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    Sind wir Großtuer?

    Lebhafte Diskussion im Landtag

    Lebhafte Diskussion im Landtag

    Der Landtag beschäftigte sich am Freitag mit den römischen Hetzkampagnen gegen die Sonderautonomien. Bernhard Zimmerhofer empfahl, mit den Erfolgen nicht länger groß zu tun, denn das schaffe Neid.

    Die Süd­-Tiroler Freiheit forderte eine Verurteilung der Hetzkampagnen gegen die Sonderautonomien, ein Festhalten am Prinzip der ethnischen Autonomie zum Schutz der deutschen und ladinischen Minderheit, am muttersprachlichen Unterricht und am Proporz.

    Sven Knoll verwies auf die negative Stimmung, die in Italien derzeit gegen die Autonomie gemacht werde, unter anderem durch den PD, sowie auf die zentralistische Verfassungsreform. In einem solchen Kontext müsse man klar machen, dass die Autonomie kein Geschenk sei, sondern ein Ersatz für ein verweigertes Recht. Dazu müsse man auch klar machen, dass die Autonomie zum Schutze der Minderheiten eingeführt wurde und nicht eine territoriale Autonomie sei; und deswegen müsse man auf die Erhaltung der Grundsäulen wie Proporz und muttersprachlichen Unterricht pochen.

    Christian Tommasini

    Christian Tommasini

    Christian Tommasini (PD) forderte dazu auf, dem PD nicht dauernd irgendwelche autonomiefeindliche Äußerungen zu unterstellen wie etwa jene, dass die Autonomie gewährt wurde, weil Südtirol Berggebiet sei. Der Südtiroler PD werde immer zur Autonomie stehen, und auch Ministerpräsident Renzi stehe dazu. Mit bestimmten Äußerungen anderer PD­-Exponenten sei man natürlich nicht einverstanden.

    Die Autonomie habe natürlich ethnischen Ursprung, und insofern könne er Teilen des Antrags auch zustimmen, meinte Paul Köllensperger (5 Sterne Bewegung), aber irgendwann werde man mehr auf Inklusion setzen. Über inhaltliche Aspekte solle man im Konvent reden.

    Diese Meinung äußerte auch Brigitte Foppa (Grüne).

    Bernhard Zimmerhofer

    Bernhard Zimmerhofer

    Bernhard Zimmerhofer (STF) empfahl, mit den Südtiroler Erfolgen nicht dauernd so groß zu tun, denn auch das schüre den Neid in anderen Regionen.

    Manche wollten einerseits einen ergebnisoffenen Konvent, andererseits wollten sie ihm schon die Ergebnisse vorschreiben, merkte Dieter Steger (SVP) an. Die SVP stehe zu den im Antrag genannten Prinzipien, aber solche Inhalte sollten im Konvent besprochen werden. Am Ende werde der Landtag über die Vorschläge aus dem Konvent zu entscheiden.

    Die Tagesordnung wurde in mehreren Teilabstimmungen mehrheitlich abgelehnt.

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    Kommentare (25)

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    • Inge

      Wie heißt die Regierungspartei die mit dem PD eine Koalition eingegangen ist? SVP!
      Ja, der PD will die Südtiroler als untertänige, steuerzahlende, Arbeitssklaven und von Autonomie nichts mehr hören?
      Das kennen die Südtiroler bereits von anderen italienischen Regierungen.

      Sobald die SVP nicht mehr weiter weiß, gründet sie einen Arbeitskreis. Diesmal mit dem Namen „Konvent“.

    • Gebi Mai

      Stegers „Konvent“ ein Zeichen, dass die SVP keine Konzepte für die Zukunft hat.

    • svp - 70 jahre käse

      Der PD ist „autonomie“ feindlich eingestellt, das braucht niemand zu unterstellen, das ist so.

    • Klaus

      Inge. Ja alles nur ein Haufen Lügner, außer der Paul K. sonst nichts. Das sieht man schon bei den Wobi Wohnungen:-((((( verurteilte Diebe und Schläger dürfen dort wohnen bleiben und erhalten BEITRÄGE, unsere Steuergelder weiter. Hier ist es egal ob es Einheimische oder Ausländer sind, einen Arschtritt und keinen Cent mehr steht diesen Leute zu. Warum sollen wir hart arbeiten und Steuern zahlen, damit solche Leute den Pfarrer noch eines überziehen können. Glaube bei diesem Pfarrer wird keiner mehr den Gottesdienst besuchen, wenn er so was noch verteidigt.:-((((((( meine Familie und Freunde sicher nicht mehr. Dann ist nichts mehr im Opferstock, dann kriegt der Pfarrer nichts mehr über die Ohren gezogen. Alle Parteien gehören aufgelöst, wenn sie nicht Mal im Stande so ein kleines Opferstock Problem richtig zu lösen, was wollen die Politiker dann über Autonomie verhandeln und sichern!!!!!! Kann kein Verständnis aufbringen:-)))))

    • Franz

      Klaus
      Wenn Paul Köllensperger glaubwürdig sein möchte, müsste er auf schnellsten Weg den Maulkorbverein des Clown Grillo verlassen und eine neu Partei gründen.
      Wie kann man bei so einen Verein bleiben, deren Leader jeden Tag einen anderen Blödsinn von sich gibt.
      Deutschland ist der korrupteste Staat in Europa die Deutschen sind Nazis. Und sein Freund der Fanatiker Di Battista meint, man müsste den IS verstehen, wer nicht mit seinen Schwachsinn einverstanden ist fliegt aus der “ Bewegung-M5s „

    • seppl

      franz la isch do Paul nett sovl bled wie du

    • Mair Bernhard

      Bitte, bitte , bitte Franz verschone uns mit Deinem Schwachsinn! Man kann in diesem Forum sonst wirklich nichts mehr lesen – akzeptiere gerne verschiedene Meinungen aber alles hat seine Grenzen!

      • Siebenschläfer

        Der Franz ist frei hier zu kommentieren solang er will.
        Das ist sein neuer Lebensinhalt. Das darf ihm nicht genommen werden.

        Und ich nehm mir die Freiheit heraus in dem „Franz-Forum“ nix mehr zu schreiben.
        Es gibt super Leute hier, die ihre Meinung sagen, aber dieses „Herumgeiere“ des Users Franz zieht jede Diskussion ins Lächerliche.

        Viel Freude dir weiterhin, Franz, aber wisse, du erweist dir selbst einen Bärendienst mit dem Unsinn, den du hier größtenteils verzapfst.

    • Tirola Bua

      Ihr sollt nur das bekommen, was ihr auch bestellt. Wählt ruhig weiter immer wieder dieselbe Partei. Aber dann beschwert euch nicht, wenn ihr dann mal im Regen steht. Karma

    • Franz

      Mair Bernhard
      Eines muss man den Grillini aber lassen, gute Ideen haben sie ja die Grillini, wie Carlo Sibilia vom M5s. z.B
      Una legge che consenta i matrimoni omosessuali. Era quanto proponeva Carlo Sibilia, attuale deputato del Movimento 5 stelle, tre mesi prima di entrare in Parlamento. Fin qui nulla di strano. Ma il giovane parlamentare, diventato celebre per la sua spedizione di protesta alla riunione annuale del gruppo Bildeberg, è andato oltre. Proponendo la legalizzazione di unioni „di gruppo“, e „tra specie diverse“.
      Scriveva così nello spazio dedicato sul blog alle proposte di legge: „Discutere una legge che dia la possibilità agli omosessuali di contrarre matrimonio (o unioni civili) , a sposarsi in più di due persone e la possibilità di contrarre matrimonio (o unioni civili) anche tra specie diverse purché consenzienti“. Un’idea bizzarra. Non fosse altro per la problematicità di attestare il consenso di specie diverse da quella umana.

      http://www.huffingtonpost.it/2013/12/11/m5s-carlo-sibilia-matrimoni-gruppo-specie-diverse_n_4424355.html

    • Master

      Sind wir Großtuer? Von den Entschädigungen die wir unseren Abgeordneten zahlen, auf alle Fälle!

    • Dana

      Warum braucht eine Partei wie die SVP einen Konvent?
      Wenn dieser Konvent sowieso von der SVP – Regierung mit SVP – Leuten besetzt wird?
      Eine Art den eigenen Parteifreunden Gelder zu bezahlen damit ein gewünschtes SVP Ergebnis, durch einen SVP „Konvent“ bestätigt wird?

    • Gebi Mai

      Leider nicht nur die Landesregierung sind voll mit „Großtuer“.

    • Hubert

      ja ich nenne das getrost Grußtuer, wenn man die Politiker groß bezahlt und dann wenn etwas zu entscheiden oder auszuarbeiten ist, dann braucht man eine Studiengruppe, Experten oder wie jetzt einen Konvent. So mit Geld der Allgemeinheit umzugehen ist einfach nur noch kriminell, oder?

    • Mario

      Konvent riecht nach Convento, mi puzza.

    • buergerin

      Die Südtiroler sind dumm, sie prahlen mit ihren Errungenschaften in Italien, glauben immer noch die Besten zu sein, sind beleidigt, wenn Skandale aufkommen, sägen kritische Geister ab, der Italiener aber sahnt ebenso ab und beklaut das Volk gleichermaßen, ist aber fein still und leise.Beispiel Sizilien mit ihren 3000 Förstern, aber Nettoempfängern bei den Steuern.

    • Wolfi

      Warum werden meine Kommentare nicht gepostet?????

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