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    Wer sind die Schnellsten?

    Olympiasieger, Welt- und Staatsmeister werden in Nals erwartet, wo am Sonntag, den 19. April das 15. „Marlene Südtirol Sunshine Race“ stattfindet. Das internationale Cross-Country-Rennen wird auf einem spektakulären und publikumsfreundlichen Rundkurs ausgetragen. der vor 15 Jahren gemeinsam mit Ex-Weltmeister Hubert Pallhuber entwickelt wurde.

    Die Nalser Dreifachsiegerin und Olympia-Goldmedaillengewinnerin Gunn-Rita Dahle-Flesjå geht als frischgebackene Siegerin des zweiten Rennens der Internazionali d’Italia Series in Montichiari an den Start. Die Norwegerin hat in der Lombardei viel Selbstvertrauen getankt und möchte mit Rekordsiegerin Eva Lechner, die vier Mal gewonnen hat, gleichziehen.

    Die Südtirolerin überquerte die Ziellinie in Montichiari nach ihrem winterlichen Ausflug in die Querfeldeinszene als Sechste. Sabine Spitz, die dreifache Olympia-Medaillengewinnerin aus Deutschland und Vierte beim Marlene Südtirol Sunshine Race vor zwei Jahren, wurde am vergangenen Sonntag beim BMC Racing Cup in Schaan (Lichtenstein) Dritte, nachdem sie zuvor zwei Straßenrennen bestritten hatte.

    In der Damenwertung der Internazionali d’Italia Series liegt nach zwei Rennen die Olangerin Anna Oberparleiter vorne, die am Sonntag ebenfalls starten wird, genauso wie Lisa Rabensteiner aus Villanders und die Führende in der Juniorenwertung Greta Seiwald aus Gsies. Blaza Klemencic, die XCE-Weltmeisterinnen Alexandra Engen und Kathrin Stirnemann, Adelheid Morath, Lisi Osl und Nathalie Schneitter sind weitere Anwärterinnen auf einen Podestplatz.

    Bei den Herren peilt Gerhard Kerschbaumer seinen ersten Sieg an. Der U23- und Staffel-Weltmeister kommt nach einem zweiten und einem vierten Platz als Leader der Internazionali d’Italia Series nach Nals. Vergangene Woche hat er in Montichiari die Staffel-Team-Italienmeisterschaft zusammen mit Alexander Gehbauer gewonnen.

    Starke Konkurrenz bekommt der Südtiroler vom Schweizer Florian Vogel, der das Rennen in der Provinz Brescia vor Olympia-Bronzemedaillengewinner Marco Aurelio Fontana und Andrea Tiberi für sich entschieden hat. Am Start sind aber auch Olympiasieger Miguel Martinez und José Hermida; der 2004 in Athen Silber holte; dann Zweifachsieger Manuel Fumic, der Schweizer Fabian Giger, der tschechische Meister Ondrej Cink, der holländische Meister Rudi van Houts und U23-Weltmeister Thomas Litscher.

    Die Spitzenathleten können beim Nalser Klassiker weiter an ihrer Form und Technik im Hinblick auf den Weltcup-Auftakt in Nove Mesto in der Tschechischen Republik feilen, der Ende Mai stattfindet. Der Rundkurs misst fünf Kilometer und gilt international als einer der härtesten. Die Herren müssen ihn sieben- und die Damen fünf Mal befahren. Das Rennen der Damen beginnt um 12.45 Uhr. Im Anschluss daran gehen die Herren an den Start (14.45 Uhr), während die Junioren bereits um 10.45 Uhr starten.

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    Kommentare (4)

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    • Roberto

      Apotheken auf Rädern, die kennen ich von der Tour de France, Giro d´Italia, Deutschland Tour u.s.w.
      Das sind alles keine normalen Menschen mehr, das sind „hochgetunte“ Kampfmaschinen für das Spektakel rund um deren Sponsoren, gleichgesinntem Publikum und Medien. Profisportler treten um Geld und Prämien in die Pedale, dabei ist vielen jedes Mittel recht um vorne mit dabei zu sein,

      …… nein Danke, auf getürktem Sport kann ich gerne verzichten.

    • Frage?

      Die besten Einwerfer meinst du damit?

      • Roberto

        ……….schon mal gesehen wie etliche Südtiroler „Profibiker“ mit schlotternd bzw. nervös bewegenden Armgliedern an der Startlinie stehen? Wohl kaum wegen der Aufregung vor dem Start oder der frischen Temperatur am Vormittag.

        • Martin

          Roberto da hast du vollkommen recht, die Szene ist voll von solchen Leuten. Das Problem ist, junge Biker versuchen sich an solchen „Profibiker“ zu messen. Ich finde jeder der ins Ziel kommt und zwar sauber in welcher Zeit auch immer hat eine super Leistung gebracht. Es müssen auch im Amateursport endlich Kontrollen her! Ich bin mir sicher im Amateursport wird teilweise mehr gedopt als im Profisport, nur mit den Unterschied das Profisportler durch „professionelle Dopingärzte“ unterstützt werden. Amateursportler kaufen sich diesen sch**** im Internet und nehmen es auf eigene Faust nur um einmal aus bei einem Rennen vom Podium zu lachen? Ist es das wirklich wert? Für mich jedenfalls nicht. Jeder der dopt ist für mich kein Sportler sondern ein Mensch der sich selbst belügt!

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