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    Das Benko-Referendum

    Bozens Bürgermeister Gigi Spagnolli verspricht eine Woche vor der Stichwahl: Zum Benko-Projekt werde er ein Referendum abhalten.

    Es ist ein Schachzug, ob geschickt oder ein Rohrkrepierer, das wird sich zeigen.

    Gigi Spagnolli hat eine Woche vor der Stichwahl angekündigt: Zum Benko-Projekt werde er ein Referendum abhalten.

    Spagnolli erklärte am Samstag:

    „Meine Entscheidung ist unwideruflich, wenn ich zum Bürgermeister gewählt werde, dann werde ich ein Referendum zum Benko-Projekt abhalten. Ich bin nach langem Überlegen zu dem Schluss gekommen, dass ein bindendes Referendum die beste Lösung ist. Bei Großprojekten soll die Bevölkerung in die Entscheidungsfindung mit einbezogen werden.“

     

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    Kommentare (22)

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    • Tiroler

      Wenn die Politiker zu schwach sind für Entscheidungen dann fragen sie das Volk. Die Fragestellung ist natürlich immer so dass beiderseits die Türen offen sind…

    • Andreas

      Ein Volk, welches einen Bonazza in den Gemeinderat wählt und dies akzeptiert, ist zu blöd für eine Volksabstimmung, also bitte Gigi, lass es bleiben.

      Lasst ihn bauen, allein kriegt Ihr es sowieso nicht auf die Reihe.
      Nebenbei hat er Euch mit den Flüchtlingen im Alpi gelinkt, wenn er nicht baut bleiben die dort, Ihr könnt die nicht einfach irgendwohin abschieben, nach einem Jahr bittet er Euch schön zur Kasse und Ihr müsst fleißig zahlen, da Ihr keine Alternative habt.

      Nebenbei hab ich keine Lust nochmals über irgendwas abzustimmen, mir reicht schon die Stichwahl.

      • Roberto

        Dem CL & Compagnia delle Opere Freund Gigi interessiert nur der Bau von neuen Immobilien, wer war denn der große Promoter der „Lex Benko“ vor etlichen Jahren?
        Die Wahlbeteiligung an der Stichwahl wird ein groteskes Ausmaß annehmen mit dem Ergebnis „quattro gatti per Topo Gigio“ 🙂 🙂

      • silvii

        Andreas genau so ischs rescht mocht der liebe ehrliche Hager.

    • Ein zahlender Bürger

      Wieso nicht schon vorher und nicht erst jetzt wo Stichwahl ist? Und wer zahlt das Referendum ?

    • BBT

      Der Spagnolli hat gut gewirtschaftet, dass er jetzt Volkseigentum an Private verkaufen muss. Und so einer will wieder gewählt werden? Bei Steuern- und Gebührenerhöhungen war er auch nie zimperlich. Ich frage mich was tut die Gemeinde mit den ganzen Einnahmen z.B. Parkgebühren, GIS, Bauabgaben, Einnahmen aus der Energiewirtschaft (Etschwerke), Trinkwassergebühren, Abwassergebühren, Strafen, Einnahmen aus der Abfallwirtschaft (z.B.Glas, Metall)plus Müllgebühren usw.

    • Pincopallino

      Dai Gigi moch die net lächerlich!

    • Ein zahlender Bürger

      Beim neuen Gemeinderat ist es nicht mehr so sicher dass für das Einkaufszentrum gestimmt wird. Deswegen wohl das Referendum weil mit genügend Propganda in den Massenmedien lässt sich das Volk schon zu Gunsten des Benkoprojekts überzeugen.

    • Puschtrabui

      mal aus der Sicht vom Staatsanwalt, was sich so wirklich in der Politik und Landesverwaltung abspielt…. dann ist das hier wieder nur mal Wahlpropaganda und dann macht er eh was er/sie wollen:

      http://www.corteconti.it/export/sites/portalecdc/_documenti/documenti_procura/trentino_bolzano/Relazione_sullxinaugurazione_dellxanno_giudiziario_2014.pdf

    • Jenny Lein

      Typisch Spagnolli. Entscheidet ja nie was.

      Im Normalfall entscheidet sich das Volk aus reinem Neid immer gegen so ein Projekt wo Unternehmer profitieren. Einzige Chance für das Projekt wäre wenn sich die Laubenkönige um Oberrauch & Co. und seine SVP-Gruppe gegen das Projekt aussprechen. Das würde Benko sicher helfen.

      Bin gespannt..

    • alfred frei

      Vorschlag für die Referendum- Fragestellung :
      wer ist für oder gegen ein Kaufhaus, das die Preise im Lande senkt,
      die Südtiroler Konsumenten aus Innsbruck und Affi zurückholt, die
      Gemeindekasse füllt und die Zukunft Bozens gestaltet ?

    • Mann

      Ich wäre dafür das Benkokaufhaus nicht mehr zu bauen und dafür das Hotel Alpi komplett als Flüchltlingsheim zu nutzen. Da finden sicher 100 Menschen einen sicheren, sauberen Platz und wenn es ihnen bei uns gefällt, kònnen sie gerne weiterhin bei uns bleiben. Das sind wir ihnen schuldig. Aus basta. Hier darf man jegliche Art von Rassismus keine Chance lassen.

    • Franz

      Mann Sie glauben wohl noch an das Christkind ?Benko ist ein erfolgreicher Geschäftsmann und nicht die Caritas.
      Da sowieso schon die ganzen Häuser samt Hotel Alpi im Besitz von Herrn R.Benko sind, werden die ganzen Heuchlern – Spagnoli & Co es wohl auch mit einen Referendum nicht mehr verhindern können, dass R. Benko baut.
      Und das ist auch gut so. So wird endlich mit diesen herunter gekommenen Viertl mit den ganzen Gesindl aufgeräumt, Clandestini – Drogenhändler – Junkies Nutten und Zuhälter. Im Bahnhofsbark kann sich sowieso kein normaler Bürger mehr aufhalten. Aktionen der grünen wie “ Nacht im Park“ sind ja nur lächerlich
      Und ein neues Viertl mit neuen Gerschäften usw. kann enstehen und die Karten werden neu gemischt.

    • Erich

      Während Renzi versucht Italien regierbar zu machen sauft Bozen komplett ab. 18 Parteien, da kann man gleich über Bürgerbefragungen regieren.

    • Gunti

      Bravo Spagnoli, ein Südtirol weites Referendum oder wenigstens ein im Bezirk Bozen weites Referendum, denn außer die Laubenkaiser mit Anhang, wollen alle den Benko…

    • svp - 70 jahre käse

      Warum erst jetzt?
      BM, das ist wenig glaubwürdig.

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