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    Klarer Veith-Sieg

    Klarer Veith-Sieg

    Ulrich Veith gewinnt die Wahlen in Mals klar mit 72 Prozent der Stimmen: Er bleibt weitere fünf Jahre Bürgermeister.

    Die beiden Kandidaten der konkurrierenden Bürgerliste, Josef Stecher (15 Prozent) und Ruth Kofler Fabi (12 Prozent) liegen weit hinter dem Amtsinhaber.

    Konrad Messner vom PD erreichte nur einen Prozent der Stimmen.

    Die Wahlen in Mals hätten eigentlich Hochspannung erwarten lassen.

    Der Amtsinhaber Ulrich Veith stand aus mehreren Gründen gehörig unter Druck: Gegen ihn läuft am Landesgericht Bozen weiterhin ein Betrugsverfahren wegen der von der Gemeinde bezahlten Sozialabgaben. Zudem hat sich der Bürgermeister mit seiner befürwortenden Haltung beim Pestizid-Verbots-Referendum den Unmut vieler Bauern zugezogen.

    Doch damit nicht genug: So soll die konkurrierende Offene Gemeindeliste von Veiths Amtsvorgänger, dem nunmehrigen Regionalassessor Josef Noggler, offen unterstützt werden.

    Noggler selbst wies die Vorwürfe von sich: „Als Regionalassessor habe jeder Liste geholfen, die mich um Rat gebeten hat.“

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    Kommentare (26)

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    • Andreas

      Veith gehört aus dem Amt geklagt, scheinbar sind die Malser aber ein recht eigentümliches Völkchen, welches sich nicht darum schert, wenn der BM ein Verfahren laufen hat.
      Wie kann man jemanden wählen der ein Betrugsverfahren gegen die Gemeinde laufen hat?
      Dies zeigt aber eigentlich nur, dass die Wähler auch nur Opportunisten sind und ihnen Moral am Hintern vorbei geht, wenn es um ihre eigenen Interessen geht.

      • guy fawkes

        Ich finde auch nicht in Ordnung was BM Veith in Bezug auf seine Scheinanstellung gemacht hat, da es klar illegal war (wobei menschlich verständlich war es schon – wer bleibt schon gerne ohne Krankenversicherung bzw zahlt sie so als ziemlich einziger selbst).
        72% der Stimmen sind aber eine klare Ansage; man sollte den Wählern in Mals schon zuerkennen dass sie am Besten wissen wer ihr Bürgermeister sein soll. Deine eigenartigen Anschuldigungen (Opportunisten/ohne Moral) sind nicht angebracht – offensichtlich ist die große Mehrheit der Malser mit der Arbeit von Herrn Veith sehr zufrieden.

      • Martin

        Sie sind leider nicht ganz im Bilde. Die Malser konnten sich bei dieser Wahl für die Weiterverfolgung der Mehrheitsinterressen entscheiden oder dagegen. Es kam zum Sieg der Demokratie, Personalien waren zweitrangig. Ich denke jeder Malser ist sich bewusst, dass die „Scheineinstellung“ des BW ungeschickt und ein Fehler war.

        • Andreas

          Betrug ist also ungeschickt?
          Diese Aussage könnte von mir sein 🙂

          Nüchtern betrachtet belohnt die Malser Bevölkerung rechtswidriges Verhalten, da können Sie Ihre Ansichten noch so umständlich formulieren.
          Die Malser scheinen ein recht nachsichtiges Völkchen zu sein.

    • Morgan

      @Andreas
      Verfahren ist noch nicht verurteilt!!!!!!!!
      Dann hätten einige andere BM Kandidaten wahrscheinlich auch nicht antreten dürfen.
      72% der Malser als Opportunisten ohne Moral zu bezeichnen grenzt schon an Frecheheit.

    • Andreas

      @Morgan
      Warum soll die Wahrheit Frechheit sein?
      Er hat eine rechtswidrige Abstimmung zugelassen und hat ein Verfahren am Hals, bei welchem er die Gemeinde betrogen haben soll und das mit dem unschuldig bis zur Verurteilung kann man sich sparen, nicht umsonst hat Veith angeboten dem Rechnungshof 100.000 Euro zu zahlen.

      Aber anscheinend halb so schlimm, wenn er die Interessen der Wähler vertritt, da kann man über solche Banalitäten schon mal darüber wegsehen….

      Aufgrund solcher Vorkommnisse bezweifle ich manchmal ob Demokratie schon der richtige Weg ist.

    • JvS-105

      @Andreas: Du hast ein komisches Verständnis von Demokratie..
      Geh Dich schämen.

      • Andreas

        Für was soll ich mich schämen?
        Die Wahl zeigt, dass ungesetzliches Handeln noch lange kein Grund ist nicht gewählt zu werden.
        72% haben jemanden gewählt, der sie sozusagen übertölpelt hat bzw. wird dies ein Gericht voraussichtlich feststellen.

        Aus welchen Gründen auch immer diese 72% ihn gewählt haben, sie tolerieren anscheinend dieses Verhalten.

    • Morgan

      @Andreas
      Nehme an, da Du zweifel am demokratischen System hast, Du für uns alle abstimmen möchtest 🙂

    • Willy

      Jetzt kann der Nockler nur zurücktreten oder sich bei seinen SVP-Freunden im Landtag bedanken, die gegen ihn wetterten und seinen Kopf forderten. Nocker befreie Dich von Widmann, Kompatscher, Stocker, Steger, und wie sie alle noch heißen die Besserwisser und politischen Pleitegänger. Das Volk hat von diesen Leuten die Nase voll. Die SVP hat ihn Südtirol massiv an Stimmen verloren. Jede andere Partei würde nach einer solchen Niederlage als Führung zurücktreten und einen außerordentlichen Kongress einberufen und eine total neue Führung wählen oder den Laden total schließen. Ein anderes Problem: Kompatscher und Co, reduziert endlich drastisch eure Landtagsgehälter, auch der Parlamentarier und der Kommissionsmitglieder in Rom.

    • Ungerechte Welt

      Oje, der Uli schon wieder. Hoffte, er geht ins sein Kloster in der Schweiz und man hört endlich nichts mehr.

      So könnte es sogar wieder TV-Bilder geben..

    • Armin

      Bravo Uli,
      Dein Verfahren ist Pinatz im Vergleich was sich die SVP Bonzen in Bozen leisten und geleistet haben.
      machst den Schaden gut und es passt.Du hast Rückgrat und das ist Entscheidend.
      Ex.N. ist nur ein Opportunist und bückt sich in Bozen fürs liebe Geld

    • Spaltpilz

      Der Veith stand zu seiner politischen Überzeugung. Bei ihm weiß man, dass was draufsteht auch drin ist. Er hat Kopf und Kragen riskiert und wurde dafür belohnt.
      Die anhängigen Verfahren sind allerdings ein dunkler Fleck auf seiner Weste.
      Aber im Gegensatz zum Noggler und Schuler, die das Stromthema genauso populistisch ritten wie die rechte Opposition die das Ausländerthema, ist Veith politisch verlässlich.

    • Spaltpilz

      Wer ein „die“ zuviel findet kann es behalten.

    • Oberwind

      Die offene Liste Mals war Nogglers Geheimwaffe gegen Veith und hat sich als Rohrkrepierer heraugestellt. Wie er den politischen Unfall jetzt dem Achhammer wohl erklären wird???

    • Klaus

      Ist das nicht der Bürgermeister der mit den Sozialabgaben zusammen mit dem Bruder geschummelt hat oder täusche ich mich….. Wenn das so ist kann ich nur den Kopf schütteln:-(((((((((((

    • jonny cash

      Lieber ein fast verurteilter sozial-abgaben-verbrecher, aber volk-respektierende veith, als einen inkomptenten rechter ice-peppi oder koflerin…

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