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    Grüne Freude

    Die Grünen freuen sich über das Wahlergebnis – insbesondere über das „phantastische Ergebnis von Paul Rösch in Meran“.

    Brigitte Foppa ist glücklich: „Die Gemeindewahlen sind geschlagen und im Grünen Parteisitz sind wir zufrieden mit dem Wahlergebnis.“

    So analysieren die Grünen das Ergebnis:

    „In den Gemeinden, wo wir als Grüne angetreten sind, konnten wir das Resultat von 2010 durchwegs halten. In Meran begeistert das phantastische Wahlergebnis von Paul Rösch mit der grünen Liste.

    Hier wird es in der Stichwahl noch sehr spannend werden.
    In Bozen konnte die Bürgermeisterkandidatin Cecilia Stefanelli jene Stimmen aus dem ökosozialen Lager auf sich vereinen, die offensichtlich mit dem Kurs von Luigi Spagnolli nicht mehr einverstanden waren. Die 5,1 % der grünen Liste in Bozen sind, da Projekt Bozen in der Regierungskoalition verblieben ist, das Zeichen grüner Stabilität in der Landeshauptstadt.
    Dahingegen macht der Rechtsruck in Bozen Sorgen: Lega, Liste Benussi, Unitalia und Casa Pound stellen mit ihren extremen Rechtspositionen praktisch 20 %, dazu kommen die anderen Rechtsparteien wie Fratelli d’Italia, Forza Italia und Alto Adige nel Cuore. Hier wird sich zeigen, ob der Kuschelkurs von PD-SVP mit Mitte-Rechts nicht womöglich die Stadt in die Unregierbarkeit treibt.

    In Leifers ist das grüne Ergebnis auf die Dezimalstelle gleich wie bei den Wahlen 2010. Am Ritten konnte die neue, junge grüne Liste auf Anhieb 7,8 % erlangen.

    Nicht ganz glücklich sind wir mit dem Abschneiden der grünen Bürgerliste in Brixen, wo die Regierungsbeteiligung und die Parallelkandidatur von Demos trotz der anerkannt guten Arbeit der Stadträtin Elda Letrari wohl das Resultat negativ beeinflusst haben dürften. In Vahrn konnte die grüne Bürgerliste die beiden Sitze halten.

    Daneben haben einige neue und auch bereits bestehende Bürgerlisten im ganzen Land sehr achtbare Erfolge erzielt. Was uns besonders freut, sind die Bürgermeisterwechsel in Innichen (brava Rosmarie Burgmann!) und Prad sowie das Ergebnis in Sterzing und Mals. Zusammen mit der Tatsache, dass wir in Bozen in allen Stadtviertelräten vertreten sind, bedeutet das, dass der ökosoziale Gedanke auch in den nächsten fünf Jahren in Stadt und Land, in Zentrum und ,Peripherie‘ eine starke Stimme haben wird.“

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    Kommentare (29)

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    • Gregor Beikircher

      Die Grüne Bürgerliste ist zwar eine ökosoziale Liste, eine Liste der Grünen ist aber deshalb noch nicht. Wir agieren immer noch unabhängig von jeder Partei.

    • Minerva

      In der Tat wird es sehr spannend werden im Vorfeld der Stichwahlen in Meran.

      Die Capital-Amigos mit dem „angeschossenen“ Hundeflüsterer lol gegen

      Paul Rösch.

      • CH

        Schau her, die Grünen dürfen über andere lästern wie ihnen beliebt – aber wenn es umgekehrt wäre .
        Habe eine richtige Freude, dass die Grünen in Bozen bald im Nichts versinken werden, richtig so !
        Kümmert euch wieder um Natur – und Umweltschutz, das ist eure Aufgabe .

        • Gebi Mai

          Diese Grüne Landesspitze ist nicht reif für grüne Themen. Die betreibt Sprach- und Ausländerpolitik in eigener Sache.

        • Minerva

          @Ch
          Zum einen, ich bin keine Grüne. Ich fühle mich frei, zu lästern, über wen ich will.

          Zum anderen ist das meine ein sehr dezentes Lästern. Da könnte ich – ohne die Tatsachen zu verdrehen – schon mit ganz anderen Geschützen auffahren.

          Nur will ich mir das Leben nicht unnötig verkomplizieren. Außerdem gibt es einige sehr gute Journalisten, die gewisse Machenschaften schon noch zur rechten Zeit am rechten Ort platzieren werden.
          Die Amigos können dann immer noch suffisant behaupten, dass es sich bei Jornalisten, die ihnen nicht nach dem Mund reden, um „verbrannte Typen“ handelt, wie schon geschehen. Ich brauch wohl keine Namen nennen, oder doch?

    • Michl

      Man kann natürlich jede Niederlage in einen Erfolg umwandeln (umwandeln). Fakt ist: Bis auf ein paar Zentren haben die Grünen sonst nirgends mehr was zu melden- bestes Beispiel ist Brixen, wo sie ein sehr bescheidenes Ergebnis eingefahren haben.

      Vielleicht sollten sich die Grünen in Zukunft wieder mehr den Umwelt- und Naturschutzthemen sowie den Einheimischen und nicht nur den Ausländern widmen….

      • MichiH

        Fakt ist, in Brixen hat die Liste Demos (Markus Lobis bezeichnet sich selbst als „Grüner“, wenn auch nicht parteipolitisch). Zusammen mit der GBL haben sie sogar mehr Stimmen als 2010. Das selbe ist in Bozen der Fall.
        Schau besser mal was ihr FH verbockt habt! 😀

        • Garuda

          @MichiH

          Warum soll man denn jemanden zu den Grünen zählen, der nicht mit den Grünen kandidiert hat?

          Kann es sein, dass die Grünen die herbe Niederlage einfach vertuschen oder verheimlichen wollen?

          Warum haben denn bei den Europawahlen die Südtiroler Grünen lieber mit Tzipras gepaktelt als mit den italienischen Grünen?

          Na weil sie ein zerstrittener Haufen sind, Foppa eine Politik betreibt, die nur die wenigsten Grünen Stammwähler anspricht und sie dafür bei den EU-Wahlen die Watsche und jetzt auch bei den Gemeinderatswahlen eine ordentliche Watsche bekommen hat.

          Foppa und dello Sbarba sind nicht tragbar für eine bürgerliche Grünen-Partei und das sollten sie selbst am besten rasch einsehen und den Sessel räumen, aber Dalli.

          • Natürlich

            Ja ja: Jemand der sechs Jahre lang für die Grünen im Brixner Stadtrat saß + für die Grünen bei den Landtagswahlen 2008 kandidiert hat, hat selbstverständlich nichts mit den Grünen zu tun. Wo liegen eigentlich die programmatischen Unterschiede zwischen den Brixner Grünen und der Liste Demos?

            Herbe Niederlage? Wenn grüne Verluste und gleichzeitige Zugewinne einer grün-nahen Liste mit ähnlicher Programmatik eine herbe Niederlage sein sollen, dann können die Grünen von mir aus noch gerne weitere herbe Niederlagen erleiden. Ha ha! Da gibt es wesentlich Schlimmeres.

          • Natürlich

            Bei den EU-Wahlen eine Watsche? Trotz der zwei verschiedenen Listen, auf denen die Grünen angetreten sind, hat die Liste Tsipras im Vergleich zu Sinistra Ecologia e Liberta bei den letzten Europawahlen in Südtirol gerade mal 1% verloren. Das Ergebnis kann sich also zeigen lassen. Die Landtagswahlen 2013 mit den grünen Zugewinnen und das gute Ergebnis der Grünen in Meran vergisst der Benutzer namens Garuda selbstverständlich.

            Interessant: Ein Grünen-Hasser will sich also in Personalangelegenheiten der Grünen einmischen. Das wäre dasselbe, als wie wenn ich Pius Leitner und Ulli Mair zum Rücktritt auffordern würde. Wer die Freiheitlichen vertritt, haben die Wähler und Mitglieder der Freiheitlichen zu bestimmen und nicht Leute mit ganz konträren politischen Ansichten wie ich.

            • Seven of nine

              Das seh ich natürlich anders. Ich fordere die F auf abzutanzen. Und zwar in Schlauchbooten.
              Nehmen wir den Blaas. Wenn er den Bessone ohne Beobachter sieht, macht er einen auf Kumpel. Am Domplatz zu Brixen tut er aber so, als ob er Bessone (Lega Nord) nicht kennen würd. Was hat das mit Freiheit zu tun?
              Ganz zu schweigen von dem blassblauen P.-Ring-Kämpfer Sigigugggugg.

    • Armin

      Wieviel Flüchtlinge hat sie Zuhause?Mit dem Antigrünen hohen Gehalt könnte sie einige ernähren

    • Stefan77

      Für die Grünen sind Fratelli d’Italia und Alto Adige nel cuore keine rechtsextreme Parteien? Nein, mit Urzi und Co. teilen sie ja dieselben Positionen zu den Thema Toponomastik, Beflaggung der öffentl. Gebäude, Selbstbestimmungsrecht, Immersinon, Proporz usw. Für mich, und zum Glück für den übergroßen Teil der Südtiroler, sind die Grünen absolut unwählbar.

      • Gebi Mai

        Deswegen sind diese Grünen für mich nicht wählbar.

        • MichiH

          Von Nazis als Faschisten beschimpft zu werden ist doch etwas kurios…

          • Stefan77

            Wen bezeichnen Sie denn als Nazi? Wo hat wer die Grünen als Faschisten bezeichnet? Teilen die Grünen bei den Themen Toponomastik, Beflaggung öffentl. Gebäude, Immersion, faschistisch belastete Monumente, Selbstbestimmungsrecht nicht haargenau die selben Positionen wie die Faschisten? Auf diese Fragen sollten Sie antworten bevor Sie Andersdenkende als Faschisten bezeichnen.

    • mountainbiker

      Kapitel Grünenstimmen :Die Rechnung ist ganz einfach .Bei diesen Fanatikern gehen fast 100% wählen, bei den Anderen maximal 50-60% und somit haben sie soviel Stimmenanteil .kapiert?

    • Klaus

      Nein, viele haben die roten Haare von Frau Foppa gesehen und haben dann gleich Grün gewählt:-))))) Ende der Analyse!,

    • Spaltpilz

      1. Hans Heiss ist ein Politiker mit dem sich jede Partei zieren könnte.
      2. Dallo Sbarba war der, der fast jeden Skandal alleine (vor allem ohne rechte Opposition) aufgedeckt hat.
      3. Eine zufrieden grinsende Foppa ist mir beim A… lieber, als diese Gift speihende Mair, oder Tammerle beim Gsicht.
      4. Von Frau Kury will ich erst gar nicht reden, denn was diese Frau an Aufklärung geleistet hat, ist mehr als der ganze Rest an Opposition zusammen.
      5. Dass die Grünen in Südtirol nicht ankommen liegt nicht am Personal, sondern am Umstand, dass der normale Südtiroler auf seine Heimat und die Umwelt pfeift, und auf das stressfreie Zusammenleben ebenso. Es zählt halt nur Knete.

      • Andreas

        1) Nicht wirklich, Träumer und Schöngeister passen nur zu den Grünen
        2) Ja
        3) Sind alle 3 nicht grad der Hit
        4) Kann man so stehen lassen
        5) Doch, es liegt am militanten „gegen alles“ Personal.

        • roadrunner

          Nein Andreas. Sie sind nicht die „gegen alles Partei“. Ich sehe in den Grünen eher die Aufdecker, welche mal alles auf den Tisch knallen. Natürlich kann das auch als Verhinderer gesehen werden… In meiner Gemeinde ist so gut wie alles vertreten, aber abgesehen von ein paar personellen Ausnahmen sitzen von der deutschsprachigen Opposition nur totale Vollpfosten drin. Angefangen bei F und aufgehört bei der Stf. Btw habe ich noch nicht verstanden was ein „Los von Rom“ in der Gemeinde zu suchen hat, ist ja total umsonst….

    • Gebi Mai

      Rösch kann allemal BM von Meran werden. Gruber hat laut Zeitungsartikel Dreck am Stecken. Rösch passt zu Meran.

    • Spaltpilz

      Lieber schaue ich in das Gesicht einer schöngeistigen Träumerin, als in eine hassverzerrte Fratze.

      • George

        Sehr gut dargelegt, ‚Spaltpilz‘. Die gesamte Geld- und Machtfratze der regierenden Parteien SVP-PD im Lande scheint wohl Vielen die klare Sicht darüber zu nehmen, worin der Unterschied besteht zwischen aufwendiger Analyse, Kontrolle und Aufdeckung auf der einen Seite und dem ständigen Dagegensein zu allem auf der anderen Seite, ohne etwas für eine Verbesserung zu tun. Letzerem kann die Politik der Grünen sicher nicht zugewiesen werden.

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