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    „Glamouröses Fenster“

    SMG-Direktor Marco Pappalardo, EOS-Direktor Hansjörg Prast, Martha Gärber vom Ressort für Wirtschaft des Landes und Franz Varesco, Obmann der VOG Products. Foto: LPA/me

    SMG-Direktor Marco Pappalardo, EOS-Direktor Hansjörg Prast, Martha Gärber vom Ressort für Wirtschaft des Landes und Franz Varesco, Obmann der VOG Products. Foto: LPA/me

    Während wenige Tage vor Eröffnung der Weltausstellung auf dem Expo-Gelände in Mailand noch hektisch gearbeitet wird, ist der Südtirol-Stand bereits fertig.

    Bereits in vier Tagen, am Freitag, 1. Mai, um 12 Uhr wird Ministerpräsident Matteo Renzi die Expo in Mailand eröffnen, die bis Ende Oktober Millionen Besucher aus aller Welt anlocken wird. Anwesend sein werden auch Landeshauptmann Arno Kompatscher und EOS-Direktor Hansjörg Prast.

    Während auf dem Gelände und in zahlreichen Pavillons noch emsig gearbeitet wird, steht der Südtirol-Sand bereits – dies konnte Manfred Schweigkofler, der Koordinator des Südtiroler Expo-Auftritts, am Montag verkünden.

    Bildschirmfoto 2015-04-27 um 14.43.46Als ein „glamouröses und universales Fenster in die Welt“ bezeichnete Martha Gärber, Amtsdirektorin im Ressort für Wirtschaft des Landes, die Expo. Es sei daher auch für das Land selbstverständlich, sich an der Weltausstellung zu beteiligen, zumal das Thema „Den Planeten ernähren, Energie für das Leben“ ausgezeichnet zu Südtirol passe und die Gelegenheit biete, seine Kompetenzen zu präsentieren. „Der Bereich Lebensmitteltechnologie“, erklärte Gärber, „ist für unser Land hochaktuell und wir nehmen gerade hier eine Vorreiterrolle ein.“

    Die Expo richtet sich aber nicht nur an ein Fachpublikum, sondern wird vor allem Millionen von Interessierten und Schaulustigen anziehen. „Die Weltausstellung hat Volksfestcharakter“, unterstrich Gärber, „sie ist ein Stelldichein vor unserer Haustür mit 147 teilnehmenden Nationen. Auch wirtschaftlich ist es daher sinnvoll, unser Land und seine Produkte auf dieser Bühne vorzustellen.“

    Bildschirmfoto 2015-04-27 um 14.43.39EOS-Direktor Hansjörg Prast berichtete über die Komplexität der Vorbereitung des Südtirol-Auftrittes. „Wir haben es geschafft!“, sagte Prast, „bereits ab dem ersten Tag werden wir mit dabei sein.“ Damit sei der erste und wichtigste Grundstein für die Erfolgsgeschichte des Südtiroler Expo-Auftrittes gelegt. „In den sechs Monaten der Weltausstellung werden wir versuchen, viel von Südtirol auf die Expo, aber auch viel von der Expo nach Südtirol zu bringen“, so Prast.

    Marco Pappalardo, Direktor der SMG, ging dann näher auf das Konzept des Südtirol-Auftrittes ein. Der Südtiroler Stand führt über drei Etagen auf eine 14 Meter hohe Aussichtsplattform. „Die Besucher werden von den Mitarbeitern auf den Gipfel begleitet und erhalten dabei zahlreiche Informationen über das Land, die Leute, die Geschichte und die Produkte“, berichtete Pappalardo. Ganz entsprechend dem Motto des Südtirol-Auftritts „Live the Balance“ wird sich das Team viel Zeit für die Besucher nehmen und ihnen nicht einfach Informationsmaterial in die Hände drücken.

    Für das Fachpublikum wird es an jedem letzten Donnerstag im Monat eigene Veranstaltungen geben, bei denen Aspekte wie die alpinen Kompetenzen oder die Alltagskultur genauer durchleuchtet werden. Außerdem gibt es in der Innenstadt von Mailand eine eigene Südtirol-Location, wo verschiedene Events zum Lebensraum Südtirol geplant sind.

    Bildschirmfoto 2015-04-27 um 14.43.04Als ständiger Partner des Südtirol-Auftritts konnte die VOG Products gewonnen werden. Obmann Franz Varesco ist der Meinung, dass der Apfel und die daraus hergestellten Produkte perfekt in das Konzept passen. „Besonders die neu entwickelten Apfelschnitten stellen eine gelungene Verbindung zwischen Tradition und Innovation dar“, zeigte sich Varesco überzeugt, „es sind Äpfel in Snackform, die auch bei Kindern gut ankommen. Im Rahmen der Expo sind auch verschiedene Verteilaktionen bekannt.“

    Für ihn stand daher von Anfang an fest, dass Südtirol als größtes Apfelanbaugebiet Europas auf der Expo nicht fehlen dürfe.

    Für Südtirol hat sich die Expo bereits vor der Eröffnung gelohnt:

    Wie Manfred Schweigkofler berichtete, haben Südtiroler Unternehmen Aufträge im Ausmaß von ca. 150 Millionen Euro erhalten. Geschäftskontakte und Folgeaufträgenoch gar nicht mit einberechnet.

     

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