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    Benko in Gefahr

    In der potentiellen Bozner Mitte-Links-Koalition gibt es vermutlich keine Mehrheit für das Kaufhaus-Projekt. 

    (tom) Heinz Peter Hager, Statthalter der Signa-Holding, hat der Gemeinde mit seiner Flüchtlingsaktion im Hotel Alpi wenige Tage vor der Wahl ein großes Ei gelegt – und möglicherweise auch sich selbst.

    Denn das Kaufhaus-Projekt des Investors René Benko, über das in wenigen Monaten abgestimmt werden wird, ist angesichts der neuen Mehrheitsverhältnisse im Bozner Rat massiv in Gefahr.

    In der potentiellen Regierungskoalition von Mitte-Rechts gibt es jeweils keine Mehrheit, da braucht es schon die Stimmen von Mitte-Rechts. „Es wäre natürlich besser gewesen, wir hätten bereits vor den Wahlen abgestimmt“, bemerkt SVP-Vizebürgermeister Klaus Ladinser.

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    Kommentare (45)

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    • Meister

      A südtiroler Politikklassiker… erschter sou long zögern, zaudern und Themen / Projekte derredn und nocher händeringend „wenn mir des gwisst hattn…“ sogn.

    • Alex2

      Der Ladinser ist einer der ständig Kalküls macht und Menschen manipuliert: eigentlich ist er ja für das Projekt, doch das Gesicht dafür hat Anna P. hergegeben. Warum sitzt ein indagato im Gemeinderat?

    • Armin

      Gott sei Dank.Wir brauchen diesen Kaufhausklon nicht.Das ist nur ein Verdrängungsmarkt.
      Und dass es billiger ist dort einzukaufen ist ein Märchen.Die Riesen Investition muss sich möglichst schnell rechnen.

    • Erntehelferin

      Ich kann euer Zögern und Zaudern über die Stadtentwicklung nicht verstehen.
      Um überleben und mithalten zu können, braucht Bozen dringend neben seiner
      Geschichte ein neues und modernes Gesicht!!!!!!!!!! Nicht nur für den Tourismus, sondern auch für Euch selbst, für eure Kinder, egal welcher Nation.

    • Alex2

      @Armin Das Kaufhaus wird sowieso gebaut.

      • Ein zahlender Bürger

        Bin zwar auch gegen den Konsumtempel, aber ich glaube die Realisierung wurde schon seit langem beschlossen. Jetzt geht es nur mehr darum den Bürgern vor zu spielen dass alles mit rechten Dingen zu geht (um nicht noch so einen kleinen Twenty Skandal zu haben)

        • der eine

          du kennst dich wieder mal null aus: gemäß Lg 17/1993 muss das Projekt genehmigt und veröffentliocht werden. daraufhin kann jeder einwände bringen. nach ablauf der veröffentlichungsfrist, muss der gemeinderat – bei berücksichtigung der eingebrachten einwände – das projekt nochmals genehmigen. diese zweite, endgültige Genehmigung steht noch aus.

          null ahnung aber gscheid daherreden. typisch. kann mir vorstellen, dass du ex freiheitlichen wähler bist und jetzt den köllensperger msagst. leute wie du, fallen nämlich immer auf dieselben rattenfänger rein.

      • Gebi Mai

        Warum diese Diskussionen? Wenn der Bau vom Gemeinderat und Baukommission bereits beschlossen ist.

    • Pincopallino

      Bozen wird es schon schaffen, dass alles beim Alten bleibt. Blos keine Änderung zulassen.

    • Erntehelferin

      Warum fahren soviele z.B. nach Innsbruck und München ?????
      Erwarte akzeptable Günde……..!!!!
      Schaut einfach einmal über den Tellerrand hinaus und setzt nicht immer Zweifel in die von Euch, gewählten Vertretern im Gemeinderat.
      Doch bestimmt gehört ihr Pessimisten, Zweifler ,Meckerer und Bessermacher zu denjenigen, welche nicht zur Wahl gegangen sind.

    • Alex2

      Wenn man von den Schützen regelmäßig Stimmen bekommt und von den Rechtsextremen als Wahlempfehlung aufgestellt wird, ist das nicht eine (gefährliche) Lobby? So wird so mancher ständig Vize- Bürgermeister, aber abgelenkt wird indem man über andere fiktive Lobby lästert…

    • Politkverdrossener

      Ich zahle 7 Stadträte von jeweils einer Partei !!! Seid ihr noch zu retten????

    • Franz

      Abgesehen davon, dass das Benkos Projekt für die Wirtschaft sicher gut wäre und ein bisschen neuen Wind in die Stadt bringen bzw. die Karten neu mischen würde ist Benko die einzige Hoffnung in diesen Viertel für Ordnung zu sorgen und mit den ganzen Gesindel aufzuräumen und die ganzen Abbruchreifen Gebäuden durch etwas Neuen zu ersetzen.
      Aktionen wie „Die Nacht im Park“ der Grünen sind ja nur lächerlich, das ändert in Sachen Sicherheit bestimmt nichts.

    • Andreas

      Der Pro-Kaufhauskavallerie wurden mächtig die Flügel gestuzt, ob es am Projekt oder an der Penetranz der Befürworter liegt, sei dahingestellt.
      Nebenbei sind nicht alle SVPler, welche in den Gemeinderat gewählt wurden für das Kaufhaus, im Gegenteil.

      Das Alpi gratis für die Flüchtlinge anzubieten sehe ich als Druckmittel für die Gemeinde, da schon Nutten, Junkies und Sandler in dieser Zone das Stadtbild prägen.
      Dies sollte eigentlich reichen um den Besucher der Altstadt ein Bild von unserem schönen Bozen zu vermitteln….

    • klaus

      oha, wieso sind denn die benko-schreiberlinge schon wieder so aktiv? schwimmen die felle davon?
      face it: von 107.000 boznern haben nicht einmal 500 eindeutig pro kaufhaus gestimmt, und das trotz der wahrscheinlich teuersten wahl-pr-kampagne die es in bozen jemals gegeben hat.
      niemand will euer kaufhaus, das ist jetzt mathematisch.
      seid wenigstens bessere verlierer als der oberrauch.

    • MultiHubsi

      man bedenke Frau Anna Pitarelli hat nur 496 „Kaufhausstimmen“ eingesammelt!

    • Oraculus

      Ich frage mich , nach welchen sachlichen statt parteipolitischen Kriterien – die Gemeinde Bozen – das Projekt Benko vor den Wahlen so hochgejubelt hat und nach welchen sachlichen statt wiederum nur parteipolitischen Überlegungen der Artikel Benko – Händchen haltend mit der alten Landesregierung – seitens der Gemeinde Bozen überhaupt zustande kam ? Ich glaube daher, dass gerade zu diesem Punkt – seitens des neuen und potentiellen Bürgermeisters – – dazu endlich Aufklärung nötig ist ! Und damit Transparenz — in Hinblick neuer Form von Verwaltungsarbeit in Bozen – noch vor der Stichwahl geschehen sollte ! ?

    • EBERHARDT

      KAUF HAUS STIMMEN
      HAUS KAUF STIMMEN
      STIMMEN KAUF HAUS
      STIMMEN KAUF
      HAUS

      OjeOje, was ist da nur schiefgelaufen…..

      Beim Umtrunk am Würstelstand war noch die Welt in Ordnung.

    • Martin S.

      Habe nur Benkogegner gewählt 😉

    • Gebi Mai

      Die Vorsitzende der Grünen ist gegen diese Vorgangsweise.

    • Senatur

      @ Eberhardt – Beim Würstelstand ist nichts schief gelaufen, weil die Kunden die Würste selbst bezahlen mussten.
      Das Wahlergebnis ist prima, nur Sie können das mit ergrauter Hirnmasse nicht ganz verstehen!

    • anonym

      gute nacht bolzano
      benvenuti al 21o secolo

      Faschisten sind seit Urzí mehr als nur salonfähig

    • moritz

      Benko hat sein leerstehendes Hotel Alpi in Bozen für die Notsituation der Einwanderer zu Verfügung gestellt. Die katholische Kirche hat jede Menge leerstehender Häuser und stellt keines zur Verfügung. Also kann man sagen, Benko ist allemal sozialer als der lokale Ableger der katholischen Kirche und ihr verlängerter Arm, die Caritas. Diese sammeln immer nur Geld für Tragödien, die sehr weit weg passieren, da kann man dann nicht nachverfolgen was mit dem Geld passiert, für was und ob überhaupt die Gelder dann für den angegebenen Zweck eingesetzt werden.

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