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    Unterkirchers Ausschuss

    Unterkirchers Ausschuss

    In Natz-Schabs kommt es bei den Koalitionsverhandlungen zu einer Zerreißprobe: Bürgermeister Andreas Unterkircher hat die Zusammenstellung seines Ausschusses schon im Kopf. Die SVP wird nicht einwilligen.

    von Erna Egger

    „Es werden harte Gespräche werden.“ Dessen ist sich Andreas Unterkircher bewusst. Der neue Bürgermeister von Natz-Schabs, der mit nur vier Stimmen Peter Gasser vom Bürgermeistersessel gestoßen hat, hat schon am Montag erste Telefonate mit SVP-Räten geführt und der SVP einen Vorschlag zur Ausschussbildung zukommen lassen.

    Notgedrungen muss die Bürgerliste eine Koalition mit der SVP eingehen: Sie hält nur fünf Sitze und ihr fehlt damit die Mehrheit in der Ratsstube. Die SVP Natz-Raas-Viums hat sechs Sitze und die SVP Schabs-Aicha drei Mandate. Damit hält die SVP knapp zwei Drittel der 15 Plätze in der Gemeindestube. Die Südtiroler Freiheit besetzt einen Sessel im Rathaus.

    Unterkircher hat folgenden Vorschlag für das 5-köpfige Gremium unterbreitet: Er will zwei Räte der Bürgerliste in den Ausschuss holen. Samt ihm als Bürgermeister würde die Liste dann mit drei Referenten die Mehrheit im Gremium behalten.

    Der Vizebürgermeister soll aus den eigenen Reihen kommen: Unterkircher will auf Elisabeth Baumgartner Tröbinger beharren. „Das ist sicher. Sie wird meine Vertretung: Denn zu meiner Vertretung muss ich ein Vertrauensverhältnis haben. Sie hat alle Streitverfahren rund um den illegalen Bau einer Villa in Viums nach 17 Jahren beendet, um einen Unvereinbarkeitsgrund auszuräumen“, sagt Unterkircher.

    LESEN SIE IN DER HEUTIGEN PRINT-AUSGABE:

    *Was Bürgermeister Andreas Unterkircher der SVP anbietet und was die SVP zu diesem Vorschlag sagt.

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    Kommentare (46)

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    • Tiroler

      Wenn er muas 3000 Steuererklärungen gratis mochn dann wird er nicht viel Zeit als Bürgermeister haben…ich finde solche Wahlversprechen nicht nur unmoralisch sondern schon grenzlegal

      • walter

        Laß ihn doch erst mal machen, jammern kann man wenns nicht funktioniert!!!

        Ich finde es gut daß man so was anbietet, jedenfalls besser als die vielen Bauprojekte bei denen sonst nur die Amigos der Partei zum, Zug kommen und sich die Taschen voll machen!!!

        Das ist wenigstens Service für die Bürger!

      • dulio

        Voti di scambio nennt man sowas…
        I bin zwor nitt von natz-schabs ober i mechet a meine Steuererklärung gratis dort machen lassen.
        Ob einer mehr oder weniger sell mochts woll nimmer fett?
        Konn i mie a melden?

        • Mark P.

          Wollen wir nicht die anderen 500.000 von ganz Südtirol auch gleich in Natz-Schabs einbürgern? 🙂

        • Bürgerin

          Ich bin aus der Gemeinde Natz-Schabs und sie können gerne an meiner statt die Steuererklärung gratis machen lassen. Die wird dann von Studenten oder arbeitslosen Jugendlichen ausgefüllt (siehe Interview des Bürgermeisters mit sdf).
          Ausserdem finde ich die Idee, dass die Bürger dem Bürgermeister detailliert ihre Finanzen offenlegen auch sehr ansprechend. Das sind doch mal Daten, auf die man aufbauen kann! (Zielgruppe und Wahlversprechen können dann ja auch viel präziser festgelegt werden)

          • Hannes

            Hier geht’s doch nicht um 3.000 Steuererklärungen, so ein Quatsch.
            Zum einen werden Unternehmer (Landwirte, Gastwirte, Gewerbetreibenden usw.) nicht ihre Vermögensverhältnisse offen legen. Da wären’s ja schön blöd …
            Zum anderen bedeutet knapp 3.000 Einwohner nicht automatisch 3.000 Steuererklärungen. Es gilt festzustellen, wer steuerpflichtig ist und wer nicht …
            M.E. wird diese Möglichkeit wohl vor allem von „einfachen“ Angestellen, Arbeitern usw. genutzt. Bei denen geht es auch nicht um Steuerminimierung, wie bei Unternehmern. …. Dieser Umstand reduziert wiederum den Anspruch an das Wissensniveau, welches die Person mitbringen muss, die mit dieser Aufgabe beauftragt wird.
            Dieses Wahlversprechen ist umsetzbar.

            • Andreas

              Es gibt Vereine und Unternehmen, welche Geld damit verdienen Steuererklärungen zu machen und meines Wissens ca. 80 – 100 Euro dafür verlangen.

              Dieses Versprechen, von welchem ich heute das erste mal gehört habe, wäre so als würde er jedem eine frische Semmel am Tag versprechen und damit dem örtlichen Bäcker die Verdienstmöglichkeit wegnehmen.

              Ich denke mit diesem Versprechen hat er sich ein schönes Ei gelegt, wäre ich Wirtschaftsberater würde ich prüfen lassen, ob es rechtlich in Ordnung ist und wer die Arbeit überhaupt bezahlen würde.

              Da es kostenlos sein soll wäre es entweder Schwarzarbeit oder der Steuerzahler müsste dafür aufkommen,

              Ich wäre nicht sonderlich glücklich mit einem Bürgermeister, welcher der Privatwirtschaft die Verdienstmöglichkeiten wegnimmt.

    • papi

      wir haben gewählt, der Wähler hat entschieden, die Verlieren sollen das anerkennen….

      • zeus

        Es wäre demokratiepolitisch schon bedenklich, wenn wegen privaten befindlichkeiten des altbürgermeisters eine zusammenarbeit verweigert würde und so neuwahlen vom zaun gebfochen würden. Ich bin mir aber sicher, dass die macht- und parteizentrale die vermeintlichen oberschlauen zurückpfeifen wird.

        • Kritisch

          Private Befindlichkeiten des Altbürgermeisters?
          Hatten Sie denn die Möglichkeit, den Wahlkampf der Bürgerliste zu verfolgen – sprich flatterten Ihnen auch an jedem Wochenende reißerische Pamphlete ins Haus? Wenn ja, dann müsste Ihnen doch aufgefallen sein, dass der Wahlkampf der Bürgerliste nicht nur gegen den ehemaligen Bürgermeister sondern gegen die gesamte SVP eine Hetzkampagne angezettelt hatte. Und nun hat diese zwei Möglichkeiten: sie lässt sich kaufen und spielt Friede-Freude-Eierkuchen, was ihre Glaubwürdigkeit vollkommen zerstören würde, oder sie geht nicht auf eine Koalition ein und wir bekommen Neuwahlen. Bei denen die Hetzkampgne der Bürgerliste natürlich weitergeführt werden könnte – diesmal dann nach dem Motto „Die Bürger haben mich gewählt – die SVP hat mich abgewählt“. Sprich: die SVP kann nur verlieren. Andererseits: auch die Glaubwürdigkeit der Bürgerliste müsste doch angezweifelt werden, wenn sie sich nun mit der SVP (oder zumindest Teilen davon) verbrüdert, die doch vorab beinahe als Ausgeburt der Hölle hingestellt wurde.

          • zeus

            Die privaten befindlichkeiten des alt-bm beziehen sich vor dem wahlkampf und sind eben privat.
            wahlkampf ist wahlkampf und mit der wahl abgeschlossen.
            sollten dabei verfehlungen, wie sie schildern vorgekommen sein gibt es ja die möglichkeit der strafanzeige.

          • Garuda

            @kritisch

            Da kann ich Ihnen nur zustimmen. Ich habe über Verwandte die Flugzettel gesehen und gelesen, mich hat das schon damals gewundert, dass der scheidende BM und seine Partei nicht rechtlich dagegen vorgegangen ist, vielleicht haben sie vermutet, dass die BürgerInnen nicht auf ein solches Niveau einlassen, aber weit gefehlt.

            Das spricht allerdings für den scheidenden Bürgermeister, dass er sich auf diese Niveaulosigkeiten eingelassen hat. Es gibt halt solche und solche Akademiker, dass aber studierte Juristen sich auf einem solchen Niveau bewegen, zeigt eigentlich wie der Hase läuft.

            Ich habe schon vor Monaten hier gepostet, was ich mir zur ganzen Sache denke, da hat sich der neue BM damals persönlich zu Wort gemeldet, das kann er meinetwegen auch jetzt wieder, aber ich stehe zu meinem Wort: Es ist eine Schande, dass eine ganze Gemeindebevölkerung auf dem niedrigsten Niveau gespaltet wird. Was ich gehört habe, immer von den Verwandten, die dort wohnen, spricht Bände:

            Niemand traut sich mehr irgendetwas zu sagen oder zu etwas zu stehen, nur weil man es sich mit keiner Seite verscherzen will. Die einen rufen offen den anderen von der Gegenseite nach und umgekehrt.

            Also ich bin nur mehr schockiert.

    • Teldra

      Das Ahrntal ist den Rest von Südtirol 20 Jahre voraus! Wir hatten bereits vor 20 Jahren die gleiche Situation mit einem Bürgermeister von der Bürgerliste und einer Gemeinderats-Mehrheit der SVP! Damals hat die SVP auch eine Gut-Will-Koalition gemacht um in 5 Jahren das Ruder wieder rum zu reißen! Aber nach 5 Jahren gab es genau das gleiche Ergebnis wie jetzt auch in Eppan nämlich, dass die Bürgerliste in 5 Jahren sogar die Mehrheit im Gemeinderat erreichte weil die Arbeit des Ausschußes natürlich dem Bgm. gutgeschrieben wurde!

      Also ganz klar die Empfehlung: LASST DEN UNTERKIRCHER AUFLAUFEN UND RISKIERT NEUWAHLEN! Bin überzeugt, dass die sinnvoller ist als 5 Jahre ihn die Gelegenheit geben sich zu profilieren! Und wenn der Wähler Unterkircher wirklich will dann soll der Wähler ihm auch die Mehrheit im Gemeinderat geben!

      Das SCHLIMMSTE was der SVP passieren kann ist eine Koaltion mit Unterkircher! Alles Gute wird dann von ihm vereinnahmt und wenn etwas schlecht läuft kriegt die SVP die Schuld!

      Der Wähler soll sich neu entscheiden! Also entweder alles Bürgerliste oder alles SVP – eine Mischehe funktioniert nicht!!!

      • zeus

        Genau, man soll so lange wählen bis es wieder passt und somit sind wahlen eigentlich sowieso umsonst. Brutal sind sie auch. Die existenz des alt bm ist zerstört.

        • Garuda

          @Zeus

          Nein, nicht so lange wählen bis das Ergebnis passt, sondern wählen, bis meinetwegen der Unterkircher die Mehrheit auch im Gemeinderat hat oder die SVP den BM wieder stellt.

          Denn in den nächsten 5 Jahren soll entweder die SVP oder die Bürgerliste regieren, denn ein BM der Bürgerliste, der in den letzten Monaten derart die SVP und den Alt-BM unter der Gürtellinie angegriffen hat, will jetzt mit den „verfluchten“ Höllenhunden des bisherigen Gemeinderates aufeinmal koalieren? Das wäre dieselbe Situation, wie es in Rom nach den letzten Parlamentswahlen gegeben hat: Eine große Koalition mit Berlusca, der bis dahin die Sozialdemokraten verteufelt hat? Unfd nun verschwindet er in der Bedeutungslosigkeit?

          Ich rate der SVP-Natz-Schabs, ja keine Koalition einzugehen, denn nach dem Ende der Legislatur werden für die guten Dinge die Bürgerliste alles beanspruchen, für die schlechten hingegen die SVP, wobei sie jetzt schon weiß, welche Flugblätter in 5 Jahren erneut durch die Gegend fliegen werden.

          Noch ein Detail am Rande: Als an meine Verwandte eine Wahlhelferin der Bürgerliste ein Flugblatt in die Hand drücken wollte, wo sie schon vorher lauthals bekannte, sie sei nicht von den Zeugen Jehovas, diese aber verneinten, als sie schon allein das Bild des neuen BM auf dem Flugblatt erkannten, meinte diese rotzfrech: Naja, wenn sie sich nicht mal politisch bilden wollen, dann soll man halt das Lesen lassen.

          So, nun stellt sich die Frage, ob politische Bildung nur darin besteht, sich solche niveaulose Flugblätter durchzulesen, oder ob es nicht auch ein Zeichen von reifer politischen Bildung ist, wenn man sich auf ein bestimmtes Niveau einlässt?

          • Zeus

            @Garuda

            ich kenne die wahlwerbung der bürgerliste nicht und wenn der inhalt so ist wie sie ihn beschreiben gebe ich ihnen vollkommen recht.
            Für mich ist aber wahlkampf eben wahlkampf und in manchen gemeinden wird er auch unter der gürtellinie geführt, aber das spiegelt nur die jeweilige kultur der diskussion in den verschiedenen gemeinden dar. bei einigen geht es kultivierter zu bei anderen eben nicht. nach der wahl ist der wahlkampf vorbei und man muss arbeiten und eventuell koalieren.
            der wählerwille in natz ist eindeutig der, dass die mehrheit einen neuen bürgermeister will, der das sagen hat aber die svp weiterhin mitregiert.
            deshalb soll die svp eine koalition eingehen. wenn sie nur zwei referenten stellt dann ist doch augenscheinlich und logisch, dass die ganze verantwortung für eine gute oder schlechte politik fürs dorf, beim bürgermeister und seinen referenten liegt nachdem er ja im ausschuß die mehrheit hat. das ist in demokratien so üblich.
            natürlich hat der bürgermeister, sollte er seine sache gut machen, bei den nächsten wahlen einen bonus, den bisher immer die svp hatte.
            also aus parteipolitischen gründen würde ich auch keine koalition mit der bürgerliste eingehen, da haben sie recht. aber demokratiepolitisch und dem wählerwillen folgend ist genau dies der auftrag. meiner meinung müsste man nur alt bm gasser austauschen.

    • Klaus

      Teldra! Ich bin nicht deiner Meinung. Ein Mischmasch ist eine Herausforderung und kommt nur den Bürgern zu gute. Weniger Ungerechtigkeiten, weniger “ Eine Hand wäscht die Andere“ weniger Sachen die unter dem Tisch gekehrt werden. Denn irgendwie schaut, dann jeder auf den anderen um das Haar in der Suppe zu finden. Von außen, nur Gemeinderat, kann eine solche Kontrolle nicht stattfinden, da zu wenig Einblick ist. Deshalb ist es sinnvoll eine solche Herausforderung anzunehmen und um alle , die Betonung liegt auf alle Bürger, gerecht zufriedenzustellen!!!!! Und der Andreas kann es schaffen, sofern nicht wieder eine solche Sache wie bei der Kandidatur der SAP bei den Landtagswahlen, zum Vorschein kommt. Denn so was, wenn die Gerüchte stimmen, tut man einfach nicht.

    • Andreas

      9 zu 5 Gemeinderäte, nur 4 Stimmen mehr und er fordert die Mehrheit im Gremium und den Vizebürgermeisterposten.
      Etwas sehr optimistisch und eine eigentlich nicht annehmbare Forderung.

      • Josef

        Glaubst Du dass Neuwahlen für die SVP eine Verbesserung brächten? das bezweifle ich. Viel wird nun von der Akzeptanz der Verhandlungen in der Bevölkerung abhängen.

        • Andreas

          Keine Ahnung, die Forderungen sind meiner Meinung nach aber so als würde eine Gewerkschaft bei Beginn der Verhandlungen 50% Lohnsteigerung fordern und damit vermitteln, gar nicht ernsthaft verhandeln zu wollen.

          Mehr zu fordern um einen Mittelweg zu erreichen ist üblich, doch diese Forderungen finde ich etwas dreist.

      • unter uns

        @Andreas
        zu deinem vorigen post, Zitat: Ich wäre nicht sonderlich glücklich mit einem Bürgermeister, welcher der Privatwirtschaft die Verdienstmöglichkeiten wegnimmt.
        weist du wieviel Umsatz den Shuttle Fahren/Betrieben entgeht weil das Land mit Steuergelder den Nightliner betreibt?? Also komm jetzt nicht mit diesen Argument
        Aber du bist direkt nicht betroffen, somit keinen Tau, aber dein M… ganz schön weit offen 😀

        • Andreas

          Wo ist der Unterschied, wenn er jedem Bürger jeden Tag eine frische Semmel versprechen würde?
          Erklär mir das bitte, denn anscheinend hast Du einen Tau davon.

          Wenn das für Dich auch in Ordnung wäre, könnten Bürgermeisterkanditaden in Zukunft auch jedem ein Auto versprechen um gewählt zu werden und dieses mit Steuergelder bezahlen.
          Versuch mal um 2 Ecken zu denken, Du wirst vielleicht eine gewisse Logik in meinen Kommentaren erkennen.

          • unter uns

            Wenn man ausholen kann wie weit man will, könnte ich eine gewisse Logik erkennen aber so nicht!
            Damit meine ich dass dein Argument sehr weit hergeholt ist.
            Wenn er ein Versprechen macht, musst du Ihn auch die Chance geben dies auch einzulösen bevor du negativ kritisiert oder sind die SVP Versprechen immer eingehalten worden?? Dass das nicht der Fall ist wissen wir und ob Unterkircher Wort hält können wir noch nicht wissen, erst recht nicht ob es mit Steuergelder bezahlt wird denn die müssen bekanntlich gerechtfertigt werden.
            Also nicht von Sieg sprechen bevor du gespielt hast!!
            Und wenn ich ehrlich bin, sollte hierfür doch Steuergeld verwendet, werden wär’s mir tausendmal lieber als Millionären die Pension vorauszuzahlen. 😉

            • Andreas

              Er hat den Bürgern eine Dienstleistung, welche sie bis jetzt bezahlen mussten, kostenlos versprochen.
              Diese muss von jemanden gemacht werden.
              Sollten die Gemeindeangestellten genügend Zeit haben dies nebenbei zu erledigen und damit keine zusätzlichen Kosten entstehen, würde ich mir über die Arbeitsauslastung dieser Gedanken machen.
              Sollte jemand dafür angestellt werden und mit Steuergelder bezahlt, hat er sich den Wahlsieg sozusagen mit Steuergelder erkauft.

              Was Dir oder mir lieber wäre, sei dahingestellt, jedenfals sind solche Versprechen meiner Meinung nach nicht in Ordnung, außer er macht sie am Abend zuhause alle alleine.

              Andere Frage, wo bleibt die Gerechtigkeit, wenn die Bürger von Natz die Steuererklärung gratis bekommen und die von Brixen sie zahlen müssen?

          • unter uns

            Genau hier liegt der Punkt
            Du weist noch nicht wie und ob er sein Versprechen einlöst, deshalb warte mit erst mal mit deinen Spekulationen und wenn es dann nicht mit rechten Dingen zugeht kannst du ja immer noch deinen Kommentar abgeben. Die Chance muss man ihn geben denn deshalb ist er gewählt worden. Und ob er nur wegen dem Versprechen gewählt worden ist wage ich zu bezweifeln.
            Ich glaube schon eher wie franzo unter Punkt 6 treffend sagt (Zitat)
            Diese Wahl war weniger für Herrn Unterkircher, sondern einfach klar gegen Herrn Gasser. Dass diese jetzige Konstellation nicht ideal ist, dürfte jedem Bürger klar sein.
            Und nicht wegen einer Steuerklärung

            • Andreas

              Ich denke ich habe erklärt, warum ich solche Versprechen, unabhängig wer sie macht, ich bin nebenbei froh, dass Gasser weg ist, für fragwürdig bzw. nicht in Ordnung halte.

              Setzt er sein Wahlversprechen nicht um, hat er gelogen.

              Machen es die Gemeindeangestellten, nimmt er der Privatwirtschaft Arbeit weg.

              Stellt er externe Leute an und bezahlt sie mit Steuergelder, bezweifle ich, dass Steuergelder dafür überhaupt verwendet werden dürfen.

              Macht er sie abends zuhause, ist es Schwarzarbeit.

              Recht viel Spielraum hat er nicht, deshalb sehe ich es grundsätzlich als äußerst fragwürdig solche Versprechen zu machen.

          • George

            Andreas &
            Das „um zwei Ecken denken“ muss erst einmal bei euch anfangen. Notwendig wäre schon noch viel mehr, aber recht viel mehr als zwei Spuren seid ihr anscheinend nicvht imstande in eurer Gehirnrinde zu nutzen.

    • franzo

      So, einmal Klartext von einem SVP-Wähler der das ganze Theater aus der Ferne mitverfolgt hat:

      1. Wenn eine Bürgerliste in einer Gemeinde so viele Stimmen erhält, dann dürfte jedem, aber wirklich jedem klar sein, dass viele Sachen einfach nicht gepasst haben

      2. Die Leute haben die Schnauze voll von diesen parteipolitischen Stellungsspielen, weshalb so schnell wie möglich eine neue „Regierung“ gebildet werden sollte Nicht die Partei steht im Vordergrund, sondern der Bürger. Aus Punkt fertig.

      3. Was ist eine Bürgerliste????? Links? rechts? grün? blau? Nein. Eine Bürgerliste ist eine Vereinigung von Personen welche unzufrieden mit der Verwaltung sind. Das ist Fakt.

      4. Vielleicht sollte jeder Verlierer einmal die Schuld bei sich selber suchen.

      5. Dieses Votum hat sich bereits im Zuge der Landtagswahlen abgezeichnet. Rätselhaft wie das den Parteigrößen in Bozen entgangen ist.

      6. Diese Wahl war weniger für Herrn Unterkircher, sondern einfach klar gegen Herrn Gasser. Dass diese jetzige Konstellation nicht ideal ist, dürfte jedem Bürger klar sein.

    • Mag. Überbacher

      Einen ausgezeichnete Meinung von Franzo! Schließe mich an. Der neue Bürgermeister soll die Gelegenheit haben zu arbeiten. Parteinzank ist unangebracht. Die SVP wurde, wenn auch nur mit vier Stimmen, ABGEWÄHLT. Sie hätte die Möglichkeit gehabt, vor der Wahl, einen sauberen Mann oder Frau, in Stellung zu bringen. Sie hat es nicht gemacht. Warum nicht. Warum müssen die besten Männer und Frauen in den Gemeinden Bürgerlisten bilden um an das Ziel zu gelangen? Das sind Fragen, die sich die Sammelpartei zu stellen hat.
      Wenn die SVP Mehrheit im Gemeinderat die demokratiepolitische Entscheidung ablehnt und nicht kooperiert desauvouiert sie sich noch mehr und sackt dann ganz ab. Also der Verlierer kann sein Größe gewinnen, wenn er kooperiert.

      • Andreas

        Der Wille des Volkes war, dass die SVP 9 von 15 Gemeinderäten stellt und deshalb jede Abstimmung problemlos gewinnt.
        Sollte die SVP auf diese eigentlich unverschämten Vorschläge eingehen, wäre dies ein Armutszeugnis und würde dem Wahlergebnis widersprechen.

        • zeus

          Andreas, obwohl sie glauben der oberschlaue mit philosophischen zügen zu sein ignorieren sie den wählerwillen wie eben ein oberschlauer.
          der wählerwille ist unterkircher als bm und die svp weiterhin als starke kraft im gemeinderat also nicht opposition. Unterkircher hat ja schon einen diesbezüglichen vorschlag gemacht.
          in deutschland hat ja auch rot/grün die mehrheit an stimmen gehabt aber die cdu/csu mit merkel wurde vom volk als stärkste fraktion gewählt und somit hat merkel eine regierung gebildet auch wenn es schröder nicht wahrhaben wollte.
          man hat schröder ausgetauscht und das problem war gelöst.
          also man müsste hier auch nur gasser austauschen und das problem wäre gelöst.

          • Andreas

            Das Wahlgesetz in D ist etwas anders, die Partei welche gewinnt hat den Auftrag die Regierung zu bilden und muss sich Koalitionspartner suchen um im Bundestag die Mehrheit zu haben.
            Rot/Grün oder CDU/CSU treten nicht gemeinsam bei der Wahl an, sondern sind getrennte Parteien.
            Die Koalitionen werden erst nachher gebildet.
            Eine solche Situation wie in Natz ist dort also unmöglich und Dein Vergleich recht kreativ um nicht unsinnig zu sagen.

            Der Vorschlag Unterkirchers ist im Grunde genommen eine Frechheit, wenn man ernsthaft in Zukunft mit jemanden zusammenarbeiten möchte.

            • George

              Andreas, ist ihr Versuch, die Tatsachen mit allen Mitteln anders vorzugauckeln, auch eine Frechkeit bzw. Unverschämtheit, wie sie in Natz-Schabs ohnehin schon Jahre lang mit allen Mitteln verbogen worden sind?

            • Zeus

              @ andreas

              wo bleibt ihre lesekompetenz???
              Das mit deutschland ist ein beispiel weil es doch so ähnlich ist wie in natz.
              die bürgerliste kann/muss eine koalition mit den drei gemeinderäten, mit den sechs oder mit allen neun machen nicht?
              mit dem beispiel deutschland wollte ich deutlich machen, dass schröder (spd) mit den grünen im vorfeld der wahlen bereits eine koalitionsaussage gemacht hat nämlich, dass sie zusammen regieren wollen. Die wahl hat dann die cdu/csu gewonnen und obwohl ,für sie extra leicht verständlich gemacht, spd und grüne zusammen eine mehrheit hatten, ist frau merkel bundeskanzlerin geworden und hat zusammen mit der spd eine koalition gebildet. genau so könnte es in natz, wenn man den wählerwillen respektiert, ablaufen deshalb mein beispiel, von denen es noch mehrere gäbe.
              „Unsinn“ ist ihre behauptung cdu/csu treten nicht gemeinsam bei der wahl an.
              Wäre es so wie sie glauben machen wollen, hätte frau merkel nie den auftrag zur regierungsbildung bekommen weil die cdu alleine weniger stimmen als die spd hatte. bei den wahlen wird cdu/csu immer mit „union“ genannt.
              spd/grüne habe ich wegen der koalitionsaussage gemeinsam genannt weil ich voraussetzte, dass sie schon so weit sind, und zum denken in zusammenhängen fähig sind.

            • Andreas

              @zeus
              Mein Vergleich war falsch, im Grunde ist es dasselbe, sorry

        • George

          @Andreas
          Das Volk hat den bisherigen Bürgermeister als Hauptverantwortlichen abgewählt. Diese Tatsache ist auch anzuerkennen und die SVP ist in zwei Lager getrennt. Andreas, nach welchen Ausreden wollen Sie noch suchen, um weiterhin einer maroden Politik das wort zu reden? 😉

    • Unternehmer

      Dieses Wahlgesetz muss dringend geändert werden. Es kann nicht sein, dass durch die getrennte Wahl einmal eine Partei den Bürgermeister stellt und dann bei den Listen eine andere Partei die Mehrheit hat. Da darf es nur mehr einen Stimmzettel geben mit der Liste und jene Liste die gewinnt stellt auch den Bürgermeister.

    • PROF:

      Sollte es Neuwahlen geben wird dann die SVP wieder mit Herrn Gasser ins Rennen gehen?
      Wenn Herr Unterkircher nicht Bürgermeister bleibt, wird er seine Klage gegen die Gemeinde wiederum anstreben?

    • Gebi Mai

      Gasser der Prasser hat einen Tritt von den Wählern bekommen.

    • Martin S.

      Meiner Meinung nach stehen de SVP drei Referenten (inkl. Vizebürgermeister) zu, sie muss aber neue, unverbrauchte Personen vorschlagen

    • Natz/Schabser

      Gasser hat viele gute Projekte weitergebracht. ABER: Freunderl + Vetternwirtschaft hoch zehn. Bürger die nicht gepasst haben, wurden „erledigt“. Gasser ist charakterlos. Ist auch in der SVP auf Landesebene höchst umstritten.
      Der Wechsel war höchste Zeit.
      Hoffe die anderen SVP Räte suchen eine Lösung, und spielen nicht die beleidigten Leberwürste. Sollten Neuwahlen kommen, braucht die SVP einen neuen Kandidaten, sonst gehen wir noch mehr unter.

    • Volk ist dumm!

      Das Volk ist dumm! Das haben die Wahlen in Natz-Schabs gezeigt! Entweder man wählt die Bürgerliste als Partei und Bürgermeister oder halt die SVP samt Bürgermeister!

      Aber wenn man den Bgm. von der Bürgerliste wählt und dann doch die SVP dann kann ich nur noch den Kopf schütteln über soviel Blödheit!

    • dana

      Nochmals Wählen bis es der SVP passt oder den Bürgern von Natz/Schabs?

    • lydia

      …ich denke das ergebnis spricht für sich zudem können die vielen weißen bm-wahlzettel auch als stimmen gegen gasser gewertet werden der grosskotzige typ hat es nicht besser verdient. Wenn er einen funken an anstand hätte sollte er sich ganz aus der politik zurück ziehen und es wäre wirklich frieden,schließlich hat das ganze theater mit und durch ihm angefangen. Die svp-ortsobleute sollten bei der gelegenheit auch ihren hut ziehen denn sie haben das ergebnis unserer partei zu verantworten. Aber anscheinend kleben da einige sehr gut sn ihren sesseln und können nicht ablassen. Bezüglich neuwahlen wäre dies der gipfel an lächerlichkeit und würde der bl ein noch besseres ergebnis zuführen.!

    • hubo

      Wenn es jemand schafft, eine ehemalige SVP-Hochburg innerhalb weniger Jahre in die Hände einer neu gegründeten Bürgerliste zu verspielen, dann sollte das mehr als zu denken geben und dürfte wohl auch den Parteigrößen in Bozen nicht entgangen sein.
      Dass ein paar Flugblätter und Wahlzettel Schuld an der Wahlniederlage sein sollen, glaubt wohl niemand der bis 3 zählen kann…… Ich kenne den Inhalt nicht, aber wenn tatsächlich Unwahrheiten verbreitet worden sind, dann hätte es wohl schon längst Verleumdungsklagen gegeben. Gibt es diese? Wenn nicht, dann dürfte der Grund wohl jedem klar sein.

      Ich selbst habe viele Jahre aktiv in der Eisacktaler Politik mitgearbeitet und einige Politiker kommen und gehen sehen, aber nur sehr wenige haben es innerhalb so kurzer geschafft, derart zu polarisieren.

      Vielleicht wäre es an der Zeit, parteipolitische Spielchen beiseite zu schieben und für das Wohle des Volkes zu arbeiten, nicht für die Befindlichkeiten von einzelnen Politikern.

      Ein wahrhaft trauriges Schauspiel was die Gemeinde Natz-Schabs abliefert.
      Demokratie ist wohl nicht für jeden gemacht.

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