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Grubers Alleanza

Nerio Zaccaria, Giorgio Balzarini, Gerhard Gruber und Diego Zanella

Nerio Zaccaria, Giorgio Balzarini, Gerhard Gruber und Diego Zanella

Der SVP-Bürgermeisterkandidat Gerhard Gruber hat die drei italienischen Parteien mit ins Boot geholt. Ist das die Vorentscheidung?

Gerhard Gruber war eine der tragischen Figuren des Wahl-Sonntages gewesen?

Der farblose, uncharismatische Bürgermeister-Kanditat der SVP in Meran musste sich von seinem starken Gegenkandidaten Paul Rösch demütigen lassen. Gruber fuhr für die Volkspartei das schlechtes Ergebnis in der Geschichte ein. Viele in Meran sagten: „Mit einer Gabi Strohmer wäre das nicht passiert …“

Nun müssen die Italiener den SVP-Kandidaten „retten“. Und tatsächlich hat es Gerhard Gruber geschafft, die Spitzenvertreter von drei italienischen Parteien im Hinblick auf die Stichwahl ins Boot zu holen; Giorgio Balzarini und seine La Civica per Merano, Nerio Zaccaria und dessen Alleanza per Merano und Diego Zanella vom PD.

In einer Aussendung der SVP Meran heißt es:

„Die zwei italienischsprachigen Bürgerlisten sowie die Demokratische Partei werden den Meraner SVP-Bürgermeisterkandidaten Gerhard Gruber bei der Stichwahl am Pfingstsonntag unterstützen. Gemeinsam verfügt das Bündnis über 20 der 36 Sitze im Gemeinderat – also eine satte Mehrheit.

Bereits bei den ersten Treffen nach den Gemeindewahlen sei klar gewesen, dass man „sehr gut miteinander kann“: Das ,Klima‘ auf menschlicher Ebene stimme und die inhaltlichen Überschneidungen seien sehr groß, erklären die Spitzenvertreter der vier Parteien (Gerhard Gruber – SVP, Giorgio Balzarini – La Civica per Merano, Nerio Zaccaria – Alleanza per Merano, Diego Zanella – Partito Democratico/Demokratische Partei).

Gemeinsam wolle man nun bei der Stichwahl um das Bürgermeisteramt am gleichen Strang ziehen – und darüber hinaus selbstverständlich auch während der nächsten fünf Jahre. „Ziel sind stabile Verhältnisse in Meran – wir setzen auf Kontinuität, haben aber auch einige neue Ideen.“ In den nächsten Tagen werde man das gemeinsame Programm konkretisieren und vorstellen – und versuchen, dieses der Bevölkerung nahe zu bringen.“

Nun bleibt abzuwarten, ob die italienischen WählerInnen dem Aufruf ihrer Spitzenvertreter folgen – und wie die SVP-WählerInnen reagieren.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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