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    Teuerste Stadt

    Teuerste Stadt

    Bozen ist laut einer Verbraucherschutzorganisation die teuerste Stadt Italiens. Im März lag die Inflationsrate bei 0,6 Prozent.

    Eine dreiköpfige Familie muss in Bozen für das Jahr 2015 mit Mehrausgaben im Ausmaß von 276 Euro rechnen. Der Grund: Mit einer Inflationsrate von 0,6 Prozent ist Bozen die teuerste Stadt Italiens.

    Diese Daten veröffentlichte am Dienstag die italienische Verbraucherschutzorganisation „Unione Nazionale Consumatori“.

    Die zweit- und drittteuerste Stadt sind Potenza und Rom (siehe dazu auch die untenstehende Tabelle).

    Die billigsten Städte sind Bologna, Florenz und Trient.

    Bildschirmfoto 2015-04-14 um 11.41.30

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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    Kommentare (19)

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      SÜDTIROL…………………. einfach SPITZE!

      • pulti

        es gilt mal zu unterscheiden zwischen „teuer“ (PreisNIVEAU) und „Teuerungsrate“ (Preisveränderungen).
        Bozen ist sicher eine der teuersten Städte Italiens, aber Rom und Mailand sind auch nicht gerade günstig und die Lebensqualität in Südtirol finde ich doch um einiges besser.
        Dass die Inflation hier höher ist als im Rest Italiens stimmt, aber 0,6% sind doch eher niedrig und wir können gottseidank noch von Preisstabilität hier reden und nicht von Deflation wie in vielen anderen Regionen. Deflationsspirale wünscht sich niemand, das wäre fatal. Da würde es von Jahr zu Jahr schwieriger einen Kredit zurückzuzahlen.
        Also alles halb so wild liebe TZ

    • Maex

      Und gar nicht davon zu reden, wie unverschämt teuer der Wohnraum in vielen Teilen Südtirols mittlerweile geworden ist.

    • Andreas

      Was soll der Unsinn, nur weil BZ die höchste Inflationsrate hat, ist BZ doch nicht automatisch die teuerste Stadt.
      0,6% liegt deutlich unter den 2,0%, welche die EZB anstrebt und gesund wären.

      • Südtiroler

        Die Aussagen im Bericht sind falsch, aber hast du nicht nachgerechnet? Wenn 276€ Merhausgabe 0,6% sind, heißt das doch, dass eine 3köpfige Familie 44.000 ausgibt. Hast du sonst eine noch so einen hohe Ausgabe bei den anderen Städten gefunden? (laut dieser Tabelle)

        • Vingscher

          @ Südtiroler
          Sollten die Ausgaben nicht bei 46.000 liegen (276/0.6*100)? Aber ja, ich denke du hast recht, gemäß der Tabelle scheint Bozen tatsächlich die Stadt mit den höchsten Ausgaben.

          Dennoch, um von der Tabelle wertende Aussagen ableiten zu können müssten man doch auch das durchschnittliche Lohnwachstum berücksichtigen, nicht? Ein illustratives Beispiel. Nehmen wir an, dass die Tabelle nicht Ausgaben sondern die Veränderung des durchschnittlichen Gewichts einer Person in einer dieser Städte beinhaltet. Also ein durchschnittlicher Bozner hat im letzten Jahr um 276 Gramm zugenommen. Falls wir dies hier so stehen lassen (wie es die Autoren dieses Artikels auch tun), würde man schlechtes denken, denn die Bozner wären fetter geworden und Fett sein ist schlecht. Nun nehmen wir aber an, die Bozner hätten nicht nur an Gewicht zugenommen sondern wären im selben Zeitraum im Durchschnitt auch grösser geworden, sagen wir um 5 cm, ja dann wäre eine Gewichtszunahme vielleicht gar nichts schlechtes.

          Abschliessend vielleicht noch was persönlichen: ICH finde diesen und ähnliche Artikel der TZ einfach schlecht! Der Artikel betrachtet Teuerung unabhängig von irgendwelchen anderen Variablen und den Autoren geht es vielmehr um Stimmungsmache als um eine sachgerechte Auseinandersetzung mit dem Thema. Insgesamt führen diese Artikel zu einer sukzessiven Vergiftung der Gesellschaft, wie sie auch in Südtirol durchaus stärker zu beobachten ist. Es geht der Zeitung in erster Linie darum dem Leser einen schnellen, emotionalen Kick zu verschaffen, der informativen Charakter eines Artikel rückt weit in den Hintergrund, sofern überhaupt noch vorhanden. Dies führt dazu, dass wir Südtiroler uns mehr mit den Gehälter und Gipfelchen unserer Abgeordneten auseinandersetzen als deren Gesetzesvorschläge. Bei Interviews mit unseren Abgeordneten finden es die Menschen der Tageszeitung wichtiger nach Ess- und Wohnverhalten zu fragen, als nach irgendetwas mit Substanz. Und ja, Menschen, denn Reporter sind dies wohl keine. Also wirklich, mir wird schlecht!

          • Maex

            Das lässt sich auch anhand der klassischen Definition für jeden ganz einfach und nachvollziehbar erklären.
            Lohn bereinigt um die Inflation.
            Steigt also z.B. die Inflation in einem Vergleichszeitraum stärker als der Lohn bedeutet das einen niedrigeren Reallohn und somit Kaufkraftverlust.

            „dann wäre eine Gewichtszunahme vielleicht gar nichts schlechtes“

            Genau darum geht es, vielleicht…vielleicht sind sie im Durchschnitt größer geworden. Was dann aber wiederum bedeuten könnte, dass einige wenige einfach so stark gewachsen sind, dass andere im Verhältnis dazu sogar geschrumpft sind.

          • Maex

            Übrigens…die letzten offiziellen Daten

            Die durchschnittliche Jahresbruttoentlohnung beträgt 27.925 Euro und weist gegenüber dem Jahr 2011 inflationsbereinigt eine Abnahme um 1,0% auf.

            http://www.provinz.bz.it/astat/de/563.asp

      • STFU

        Bozen IST die teuerste Stadt Italiens Quelle: http://www.quotidianodipuglia.it/economia/prezzi_egrave_bolzano_la_citt_agrave_pi_ugrave_cara_d_italia_napoli_la_pi_ugrave_economica/notizie/109917.shtml

        Wenn man Ihre Kommentare verfolgt könnte man glatt meinen, sie seinen ein bezahlter Propagandist für die SVP

        • Andreas

          Lassen Sie doch das Meinen und beschränken Sie Sich auf das was Sie wissen.

          Ich habe geschrieben, dass die höchste Inflationsrate nicht automatisch bedeutet, dass Bozen die teuerste Stadt ist.
          Der erste Satz im Artikel ist eine Behauptung, welche durch nichts im Artikel belegt wird.

          • STFU

            Im Artikel steht doch gleich am Anfang dass die Daten vom ISTAT, Unioncamere Istituto Tagliacarne über tausende von Produkten ermittelt wurden. Selbst der Originalartikel vom Istat ist verlinkt. Sie scheinen entweder ein Fanatiker zu sein der selbst bei klaren Fakten die Realität verkennt oder ein Forentroll.

            • Andreas

              Verlinkt ist beim dem Artikel schon mal gar nichts.

              Es ist eine Tabelle abgebildet auf welcher die Inflationsraten dargestellt werden und auf Grund derer die TZ schließt, dass dies die Reihenfolge der teuersten Städte ist, was aber nachweislich falsch ist.
              .
              Und ich habe keine Ahnung von welchem Artikel sie sprechen, bei dem der TZ Online steht jedenfals nichts von „…ISTAT, Unioncamere Istituto Tagliacarne über tausende von Produkten ermittelt wurden.“

              Was genau möchten Sie mir jetzt eigentlich erklären?

              Dass BZ die teuerste Stadt Italiens ist mag ja zutreffen, mit der Inflationsrate, wie es in diesem Artikel vermittelt wird, hat dies direkt aber nichts zu tun und nichts anderes habe ich geschrieben.
              Für einen Journalisten ist ein solcher Artikel ein Armutszeugnis, Sie können dies aber auch gerne anders sehen.

            • pulti

              amen @ Andreas 🙂

            • STFU

              @Andreas
              „Originalartikel“ war unglücklich von mir definiert. Ich hatte mich auf die Quelle in meinem obigen Kommentar bezogen:
              http://www.quotidianodipuglia.it/economia/prezzi_egrave_bolzano_la_citt_agrave_pi_ugrave_cara_d_italia_napoli_la_pi_ugrave_economica/notizie/109917.shtml
              Dort stehen alle Fakten mit Schlussfolgerung dass BZ die teuerste Stadt Italiens ist.

    • Alter Egon

      Dass es bei uns am teuersten ist, ist bestimmt weil wir bei Italien sind. Wenn nicht dann ist die SVP schuld, und sonst die Ausländer. So tickt der Südtiroler mittlerweile…..

    • wert

      Vielfach sind Gaststätten und Läden die Schuldigen , denn sie müssen mindestens alle 7-8 Jahre umbauen bzw, erweitern sonst muß man einmal mehr Steuern zahlen und das geht ja nicht ! Wieso kostet in Trient ,z.B. ein Kafe 80cent , in Seis 1,30 € usw. usw.

    • Ein zahlender Bürger

      Aber einige glauben dass man dann in Benkos Konsumtempel billiger einkaufen kann…

    • Unterwind

      Das Land ist und bleibt der größte Preistreiber. Die famosen Zuwendungen und Beiträge treiben die Preise. Beispiel Mietzuschuss. Die eigentlichen Profiteure sind Baulöwen, Immobilienmakler und Hausbesitzer. Beispiel Landwirtschaft und Handwerk. Die Maschine kostet außerhalb Südtirols genau um den Subventionsbeitrag weniger als hierzulande.

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