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    Teure Studie

    Teure Studie

    Der Masterplan für den Bozner Flughafen kostet 160.000 Euro. Andreas Pöder bezweifelt, dass der neue Plan dem kriselnden Airport Flügel verleihen wird.

    TAGESZEITUNG Online hat berichtet: Über 160.000 Euro kostet der von Landeshauptmann Arno Kompatscher in Auftrag gegebene Masterplan für den Bozner Flugplatz.

    Das geht aus der Beantwortung einer Landtagsanfrage des Landtagsabgeordneten Andreas Pöder (BürgerUnion) hervor.

    Pöder hakt nun nach: Mit dem Masterplan wolle Landeshauptmann Kompatscher der Öffentlichkeit ein Konzept für den künftigen Flughafenausbau- und betrieb vorlegen und den Bürgern den Bozner Flughafen schmackhaft machen.

    Ein Münchner Experte sei von der Landesregierung mit der Erstellung des Flughafenmasterplans betraut worden.

    Andreas Pöder

    Andreas Pöder

    Darin enthalten ist laut Kostenaufstellung eine Volkswirtschaftliche Analyse (22.500 €), ein Businessplan (73.000 €), eine Rechtliche Analyse (25.000 €), macht zusammen 120.500 Euro.

    Hinzu kommen die Kosten für die Zertifizierung der Ergebnisse der Studie in der Höhe von 39.800 Euro – also insgesamt 160.300 Euro plus Mehrwertsteuer.

    Andreas Pöders Kommentar:

    „Landeshauptmann Kompatscher wird sich gedacht haben, was nichts kostet, ist auch nichts wert. Jedenfalls ist die Flughafen-Verschwendung um ein Kapitel reicher, zwar nicht die höchste Geldausgabe, aber immerhin. Ob dieser Masterplan dem Bozner Flugplatz nun Flügel verleihen wird, ist erst zu sehen. Die 160.000 Euro sind jedenfalls schon mal größtenteils auf einer Städtereise nach München unterwegs.

    Bleibt noch festzustellen, dass es bereits 2011 einen Masterplan zur Flughafenentwicklung gab, von der damaligen Landesregierung in Auftrag gegeben.

    Aber der neue Landeshauptmann hat natürlich auch ein Recht auf einen neuen Dienstwagen, ein neues Büro und seinen eigenen Flughafenmasterplan.“

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    Kommentare (23)

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    • Gebi Mai

      Bevor noch mehr Millionen Euro verschwendet werden, bleibt nur ein Weg. Die Schließung oder soll die Bevölkerung auf die Strasse gehen?

    • Murks

      Die Landesregierungen brauchen viele Jahre, um verstehen zu können, dass dieser Ladeplatz nicht geeignet und mehrheitlich nicht gewollt ist.

    • Inge

      Das Flugwunschkonzert einiger SVP – Funktionäre, kann diese Studie auch nicht glaubwürdiger erscheinen lassen?

    • dana

      Wenig Plan und wenig Masters.

    • PINSCHER

      arno bau lei in flupblatz weil die meisten schreibn sowieso an blödsin und die grünen solln zu fuß gehen a nit mit auto

      • Georg

        @Pinscher
        Du verstehst rein gar nichts und wirst früher eingehen als der Flugplatz.Die Grünen und viiele andere sind dir meilenweit voraus. Es gibt nur eine Erde und die wirst du uns mit deinem Denken und Tun nicht zugrunde richten. Die Natur schlägt zurück, sie ist stärker. So dumm bist du, dass du nicht einmal das erkennst.

      • dana

        Wie oft wurde an dem Flugplatz herum gebaut und viele Steuergelder verschwendet?

        In den letzten Jahren haben Europäische Fachgremien auf sich Aufmerksam gemacht und Berichte verfasst, dass in Italien, für vergleichbare Bahnbauten und Autobahnbauten 4 – Mal so viel Geld aufgewendet wird wie in anderen EU – Ländern.
        Für dieselben oder gar schlechtere Leistungen, muss der italienische Steuerzahler 4 -mal so viel zahlen als in anderen europäischen Ländern!
        Das ist nur in einem korrupten System, bei denen Minister, Staatssekretäre und Regierungschefs beteiligt sind, möglich.

    • Pincopallino

      Herr Pöder, wann fangen Sie an endlich vor der eigenen Tür zu kehren?

    • Erich 1

      Pöder ist politisch nicht unbedingt mein Fall, aber da hat er Recht.
      Meiner Meinung eine bodenlose Verantwortungslosigkeit dem Steuerzahler gegenüber. Mit fremdem Geld ist fein um sich zu schmeissen.
      Wann werden Politiker endlich zur Verantwortung gezogen ???

    • Frage?

      Eine Studie für ein „Buschflugfeld“, bei dem man selbst gerade mal Eigentümer der WC-Anlagen und der Abfertigungsschalter ist, ist eigentlich schon eine Frechheit!

      Größenwahnsinnige Wirtschatler und Politker nehmen sich echt die Frecheit heraus und stellen einen Vergleich mit Innsbruck an!

      Kein Hangar!!!!! Reparaturen an der Fluggerätschaft in Bozen sind nur im Freien möglich und nur bei Tageslicht!

      Weil ja das „Buschflugfeld“ und alles andere im Eigentum des Staates ist, haben alle anderen das Reden nur nicht die Provinz!

      Innsbruck aber ist im Eigentum der Stadt Innsbruck 50% und des Landes Tirol ebenfalls 50%!
      In Innsbruck muss das Militär höflich anfragen ob ein Slot frei ist!
      In Bozen ist es umgekehrt, da drehen die Mitarbeiter des Staates einfach um 22:30 das Licht ab und der MEC muss mit der Taschenlampe im Mund an der Maschine schrauben, wenn es gerade nicht regnet, schneit und der Sturm geht!

      Daher ist jeder Cent für eine Studie und sei es nur für die Farbe der WC-Brillen eine Ausgabe zuviel!

      Das technisch mögliche Abfluggewicht, ermöglicht auf diesem Buschfeld, egal ob verlängert oder nicht, nur Maschinen mit maximal 57 PAX incl. Gepäck!

      Die mitlerweilen verblichene Air Alps musste Blitzreparaturen in Parma oder Innsbruck vornehmen, weil sonst eine halbwegs geregelt Flugbetrieb überhaupt nicht möglich gewesen wäre! Warum wohl?
      22:30 Licht aus und kein Hangar! Warum stellt Darwin den Flugbetrieb ab Juni ein?

      BZ ist und bleibt ein „Sportflieger Airfield“

    • Lutz

      Bozen ist nicht schlechter als Innsbruck in Österreich.

      • Frage?

        Und daran glaubst du selbst?

      • George

        @Lutz
        Sie haben von der Morpholpgie der Landschaft und von den physikalisch-geografischen Voraussetzungen für die Start- und Landetätigkeiten bisher nichts verstanden. Berge lassen sich nicht versetzten und Täler/Talkessel nicht verändern. Innsbruck ist geografische anders situiert und die Ausrichtung der Tal- und Bergsituation ist eine völlig andere. Wer Augen hat, der möge sehen. Wer Ohren hat, der möge hören. Wer ein Gehirn hat, der möge selber denken, analysieren und Einzelergebnisse vernetzend verbinden und sich nicht den Worthülsen falscher Propheten hingeben.

    • Puschtrabui

      Typisch Italien, Studien machen, gegenstudien machen, planen, bei den Arbeiten dann bürokratische Nebenkosten erzeugen und dann am Ende kommt nichts gscheides raus, als dass sich die Lobbies die Hosen vollgestopft haben und das Projekt drei bis fünfmal soviel kostet wie im restlichen Europa, zb auch das Ultraschnelle Bahnnetz Genova-Milano, TAV usw.

      • Murks

        Viele Hochgeschwindigkeitsstrecken werden nicht benötigt. Wenn bestehende Strecken modernisiert und ausgebaut würden wäre das ausreichend. Laut europäischen Berichten kosten viele TAV Strecken die es nicht benötigt (weil Güterzüge mit der Geschwindigkeitsbegrenzung von 120 km/h dort nicht fahren dürfen und 95% der Fahrgäste die Nebenbahnen benützen) in Italien etwa viermal so viel wie im europäischen Durchschnitt.
        Viele Bürger wissen mittlerweile, dass diese Neubau – Strecken reine Geldverschwendungen von vielen Milliarden in Richtung Politmafia bedeuten.

    • Gerry

      Man kann hier noch so viele Masterpläne erstellen , am Ende wird der Landeshauptmann um ein Referendum nicht herum kommen, denn diesen Flughafen wollen nur ein paar Leute.

    • Puschtrabui

      Vielleicht täte man gut mal eine Studie bei uns hier in Südtirol und in Italien in Auftrag zu geben, was die verschiedenen Politiker, Parteien, Lobbies, Mafia, Vetternwirtschaft usw. Steuergelder verschwenden und vieviel wirklich gut ausgegeben werden!!!! Da würde eine Studie mal für einen guten Zweck eingesetzt und finanziert 😉

    • PINSCHER

      george@
      ihr grünen werden auch eingegen bestimmt und ihr seit noch dümmer

    • Luis

      Sieht erdrückend für viele Beamte der Svp und Pd aus.
      Korruption und sich bei öffentlichen Aufträgen bedienen ist für Mitglieder, Beamte, u.s.w., der svpd Volkssport.

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