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    Zwischen Kunst und Küche

    Wolfgang Stehle, Maccaron, 1998 (video frame): Spaghetti essen ohne Kleckern.

    Wolfgang Stehle, Maccaron, 1998 (video frame): Spaghetti essen ohne Kleckern.

    Kunst Meran befasst sich anlässlich der Meraner Genusswerkstatt „Foodie Factory“ mit den Parallelen zwischen Kunst und Kochen.

    Die künstlerische Auseinandersetzung mit dem Thema „Essen“ reicht weit in die Kunstgeschichte zurück: Berühmte Beispiele sind das Abendmahl von Leonardo da Vinci, die niederländischen Stillleben des 17. Jahrhunderts und Èdouard Manets „Frühstück im Freien“. Seit den 1960er Jahren und der Entstehung der „Eat Art“ werden Nahrungsmittel jedoch nicht mehr nur dargestellt, sondern von Künstlern vermehrt auch als Material verwendet.

    Die Ausstellung „Künstlerrezepte. Zwischen Kunst und Küche“ widmet sich den Schnittstellen zwischen Kunst und Küche. Vorgestellt werden 18 künstlerische Positionen, die sich aus unterschiedlichen Perspektiven mit den Themen Kochen, Nahrung und Genuss befassen. Das Spektrum der künstlerischen Auseinandersetzung ist vielfältig: Es geht um existentielle und sinnliche Aspekte des Kochens, Essens und Trinkens ebenso wie um die Materialästhetik und Symbolhaftigkeit einzelner Nahrungsmittel. Auch gesellschaftskritische Arbeiten sind zu sehen, die das Verhalten unserer Konsumgesellschaft hinterfragen oder aber alltägliche Verhaltensweisen ins Absurde überführen. Zu sehen sind Zeichnungen, Objekte, Installationen, Fotografien und Videos von Sonja Alhäuser , Boris Becker, Joseph Beuys, Rosanna Chiessi, Tobias Hantmann, Maik und Dirk Löbbert, Heike Mutter + Ulrich Genth, Felix Gonzàlez-Torres, Schirin Kretschmann, Aldo Mondino, Fabian Nehm, Claus Richter, Martin Pfeifle, Rudolf Schwarzkogler, Daniel Spoerri, Wolfang Stehle, Thomas Sterna und Stefan Tschurtschenthaler.

    Termin: Eröffnung am Donnerstag, 23. April um 18:30 Uhr bei Kunst Meran

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