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    „Problem beseitigt“

    Arno Kompatscher beruhigt Südtirols Wohnungsbesitzer: Die Probleme, die im Zusammenhang mit der Steuererklärung für die GIS aufgeworfen wurden, seien aus dem Weg geräumt.

    Ein soeben bei der Landesregierung eingetroffenes Schreiben des Ministeriums für Wirtschaft und Finanzen bestätigt, dass die Südtiroler Gemeindeimmobileinsteuer (GIS) in jeder Hinsicht mit der auf staatlicher Ebene geltenden IMU (Imposta municipale unica) gleichzusetzen ist. Damit sind nun auch die Probleme, die in Zusammenhang mit der Steuererklärung aufgeworfen wurden, aus dem Weg geräumt.

    Vor einem Jahr hat das Land aufgrund seiner Zuständigkeit im Bereich der lokalen Steuern die GIS (Gemeindeimmobiliensteuer) eingeführt. Die in den letzten Monaten aufgetretenen Zweifel darüber, ob diese die staatliche einheitliche Gemeindesteuer (IMU – imposta municipale unica) ersetzt, konnten nun nach langen Verhandlungen zwischen Bozen und Rom endgültig geklärt werden.

    Die Vertreter der Abteilung Finanzen des Landes, mit Unterstützung durch Landeshauptmann Arno Kompatscher und die Südtiroler Parlamentarier, waren mit ihrer Argumentation erfolgreich: So erklärt nun der Abteilungsdirektor des Ministeriums für Wirtschaft und Finanzen, Paolo Puglisi, schriftlich, dass in Bezug auf die Einkommenssteuererklärung die in Südtirol geltende GIS in allen Belangen mit der IMU gleichzusetzen ist und diese ersetzt.

    „Dies ermöglicht es allen Bürgerinnen und Bürgern“, unterstreicht Landeshauptmann Kompatscher, „die Berechnung des Steuerbetrags wie bisher vorzunehmen, ohne dass dadurch ein bürokratischer Mehraufwand entsteht. Der größte Vorteil ist aber, dass die GIS mit höheren Erleichterungen, mehr Steuergerechtigkeit sowie Stabilität und Klarheit in Bezug auf die rechtlichen Bestimmungen verbunden ist.“

    Die von der Landesregierung eingeführte Gemeindeimmobiliensteuer sieht einen Steuerfreibetrag für die Hauptwohnungen vor, die als Standardwohnungen gelten (Katasterkategorie A1 bestehend aus sieben Räumen) – dies entspricht einer normalen Wohnung von bis zu 110 m².

    Für die anderen Hauptwohnungen besteht ein verminderter fixer Steuersatz von 0,4 Prozent des Katasterwertes, während für andere Wohnungen der ordentliche Steuersatz von 0,76 Prozent gilt, den die Gemeinden um bis zu 0,5 Prozent erhöhen oder herabsetzen können.

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    Kommentare (13)

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    • Gebi Mai

      Die GIS ist eine hohe Belastung und die wurde nicht beseitigt.

    • walter

      TZ ihr seid gemein!
      Ein Bild vom Kompatscher und dazu der Titel „Problem beseitigt“, da macht ihr falsche Hoffnungen!!! 🙂

      ob IMU ob GIS es ist und bleibt eine Frechheit daß man sich so schmalos am Vermögen der Bürger vergreift!!! zuerst hat man sich mit versteuertem Geld eine Wohnung gekauft und abbezahlt und dann darf alles man nochmals versteuern!!

    • svp - 70 jahre käse

      Renzis Raubritter heißt wie der Fluss, Arno?

    • Monika

      Die GIS ist bewahrt Südtirols Gemeinden vor dem Bankrott. Unsere Politiker machen es sich zu einfach und wälzen die Probleme auf die Bürger ab, anstatt Verantwortung zu übernehmen. Neue Steuern oder Steuererhöhungen einzuführen sind keine Lösung Herr LB, das kann ein Mittelschüler auch! Die Politiker haben die globale Krise mit der jeder konfrontiert ist, nicht einmal ansatzweise verstanden.

      • svp - 70 jahre käse

        Die meisten Politiker verschärfen die Krise. Der größte Anteil der GIS wird der Regierung in Rom zur Verfügung gestellt. Arno hat die GIS mit Beschluss für die Südtiroler verschärft.

    • dana

      Arnos GIS, raubt vielen Südtirolern einen großen Anteil ihres Einkommens.

    • seppl

      und wer hot inhn gewählt i holt amol nett weil bevor i an SVPLER wähl geh i nett wählen

    • Ando73

      Is Problem sein net die Politiker, sondern mir Wähler.
      Olllm brav die Stuirn zohl, liba an toug fria wi speita u bols drauf unkimp die Pappn net aubreng.
      Weiter untn schärn sie sich an Dreck um de Gsetze. Obo mir Shittirola miasn jo olm Vorzeige Italiener sein .

    • Didi

      Und warum zohli donn de GIS. Hon net mehr wia 110mq und isch a erstwohnung? Wo sein di versprechen vom arno?!

    • wellen

      Es sind nicht alle Erstwohnungen von der GIS befreit, wie großmundig vor den Wahlen versprochen.
      Und dann:Überraschung! Für die Zweiwohnung, die ich in unentgeltlicher Nutzungsleihe an die Kinder gebe, zahle ich zusätzlich zur GIs noch eine Einkommenssteuer IRPEF! Ja für welches Einkommen denn, wenn ich die Wohnung gratis vergebe?
      Das Land ist der schlimmere Raubritter wie der Staat, presst die Bürger aus zum Gehtnichtmehr.
      Deswegen muss man eigentlich gegen die Vollautonomie sein.

      • guy fawkes

        Was ist an der Definition von „Zweitwohnung“ so schwer zu verstehen? Es ist vollkommen richtig dass auch für unentgeltlich den eigenen Kindern überlassene Wohnungen Gis für Zweitwohnung und Einkommenssteuer zu bezahlen ist. Es sollte wohl selbstverständlich sein dass jene welche gratis wohnen mindestens diese Kosten übernehmen (sofern sie ein Einkommen haben).
        Alternative: Zweitwohnung auf die Kinder übertragen.

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