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    „Große Belastung“

    Sven Knoll von der Süd-Tiroler Freiheit

    Sven Knoll von der Süd-Tiroler Freiheit

    Sven Knoll von der Süd-Tiroler Freiheit fordert die Landesregierung auf, einen bereits genehmigten Beschlussantrag zu den Gefahren des Mobilfunks endlich umzusetzen.

    Der Landtagsabgeordnete der Süd-Tiroler Freiheit, Sven Knoll, bezeichnet die Ergebnisse der Landtagsanhörung zu den Gefahren des Mobilfunks, als Auftrag an die Politik, Maßnahmen zum Schutze der Gesundheit der Bürger zu ergreifen. Dabei gelte es, den Anspruch der Bevölkerung auf moderne Kommunikationsmittel mit dem Recht auf Gesundheit in Einklang zu bringen.

    Die Süd-Tiroler Freiheit hat bereits vor einiger Zeit einen Beschlussantrag im Landtag eingereicht, um dem Wildwuchs an Handy-Funkmasten entgegenzuwirken. „Diesen Antrag gilt es endlich umzusetzen“, fordert Knoll.

    Neben der Strahlenbelastung durch die Handys selbst, stellten vor allem die Handy-Funkmasten eine große Belastung da.

    Sven Knoll:

    „In mehreren europäischen Ländern hat man inzwischen Pilotprojekte initiiert, um dem Wildwuchs an Handy-Funkmasten zu unterbinden. Unter dem Aspekt des Strahlenschutzes, aber auch der bestmöglichen Netzabdeckung, werden geeignete Standorte ausfindig gemacht, die dann als Sammel-Funkmasten ausgebaut werden.

    Aufgrund der topographischen Beschaffenheit wäre auch Südtirol für ein solches Projekt geeignet, da sich ideale Standorte für Handy-Funkmasten oft nicht im Tal, sondern in höheren Lagen befinden. Diese waren für die einzelnen Netzbetreiber aber aufgrund der erschwerten Wartung (Problem der Zufahrt, Stromversorgung,….) bisher eher uninteressant.“

    Die Süd-Tiroler Freiheit hat daher folgenden Beschlussantrag im Landtag eingereicht, der mit großer Mehrheit angenommen wurde:

    „Der Südtiroler Landtag beauftragt die Landesregierung, in Zusammenarbeit mit den Gemeinden, eine Erhebung über die idealsten technischen Standorte für Handy-Funkmasten durchzuführen und in Absprache mit den Netzbetreibern, auf die Nutzung gemeinsamer Sammel-Funkmasten hinzuarbeiten.“

    Dieser Antrag solle nun endlich umgesetzt werden, so Knoll.

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    Kommentare (8)

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    • landstreicher

      Völ-lig ver-strahtl der Sv-en Kn-noll, bitte all- e Funk-ma-sten aus Sche-nna ent-fernen, um „Wild-wuchs“ auf dem Schädl de-s schre-cklien Sv-ens ni-cht zu ge-fähr-den, dan-ke

    • dana

      Sven hat die Einschränkung des Wildwuchses gefordert.
      Die Landesregierung hat den Wildwuchs mit den Gemeinden auf vielen öffentlichen Gebäuden und Grundstücken zu verantworten.

    • PMI

      Idealste technische Standorte für Mobilfunksender garantieren nicht, dass der Anspruch auf Mobilkommunikation mit dem Recht auf Gesundheit(svorsorge) in Einklang gebracht wird/gebracht werden kann, denn „idealste technische“ Standorte sind nicht sicher jene, die die Minimierung der RF-EMF-Exposition der Bevölkerung
      sicherstellen.
      Um vor Investition in einen Standort den Standort und die Senderkonfiguration zu ermitteln, die gute Netzabdeckung und Expositions-Minimierung garantieren, gibt es Evaluierungssoftware, auch italienische, mit vielen vielen Referenzen…
      Eva Rath – PMI – ZVR-Zahl 717810421

    • Spaltpilz

      … den Anspruch der Bevölkerung auf moderne Kommunikationsmittel…
      Will heißen möglichst viele Umsetzer!
      … mit dem Recht auf Gesundheit in Einklang zu bringen…
      Will heißen möglichst keine Umsetzer!
      Und jetzt brauchen wir ein Pilotprojekt das vom Land finanziert, von der Eurac und Uni Bozen überwacht und der Brennercom ausgeführt wird.
      Und was bringt das alles?
      1. Politiker haben gezeigt, dass ihnen das Wohl des Wählers am Herzen liegt.
      2. Die Uni Bozen kommt aus ihrer Sinnkrise.
      3. Die Eurac erhält einen neuen Auftrag um rote Zahlen zu kaschieren.
      4. Die Brennercom (Die SEL der Telekomunikation) kann verdeckt subventioniert werden.

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