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    „Menschliche Tragödien“

    „Menschliche Tragödien“

    Andreas Pöder erhebt eine provokante Forderung: Südtirol soll bei Matteo Renzis Besuch von Italien Reparationszahlungen für erlittenes Recht in der Faschistenzeit einfordern.

    Andreas Pöder

    Andreas Pöder

    Südtirol soll nach Ansich des Landtagsabgeordneten der BürgerUnion, Andreas Pöder, von Italien Wiedergutmachungszahlungen für moralisches und materielles Unrecht während der Faschistenzeit und nach dem zweiten Weltkrieg einfordern.

    „Gegen den nationalen Mantel des Schweigens und die italienische Schein-Aufarbeitung des Faschismus“ hat die BürgerUnion im Südtiroler Landtag einen Beschlussantrag zur Wiedergutmachung vom Faschismus angerichteter materieller und immaterieller Schäden in Südtirol und an Südtirolern eingebracht.

    „Der Faschismus und auch die Jahrzehnte nach dem zweiten Weltkrieg waren eine harte Zeit für unser Land und unter dem faschistischen Regime wurde der Südtiroler Bevölkerung viel Leid und vor allem auch Schaden zugefügt. Allerdings wurde auch dieser Südtirol betreffende Teil der faschistischen Herrschaft in Italien nie aufgearbeitet, sondern wird im Gegenteil bis in den heutigen Tag teilweise verherrlicht und von höchsten staatlichen Stellen relativiert“, schreibt der Landtagsabgeordnete, Andreas Pöder in einer Aussendung.

    Die Verbrechen des Faschismus gegen Südtirol seien laut Pöder weit über die drei Hauptverbrechen Toponomastik Verbot der deutschen Sprache und die Option hinausgegangen. „Nicht vergessen werden dürfen z.B. die zahllosen willkürlichen Verhaftungen, Grundenteignungen oder Zwangsversetzungen. Hier sprechen wir von weitreichenden finanziellen, ideellen und vor allem menschlichen Tragödien“, so die BürgerUnion.

    Wie hoch die Reparationszahlungen sein sollen, schreibt Pöder nicht.

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    Kommentare (132)

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    • Politikverdrossener

      Jo und der Hannibal hot a an Schoden ongerichtet….

      • walter

        Ja und viele andere auch! Aber der zeitliche Unterschied und die Rechtsnachfolge sind dir natürlich unbekannt!?

        Eines muß man dem Pöder lassen, da hat er einmal wirklich recht!!
        Wenn Juden heute noch Schadensersatz für die Arisierung und Enteignung von Deutschland und Österreich bekommen, wieso sollten wir Südtiroler dann nicht auch für Enteignung und Unrecht eine Entschädigung verlangen können?

        • THEMA

          Ihr Verglich ist wahrlich treffend. Südtirol mit dem Holocaust zu vergleichen, dazu braucht es
          eine überragende Intelligenz.

          • walter

            Ich vergleiche nirgends Südtirol mit dem Holocaust, daß du das nicht verstehst zeugt von deiner nicht vorhandenen Intelligenz!

            Ich vergleiche die Enteignungen im 3. Reich mit den Enteignungen bei uns während des Faschismus! Es handelt sich um DASSELBE UNRECHT!
            Aber Idioten können das wohl nicht verstehen, weil sie es nicht verstehen wollen und den Faschismus bis heute verharmlosen!!! Wahrscheinlich weil sie ihn mögen!!!

            • Motz

              Um „DASSELBE UNRECHT“? Da sieht man wieder ein mal wie weit das Geschichtswissen der Südtiroler reicht. In Südtirol hat man die Juden selbst kräftigt enteignet, sobald man konnte, niemals entschädigt… War erst kürzlich eine Sendung im Rai-Bozen zur Aufarbeitung des Nationalsozialismus, unter anderem mit einer Meraner Jüdin. Das Geschäft hat sie niemals zurück bekommen, nicht mal die Perser-Teppiche aus der ehemaligen Wohnung. Bei den Juden gab es keine Täter in Südtirol sehr wohl… Und die Entschädigungen an die zu Schaden gekommenen Juden im Dritten Reich sind Peanuts… Das zu vergleichen ist dermaßen verfehlt, dass es keinen weiteren Kommentar auf deine Aussage braucht. Die Weitsicht vieler in unserem Land reicht halt nur bis zum nächsten Berg und der ist bei uns nie weit entfernt….

            • walter

              Die in Südtirol enteigneten Juden sollen entschädigt werden, aber die Schuld trägt nicht Südtirol sondern Italien und Deutschland!
              Und wenn Juden in Deutschland nicht immer gerecht entschädigt wurden ist das auch nicht unsere Schuld oder unser Problem!
              Das will wohl nicht in deinen Holzkopf?!

    • Guenther

      Das finde ich mal einen guten Vorschlag! Aber der Herr Lugenbeutel 2014 wird wohl nur sein smile Gesicht zeigen, wie üblich.

    • Alter Egon

      Aber dann auch von den Deutschen für die Nazi-Zeit. Da sind nämlich in knapp zwei Jahren mehr Menschen umgekommen, als in den 20 Jahren zuvor.

      • Garuda

        @Alter Egon

        Die typische Linkenmentalität: Bei den Nazis sind mehr Menschen ums Leben gekommen als bei den Faschisten!

        Toll: Und ab wann und ab wieviel Toten ist es ein diktatorisches Verbrecherregime?

        Bitte deutlich die Zahl angeben, ansonsten wird hier in deiner Aussage der Faschismus verharmlost.

        Schlimm, ja geradezu extrem, wenn man das eine Regime gegen das andere ausspielt anhand der Zahl der Opfer an Menschleben.

        Mir grauts vor soviel Dummheit.

        • THEMA

          Ja ihre lieben NS Freunde. Die waren ja wirklich volksnah und korrekt.Sie haben ja auch nur die Südtiroler Juden vergast. Und dazu noch jeden ins KZ gesperrt und ermordet der nicht
          ihrer Meinung war. Wer hindert Sie daran auch Stolpersteine dort hinzustellen wo die ganzen
          von den Faschisten ermordeten Südtiroler wohnten. Aber bei soviel Fanatismus und braunem
          Gedankengut ist das Hirn schn geschädigt. Da gehen auch einfache Wahrheiten nicht mehr hinein.

          • Peter.g

            Da fällt mir das kürzlich gesendete interview mit dem südiroler Dableiber aus dem Sarntal ein.
            Als er in einem Gasthaus im Sarntal nach dem Krieg von einem auf deutscher Seite kämpfenden Soldaten hörte dass dieser in Russland für die Heimat gekämpft hatte.
            Auf die Frage wieso in solcher Entfernung blieb er dem Dableiber und Kriegsdienstverweigerer eine Antwort schuldig.

        • Alter Egon

          Lieber Garuda, mach dir deine Recherche einfach mal selbst.
          Nirgends hab ich die italienischen Faschisten verharmlost. Wer da was verharmlost ist der Pöder und Leute wie du. Wer hat denn die ganzen Juden, Behinderten usw. deportiert?
          Wieso sind Leute wie ein Friedl Volgger im KZ gelandet?

          • Garuda

            @Alter Egon

            Also mir brauchst du die Greueltaten der Nazis nicht zu sagen, denn die sind allseits bekannt.

            Was aber anscheinend bei einigen wie du weniger bekannt zu sein scheint, sind die Verbrechen der Faschisten, der italienischen Faschisten.

            Und ich erliege nicht der Täuschung, dass man gar behaupten könnte, der Faschismus war weniger schlimm als der Nationalsozialismus. Denn beides waren zwei menschenverachtende Diktaturen.

            • Alter Egon

              ich hab oben geschrieben, dann AUCH für die Deutschen. Verstehst du das Wort „auch“?
              wenn er also für eine menschenverachtende Diktatur Reparation fordert, wieso nicht AUCH für die andere?

            • Karin B.

              Die Italiener können sich nicht einmal für eine Entschuldigung aufraffen. Damit ist bereits sehr klar ersichtlich, dass sie sich hinter den Deutschen verstecken.

            • Alter Egon

              und wohinter verstecken sich die Südtiroler? Richtig, hinter der Opferrolle.

            • Garuda

              @Alter Egon

              Ich habe bereits ganz deutlich geschrieben, dass Pöder nicht ganz bei Sinnen ist mit seiner Ansage.

              Das verdeckt aber nicht die Tatsache, dass Italien sich bis heute noch nie bei den SüdtirolerInnen für die Untaten des Faschismus entschuldigt hat.

              Alter Egon, verstehst du den Unterschied zwischen einer angebrachten Entschuldigung und einer Reparationsforderung?

    • Ploner Helmuth

      Dann müsste seine Partei vom Pöder längst schon Reparationszahlungen verlangen für den ganzen Schwachsinn den er laufend verzapft…

    • burgele

      was man nicht alles tut um in die zeitung zu kommen …

    • EBERHARDT

      Recht hat der Herr Pöder.

      Ausserdem wäre es angebracht wenn dem Herr Renzi in Südtirol nicht „Ponyhof“ sondern eine richtige Grossdemostration erwarten würde.

      Da würde wohl auch dem Herrn Arno das Lächeln vergehen.

    • Dana

      Viele Menschen in Südtirol leiden heute noch unter den erlittenen Leid, die der Faschismus Südtirolern zugefügt habe. Von den 2 Jahrzehnten ital. Faschismus wurde überhaupt nicht aufgearbeitet.
      Auch viele Jahrzehnte nach 1945 wurden viele Südtiroler als Menschen zweiter, dritter, Klasse behandelt.
      Viel Unrecht unter den „demokratischen“ ital. Regierungen in den 40-er, 50-er, 60-er, 70-er, 80-er,…Jahren ist nicht vergessen.

      • Alter Egon

        Und die Nazizeit ist super aufgearbeitet worden oder was?

        • Garuda

          @Alter Egon

          Furchtbare Dummheit und Menschenverachtung, wenn man den Faschismus gegen den Nationasozialismus ausspeilt.

          Beides waren menschenverachtende Terrorregime.

          Egal wieviel die Deutschen in Südtirol Wiedergutmachung geleistet haben (ich denke da ganz konkret an viele Spenden und Aktionen und Tourismus, was Südtirol wirklich geholfen hat, aber nie eine offizielle Wiedergutmachung war!), Fakt ist, dass Italien sich bis heute noch nie für die faschistischen Untaten in Südtirol entschuldigt hat. Deutschland geht heute noch gebückt vor der historischen Last und entschuldigt sich aufrichtig und ehrlich bis in die Gegenwart.

          Hat sich Italien mal an Äthiopien entschuldigt? Mal für das Unrecht in Südtirol? In Griechenland? In Albanien?

          Mir ist da wirklich nichts bekannt, lasse mich aber gern eines Besseren belehren.

          • Sarah

            Wie meinst du das: „Deutschland geht heute noch gebückt vor der historischen Last“?
            Ich finde nicht, dass Deutschland deswegen gebückt geht, ganz im Gegenteil, Deutschland ist doch eines der wenigen Länder, das sich von der historischen Last befreit hat und deshalb aufrecht gehen kann. Im Gegensatz zu anderen Ländern, die mit ihrer Geschichte immer noch nicht reinen Tisch gemacht haben, der Faschismus in Italien ist ein Beispiel von vielen, aber auch das Kapitel Südtirol und die NS-Zeit ist meines Wissens noch nie wirklich aufgearbeitet worden.

            • Garuda

              @Sarah

              Da hast du schon Recht, aber überall, wo der deutsche Bundespräsident oder die Kanzlerin hinkommen, was schon im Kleinsten mit der NS-Zeit zu tun hat, bringen sie ihre Entschuldigung an. Nicht weil ich ein gebücktes Deutschland gerne sehe, sondern ich habe großen Respekt davor, wie Deutschland mit seiner Vergangenheit umgeht und sich der historischen Schuld bewusst ist.

              Ganz im Gegenteil zum italienischen Faschismus, der in all seinem Gerümpel und braunem Dreck bis heute nicht verfassungsmäßig verboten worden ist, nicht mal eine einzige Entschuldigung hat das offizielle Italien irgendwem oder irgendwelchem Land gezollt. Und das ist traurig genug.

            • Dana

              Ital. Faschismus hat als Kennzeichen die Farbe Schwarz. Das sollte auseinander gehalten werden.
              Ich merke wie wenig die Südtiroler über die italienische Faschistenzeit wissen.
              Wie wenig die Südtiroler über die Zeit danach wissen.
              Wie wenig die Südtiroler über Tätigkeiten von ital. Regierungen und italienischen Geheimdiensten nach 1945 wissen.

            • Garuda

              @Dana

              Schön, wenn du alles weißt.

              Klingst ganz so, wie eine dumme Uni-Studentin, die nach zwei Semester Geschichte-Studium meint, die Leuchte zu sein und alles zu verstehen und zu wissen.

              Du wirst sicher mal eine ganz tüchtige Historikerin oder gar Geschichte-Lehrerin.

            • Dana

              Nach vielen Jahren Uni – Studium schaffen sie es gerade mal zum Armleuchter.

            • Garuda

              @Dana

              Meinen Sie mit „Sie“ sich selbst?

            • Sarah

              @Garuda
              Ich habe auch großen Respekt davor, wie DE mit seiner Vergangenheit umgeht. Da ich mit Deutschen im Ausland zu tun hatte, ist mir auch nicht entgangen, dass sie dort immer wieder mit ihrer Vergangenheit konfrontiert werden. Ständig auf die Nazis angesprochen zu werden ist bestimmt kein Vegnügen und gerade vor diesem Hintergrund empfinde ich es als sehr“unfair“. Die Italiener hingegen werden überall gefeiert. Verkehrte Welt!
              Nur dass es zu keinen Missverständnissen kommt: Ich habe kein Problem mit Italien, denn man muss sich auch fragen: wer außer Deutschland hat denn seine dunkle Geschichte aufgearbeitet? DE hat es ja auch nicht freiwillig gemacht. So gesehen ist Deutschland die Ausnahme, nicht die Regel, leider!

            • Sarah

              @Garuda
              Ich habe auch großen Respekt davor, wie DE mit seiner Vergangenheit umgeht. Da ich mit Deutschen im Ausland zu tun hatte, ist mir auch nicht entgangen, dass sie dort immer wieder mit ihrer Vergangenheit konfrontiert werden. Ständig auf die Nazis angesprochen zu werden ist bestimmt kein Vegnügen und gerade vor diesem Hintergrund empfinde ich es als sehr”unfair”. Die Italiener hingegen werden überall gefeiert. Verkehrte Welt!
              Nur dass es zu keinen Missverständnissen kommt: Ich habe kein Problem mit Italien, denn man muss sich auch fragen: wer außer Deutschland hat denn seine dunkle Geschichte aufgearbeitet? DE hat es ja auch nicht freiwillig gemacht. So gesehen ist Deutschland die Ausnahme, nicht die Regel, leider!

          • Sarah

            @Garuda
            Ich habe auch großen Respekt davor, wie DE mit seiner Vergangenheit umgeht. Da ich mit Deutschen im Ausland zu tun hatte, ist mir auch nicht entgangen, dass sie dort immer wieder mit ihrer Vergangenheit konfrontiert werden. Ständig auf die Nazis angesprochen zu werden ist bestimmt kein Vegnügen und gerade vor diesem Hintergrund empfinde ich es als sehr”unfair”. Die Italiener hingegen werden überall gefeiert. Verkehrte Welt!
            Nur dass es zu keinen Missverständnissen kommt: Ich habe kein Problem mit Italien, denn man muss sich auch fragen: wer außer Deutschland hat denn seine dunkle Geschichte aufgearbeitet? DE hat es ja auch nicht freiwillig gemacht. So gesehen ist Deutschland die Ausnahme, nicht die Regel, leider!

        • Alter Egon

          Garuda, das was du da von den Italienern schreibst stimmt. Aber genausowenig wie die Italiener haben wir deutschsprachigen Südtiroler die Nazizeit aufgearbeitet.

          • Garuda

            @Alter Egon

            Da gebe ich dir vollkommen recht. Aber beides müsste in Südtirol von beiden Sprachgruppen aufgearbeitet werden.

            Denn das der damalige Friedensplatz nicht weiter so genannt werden durfte, sondern wieder zur alten Bezeichnung zurückgekehrt werden musste, spricht Bände.

      • achso

        Ich würde mal behaupten: eine verschwindend kleine Minderheit leidet heute noch daran. Es gab zweifellos viele, die daran gelitten haben, aber die sind mittlerweile fast alle verstorben.
        Es gibt wenige Völker, denen es besser geht als uns zur Zeit.

        • Garuda

          @achso

          Ich glaube im Verhältnis zur italienischen Gesamtbevölkerung sind die Einwohner Südtirols eine mehr als verschwindend kleine Minderheit.

          Na dann? Warum solls nicht ok sein, wenn so ein verschwindend kleiner Teil leiden sollte?

          Das öffnet doch einer ethnischen Entwurzelung Tür und Tor, wenn man bereit ist, dass ein verschwindend kleiner Teil von Menschen leiden sollte oder darf.

          Eine tolle Ethik, die du da an den Tag legst

        • Dana

          Was sind die Italiener im Vergleich zu den Chinesen und den Indern? Ein Häufchen…?

          • THEMA

            Und die Sdtiroler ein Fliegenschiss. Manche Leute die nie die Welt gesehen haben, verbohren sich in ihrem kelinkarierten Denken.

            • Garuda

              @Thema

              Dein Kommentar ist nicht ganz eideutig.

              Darf man einem verhältnismäßigem „Fliegenschiss“ dann die Grundrechte absprechen, weil sie ja ein kleinstes „Völkchen“ (und das wohl gemerkt nicht im Nazi.Jargon verstanden!) sind?

            • THEMA

              Guter Mann, lernen Sie endlich. Die Südtiroler sind kein Volk sondern eine österreichische Minderheit in Italien. Ist das so schwierig zu kapieren?

            • Garuda

              @Thema

              Mir doch egal, wie sie die deutschsprachige Bevölkerung in Südtirol nennen wollen. Ich frage mich nur, wieviele SüdtirolerInnen sich so fühlen, wie sie sie bezeichnen.

    • serai

      finde pöder einefach nur peinlich !

    • Ainer von Fielen

      Kein Freund von dem Herrn, aber wo er Recht hat, hat er Recht.
      Kann seiner Aussage nur zustimmen.
      Man soll und muss sich der ganzen Verbrechenspalette des Faschismus bewusst sein, das ist die kernaussagende Botschaft!

      Zu glauben man könne so etwas heutzutage vorbringen bzw. einfordern klingt allerdings doch etwas naiv…

    • Andreas

      Sind Tsipras und Varoufakis hier die Ideengeber?

    • Mike

      gibt es auch Reparationszahlungen für jene Südtiroler, die für den Gröfaz zwangseingezogen wurden und dann sinnlos auf den Schlachtfeldern krepiert sind ?

    • Dana

      Für Kriegsversehrte gab es etwas. Auf alle Fälle haben die Deutschen mehr aufgearbeitet. Bei den Italienern weiß ich von gar nichts.
      Der Grüne Heiss könnte dazu vielleicht mehr sagen. Geschichte ist sein Beruf. „Geschichtsverzerrung“ ist nicht nur in Italien sehr beliebt.

    • Mike

      na dann haben die Gefallenen wohl Pech gehabt. So wie mein Onkel der am 28. April 1945 mit 26 Jahren, also bei Ende dieses Wahnsinns für diesen Wahnsinnigen sein Leben verloren hat.

    • Stephan Mair

      Andreas Pöder erhebt eine provokante Forderung: Südtirol soll bei Matteo Renzis Besuch von Italien Reparationszahlungen für erlittenes Recht in der Faschistenzeit einfordern.

      Erlittenes RECHT???? Also ich hab mal was von erlittenes UNrecht gehört, aber erlittenes Recht. … das ist Schwachsinn.

      Wir könnte so die 3 Milliarden die der LandesHampelmann verschenkt hatte wieder reinholen…

      FKTEU

    • Michl

      Was man nicht alles tut, um in die Medien zu kommen. Dem Pöder ist wohl nicht zu blöd, oder?

      Langsam verlange ich vom Pöder eine Reparationszahlung – für den ganzen Scheiß, den er fast täglich verzapft.

    • guy fawkes

      Wenn man von den „Reparationszahlungen“ all jene Südtiroler ausschliessen würde die selbst mit den Mussolini Freunden – also den Nationalsozialisten („Heim ins Reich“) – sympathisiert haben, dürften nicht mehr viele mit Anspruch übrig bleiben.
      Aber das darf man ja eigentlich nicht sagen. Die Opferrolle ist einfach viel angenehmer – Täter sind immer die anderen….

    • Garuda

      Also Pöder entblödet sich wirklich nun in gar nichts mehr.

      Fällt diesem Landtagsabgeordneten nichts Besseres mehr ein?

      Herr Pöder, bitte treten Sie unverzüglich zurück, denn wer meint, Volksvertreter zu sein, und solche Sprüche von sich gibt, ist wirklich reif für den Rücktritt.

      Es wäre ganz was anderes gewesen, wenn Sie statt einer Reparationszahlung eine Entschuldigung für das erlittene Unrecht der Südtiroler Väter und Mütter in der Faschistenzeit gefordert hätten.

    • Dana

      Nein Herr Pöder genau in dieser Frage haben sie den Kern getroffen.
      Viele Leute wollen über italienische Gräuel immer noch schweigen. So wie die Türken über die Armenier schweigen. Zu den armenischen Genozid hat sich einmal ein Papst getraut die Wahrheit auszusprechen. Das ist genau vor 100 Jahren passiert. Auch Italien wird die Geschichte einholen.

      • hr

        Bei allem Schlechten, was der Faschismus mit Südtirol angestellt hat, aber zwischen dem und einem Völkermord liegen Welten!!!

        • THEMA

          Glauben Sie wirklich die rechten Sturköpfe die das herfaseln, verstehen den Unterschied ?
          Wie blöd muss man sein, um noch zu glauben dass im 2013 irgendein Staat fürdas was
          im zweiten Weltkrieg geschehen ist Geld herausrückt ? . Sei es die Deutschen als die Italiener würden sich totlachen.

          • Garuda

            @Thema

            Klar, was sollen solch dumme Forderungen wie Pöder sie aufstellt. Aber auch im Jahr 2015 kann man sich für Unrecht entschuldigen. Denn wo liegt der Unterschied zwischen dem einen und anderem Verbrecherregime eines Faschismus und eines Nationalsozialismus? Liegt der im Völkermord? Liegt die Grenze bei einer Million?

            Also dürfte man eine Million Menschen umbringen, dann ist es ein weniger verbrecherisches Regime als das andere, das 6 Millionen umgebracht hat?

            Nein so läuft das nicht!

            • hr

              Nein, definitv nicht, jeder Tote ist zuviel, aber es ist ein Unterschied, ob eine Volksgruppe gezielt physisch vernichtet wird oder ob man versucht, sie zu assimilieren. Nicht dass ich den Faschismus in irgendeiner Form verteidigen möchte oder so, im Gegenteil, ich verachte ihn genau so wie den Nationalsozialismus, aber die Dimensionen sind andere. Der Holocaust war zudem in seiner Grausamkeit und vor allem in seiner bis ins letzte Detail durchdachten Planung ein Novum, nichsdestotrotz sind Völkermorde wie in Ruanda oder Armenien oder die Millionen Toten in den russischen Gulags nicht weniger schlimm

            • Garuda

              @hr

              Ich darf an den Äthiopienkrieg Italien gegen die einheimische Bevölkerung erinnern, wo mit Flugzeugen ganze Landstriche entvölkert wurden, indem man breitflächig Giftgas streute.

              Wie war das nochmal mit einem gezielten Völkermord und dem Holocaust?

              Also bei allem Respekt vor dem unsäglichen Leiden der Juden und anderen gezielt vernichteten Menschenleben der Nazis, sehe ich keinen Unterschied zwischen dem italienischen Faschismus und dem Nationalsozialismus, vor allem deshalb, weil man niemals ein einziges Menschenleben mehr oder weniger auf dem Gewissen habend gegen zwei Menschenleben ausspielen kann.

              Beide Terrorregime sind auf das Ärgste und Schärfste zu verurteilen und gleich abzulehnen. Denn immerhin war der Duce das leuchtende Vorbild des Adolph.

            • stefan77

              @hr
              Und in Abessinien haben die Faschisten nicht versucht eine ganze Volksgruppe physisch zu eliminieren? Sind hunderttausende getötete Zivilisten zu wenig um als Völkermord eingestuft zu werden? Haben die Faschisten mit gezielten Einsatz von Giftgas versucht ein Volk zu assimilieren? Auch Konzentrationslager in Lybien und Äthiopien haben die Faschisten geführt. Die Kriegsverbrechen der ital. Armee in Afrika und auf dem Balkan mit Griechenland stehen den Verbrechen der Nazis bis auf der Anzahl der Opfer in nichts nach.

            • philipp trafojer

              Die Antwort auf diese Frage liegt in der Definition von „Völkermord“. Eine solche gibt es nämlich! Das Vorgehen der Italien in Abessinien war ein Verbrechen, das an Völkermord grenzt. Aber die Italiener haben in Abessinien nie bewusst versucht ein Volk, oder eine bestimmte Gruppe eines Volkes auszurotten. Darin liegt (juristisch betrachtet) der Unterschied zu den anerkannten Völkermorden. Ein Äthiopier, der sich den Wünschen der Italiener gebeugt hat, konnte überleben. Für Ziele von Völkermorden gibt es keine Möglichkeit der Ermordung zu entgehen. Sie werden allein wegen ihrer Existenz getötet.

            • Stefan77

              @philipp tafojer
              Sind Sie ein Faschisten-Versteher, denn Sie wissen scheinbar, dass die Italiener die Äthiopier nicht ausrotten wollten. Dann ist es die Schuld der Äthiopier, dass Sie mit Giftgas, Bomben, Maschinengewehren, Flugzeugen, Panzern usw. von den Italienern niedergemetzelt wurden? Tja, das kommt davon, wenn man sich gegen Eroberer, die einen knechten und ausbeuten wollen, wehrt. Dann hätten es, wenn man Ihren Gedankengang folgt auch keine 20 Mio. tote Russen gegeben, wenn sich diese nicht gewehrt hätten? Möglicherweise hätten die Nazis diese 20 Mio. lieber als Arbeitssklaven gehabt?

      • Dana

        Forschen sie in Äthiopien, Eritrea, …, Afrika, am Balkan,… nach. Sie werden stauen was unter italienischen Kommandanten vernichtet wurde.

        • hr

          Da bin ich mir sicher, da findet man im Übrigen nicht nur italienische Gräueltaten sondern auch britische, französische, deutsche usw…trotzdem hat das nix mit Völkermord zu tun…

          • Dana

            Dann ist es Zeit, dass sie die Geschichte besser lernen, bevor sie von der Geschichte eingeholt oder überholt werden.

            • hr

              Vielleicht solltest du dir zunächst einmal die Definition von Völkermord ansehen, genau so wie Pöder, damit ihr beide wisst, wovon überhaupt die Rede ist!

            • Dana

              Am besten sie „verbrüdern“ sich mit Duces Völkermorden in Afrika. Vielleicht erkennen sie dann was dort passiert ist, sie ewiger Schläfer.

            • hr

              Was, bin ich etwa ein „Walscher“, weil ich es nicht dulde, dass jemand Dinge als etwas bezeichnet, was sie gar nicht sind???Jetzt google mal, dann kannst du mindestens mit Argumenten antworten statt mit Beleidigungen!

            • THEMA

              Wenn Ihnne die Argumente ausgehen, dann werden sie wütend und beleidigend.
              Ganz im Sinne der Faschisten, die auch immer nr allein Recht haben wollte.
              Geben Sie doch zu dass ihre Lebensweisheit nur darin besteht Hass zu erzeugen über etwas was heute nur mehr eine Handvoll Fanatiker interessiert.
              Und als Grundsatz haben Sie wohl: Und bist Du nicht der Meinung mein, so schlag ich dir den Schädel ein.

          • Garuda

            @hr

            Ihre Definition ist geradezu lächerlich, wenn nicht sogar verwegen und zynisch all jenen unschuldigen Zivilisten, die im Rahmen des italienischen Faschismus und des deutschen Nationalsozialismus gefoldert und ermordet wurden.

            Denn ich frge Sie hier ganz deutlich und klar: Hatten Juden nicht auch zwischen 1933 und 1939 die Möglichkeit Deutschland zu verlassen und somit zu flüchten? Gab es nicht auch unter der jüdischen Bevölkerung Kollaborateure mit den Nazis (bitte an die Warschauer Ghettos denken), was bis heute bei den Juden zu kontroversen Diskussionen führte, wie weit die eigenen Brüder/Schwestern am Holocaust beteiligt und mitgewirkt zu haben.

            Es spottet also jeglicher menschlicher Vernunft und es ist ein verwegener Zynismus, dann vom Völkermord zu sprechen, wenn es eine ganze Volksgruppe betraf und wie in Abessinien nicht, weil ja jene Einheimischen, welche sich dem Regime beugten, nicht verfolgt wurden. Hatten denn diese Leute, egal ob gebeugt oder aufständisch in dieser Unterscheidung eine Chance zum überleben, wenn aus Flugzeugen streuweise ganze Landstriche entvölkert wurden und massenweise vernichtet wurden?

            Egal, welche iuridischen, aber zynischen Spitzfindigkeiten Sie hier versuchen, beide verbrecherischen Regime haben systematisch Menschn verfolgt und massenweise hingerichtet. Da gibt es null und gar nichts zu beschönigen.

            • philipp trafojer

              Lieber Garuda:

              Unter Historikern ist der Zeitpunkt, ab wann von der Shoa sprechen soll, umstritten. Einig sind sich alle namhaften Historiker aber darin, dass der früheste Zeitpunkt der 1.September 1939 ist. Das ist der Tag, an dem Hitler Polen überfallen hat lassen. Ab diesem Tag kommt es hinter den deutschen Linien auf polnischem Gebiet zu gezielten Massakern an Juden.

              Hitler hat seit seiner Machtübernahme alles getan, um die Juden aus seinem Herrschaftsbereich zu vertreiben.
              Im Herbst 1939 sind rund drei Viertel der deutschen Juden außer Landes getrieben. Hitler will die Juden los werden und sich an ihrem Vermögen bereichern. Die von Eichmann nach der Eingliederung von Österreich erdachte Methode der Vertreibung ist der Höhepunkt dieser Politik. Die Deutschen bestehlen und vertreiben die Juden zugleich und systematisch.

              Warum sind nicht alle gegangen?

              Auf der einen Seite gibt es immer Optimisten, die sich das Schlimmste nicht ausmalen können. Auf der anderen ist es auch die Schuld der damaligen Weltgemeinschaft. Kaum jemand will damals noch mehr Juden aufnehmen, wenige öffnen die Tore. (Konferenz von Evian). Selbst nach der Reichskristallnacht, als auch die Dümmsten verstehen hätten müssen, was mit den Juden in Deutschland geschehen kann, bleiben die Grenzen weitgehend zu. (Schweizer Slogan: „das Boot ist voll“). Großbritannien lässt immerhin kurzfristig 10.000 jüdische Kinder einreisen, unter der Bedingung, dass sie von Privatleuten materiell versorgt werden. Die Eltern dürfen nicht mit. Sie sehen ihre Kinder nie mehr.

              Zusammengefasst, die meisten deutschen Juden entkommen dem Holocaust. Die Mehrzahl der polnischen Juden will auch weg. Der Krieg liegt 1939 schon lange in der Luft. Aber damals beträgt die Wartezeit für eine Ausreisegenehmigung für polnische Juden rund drei Jahre. Sie sind gefangen….

              Auch jene polnischen Juden, die nach der Besetzung ihres Landes über die deutsch-sowjetische „Teilungslinie“ flüchten können oder jenseits dieser imaginären Linie leben, bleiben nicht lange sicher.

              Sie werden als Erste (nach dem Überfall auf die Sowjetunion) durch die Deutschen gezielt und systematisch ausgerottet. Zu diesem Zweck sind eigene Vernichtungstrupps aufgestellt worden (Einsatzgruppen).
              Diese Juden werden nicht mehr deportiert oder in Ghettos gesteckt, sie werden ermordet. Anfänglich trifft es vor allem männliche Juden.

              Nachdem der Blitzkrieg im Osten gescheitert und die Niederlage der Deutschen absehbar wird, definiert Hitler seine Kriegsziele um. An erster Stelle steht nun die Vernichtung aller Juden: ausnahmslos! Auch der Frauen und Kinder, auch der arbeitsfähigen Männer in den Ghettos. Östlich der „Rippentropp-Molotow“ Linie erfolgt die Tötung vor allem durch Massenerschießungen, westlich davon im industriellen Ausmaß in den KZs. Bis zu diesem Zeitpunkt können Juden wenngleich unter grauenvollen Zuständen in Ghettos überleben, in denen sie von der deutschen Industrie ausgebeutet werden. (z.B. Oskar Schindler)

              Der finale Mordbefehl fällt wohl im Sommer 1941 bei Gesprächen zwischen Hitler und Himmler. Es gibt keine schriftliche Fassung, kein Protokoll dieser Gespräche. Fakt ist, Himmler fliegt von der Wolfsschanze an die Ostfront und besucht dort der Reihe nach die Einsatzgruppen. Überall dort, wo Himmler auftaucht, werden nicht mehr nur Männer sondern auch Frauen und Kinder erschossen. Gleichzeitig starten die Versuche für die industrielle Tötung im Generalgouvernement durch Experten der Aktion T4.

              Die Welt kennt die Pläne für den Holocaust aus dem sogenannten „Protokoll der Wannseekonferenz“. Diese Konferenz hat allerdings zu einem Zeitpunkt stattgefunden, als der Holocaust schon lange im Gang war. Trotzdem ist dieses Protokoll das früheste schriftliche (heute bekannte) Zeugnis für den Holocaust.

              Zusammengefasst für Sie, lieber Garuda: Irgendwann zwischen Kriegsbeginn und Wannseekonferenz beginnen die Deutschen mit dem Völkermord an den Juden.

            • Garuda

              @Philipp Trafojer

              Da sind sich die HistorikerInnen beileibe nicht so einig, wie Sie dies hier schreiben, die Wirklichkeit ist meist größer als die Summe ihrer Teile, sodass nie und nimmer erst mit dem 1. September 139 vom Holocaust gesprochen werden kann, denn die Vorbereitungen dazu liefen im Deutschen Reich schon viel früher an, sodass nicht erst nach dem 1. September 1939 die Nazi-Monster mit ihrer Mordmaschinerie aus heiterem Himmel beginnen konnten.

            • Philipp Trafojer

              @garuda
              Da habe ich wohl eine Bildungslücke! Könnten Sie mir bitte sagen, welches Buch geeignet wäre mein Defizit zu beheben. Danke

    • philipp trafojer

      Wiedergutmachungszahlungen für „Toponomastik, Verbot der deutschen Sprache und die Option“ als Hauptverbrechen sowie für „moralisches und materielles Unrecht während der Faschistenzeit“.

      Mann oh Mann, da hat einer viel Ahnung von Geschichte und dem Rechtssystem!

      • Dana

        Was mussten die Südtiroler unter den 20 Jahren der ital. Faschisten ertragen? Haben sie einiges darüber zu erzählen oder wurde dieser Geschichtsteil in ihrer Schulzeit ausgeblendet?
        Mit 1945 hat das Martyrium der Südtiroler noch lange nicht aufgehört.

    • Yannis

      guy fawkes

      20. April 2015 um 14:32

      Wenn man von den “Reparationszahlungen” all jene Südtiroler ausschliessen würde die selbst mit den Mussolini Freunden – also den Nationalsozialisten (“Heim ins Reich”) – sympathisiert haben, dürften nicht mehr viele mit Anspruch übrig bleiben.

      Auf den Punkt getroffen !!! wer war es der dafür gesorgt hat das noch 1944 17 bis 18 jährige
      Südtiroler für Adolf an die Ostfront geschickt wurden ?
      Antwort: die einheimischen NAZI- Schädel Südtirols !!!! und die nachfolgende Generation/en fordern jetzt Reparationszahlungen ?? sollte man nicht doch die Reihenfolge einhalten und
      erst mal die eigene „Vergangenheit“ aufarbeiten ?

    • Yannis

      Mike

      20. April 2015 um 11:44

      gibt es auch Reparationszahlungen für jene Südtiroler, die für den Gröfaz zwangseingezogen wurden und dann sinnlos auf den Schlachtfeldern krepiert sind ?

      dies wäre sehr wünschenswert, zu zahlen von den „Rechtsnachfolgern“ derjenigen Südtiroler
      NAZI-Bonzen (Nazigrinds) die sie dorthin geschickt haben bzw. dies organisiert haben.

      • Mike

        Der Nazi – Bonze der meinen Onkel und viele andere junge Burschen auf die Liste gesetzt hat, ist noch jahrelang im Dorf mit stolzgeschwellter Brust herumspaziert und hat dem Gröfaz nachgetrauert.
        Soviel zur Aufarbeitung!

    • philipp trafojer

      Bitte Liste mit Forderungen anlegen, dann kann im Forum diskutiert werden.

    • georg

      habe den verdacht das der gute pöder seine rentengelder in tageszeitungsanteile gesteckt hat :
      sonst ist der mittlerweile “ tägliche pöder “ in diesen medium nicht erklärbar….

      • Dana

        Pöder spricht ein Thema an, das von vielen Regierungen und vielen Menschen immer noch verdrängt verdrängt wurde und verdrängt wird. der italienische Nationalismus ist leider immer noch sehr stark.

    • philipp trafojer

      Die Toponomastik ist nach allen Rechtsquellen, die ich kenne, auch heute noch eine nationale Angelegenheit. Was eine Nation ihren Minderheiten zugesteht, ist ihr überlassen. Im Falle von Südtirol ist die Angelegenheit erstmals im Pariser Vertrag auf Papier fest gehalten und unterzeichnet worden. Die Umsetzung dieser Vereinbarung liegt lange schon nicht mehr beim Staat sondern beim Südtiroler Landtag. Wer also soll verklagt werden? Und von wem?
      Welche Sprache in Schulen gelehrt, welche auf Ämtern verwendet wurde, war in der Zwischenkriegszeit in allen europäischen Ländern vom Staat vorgegeben (und ist es im Grunde genommen auch heute noch). Das war (und ist) für viele Minderheiten ein Unrecht, gegen das aber rückwirkend nicht gerichtlich geklagt werden kann. Wir haben dieses Problem zum Glück nicht mehr! Andere Minderheiten streiten vor diversen Gerichten um diese Rechte.
      Für die Option Geld zu verlangen ist Angesichts der zig Millionen Europäer, die zur selben Zeit (ohne Option) deportiert wurden, gelinde gesagt seltsam. Außerdem frage ich mich, von wem wir Geld dafür wollen sollten: von Italien oder von Deutschland? Oder sollten wir vielleicht dafür zahlen, dass unsere Vorfahren durch ihre Auswanderung anderen Menschen Arbeit, Wohnung oder gar Lebensgrundlage genommen haben? Im Zusammenhang mit der Option finden wir uns zwangsläufig im „Topf der Volksdeutschen“ wieder, mit denen laut Generalplan Ost der „Lebensraum im Osten“ besiedelt werden sollte. Soviel zur Geschichte.
      Mit moralischem Recht kann sich der Herr Pöder am Abend einschmieren. Einklagen kann man das nirgends. Und für das materielle Unrecht hätte ich gerne eine Liste…..

    • Spaltpilz

      Wer heute noch ständig mit dem Faschismus „rumeiert“ ist friedensunwillig und verschweigt den Tatsache, dass auch Südtirol seine Nazivergangenheit in keinster Weise aufgearbeitet hat.

    • philipp trafojer

      @dana,

      ich warte auf Ihre Liste. Dann antworte ich gerne.

    • philipp trafojer

      P.S. Reparationszahlungen sind in Europa bis jetzt nur für den Zeitraum bis 1945 gezahlt worden. Wenigstens das grenzt Pöder richtig ein.

    • Sarah

      @Garuda
      Ich habe auch großen Respekt davor, wie DE mit seiner Vergangenheit umgeht. Da ich mit Deutschen im Ausland zu tun hatte, ist mir auch nicht entgangen, dass sie dort immer wieder mit ihrer Vergangenheit konfrontiert werden. Ständig auf die Nazis angesprochen zu werden ist bestimmt kein Vegnügen und gerade vor diesem Hintergrund empfinde ich es als sehr”unfair”. Die Italiener hingegen werden überall gefeiert. Verkehrte Welt!
      Nur dass es zu keinen Missverständnissen kommt: Ich habe kein Problem mit Italien, denn man muss sich auch fragen: wer außer Deutschland hat denn seine dunkle Geschichte aufgearbeitet? DE hat es ja auch nicht freiwillig gemacht. So gesehen ist Deutschland die Ausnahme, nicht die Regel, leider!

    • Dana

      Italienische Regierungen scheuen die Aufarbeitung des ital. Faschismus und deren Auswirkungen unter den ital. Regierungen bis in die Gegenwart, wie der Teufel das Weihwasser.

    • Spaltpilz

      Bevor man mit andern so hart ins Gericht geht, sollte man die eigene Vergangenheit mindestens ansatzweise aufgearbeitet haben.

    • THEMA

      Diese Südtiroler Betonköfe versuchen ja von den Greueltaten ihrer Verwandten abzulenken.
      Juden aus Meran und Bozen deportiert und dann ermordet. Missliebige junge Burschen an die Front in den Tod geschickt. Sippenhaft fürr alle die gegen den Naziterror waren. Kriegsgegner standrechtlich erschossen. Völkerrechtswidrig Südtiroler zur deutschen Wehrmacht eingezogen.
      Alles unter Aufsicht und Mithilfe der Bonzen vom VKS und SOD. Wann wurde das aufgearbeitet und diese Leute bestraft ? Zuerst sollte man vor den eigenen Türen die Berge solcher ermordeten Leute
      wegmachen.

      • Dana

        Sind sie imstande bruchstückhaft, einige Gräuel der Schwarzhemden aufzuzählen oder reicht dazu ihre Suchmaschine durch ihre Nähe zum ital. Faschismus nicht aus?

        • THEMA

          Das ist doch Ihre Arbeit. wo bleibt denn Ihre Liste? Das Hirn gibt nichts her ? Ja dann
          ist es besser für die Zukunft zu schweigen. Bei einem so zerstörten Hirn wirds eh nichts mehr.Gute Nacht im weitesten Sinne .

      • Garuda

        @Thema

        Einfach nur zynisch und menschenverachtend, was Sie hier treiben. Die italienischen Greuel während des Faschismus und darüber hinaus werden durch Ihre Ausssprüche bezüglich der Nazi-Vergangenheit einiger/vieler SüdtirolerInnen (was durchwegs stimmt und wahr ist und auch vielfach noch nicht aufgearbeitet worden ist) verharmlost.

        Das ist menschenverachtend und zynisch zugleich.

        Dafür sollten Sie sich nicht nur heimlich schämen!

        • THEMA

          Dann zählen Sie sie doch auf die Greuel die in Südtirol begangen wurden . Ich höre.

          • Garuda

            @Thema

            Auf Ihren Zynismus gegenüber den Südtiroler Vätern und Mütter bedarf keiner Antwort.

            Schämen Sie sich nicht nur heimlich!

            • THEMA

              Glauben Sie dass durch merhmaliges wiederholen des gleichen Unsinns
              derselbe besser wird ? Wo sind die Argumente ? Keine im Hirn ?
              Eben alles nur sinnloses Geschwafel.

            • Garuda

              @Thema

              Sie kommentieren sich in Ihrem Zynismus schon selbst. Da brauchts keine Argumente mehr.

              Man soll Perlen nicht vor die Säue werfen.

            • THEMA

              Was sollen diese Plattitüden die sie irgendwo abkupfern. Ich warte immer noch
              auf Argumente.Wie lange braucht denn ihr Hirn ?

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