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    Positive Bilanzen

    SELNET und SELGAS NET haben das Geschäftsjahr 2014 mit positiven Bilanzen abgeschlossen. Die Erträge lagen bei über 55 Millionen Euro.

    Mit positiven Bilanzen haben SELNET und SELGAS NET, zwei Gesellschaften der SEL Gruppe, welche in der Verteilung von Strom und Erdgas tätig sind, das Geschäftsjahr 2014 abgeschlossen. Die Erträge lagen 2014 bei insgesamt 55,2 Millionen Euro, davon entfallen 42,6 Millionen Euro auf die Stromverteilung und 12,6 Millionen Euro auf die Verteilung von Erdgas.

    Im Jahr 2013 waren es 42,5 und 13,6 Millionen Euro, damit gab es einen leichten Rückgang im Erdgasbereich, was auf sinkende Verteilungstarife zurückzuführen ist, welche von der nationalen Aufsichtsbehörde für Strom und Gas beschlossen worden sind. Beachtlich sind die von beiden Gesellschaften getätigten Investitionen, der Betrag liegt bei insgesamt rund 18 Millionen Euro.

    SELNET betreibt das Stromnetz in 94 Gemeinden in Südtirol auf einer Länge von insgesamt 5.344 km und führte insbesondere Arbeiten zur Lösung der kritischen Punkte und zur Instandhaltung der dazugehörigen Infrastrukturen durch. „2014 konnten die kritischen Zonen, die sogenannten roten Zonen, auf vier Gemeinden reduziert werden“, erklärt Giorgio Carnielli, Präsident von SELNET.

    „Auch die außerordentlichen Ereignisse nach den intensiven Schneefällen zwischen 26. Dezember 2013 und 5. Januar 2014, welche Störungen und beachtliche Materialschäden hervorgerufen haben, wurden zeitnah und vollständig gelöst.“

    SELGAS NET investierte 2014 in die Erweiterung der Infrastrukturen und baute das Erdgasnetz in den Gemeinden Barbian (Handwerkerzone und Fraktion Kollmann), Waidbruck und in der Fraktion Unterried der Gemeinde Lajen aus und nahm es noch 2014 in Betrieb.

    Damit versorgt die Gesellschaft nun 58 Gemeinden in Südtirol mit Erdgas. Des Weiteren investierte SELGAS NET in außerordentliche Instandhaltungsarbeiten auf einigen Abschnitten, etwa zwischen Corvara und dem Campolongo-Pass. „In diesem Bereich wurde ein mögliches Erdrutschrisiko festgestellt, das auch die Erdgasleitung betreffen würde“, sagt der scheidende Präsident von SELGAS NET, Konrad Piazza. „Um die größtmögliche Sicherheit zu garantieren, haben wir den betroffenen Abschnitt von rund einem Kilometer innerhalb von drei Wochen in einen sicheren Bereich verlegt.“

    Aus den Bilanzdaten 2014 der beiden Gesellschaften gehen auch die bezahlten Steuern hervor: SELGAS NET bezahlte 1,8 Millionen Euro, SELNET bezahlte 3,6 Millionen Euro an Steuern.

     

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