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    Brodelndes Kaltern

    Brodelndes Kaltern

    Steht Kaltern vor Neuwahlen? Die Ausschussbildung könnte zu einer echten Zerreißprobe für die SVP werden.

    von Lisi Lang

    In Kaltern zeichnet sich eine schwierige Ausschussbildung ab, die zu heiklen Diskussionen führt.

    Nachdem die amtierende Bürgermeisterin Gertrud Bernhard Benin bei den Gemeindewahlen bestätigt wurde, steht sie jetzt vor der Aufgabe, einen mehrheitsfähigen Ausschuss zu bilden. Erste Gesprächspartner waren am Montag die Mitglieder der SVP-Gruppe „Wir für Kaltern“.

    Die Gruppe rund um Sighard Rainer möchte drei der sechs Sitze für sich beanspruchen – also den Vize-Bürgermeister und zwei weitere Ausschussmitglieder stellen.

    „Wir stellen keine unmöglichen Forderungen, sondern fordern eine gleiche Vertretung im Ausschuss. Wir wollen auf Augenhöhe arbeiten  und dass die Mehrheiten im Gemeinderat respektiert werden“, sagt Sighard Rainer.

    Für die Bestätigung des Ausschusses braucht Bürgermeisterin Gertrud Bernard Benin zehn Stimmen im Gemeinderat. Die SVP, die 13 Stimmrechte im Gemeinderat hat, würde diese Mehrheit besitzen, allerdings nur, wenn sich die SVP geschlossen hinter die Bürgermeisterin stellt – und dies wird nur geschehen, wenn auch die achtköpfige Gruppe um Sighard Rainer mit ihren Forderungen berücksichtigt wird.

    „Wenn die Bürgermeisterin unsere Forderungen nicht erfüllt, werden wir nicht für sie stimmen“, so Rainer. Die Folge davon wären Neuwahlen in Kaltern.

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    Kommentare (28)

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    • Pincopallino

      So isches richtig!

      • Tiroler

        Das Wichtigste ist zunächst mal daß der Rainer Sighard nach der bezahlten Position als Tourismuspräsident, nach der bezahlten Position als Präsident vom Suden Südtirols nach der bezahlten Position als Präsident von Wein.Kaltern ein weiteres bezahltes Amt bekommt. Bietet ihm ein Amt ohne Bezahlung an, ihr werdet sehen wie schnell er die Lust darauf verliert aber wenn man mal schön nebenbei 5000 Euro einstreichen kann dann gerne….

      • Kalterer

        Die schlauen Querulanten um den Sigi sollen halt die Eier haben und eine eigene Partei gründen anstatt jetzt 5 Jahre die innerparteiliche Opposition zu spielen. Was die Bevölkerung davon hält sollte nun sogar der Lobis verstanden haben. Zusammenhalten und gemeinsam arbeiten für Kaltern und ansonsten Neuwahlen dann wird auch der Sigi seine Wahlwatschen bekommen wenn ihm die Schach bei den letzten Wahlen nicht genügt hat. Ein Mann mit Anstand würde von allen Ämtern zurücktreten.

        • Pincopallino

          Ja bravo, soviel Stimmen wie der Rainer Sigi hätte auch mein Hase bekommen als einziger Gegenkandidat der Bürgermeisterin

          • Jenny Lein

            Lieber Kalterer, lieber Tiroler,

            Im Namen von „Wir für Kaltern“ lade ich euch zu einem Gespräch mit unserer Gruppe ein. Dann könnt ihr euch selbst ein Bild zu unserer Gruppe machen. Wir sind transparent und für alle, die sich aktiv einbringen wollen offen. Gerne können wir auch mit Sigi über seine Ämter reden. ich bin mir sicher, er gibt gerne etwas ab, wenn jemand mit nur annähernd ähnlichem Herzblut sich dafür anbietet.

            Meldet euch einfach auf unserer Facebookseite „Wir für Kaltern“

            • Tiroler

              Das Schlimmste was in Kaltern in den letzten 5 Jahren passiert ist waren die ewigen Störfeuer und Anfeindungen vom Sinn und vom Lobis und wenn das jetzt schon so losgeht ist es besser es kommt gleich zu Neuwahlen und danach kann eine harmonische gleichgesinnte Truppe FÜR Kaltern arbeiten. Ernst zu nehmende Konkurrenz auf das Bürgermeisteramt wird es in Kaltern immer nur innerhalb der SVP geben und die 1000 Stimmen waren größtenteils nicht für den Sigi sondern Proteststimmen gegen die Bürgermeisterin. Das war auch zu erwarten bei einem reaktivierten Politpensionär, den der unbezahlte Gemeinderat 5 Jahre nicht nteressiert hat aber jetzt wo es ums Geld geht ist er wieder da. Genau wie der Sinn Robert, 5 Jahre Puff machen und wenn er sieht daß er keine Chance mehr auf einen bezahlten Posten hat dann ist er verschwunden, jede Wette daß er in 5 Jahren wieder kandidieren würde aber ohne SVP ist ein Asessorat unmöglich. Wenn die Gruppe der Supermänner und Superfrauen glaubwürdig sein will dann muss sie Sachthemen in den Vordergrund stellen und nicht Positionen. Bedingungen stellen, die in den nächsten 5Jahren umgesetzt werden müssen. Aber leider gehts mal wieder nur um Köpfe und nicht um Inhalte

            • burgele

              der sigi und etwas abgeben? es gibt nur ihn alleine!

          • Jenny Lein

            @ Pincopallino
            In Kaltern gab es 9 Kandidaten für das Bürgermeisteramt. Darunter auch eine wirklich ernsthafte Alternative ausserhalb der SVP.

        • Veritas

          Ich zitiere: „In der SVP ist für alle Platz“. „In der SVP sind kritische Geister erwünscht.“

        • burgele II

          mit eigener partei kommen sie nicht an den futtertrog, da braucht es dann doch das vehikel svp …

    • Hubert

      ohne Parteipolitik wäre alles halt einfacher: Die Meistgewählten in den Ausschuss und fertig, aber das wäre wohl zu einfach und zu gerecht, oder?

    • Jenny Lein

      @ Tageszeitung

      Danke für die schnelle Korrektur

    • Veritas

      Es geschieht nur was geschehen muss. Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, urteile erst, wenn du gesehen hast, was hinter den Kulissen passiert. Die Inszenierungen auf der Bühne sind das, was die Zuschauer sehen wollen, aber nicht die Wirklichkeit. Willst du die Wahrheit sehen, dann entscheide dich für Klarheit, Offenheit, Menschlichkeit. Dazu gehören nun mal unterschiedliche Ansichten, Forderungen, Querelen. That’s the real life. Alles besser als Scheinheiligkeit.

    • dörfler

      @ wir für kaltern: lernt doch mal was das heisst WIR!!!
      die besten köpfe die unser dorf hätte sind schon längst weg und engagieren sich anderswo, euer wir geschwafel ist nicht glaubwürdig dazu habt ihr die falschen leute!

    • Martin S.

      Geht es der Gruppe nur um Ämter oder um Themen?
      Ich würde die ersten vier gewählten und die zweite Frau in den Ausschuss nehmen (Kaltern braucht bei fünf/18 Frauen zwei Referentinnen)! Wenn unter diesen drei von Gruppe sind sollte es passen!

    • Klaus

      Tuts euch vertragen Leute und Kommentarschreiber und Barbesucher beim Eisenstecken:-)))) wichtig ist, dass alles Gerecht zu geht in der Gemeindestube, jeder Bürger gleichgestellt ist und nicht einige besser, dasselbe gilt auch beim Personal, nicht die Lecker und Schreier und schlauen Füchse sollen belohnt werden , sondern die Fähigkeiten in Kombination mit Leistung jedes einzelnen…. Dasselbe gilt auch bei den Externen Technikern, Firmen usw. auch hier spielte Sympatie eine große Rolle, ebenso die Zugehörigkeit zu einer Sportgruppen oder sonstiges, so was darf nicht sein, das Preisleistungsverhältnis …. Ich präzisiere …günstiges Angebot bei gleicher Leistung muss entscheidend sein…………Und basta……. Auch wenn es nicht die Lecker vom Dorf sind. DESHALB……….. GERECHTIGKEIT, SPARSAMKEIT, WEITBLICK und GLEICHHEIT müssen bzw, sollten bereits jetzt eine SELBSTVERSTÄNDLICHKEIT sein, egal welche Partei das Sagen bzw. das Ruder in der Hand hat.:-)))))))

    • wir für kaltern

      geheime treffen und absprachen? hintenrumtaktiererei? da kann kein wir gefühl entstehen!
      alle politisch interessierten wissen dass es einen clan gibt der in kaltern regieren möchte, die anderen sind nur …

    • Murks

      Die SVP – „Sturschädl“ haben Nachholbedarf beim Zusammenarbeiten.

    • der Günther

      schon gewusst? ….in Kaltern hupft die Erde auf … 🙂

    • dana

      Die gewählten sVP – Parteimitglieder zeigen ihre wahren Absichten. Ihre persönlichen Interessen stehen im Vordergrund, die Bürger sind denen egal.

    • tja

      Sighard & co.
      WAS bringt es gegen die Wählerstimmen zu rebellieren …
      für manche Gemeinderatsräte war bereits Frau Bürgermeister vor 5 Jahren ein Dorn im Auge
      Aber den Volk gefällst … nur den Politikern nicht die Meinung der Bürger …
      Warum wollen jene mit allen Mittel dies erreichen?

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