschützern inszeniert? Natürlich werden die Bauern durch die Presse geritten, oder gibts andere, die ihre Giftwolke durch die Gegend blasen?

    • Luis

      Wieder eine strafbare Sauerei eines Einzelnen? Ein Unfall? Oder gehören diese Bilder zum normalen Pestizideinsatz dazu. Sind das ganz normale Begleiterscheinungen, Begleitschäden im Obstbau?

    • Murks

      Mit solchen Bildern wird Südtirol auf der Expo nicht für Äpfel und deren Produkte werben können.

    • michl

      Einem Bauern der Gift in die Umwelt spritzt sollte alles genommen werden!
      Nur weil es sein Einkommen ist darf er nicht jahrzehntelange Schäden verursachen!
      Die Südtiroler wissen das Wasser nicht zu schetzen weil sie genug haben,aber die Qualität hat schon stark abgenommen!Zudem ist Obst aus Spanien viel weniger belastet weil sie dort bessere klimatischere Verhältnisse haben und weniger spitzen müssen!
      Sogar eine Ärztin hatte mir abgeraten Südtiroler Obst zu essen!
      Zum schämen ,unser Land!

      • Tiroler

        Selten so einen absoluten Blödsinn gehört, anscheindend wirkt schon das vergiftete spanische Obst. Glaubst du dir eigentlich selbst den Blödsinn den du verzapfst? Dir isch woll nimmer zu helfen

      • klaus

        Lieber Michl ich glaube eher die Ärztin hat bei Dir gleich gemerkt dass auch Südtiroler Obst deine
        Intelligenz nicht mehr steigern kann und hat Dir deshalb abgeraten !!
        Bitte zuerst informieren dann schreiben und net an so an Blödsinn innischreibn!!!

    • Puschtra

      Wenn man knackiges, gesundes Südtiroler Obst voller Vitamine haben will, damit man gesund aufwächst und alt wird, kann man sich doch nicht wegen einem abgestorbenen kleinen Bach aufregen.

    • Gebi Mai

      Hat dieser „Landwirt“ den „Giftpass“ falsch interpretiert? Oder hat er keine Ahnung von einem sachgerechten Umgang mit Pflanzenschutzmitteln.

    • Inge

      Heute und morgen esse ich keinen Fisch und keinen Apfel. Mahlzeit!

    • HORST

      WHO hat neulich festgestellt, dass glyphosat (was in mehreren Mitteln enthalten ist) auch krebserregend ist:

      http://www.iarc.fr/en/media-centre/iarcnews/pdf/MonographVolume112.pdf

      wir verpesten uns selber aber lang lebe das wirtschaftliche Wachstum! – ohne Rücksicht auf Mensch und Natur

    • Morgan

      Bin gespannt auf die Stellungnahme von LR Schuler.

    • PROF:

      ……..und wenn jemand absichtlich in Plaus Pestizide in den Graben geschüttet hat,nur um LH Schuler in Schwierigkeiten zu bringen?
      Leider gibt es immer wieder solche Idioten!!

    • Lex

      Die Erdbeeranlagen direkt entlang der Brennerautobahn (Wipptal) sind sicher resistent gegen Blei, Schwefel usw. Bio ??

    • Spaltpilz

      Ganz unbegründet ist der Verdacht nicht! Dass man genau jetzt und dann gerade in Plaus ein vergiftetes Gewässer findet, ist schon etwas seltsam.

      • Murks

        Wie viele Landwirte haben Mittel ausgebracht? „Spritzbüchlein“ checken! Das kann nicht so schwierig sein festzustellen. Unabhängig von Schuler und Tausenden Plausern, der Vorfall soll geklärt werden.

    • Gesund_leben

      Es ist immer das gleiche Lied. Kaum geht’s um Pestizide, kommt sofort die Keule: Was ist mit den Autoabgasen, und den Haarshampoos, und der Zahnpasta usw.? Alles chemisch. Aha. Die Strategie dahinter: vom Thema ablenken, verwässern, vernebeln, damit am Schluss nichts davon übrig bleibt. Schlau gemacht, aber trotzdem: am Thema vorbei.

    • Andreas

      Meiner Meinung nach hat Schuler seine Äpfel gegessen, in den Bach geschifft und damit dieses Massaker verursacht.

      Und die Moral von der Geschichte, Schuler sollte nicht in den Bach schiffen 🙂

    • Franz Xaver

      Keiner von euch weiss was bio ist…
      Ist Bio demeter, bioland, bio-organisch oder die Bio eu- Verordnung und all die anderen?
      Ist Bio nur geschicktes Marketing?
      Mit der Obstwirtschaft machen Bayer und Co nicht mal 1 Prozent ihres Umsatzes.
      Mit Getreide und den Apothekern wohl, und ihr esst ja alle kein Brot und geht nie in die Apotheke. Nur Brot mit Getreide aus Südtirol. Ja hoffentlich reicht das für ein paar zum Essen, viel ist es ja nicht. Und in der Apotheke gibs auch nur Tee und keine Antibabypille und Antibiotika und der ganze Rest das ins Wasser gelangt durch den Urin. Glyphosphate im Getreide und Tabak scheidet ihr auch durch den Urin aus. Und trotzdem lebt ihr noch, sehr beschränkt in Online-foren.
      Das schwarze Schaf muss gefunden werden, da gibt es kein zurück. Und bevor er nicht gefunden wurde, keine Anschuldigungen. Weil mehr Bienen sterben auch wegen den Hobby – und Privatgärtnern. Die brauchen keine Schutzausrüstung und bekämpfen die Läuse während des Bienenfluges bei Sonnenschein mit oft noch den selben Mitteln wie der Obstbauer. Und diese halten sich sehr genau daran, weil sonst geht es ihnen an den Kragen.
      Ich glaub der Verkehr und der starke Einsatz von Kupfer tötet mehr Lebewesen und Organismen als der Obstbauer.
      Und wieviel CO2 ein Obstbauer bindet, daran denkt keiner.

    • Spaltpilz

      Wieso zensiert die Tageszeitung manchen Kommentar, der weder persönlich, noch beleidigend ist?

    • Frage?

      Wieviel bindet der Obstbauer CO2?

      1) Wieviel CO2 werden bei der Zementerzeugung für die Betonsäulen in den Obstwiesen freigesetzt?
      2) Wieviel CO2 wird für den Transport und die Herstellung der Betonsäulen freigesetzt?
      3) Wieviel CO2 wird bei der Ziehung von Kunststoffrohren für die Bewässerung freigesetzt?
      4) Wieviel CO2 wird bei der Herstellung von………………..

      1305459kg Fungiziden!!!!!!! = 1.305 TONNEN Fungizide!!!
      ________________________________________
      Davon EXTREM giftig:

      672 kg!!

      STARK GIFTIG:

      201 TONNEN

      Zahlen für 2012 der ISTAT!
      _________________________________________
      6448kg……………stark giftige Herbizide!!
      _________________________________________

      Übrigens biologisches findet sich in der Tabelle der ISTAT genau???
      Nullkommanull Kilogramm!
      0,000000000 kg BIO-Spritzmittel!
      ACHTUNG:

      Nicht meine Zahlen! So steht es in der Statistik unter:

      http://agri.istat.it/sag_is_pdwout/jsp/dawinci.jsp?q=pl04a0000020000053200&an=2012&ig=1&ct=408&id=3A|45A|66A

      5) Wieviel CO2 wird bei der 37 maligen Ausbringung von diversen Spritzmitteln durch Arbeitsmaschinen freigesetzt?

      usw.

      Von wegen , „wieviel CO2 der Obstbauer bindet“.

    • vinschgau

      Gute dass es die Pestizidgegner in Mals gib,
      Herr Landesrat räumen Sie den Sessel Sie haben kläglich versagt.t

    • Murks

      Schuler vom Scheinrebellen zum Sesselkleber.

    • Frage?

      Auf wen würde wohl der Begriff „Sesselfurzer“ zutreffend sein?

      Kann mir wer helfen?

      😉

    • Gerry

      Chlorpyrifos-ethyl wird seit vielen Jahren 1-2 mal pro Jahr im Obstbau eingesetzt doch warum sind erst heuer die Fische im Plauser Graben daran verendet ? Ich kann mir einfach nicht vorstellen dass durch kleinste Überwehungen solch ein Fischsterben ausgelöst werden kann. Ich hoffe dass man der Sache auf den Grund geht und nicht voreilig eine ganze Berufsgruppe in den Dreck zieht.

      • Puschtrabui

        Wer zieht denn die ganze Berufsgruppe Bauern in den Dreck? Die Bauern sind nur die ausführenden Hampelmänner der grossen Agrarlobbies und verbündeten in der lokalen und EU Politik die mitspielen, die mit Normen und deren Monokulturen ihre genetisch veränderten Produkte mit Patentrechten an den Bauern-Bürger bringen und verpflichten ihn mitzumachen, Spritzmittel inbegriffen und genau die wollen die Biologische vielfältige Landwirtschaft vernichten und aushungern. Das Freihandelsabkommen ist auch ein Produkt der Lobbies: Agrar, Pharma, Erdöl usw. wo unsere von je her guten Produkte verscherbelt werden!

    • Gerry

      Chlorpyrifos-ethyl wird schon seit vielen Jahren 1-2 pro Jahr im Obstbau eingesetzt. Ich frage mich deshalb warum erst heuer dieses Mittel ein so starkes Fischsterben im Plauser- Graben ausgelöst hat. Bevor man nicht mit Sicherheit den wahren Grund kennt sollte man nicht eine ganze Berufsgruppe in den Dreck ziehen.

    • Frage?

      @gerry hier noch der Gefahrenhinweis am Beipackzettel des Herstellers!
      ……………………………….>>>><

      SPe3 andere Kulturen: Zum Schutz von Gewässerorganismen vor den Folgen von Drift eine unbehandelte Pufferzone von 50 m zu
      Oberflächengewässern einhalten. Zum Schutz vor den Folgen einer Abschwemmung eine mit einer geschlossenen Pflanzendecke bewachsene
      Pufferzone von mindestens 6 m einhalten. Reduktion der Distanz aufgrund von Drift und Ausnahmen gemäss den Weisungen des BLW.
      SPe8 Obst, Reben: Gefährlich für Bienen: Darf nicht mit blühenden oder Honigtau aufweisenden Pflanzen (z.B. Kulturen, Einsaaten, Unkräutern,
      Nachbarkulturen, Hecken) in Kontakt kommen. Blühende Einsaaten oder Unkräuter sind vor der Behandlung zu entfernen (am Vortag mähen/
      mulchen).
      SPe8 Erdbeeren, Gemüse: Gefährlich für Bienen: Darf nicht mit blühenden oder Honigtau aufweisenden Pflanzen (z.B. Kulturen, Einsaaten,
      Unkräutern, Nachbarkulturen, Hecken) in Kontakt kommen.

    • Franz Xaver

      Wenn die Imker den Bienen mehr Honig lassen würden, anstatt sie mit -Zucker zu füttern, ginge es ihnen auch viel besser und sie hätten stärkere Völker.
      Aber nein, die Biene produziert den Honig für den Imker. LOOOgisch!!!!

    • der Rote Wichtel

      Die schmierige Imagekampagne der Bauernbund-Ortsgruppe in der letzten Ausgabe des Partschinser Gemeindeblatts unter dem Titel „Bauern arbeiten mit großer Verantwortung“ gerät angesichts dieser Bilder zu einem bösen Witz… wenn´s nicht so traurig wäre!

      http://www.gemeinde.partschins.bz.it/system/web/zeitung.aspx? (Seite 42)

      • Alpenland

        Ja schade dass in Partschins der Bauer meint er ist der Arzt.Besserwisserei war noch nie gesund. Nicht beim Gegner und auch nicht beim Befürworter.
        Man kann aber nicht den Bauern die Schuld geben sondern eher Beratungsring/Laimburg DENN wenn das wirklich im „Beipackzettel“ steht dann haltet eine Anzeige vor Gericht stand! Und zwar gegen JEDEN Anrainerbauern in Plaus wo dieser Giessen vorbeiläuft–> Abstand nicht eingehalten

        wer haftet?

        Was sagen die Grünen Verdi dazu? Wär mal was konkretes????

    • Gerry

      An Frage , lesen Sie doch den Beipackzettel von Aspirin, Antibiotika , Verhütungsmittel oder vielleicht das Mittel mit dem Sie sich ihre Haare färben. Auf Gefahren hinzuweisen ist Aufgabe eines jeden Herstellers.

    • Miggg

      @Gerry in @Frages? Gefahrenhinweis sind klare Anweisungen drin wie, wann und wo das Mittel eingesetzt werden darf. Wenn z.B auf Antibiotika steht, dass es für Kinder nicht geeignet ist und du es trotzdem deinen Kindern gibst, machst du dich strafbar oder? Alse keine Gefahrenhinweis sondern klare Vorgaben die mit Sicherheit nicht eingehalten werden…

    • Gerry

      Die Nebenwirkungen sind aber trotzdem vorhanden, hauptsächlich bei Produkten die über einen längeren Zeitraum eingenommen werden müssen. Wie viele Menschen sterben jährlich an Unverträglichkeiten bei Impfungen oder schmerzstillenden Präparaten u. trotzdem hat die Chemie in der Medizin aber auch im Pflanzenschutz dazu geführt dass die Menschen in den zivilisierten Regionen auf dieser Welt im Schnitt um 20 Jahre älter werden und nicht an Hunger sterben müssen wie noch vor hundert Jahren.

      • Frage?

        Pflanzenschutz und Hunger?

        Gerry ist „DIR ERNST“ damit?

        In den ersten Tagen nach dem 2. Weltkrieg nahmen die Bauern, Armbanduhren und ähnliches für 1 Kilo Zucker, Mehrl und ähnliche Lebensmittel!!!!!

        Pflanzenzerstörungsmittel wohl nur, weil der Bauer zu faul ist zwischen den Bäumen der „OBSTINDUSTRIEKULTUR“ (Abstand 70-80 cm in Reihe) zu mähen!

        Nein es viel einfacher Jahr für Jahr, Monat für Monat, Woche für Woche das Gras zwischen den Bäumen mit HERBIZIDEN zu vernichten!

        Die HERBIZIDE sammeln sich so 2x wöchentlich in 17 bis 19 Wochen
        über gut 5 bis 7 Jahre in der INDUSTRIEKULTUR an! Der Boden ist so verseucht, dass das Erdreich 1 Meter tief abgehoben werden muss und durch neues ersetzt werden muss! NICHT NACHERZÄHLT, selbst bei meinen wöchentlichen Fahrten durchs Burggrafenamt gesehen! Ich könnte sogar die Gemeinden und die Lage der INDUSTRIEOBSTWIESEN nennen!

        Aber wems schmeckt, nicht mein Problem, ich beziehe mein Obst aus Streuobstwiesen die ich kenne!

        • mike

          Frage
          Das Unkraut wird 2 mal im Jahr gespritzt und nicht öfters !!!!
          Bitte informiert euch besser und schreibt nicht ständig solche Unwahrheiten , das ist doch kindisch . Zum Glück wird solchen Komentaren wie dem Ihrige kein Glauben geschenkt .

          • Frage?

            Meckelenburg-Vorpommern, hat einen Minister der wirklich für seine Bürger da ist! Da macht sich manch Vinschger Landwirtschaftspolitker regelrecht als „Würstl“ aus!

            Auf Initiative von Dr. Till Backhaus, Minister für Landwirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz Mecklenburg-Vorpommern schränkte das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) als Zulassungsbehörde die Anwendungsmöglichkeiten für diese Produkte drastisch ein.
            Anwendungsvorschriften müssen strikt eingehalten werden
            Die Ausbringung clomazonehaltiger Herbizide ist seither in einem Umkreis von 100 Metern um Siedlungen verboten. Die Tageshöchsttemperaturen bestimmen zudem, ob und wann diese Mittel überhaupt ausgebracht werden dürfen. Sind über 20 Grad vorhergesagt, ist dies nur zwischen 18 und 9 Uhr erlaubt, bei über 25 Grad ist die Anwendung verboten.

            Der Minister fordert die Landwirte in ihrem eigenen Interesse zum sensiblen Umgang mit dem Wirkstoff Clomazone auf. Gleichzeitig mahnt er zur strikten Einhaltung der durch das Bundesamt verhängten Anwendungsvorschriften. Bei Verstößen drohen Bußgelder und Kürzungen von Ausgleichszahlungen.

            RICHTIG GELESEN:

            Herbizide ist seither in einem Umkreis von 100 Metern um Siedlungen verboten

            Nachzulesen in der Landwirtschaftsseite:

            http://www.agrarheute.com/kontrollen-unkkrautbekaempfungsmittel

            Bitte im Impressum nachlesen, wer der Herausgeber ist!

            Die „Laimburger“ sind dagegen echte „Würstln“…..

          • Frage?

            @mike……….. DANKE für den Hinweis,
            natürlich sollte das PESTIZIDE,
            statt HERBIZIDE lauten! HERBIZIDE sollten nur 2x jährlich und max. 4x angewandt werden!

            Die 2x wöchentlichen diversen Wäserchen und das 17 bis
            19 Wochen, stammen aus dem Mund , von einem meiner Arbeitskollegen, der selbst Obstbauer ist!

            • mike

              Der isch nocher sicher Biobauer , denn die diese spritzen bis zu 30 mal im jahr das Schwermetall Kupfer und die äzende Schwefelkalchbrühe . Weil sie den Anschein hätten als wären Sie besonders gescheit wissen Sie sicher dass Schwefelkalckbrühe den Jungen Vögeln in Ihren Nestern die Augen veräzen und sie danach blind sind . Übrigens ist der Wirkstoff Clomazone in Suedtirol seit über 15 Jahren verboten. Aber sie sind ja soooooooo gescheit.

        • Peter.g

          Sag ich ja immer wieder. Wenn die Bevölkerung hungert wird sie sicher nicht mit Äpfeln satt werden. Deshalb mal schauen was unsere Landwirte im Stande sind als Fruchtfolge ihrer Äpfel anzubauen. Kartoffel oder anderes bodennahes Gemüse scheidet aus weil die Böden nachhaltig am Ende und vergiftet sind.

    • gallmetzer Walter

      seids enk sicher daß des a Bauer wor odr kannt des sein daß vielleicht ondre des obsichtlich geton hobn um die Bauern in Mißkredit zu brengen.

      • Frage?

        Keiner macht den „Schuldigen “ fest!

        Es ist bisher nur bekannt welcher Stoff zu dem Ereignis geführt hat,
        noch nicht, wie und durch wen er in das Gewässer gekommen ist!

        Nur eines sollte nicht vergessen werden, die Stoffe die hier ausgebracht werden, haben laut Hersteller eine klare ANWENDUNGSVORSCHRIFT für den in die NATUR / ANLAGEN oder sonst wo AUSBRINGENDEN!

        Sollte es eine falsche Fährte gewesen sein, werden die zuständigen Stellen auch dies sicher feststellen & nachweisen können.

        Fakt ist:

        Die Fische sind tot.
        Das Wasser war verseucht!
        Der Stoff der dafür die Ursache war ist bekannt!

        Jetz gehts nur mehr um WER, WANN,WO?

        Wenn dann kann man nur über eine möglicherweise flasche Anwendung spekulieren.

        Eine falsche Fährte zu legen,wäre eine nicht zu überbietende Schweinerei gewesen!

    • Frage?

      Übrigens gäbe es sogar eine HERBIZIDLOSE LÖSUNG IM LAND!

      http://www.obstwein-technik.eu/1020/Details?fachbeitragID=439

      Ein Bericht von und über:

      Obstbau – Weinbau, 22.12.2014
      Mechanische Pflege des Baumstreifens

      Autor/in: Walter Rass, Beratungsring
      Quelle: Obstbau Weinbau [Südtirol]

      Mechanische Pflege des Baumstreifens
      Sonderschau am Tag der Technik

      Walter Rass, Beratungsring

      Am Tag der Technik im Obstbau 2014 gab es auch eine Sonderschau zum Thema „Mechanische Pflege des Baumstreifens“. Insgesamt wurden 18 Gerätetypen von 14 verschiedenen Firmen auf dem Ladstätterhof der Gutsverwaltung Laimburg in Sinich bei Meran vorgestellt

    • Verwunderlich

      ich schreibe es noch einmal… damit es noch einmal… gelöscht werden kann…. es ist halt mal so…. isch ja gleich… fische und kinder haben keine stimme…. wieso sollte es in südtirol auch anders sein…. in meran… bei der wahlschlacht.. kann man erkennen… südtirol steht in nichts auf der erde… hinten an….

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