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    Festival der Widerstände

    LH Arno Kompatscher: Eine Charta der Zivilcourage

    LH Arno Kompatscher: Eine Charta der Zivilcourage

    Trient, Bozen, Meran und Brixen: Das Festival der Widerstände, das jährlich Ende April Erinnerungskultur, Zivilcourage, Bürgerbewusstsein und Rechtsstaatlichkeit in den Mittelpunkt stellt, zieht immer breitere Kreise.

    Hauptaustragungs- und Diskussionsort des Festivals ist auch in diesem Jahr wieder der Matteottiplatz im Bozner Europaviertel. Dort wird das Festival von Freitag, den 24. April, bis Sonntag, 26. April, seine Zelte aufschlagen. Dabei steht jeder der drei Festivaltage unter einem anderen Leitwort: Mut, Erinnerung und Vertrauen.Um Erinnerungskultur, um Zivilcourage, um Bürgerbeteiligung und um Bürgerverantwortung geht es in der kommenden Woche in Trient, Bozen, Meran un Brixen.

    Lina Wertmüller

    Lina Wertmüller

    Den Rahmen bildet das diesjährige fünfte „Festival delle resistenze – Festival der Widerstände“, das auf eine Initiative des italienischen Landeskulturressorts zurückgeht. „Es geht nicht nur um den Widerstand in der Vergangenheit, sondern vor allem um den der Gegenwart“, so Landesrat Christian Tommasini, es gelte aufzuzeigen, was moderner Widerstand sei, wo es dessen bedürfe und welche Formen es gebe.

    Die Jugendbeiräte aus Südtirol und dem Trentino werden die Arbeiten eröffnen und dabei ihren Schwerpunkt auf Beteiligung – in der Schule und außerhalb – setzen. Nach einer euregionalen Gesprächsrunde zum Thema Unternehmertum und einer Erinnerungsveranstaltung zum Ersten Weltkrieg wird der erste Festivaltag am Freitag, 24. April 2015 um 21 Uhr am Bozner Matteottiplatz mit der Übergabe „La carta del coraggio – Der Charta der Zivilcourage“ an die Landeshauptleute Arno Kompatscher und Ugo Rossi sowie Landesrat Tommasini beendet. In dem von 35.000 Jugendlichen aus ganz Italien unterzeichnete Dokument stehen aktuelle Fragen und Themen im Mittelpunkt, sowohl Pflichten als auch Forderungen haben die Jugendlichen in der Charta festgeschrieben.

    Regisseur Andrea Segre

    Regisseur Andrea Segre

    Zu den Diskussionsrunden des fünften Festivals der Widerstände wird eine Reihe illustrer Gäste erwartet, unter anderen der Chartoonist und Regisseur Sergio Staino, der Liedermacher Roberto Vecchioni, die Journalisten Chiara Malfioletti, Maarten Van Aalderen sowie Michaela Taroni, der Regisseur Andrea Segre, der Antropologe Duccio Canestrini, der Radiomacher Federico Taddia sowie die Regisseure Lina Wertmüller und Andreas Pichler, die an der abschließenden Diskussionsrunde zum Thema Vertrauen am Sonntagabend teilnehmen werden.

    Auch in diesem Jahr setzt das Festival die Zusammenarbeit mit dem natürlichen Einkaufszentrum „4you“(im einzugsbereich von Palermo-, Mailand-, Turin und Dalmatienstraße) fort, das am 24. April von 18 bis 20 Uhr ein kulturelles Rahmenprogramm und auch Einkaufmöglichkeiten mit verlängerten Geschäftsöffnungszeiten bietet.
    Vorabveranstaltungen des Festivals finden am 20. April in Trient, am 21. in Meran und am 22. April in Brixen statt.

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    Kommentare (2)

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    • Ainer von Fielen

      Klingt extrem langweilig. Kann mir nicht vorstellen, wie man sich dafür begeistern kann.
      Denke mal es werden wohl wenig Leute, vor allem junge, daran teilnehmen…

      • mimmi

        Ja, da wird nicht marschiert werden und so könnte es sein, dass Leute, die bei den Veranstaltungen das Marschieren gewohnt sind, vorweg auf Langeweile tippen, aber hier werden keine Beinmuskeln trainiert, sondern die Gehirnmasse wird massiert und zum Arbeiten angeregt.

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