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Plangger vs. Messner

Plangger vs. Messner

Der SVP-Kammerabgeordnete Albrecht Plangger hat das Bündnis mit Fritz Karl Messner aufgegeben: Der Sterzinger Bürgermeister schüre nur unnötige Unsicherheit.

Lange Zeit haben die SVP-Bezirksobmänner des Vinschgaus, Wipptals und oberes Pustertals gemeinsam mit den drei Standortbürgermeistern in Schlanders, Sterzing und Innichen erfolgreich Seite an Seite gekämpft, um den „Zentralisten“ in Bozen zu beweisen, dass die Sanitätsreform in Bezug auf die kleinen Bezirkskrankenhäuser „falsch“ sei und in eine andere Richtung gehen müsse.

Nachdem man dieses Vorhaben parteiintern geschafft hat, werden nun in Rom die Sicherheitsstandards der Kreissäle überprüft und an der Finanzierbarkeit dieser Standards gearbeitet. Im Lande wird man schon bald den Beweis erbringen, dass auch von den kleinen Strukturen aus Abteilungen im Gesundheitsbezirk geleitet werden können und mit Primaren besetzt bleiben.

„Die Bezirkskrankenhäuser werden in jedem Fall ihren Beitrag zum Erreichen der von der Gesundheitsreform angepeilten Sparziele leisten“, betont Albrecht Plangger.

„Das unerwartete und gänzlich unnötige „politische“ Ausscheiden des Sterzinger Bürgermeister hat nur Unsicherheit geschürt und die gemeinsame Initiative geschwächt. Zudem ist dadurch gute Arbeit in Frage gestellt worden“, bedauert der Vinschger SVP-Bezirkobmann.

„Zum Kern des Problems, welches bei der Gesundheitsreform eben bei der Aufteilung der Kompetenzen für die medizinische Grundversorgung zwischen dem ländlichen Raum und den großen Zentren liegt, gelangt man nur von Innen und nicht von Außen“, so Albrecht Plangger.

Um diesen Kampf – bei schrumpfendem Landeshaushalt – nicht gegen das Zentrum zu verlieren, brauche es uneingeschränkten Zusammenhalt und gegenseitiges Vertrauen sowie ein gemeinsames Selbstbewusstsein.

„Dieses Vertrauen und den Willen, gemeinsam den ländlichen Raum zu verteidigen, verkörpern sei es der SVP-Bürgermeisterkandidat Dieter Thaler wie auch SVP-Bezirksobmann Karl Polig“, erklärt der SVP-Parlamentarier.

Gemeinsam wolle man „das Zentrum“ mit Nachdruck überzeugen, dass die peripheren Bezirksstrukturen gestärkt und nicht geschwächt werden müssen. „Wir müssen zusammenstehen und keine Einzelaktionen unternehmen, die mittelfristig in einer Sackgasse enden“, betont der SVP-K.Abg. Albrecht Plangger abschließend.

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