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    „Das ist eine Frechheit“

    Faule Eier, laute Parolen – Wie Lehrer und Schüler gestern gegen Renzis Bildungsgesetz demonstrierten, und es dabei ordentlich krachen ließen.

    Alles über begründete Ängste und weniger begründete Schulferien-Panik lesen Sie in der Mittwochs-Ausgabe der TAGESZEITUNG.

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    Kommentare (28)

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    • Erich

      Die Schüler werden von den roten Lehrer missbraucht!

      • dana

        Wenn, dann eher von den Rechten.
        Die Schüler haben zurecht ihren Unmut geäußert. Dieses Großmaul Renzi hat vieles in Südtirol zum Schlechteren gewendet und die SVP PD Regierung hat wie ein kleines „Schosshündchen“ überall mit gemacht. Arno hat Milliarden abgegeben ohne nennenswert etwas dafür zu bekommen.

      • Gregor Beikircher

        Es gibt keine Lehrer nach Farben, sondern nur offfene und weniger offene, konservative und progressive, fähige und weniger fähige, kritische und weniger kritische Lehrer-innen. Spart euch endlich eure ideologischen Politikfarben. Sie sind nur in euren Köpfen festgefahren. Die Welt hat sich inzwischen völlig anders weiter entwickelt.

    • Einereiner

      Genauso sollten die Südtiroler insgesamt Renzi empfangen. Aber die lassen sich das Geld aus der Tasche stehlen und huldigen die Diebe auch noch. Peinlich peinlich.

      • michl

        Renzi hat das Geld nicht gestohlen.Es wurde ihm ja geschenkt!
        Den Lügenbeitl -Preis hat er ja nicht umsonst bekommen.
        Aber alle Achtung vor jemanden der es schafft fast 3.000.000.000 Euros im ersten Amtsjahr zu versetzen!Und das noch mit einem Fürtenlohn.ohne Folgen.
        Das Land der unbegrenzten Möglichkeiten. 😉

    • Batman

      Die Schule ist selbst Teil eines Gesamtsystems, des Staates. Dieses
      Gesamtsystem nahm Paul Goodman im 
      3. Teil von „New Reformation“ –
      LEGITIMACY- in den Blick. Das 
      Verhängnis der Schule stellt sich 
      heraus als nur ein Fall unter vielen
      Fällen des Verhängnisses verstaatlichter Gesellschaften. Da der
      Staat nicht Bund ist, nicht Gilde, nicht
      freie Assoziation, da der Staat nicht aus Übereinkunft oder Vertrag entsteht, sondern aus Gewalt, kann 
      staatlich Organisiertes keine Selbstständigkeit enthalten. Die Organisation selbstständig handelnder
      Menschen muss sich fortgesetzt aus freiem Übereinkommen erneuern. Jede
      staatliche Organisation überformt eine
      eventuell zugestandene Selbstständigkeit durch deren Teilhabe 
      am Gewaltzusammenhang. Der Staat 
      gewährt Selbstständigkeit wie die spielende Katze der Maus Bewegungsfreiheit lässt.
      Diese Aussage, die wohl jeder für diktatorische Systeme gelten ließe, macht Goodman auch und gerade für das demokratische Amerika geltend. Der 
      Gewaltzusammenhang ist aus dem unmittelbaren Erfahrungsbereich der meisten Bürger entfernt und kann darum um so unbeschadeter vollzogen werden. Die Lähmung von Initiative und Engagement, die der Gewaltzusammenhang nach sich zieht, erscheint dann als naturgegeben, als im Trend der Geschichte liegend, als im Menschen begründet, als Fehler des einzelnen. Goodmans gestalttherapeutische Aussagen beziehen sich zum großen Teil auf die Analyse der krankmachenden Auswirkungen, die der Gewaltzusammenhang auf das Individuum hat. Das Geheimnis des demokratischen Gewaltzusammenhangs ist Monopolisierung und Zentralisierung 
      Auf der Angebotsseite machen Monopolisierung und Zentralisierung aus den selbsständigen PROFESSIONALS Befehlsempfänger. Aus Unabhängigkeit wird Unterwürfigkeit, aus Stolz wird Ängstlichkeit, aus der Berufsehre wird Jobmentalität. Aus Berufstätigen wird Personal. Auf der Nachfrageseite kreieren Monopolisierung und Zentralisierung falsche Interessen. Wer-um im Bereich der Ausbildung zu bleiben- einen unter das Verhängnis geratenen Beruf auszuüben anstrebt, orientiert sich praktischerweise nicht an den Erfordernissen, die sich in Aneignung und neu zu erarbeitenden eigenen Deutung des betreffenden Berufs ergeben, sondern an der Erreichung von Diplomen, Lizenzen, Approbationen, Zulassungen. Diese Orientierung an den willkürlichen von außen gesetzten Regeln produziert selbst erneut die Nachfrage nach entstellten PROFESSIONALS, etwa Lehrer, Ausbilder, Trainer. Denn man will schließlich den Abschluss erreichen oder die Zulassung erhalten, und darum verlangt man als Ausbilder, dass er auf dem schnellsten und einfachsten Wege
      dahin führen möge.
      Im Fall der Schule ist sowohl Monopolisierung als auch ihr direkter Gewaltzusammenhang noch relativ deutlich zu erkennen. Darum fügt sich die Pädagogik- einschließlich der modischen Gestaltpädagogik- ihrer verschleiernden Rolle, solange sie sich, wie gegenwärtig, dagegen sträubt, überhaupt die Staats- und Gewaltfrage zu diskutieren.
      • Mit der Schule hat der Staat eine gesellschaftliche Funktion erobert, sich selbst meist die einzige Lizenz zur Erfüllung der Funktion vorbehalten oder jedenfalls die strikte Kontrolle über ihre Erfüllung. Schon dieser Akt ist zweifellos ein Gewaltakt.
      • Ein zweiter offener Gewaltakt besteht in der Schulpflicht. Sie geht sogar über Monopolisierung hinaus, denn sie stellt einen Annahmezwang für eine Dienstleistung her. Einen solchen Annahmezwang gibt es auch im Therapiebereich, z. B. bei der Zwangsbehandlung von 
      „Schizophrenie“ oder „Suchtkrankheiten“
      – beides eher Polizeibegriffe als Begriffe einer der Menschlichkeit verpflichteten Psychotherapie.
      • Der dritte, etwas verdecktere Gewaltakt ist die Finanzierung der Schule über Steuern. Aber ein wenig Nachdenken zeigt sofort, dass Steuern notwendigerweise einen Gewaltzusammenhang herstellen. Denn um freiwillige Beiträge handelt es sich offenbar nicht.

      Aus dem Buch GESTALT BEGREIFEN
      von Stefan Blankertz
      Seite 28-29

    • dana

      Heute fliegen noch Eier, eher harmlose Gegenstände. Wenn Renzis Pd und Arnos SVP mit ihren politischen Entscheidungen die Gesellschaft weiter auseinander dividieren und radikalisieren, dann wird es bei harmlosen Wurfgegenständen nicht bleiben.

    • Batman

      Wenn man den Leuten auf die Eier geht, dann kommt das irgendwann zurück.

    • anonym

      disegno legge = Gesetzentwurf

    • Mann

      Streicht diesen Lehrern endlich einmal ein paar Monate Ferien. Es kann doch nicht sein, dass òffentliche Beamte, und dazu gehòren Lehrer, 3 bis 4 mal so viele Urlaubstage haben wie andere Beamte oder Arbeiter. Die sollen endlich einmal arbeiten und unseren Kindern etwas beibringen und nicht kostbare Zeit vergeuden und blòdsinnige Slogans (wie pubertierende Jugendliche) herumschreien und bunte Luftballons platzen lassen. Es reicht wirklich

    • franzl.

      wos geat mit di schialer????

      kuane onderen probleme als wia kirzere ferien in summer und 6 tage woche.

      dei dei.

      i bin ab

    • Frage?

      Wäre es möglich, dass die „Tageszeitung“ über die geplanten Änderungen berichtet, oder geht es statt um Information, nur um Skandalberichterstattung!

      Weder in den Printausgaben ( 5.5.&6.5.) gibst Details!

      Wo bleiben die 5 „W“ der Berichterstattung?

      • Anton

        Wir haben bereits in der Vergangenheit darüber berichtet, an den Vorschlägen hat sich wenig geändert. Noch gibt es keinen finalen Gesetzestext, die zentralen Kritikpunkte sind in der Printausgabe aufgeführt.

        Über genauere Informationen werden wir berichten, sobald das Gesetz im Parlament zur Abstimmung vorgelegt wird. Danke für die Rückmeldung.

        • Frage?

          @nton, es wurde sehr, sehr oberflächlich berichtet!

          Würde es möglich sein, den Gesetzesvorschlag, mit den „gravierdenden“
          Änderungen , die sich auf „Lehre und Unterricht“ auswirken, zu schildern?

          Gewerkschaftliche Rügen wegen Lehreranimositäten, sind nicht das was das „Fußvolk“ interessiert.

          Mich als mittlerweilen mehrfachen pädagogischen Großvater(Nonno) interessiert vielmehr, „was ändert“ sich für den „EINZELNEN“ Schüler.

          Bitte „EINZELNEN SCHÜLER“ multigender verstehen……. ;-).

          • Frage?

            Übrigens besten Dank für die aufschlußreiche und rasche Antwort.

            • Anton

              Gravierende Änderungen für den einzelnen Schüler wird es laut aktuellem Entwurf eher nicht geben, er betrifft hauptsächlich die Lehrer.

              Die vermutlich wichtigsten Punkte:

              – Zusätzliche Einstellung von 100.000 Stellen, die bisher prekär waren
              – Mögliche Änderungen im Curriculum (Mehr BWL und RWK u.a.)
              – Eingeschränkte Personalautonomie für Schulamtsleiter und Direktoren

            • Frage?

              Nochmals DANKE! @nton

    • Gebi Mai

      Vom Achammer keine demütigen Beschwichtigungen zu hören.

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