Du befindest dich hier: Home » News » Keine Lust auf Religion?

    Keine Lust auf Religion?

    Andreas Pöder von der BürgerUnion fordert: Der Religionsunterricht an Südtirols Schulen müsse stärker gefördert werden.

    Andreas Pöder

    Andreas Pöder

    In einem Beschlussantrag schlägt der Landtagsabgeordnete Andreas Pöder (BürgerUnion) Maßnahmen zur Aufwertung und Förderung des Religionsunterrichts an Südtirols Schulen vor.

    Der Beschlussantrag wurde im Rahmen einer Pressekonferenz im Landtag vorgestellt.

    Der Abgeordnete Andreas Pöder (BürgerUnion) betonte, dass der Religionsunterricht zu Südtirol und zu Südtirols Schulsystem genauso wie der Geschichte- und Erdkundeunterricht gehört.

    „Wir dürfen uns nicht aus falsch verstandener Toleranz und stillschweigender Gleichgültigkeit an unsere eigenen Wurzeln sägen. Der Religionsunterricht soll nicht zum geduldeten Anhängsel im Schulsystem sein, auf das man gegebenenfalls auch verzichten kann, sondern nach Möglichkeit sogar ausgebaut werden“, so Pöder.

     

    Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
    Clip to Evernote

    Kommentare (163)

    Lesen Sie die Nutzerbedingungen

    • martin

      Diese katholische Infizierung gehört bereits von Kindesbeinen ausgemertzt. Glaube, Spiritualität ja!
      Profit und Machtgierige Religion, nein!

    • Frage?

      Sind Sie noch normal Herr Abgeordneter?
      Was gehen Sie die Kinder anderer an?
      Wenn Sie missionieren wollen, fahren sie nach Nigeria, oder fehlt Ihnen da der Mut?

      In einem Land mit Religionsfreiheit und Trennung von Lirche und Staat haben solchen Forderungen für die Schule nichts zu suchen!

    • Frage?

      Sind Sie noch normal Herr Abgeordneter?
      Was gehen Sie die Kinder anderer an?
      Wenn Sie missionieren wollen, fahren sie nach Nigeria, oder fehlt Ihnen da der Mut?

      In einem Land mit Religionsfreiheit und Trennung von Lirche und Staat haben solchen Forderungen für die Schule nichts zu suchen

    • Karin B.

      Religionen gibt es zahlreich. Die „Musleme“ zum Beispiel, beten eh schon fünfmal am Tag. Was will Pöder da noch fördern?

    • sogeatsnet

      Provokante Forderung:
      Der Religionsunterricht an den Schulen gehört gestrichen!

    • goggi

      Schulpflicht ist staatlich organisierter Kindesmissbrauch.

    • Gruanzl

      Wann hören wir endlich auf unseren Kindern diesen Mist einzutrichtern?
      Bevor der Religionsunterricht gefördert wird sollten ein paar Stunden mehr Sport auf dem Plan stehen. Ich hätte nämlich lieber eine Prävention für Diabetes Typ II als Geschichten von einem imaginären Freund.

    • barfusler

      Ja die jungen Bürger sollen einmal mehr Anstand als das derzeitig aufmüpfige Fußvolk gegenüber der Obrigkeit zeigen.
      Bravsein, stillsein, folgen

      • Graf von Tilly

        Im Gegenteil: Nach katholischer Lehre sind ungerechte Gesetze die das Naturrecht verletzen nicht bindend und dürfen von niemandem angewandt werden. Katholische Aufmüpfigkeit also.

    • Garuda

      Herr Pöder!

      Sind Sie noch ganz bei Trost?

      Sollte im verstärkten Religionsunterricht den Kindern beigebracht werden, was Moral und Anstand nach Pöder ist?

      Wie man sich einen Sitz im Landtag erschleicht, indem man die Ladins und „Wir Südtiroler“ von Herrn Egger aufs Glatteis führt, um schnell nach der Wiederwahl dieses Rettungsbündnis aufzukündigen?

      Also Ihnen fehlt wirklich Anstand und Moral, vielleicht sollten Sie persönlich mehr Religionsunterricht erhalten, aber lassen Sie die Kinder mit der Glaubensinfektion in Ruhe.

    • Verwunderlich

      so wie der größte teil der kinder in den klassen drauf ist…. ich habe da erfahrung… hat er nicht unrecht…. aber anfangen würd ich halt bei mir selber… und endlich die ungerechten renten zurück geben… amen

    • Neutraler

      Herr Pöder, bevor Sie andere mit Glauben beglücken wollen, informieren Sie sich doch erst mal selbst an was Sie da eigentlich glauben. Etwas mehr Wissen über die Kirchengeschichte wäre angesagt … dann würden Sie sich bestimmte Forderungen min. zweimal überlegen …

    • barfusler

      Der Pöder will uns halt nochmal richtig ärgern und sich dann heimlich ins Fäustchen lachen

    • anarchoseppl

      Das kann nur ein P(l)öder Andreas fordern…

      „Es ist gar viel Dummes in den Satzungen der Kirche. Aber sie will herrschen, und da muß sie eine bornierte Masse haben, die sich duckt und die geneigt ist, sich beherrschen zu lassen. Die hohe, reich dotierte Geistlichkeit fürchtet nichts mehr als die Aufklärung der unteren Massen. Sie hat ihnen auch die Bibel lange genug vorenthalten, solange als irgend möglich.“ – Johann Peter Eckermann

      • Susanna

        Nein, diese Forderung könnte genau so gut von den Freiheitlichen, von der STF und von bestimmten SVPlern kommen. Ja, die sind den 4fachen Lohn eines durchschnittlichen Südtirolers alle wert!

      • Hubert

        @anarchoseppl.

        ich kann Die da wirklich nicht widersprechen, allerdings diese Art von Bornierung der Menschheit ist nicht nur eine „Einrichtung“ der Kirche, sondern weitet sich auf die gesamte Politik und Bankenwelt aus. KEINER ist noch wirklich frei, oder?

    • Chico

      Andreas bist ein Freund vom Bischof?

    • Batman

      Ein kritischer Text für Interessierte, von Paul Goodman zum Thema Schule:

      Die Schule ist selbst Teil eines Gesamtsystems, des Staates. Dieses
      Gesamtsystem nahm Paul Goodman im 
      3. Teil von „New Reformation“ –
      LEGITIMACY- in den Blick. Das 
      Verhängnis der Schule stellt sich 
      heraus als nur ein Fall unter vielen
      Fällen des Verhängnisses verstaatlichter Gesellschaften. Da der
      Staat nicht Bund ist, nicht Gilde, nicht
      freie Assoziation, da der Staat nicht aus Übereinkunft oder Vertrag entsteht, sondern aus Gewalt, kann 
      staatlich Organisiertes keine Selbstständigkeit enthalten. Die Organisation selbstständig handelnder
      Menschen muss sich fortgesetzt aus freiem Übereinkommen erneuern. Jede
      staatliche Organisation überformt eine
      eventuell zugestandene Selbstständigkeit durch deren Teilhabe 
      am Gewaltzusammenhang. Der Staat 
      gewährt Selbstständigkeit wie die spielende Katze der Maus Bewegungsfreiheit lässt.
      Diese Aussage, die wohl jeder für diktatorische Systeme gelten ließe, macht Goodman auch und gerade für das demokratische Amerika geltend. Der 
      Gewaltzusammenhang ist aus dem unmittelbaren Erfahrungsbereich der meisten Bürger entfernt und kann darum um so unbeschadeter vollzogen werden. Die Lähmung von Initiative und Engagement, die der Gewaltzusammenhang nach sich zieht, erscheint dann als naturgegeben, als im Trend der Geschichte liegend, als im Menschen begründet, als Fehler des einzelnen. Goodmans gestalttherapeutische Aussagen beziehen sich zum großen Teil auf die Analyse der krankmachenden Auswirkungen, die der Gewaltzusammenhang auf das Individuum hat. Das Geheimnis des demokratischen Gewaltzusammenhangs ist Monopolisierung und Zentralisierung 
      Auf der Angebotsseite machen Monopolisierung und Zentralisierung aus den selbsständigen PROFESSIONALS Befehlsempfänger. Aus Unabhängigkeit wird Unterwürfigkeit, aus Stolz wird Ängstlichkeit, aus der Berufsehre wird Jobmentalität. Aus Berufstätigen wird Personal. Auf der Nachfrageseite kreieren Monopolisierung und Zentralisierung falsche Interessen. Wer-um im Bereich der Ausbildung zu bleiben- einen unter das Verhängnis geratenen Beruf auszuüben anstrebt, orientiert sich praktischerweise nicht an den Erfordernissen, die sich in Aneignung und neu zu erarbeitenden eigenen Deutung des betreffenden Berufs ergeben, sondern an der Erreichung von Diplomen, Lizenzen, Approbationen, Zulassungen. Diese Orientierung an den willkürlichen von außen gesetzten Regeln produziert selbst erneut die Nachfrage nach entstellten PROFESSIONALS, etwa Lehrer, Ausbilder, Trainer. Denn man will schließlich den Abschluss erreichen oder die Zulassung erhalten, und darum verlangt man als Ausbilder, dass er auf dem schnellsten und einfachsten Wege
      dahin führen möge.
      Im Fall der Schule ist sowohl Monopolisierung als auch ihr direkter Gewaltzusammenhang noch relativ deutlich zu erkennen. Darum fügt sich die Pädagogik- einschließlich der modischen Gestaltpädagogik- ihrer verschleiernden Rolle, solange sie sich, wie gegenwärtig, dagegen sträubt, überhaupt die Staats- und Gewaltfrage zu diskutieren.
      • Mit der Schule hat der Staat eine gesellschaftliche Funktion erobert, sich selbst meist die einzige Lizenz zur Erfüllung der Funktion vorbehalten oder jedenfalls die strikte Kontrolle über ihre Erfüllung. Schon dieser Akt ist zweifellos ein Gewaltakt.
      • Ein zweiter offener Gewaltakt besteht in der Schulpflicht. Sie geht sogar über Monopolisierung hinaus, denn sie stellt einen Annahmezwang für eine Dienstleistung her. Einen solchen Annahmezwang gibt es auch im Therapiebereich, z. B. bei der Zwangsbehandlung von 
      „Schizophrenie“ oder „Suchtkrankheiten“
      – beides eher Polizeibegriffe als Begriffe einer der Menschlichkeit verpflichteten Psychotherapie.
      • Der dritte, etwas verdecktere Gewaltakt ist die Finanzierung der Schule über Steuern. Aber ein wenig Nachdenken zeigt sofort, dass Steuern notwendigerweise einen Gewaltzusammenhang herstellen. Denn um freiwillige Beiträge handelt es sich offenbar nicht.

      Aus dem Buch GESTALT BEGREIFEN
      von Stefan Blankertz
      Seite 28-29

      Der gescheite Politiker Pöder sollte besser still sein oder Pfarrer werden!

      • Susanna

        @Batman
        Ja, ja, der Anarchokapitalismus….dabei geht es doch nur um eins: Mechanismen, die dem Marktliberalismus im Wege stehen, zu beseitigen, um den freien Markt uneingeschränkt wüten zu lassen. Gerade der Kapitalimus braucht mehr Regeln, keine Anarchie! Warum treten Anarchokapitalisten nicht einfach unter ihrem richtigen Namen auf, nämlich als Neoliberale und Kapitalisten? Zerbrich dir nicht den Kopf, das war eine rhetorische Frage, du kannst sie natürlich nicht beantworten, du kopierst ja nur Texte, die du offensichtlich selber nicht verstehst…dafür aber 100 mal, immer die selbe Litanei, hättest auch Pfarrer werden können

        • Batman

          @Susanna, geht es hier um die Schule oder was? Thema verfehlt! Falls du
          lesen kannst: für Interessierte! Außerdem erklärst du den Begriff Anarchokapitalismus falsch!

          • Susanna

            Der Text stammt nicht, wie von dir geschrieben, von Paul Goodman, dessen Gesellschaftskritik ich in einigen Punkten teile

            http://de.wikipedia.org/wiki/Paul_Goodman

            sondern von Stefan Blankertz, einem Vertreter des Anarchokapitalismus, wie man in diesen von dir geposteten Zeilen unschwer erkennen kann:

            „Der dritte, etwas verdecktere Gewaltakt ist die Finanzierung der Schule über Steuern. Aber ein wenig Nachdenken zeigt sofort, dass Steuern notwendigerweise einen Gewaltzusammenhang herstellen. Denn um freiwillige Beiträge handelt es sich offenbar nicht.“

            Hmm, die Schule sollte also nicht von Steuern finanziert werden, weil sich Kapitalisten eine von freiwilligen Beiträgen geprägte und eine mit Märkten organisierte Gesellschaft wünschen.
            Toll dieser Ansatz. 🙂 Konzerne, Unternehmen etc. sollten also selber entscheiden können ob, und an wen, sie Steuern (Beiträge) verrichten und niemand, schon gar nicht der Staat soll sie dazu nötigen.
            Weiter unten schreibst du „weg mit der staatlicher Kontrolle in den Schulen“
            Glaubst du das Vakuum das dadurch entstünde, würde nicht von anderen besetzt werden? und die sollten dann besser sein als der Staat?

            • anarchoseppl

              Hallo Susanna;

              „Politk hat so viel Entscheidungsfreiheit, wie die Wirtschaft zulässt. “

              Wenn ich das weiß, wieso muss ich dann die Politik noch zwischenfinanziern?

              Oder wieso soll jemand der Geld hat, alles dürfen, und einer der Herz und Respekt hat, darf gar nichts.. ?

              Wir haben so viele Gesetze und Regeln. Großteils ist die Politlk lediglich dazu da, diese für bestimmte politiknahen Personen zu umgehen, bzw. diese auszuhebeln..

              Wieso kann nicht jeder das tun und lassen, was er will.. der Mensch ist gut.. Verbote wecken Reize, welche ohne gar nicht existieren würden.. Prohibition, ist immer die schlechtere Lösung..

              Politik ist zu träge und zu teuer.. von Religion, dem Vorgänger der Politik sprechen wir lieber nicht..

            • Susanna

              Hallo anarchoseppl,
              ein paar Anmerkungen zu deinem Kommentar:
              “Politk hat so viel Entscheidungsfreiheit, wie die Wirtschaft zulässt. ”
              Das mag bei Wirtschaftsprozessen zum Teil zutreffen, aber auch hier kann die Politik meistens intervenieren und das sollte sie. Erst vor kurzem in DE geschehen, als das Kartellamt die geplante Übernahme der Supermarktkette Tengelmann durch die Supermarktmacht EDEKA verhinderte, „das Kartellamt begründete die Absage damit, dass die Fusion zu einer erheblichen Verschlechterung des Wettbewerbs auf Märkten gesorgt hätte (…) und das die Einkaufsalternativen für den Verbraucher erheblich eingeschränkt hätte.“
              http://www.zeit.de/wirtschaft/unternehmen/2015-04/kartellamt-edeka-kaisers-tengelmann-uebernahme

              „Wenn ich das weiß, wieso muss ich dann die Politik noch zwischenfinanziern?“

              Es geht nicht nur um wirtschaftliche, sondern auch um gesellschaftliche Entwicklungen, auf die die Politik Einfluss hat, wenn sich z.B. im Landtag eine Mehrheit für mehr Religionsunterricht findet, wird das Schulamt Maßnahmen die in diese Richtung gehen ergreifen müssen. Kümmert sich nicht der Staat ( seine Vertretung, die Politik) darum, dann werden sich andere Institutionen, die älter sind als der Staat, z.B.Kirche und Mafia, darum kümmern, das wollen wir doch nicht?

              „Oder wieso soll jemand der Geld hat, alles dürfen, und einer der Herz und Respekt hat, darf gar nichts.. ?“

              Wenn Staaten, Parlamente , Regierungen nicht wenigstens versuchen den Markt zu reglementieren, führt das in eine Oligarchie. Die repräsentative Demokratie ist zwar auch von oligarchischen Komponenten durchsetzt, aber ich bin überzeugt, es geht noch schlimmer.

              „Wir haben so viele Gesetze und Regeln. Großteils ist die Politlk lediglich dazu da, diese für bestimmte politiknahen Personen zu umgehen, bzw. diese auszuhebeln..“

              Den Eindruck kann man gewinnen, aber er trügt.

              Nicht alle Menschen sind (von Natur aus) gut, dem Rest des Kommentars stimme ich zu. Zum Abschluss noch ein Zitat von einem echten Anarchisten:
              „Weg mit allen religiösen und philosophischen Theorien!“ Sie sind nur eine Lüge; die Wahrheit ist keine Theorie, sondern die Tat, das Leben selbst.“ Michail Bakunin

              ps: kann nicht mehr antworten, schönes Wochenende noch 😉

            • Susanna

              Hallo anarchoseppl,
              ein paar Anmerkungen zu deinem Kommentar:
              “Politk hat so viel Entscheidungsfreiheit, wie die Wirtschaft zulässt. ”
              Das mag bei Wirtschaftsprozessen zum Teil zutreffen, aber auch hier kann die Politik meistens intervenieren und das sollte sie. Erst vor kurzem in DE geschehen, als das Kartellamt die geplante Übernahme der Supermarktkette Tengelmann durch die Supermarktmacht EDEKA verhinderte, „das Kartellamt begründete die Absage damit, dass die Fusion zu einer erheblichen Verschlechterung des Wettbewerbs auf Märkten gesorgt hätte (…) und das die Einkaufsalternativen für den Verbraucher erheblich eingeschränkt hätte.“ auf „Zeit“ nachzulesen

              „Wenn ich das weiß, wieso muss ich dann die Politik noch zwischenfinanziern?“

              Es geht nicht nur um wirtschaftliche, sondern auch um gesellschaftliche Entwicklungen, auf die die Politik Einfluss hat, wenn sich z.B. im Landtag eine Mehrheit für mehr Religionsunterricht findet, wird das Schulamt Maßnahmen die in diese Richtung gehen ergreifen müssen. Kümmert sich nicht der Staat ( seine Vertretung, die Politik) darum, dann werden sich andere Institutionen, die älter sind als der Staat, z.B.Kirche und Mafia, darum kümmern, das wollen wir doch nicht?

              „Oder wieso soll jemand der Geld hat, alles dürfen, und einer der Herz und Respekt hat, darf gar nichts.. ?“

              Wenn Staaten, Parlamente , Regierungen nicht wenigstens versuchen den Markt zu reglementieren, führt das in eine Oligarchie. Die repräsentative Demokratie ist zwar auch von oligarchischen Komponenten durchsetzt, aber ich bin überzeugt, es geht noch schlimmer.

              „Wir haben so viele Gesetze und Regeln. Großteils ist die Politlk lediglich dazu da, diese für bestimmte politiknahen Personen zu umgehen, bzw. diese auszuhebeln..“

              Den Eindruck kann man gewinnen, aber er trügt.

              Nicht alle Menschen sind (von Natur aus) gut, dem Rest des Kommentars stimme ich zu. Zum Abschluss noch ein Zitat von einem echten Anarchisten:
              „Weg mit allen religiösen und philosophischen Theorien!“ Sie sind nur eine Lüge; die Wahrheit ist keine Theorie, sondern die Tat, das Leben selbst.“ Michail Bakunin

              ps: kann nicht mehr antworten, schönes Wochenende noch 😉

      • Susanna

        Was Noam Chomsky vom Anarchokapitalismus hält:
        Er bezieht sich auf Anarcho-Kapitalismus als

        “ …ein dogmatisches System welches, wenn jemals errichtet, zu Formen von Tyrannei und Unterdrückung führen würde, die wenige Pendants in der Geschichte der Menschen hat…Außerdem bewundere ich ihre Hingabe zur Rationalität – welche selten ist – dennoch denke ich nicht dass sie die Konsequenzen der Doktrinen, die sie unterstützen, oder ihre abgrundtiefen moralischen Mängeln sehen. „

    • Pincopallino

      Er versucht es immer wieder Aufmerksamkeit zu erlangen!
      Pöder gib endlich unser Geld zurück!

    • buergerin

      Es bräuchte in einem laizistischen Staat und in staatlichen Schulen eigentlich einen Ethikunterricht statt eines Religionsunterrichtes.
      Da werden wertfrei wichtige philosophische Grundfragen besprochen, aus der Sicht mehrerer religiöser Auffassungen die großen Fragen der Menschheit heute wie Überbevölkerung, technologische Herausforderungen, Ausbeutung der Ressourcen des Planeten, wie Zusammenleben in einer globalisierten Welt usw.
      Das interessiert die Jugendlichen sehr,und auch ausländische Schüler müssen sich nicht abmelden.
      Dann braucht man den Jugendlichen keine absurden Geschichten und religiösen Rechtfertigungen mehr aufzutischen, sondern das selbständige Denken anregen.
      Aber das fürchten Religionen wie der Teufel das Weihwasser.

      • Graf von Tilly

        1) Südtirol ist ein katholisches Land, kein laizistischer Staat.

        2) Auf welcher Basis steht dieser Ethikunterricht? Welche Instanz bestimmt, was ethisch ist und was nicht?

        • MichiH

          1) Südtirol gehört zu Italien und das IST ein laizistischer Staat (wie auch Österreich) und wieviel hier „katholisch“ sind kann man ja am besten an den leeren Kirchbänken ablesen. Und selbst wenn, Religion ist Privatsache und gehört nicht in die öffentliche Schule oder Verwaltung PUNKT!
          2) Die allgemeine Erklärung der Menschenrechte, also das was religiöse Fanatiker mit Füßen treten!

          • Graf von Tilly

            Wo stehen die Menschenrechte? Welche Instanz bestimmt, was ein Menschenrecht ist?

            • martin

              Niemand verbietet Ihnen oder einem anderen Südtiroler den Glauben auszuüben. Nur: Schule ist zum Lernen da, nicht um Glaube zu bilden.

            • Graf von Tilly

              Der Religionsunterricht ist auch zum Lernen da: Man lernt dort die Grundlagen der katholischen Religion. Es kann niemandem schaden, zu wissen, dass es sieben Sakramente und Zehn Gebote gibt und diese aufzählen zu können.

            • martin

              Aber bitte auch erwähnen, dass keine Sau diese Gebote einhält. Selbst oder vor allem „Kirchenleute“ nicht.

            • Graf von Tilly

              Welche Gebote du einhältst und welche nicht interessiert mich nicht.

            • martin

              Tilly, Sie könnten sich ruhig ein bischen nachstenliebender verhalten, wie es einem katholischen Glaubenskrieger (Tilly war Kriegsherr) ziemt.

            • Ando73

              „sieben Sakramente und Zehn Gebote gibt und diese aufzählen zu können“
              Man merkt schun dass do Graf an olto Sack isch u es dauert nimma long noa trettit er seinem Schöpfer gegenüber . Deswegn muass er fescht Schleimen net dass er am Ende nou in die Hölle kimp .

            • Graf von Tilly

              Der nächste, der erfolglos versucht, mein Alter zu erraten. Lustig! Gefällt mir!

            • martin

              Ando meint wohl „AlterSack“ im Geiste

    • Ramona

      Weg mit dem Religionsunterricht aus dem öffentlichen Schulen. Schluss mit dem Mittelalter!

    • nebio

      Also ein paar Stunden mehr könnten es schon sein – dann könnte man das mit der Inquisition, dem Waffensegnen oder warum die Kirche keine GIS zahlt genauer durchnehmen.

    • Susanna

      @Redaktion
      Test
      warum wird mein Kommentar nicht veröffentlicht?

    • Ploner Helmuth

      Der Fundi-Graf hat wieder einmal das Wort! Dafür wird er fürstlich bzw. gräflich belohnt, wenn es einmal soweit sein sollte! Einen Logenplatz auf Wolke 7, gemeinsam mit allen an die er zeitlebens geglaubt hat: Frau Holle, Schneewittchen, Rumpelstilzchen, u.u.u.

    • lousamol

      „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ aber da hat Herr Pöder im Reli-Unterricht wahrscheinlich gefehlt, wenn man seine Aussagen zur Flüchtlingsproblematik hört, traurig…

      • Graf von Tilly

        Es heißt „Nächstenliebe“ und nicht „Fernstenliebe“. Die Armen in meiner Gemeinde oder die Armen im eigenen Land sind mir näher als die Bantu-Neger im Kongo!

        • Cumba

          Dir vielleicht, aber nicht deiner Kirchen-Organisation, die dort durch die Missionierung aktiv sind und dabei alte Kulturen zerstört.

          • Graf von Tilly

            Vielleicht ist dir schon aufgefallen, dass die Kirche weltweit aktiv ist. Und bei Missionierungen werden keine Kulturen zerstört – einmal vorausgesetzt, dass die Bantu-Negern im Kongo überhaupt so etwas wie eine Kultur haben.

            • martin

              Uiuiui, Tilly Tilly Tilly
              Bereits als Südamerika nach seiner Entdeckung kolonialisiert wurde, hat die Kirche die Versklavung der Eingeborenen für gut befunden: Es seien ja nicht mal Christen, dem Tier näher als dem Mensch. Also könne man sie auch unterjochen.
              Ps. :Die Kirche hat Sklaverei als Letzte abgeschafft. Bitte mal Geschichte lernen Herr F.P.

            • Graf von Tilly

              Der erste, der sich für die Rechte der Indios eingesetzt hat, war der Dominikaner und Bischof Bartolomé de Las Casas (1484-1566).
              Guckst du da: http://de.wikipedia.org/wiki/Bartolomé_de_Las_Casas

              Meine Initialen sind übrigens nicht F.P.

            • martin

              Ja, das ist wahr! Nur leider hat sich keiner der Kirchleute in Europa drum geschert 🙂

            • martin

              Es wurden zwar Gesetzte erlassen, dass Indios gut zu behandeln seien. Nur ist dieses Gesetz samt guter Vorsätze irgendwo auf dem Meer über Bord gegangen.

            • martin

              Da hat EIN Geistlicher (Las Casas) mal etwas Gutes bewirken wollen (heraus kam ja nur heisse Luft) und schon wird das für die ganze katholische Kirche ausgelutscht.

            • Graf von Tilly

              Dann gibst du also zu, dass die Kirche nicht an der Sklaverei schuld ist? Wenn sich niemand an ihre Gesetze hält…

            • Graf von Tilly

              1537: Die päpstliche Bulle „Veritas Ipsa“ verbietet die Sklaverei der Indios. Ist der Papst für dich dann auch nur EIN Geistlicher?

            • martin

              Auch heute ruft der Papst zu allem Möglichen auf.
              Sklaverei wurde im Kirchenstaat bis zuletzt nicht abgeschafft. Wieso?

            • Graf von Tilly

              Unsinn! Es gibt auch kein Südtiroler Landesgesetz, das die Sklaverei verbietet. Wo es keine Sklaven gibt, muss man auch nicht die Sklaverei verbieten.

            • martin

              Ja, man kann die Augen vor allem verschließen wenn man will.

            • Graf von Tilly

              Das machst du die ganze Zeit vorzüglich.

            • martin

              Ja vor den Machenschaften der Kirche verschließe ich verzweifelt die Augen 🙂

        • Mike

          die Bantu Neger wird es freuen wenn ihnen der Tilly Graf nicht zu nahe kommt.

        • lousamol

          @Graf von Tilly, ach ja Afrika, wie war das doch gleich mit der Kolonialisierung durch die gar so christlichen, Imperilistischen Länder des Europäischen „Abendlandes“? Ging es da auch um die Armen im eigenen Land, oder ganz einfach nur um Ausbeutung und Versklavung ganzer Völker?

          • Graf von Tilly

            Der Kirchenstaat hatte nie Kolonien. Und England, Frankreich und Deutschland wird es eher um Bodenschätze gegangen sein, als um den Missionsauftrag Christi.

            • lousamol

              Auszug: “ Aufgrund der EUROPÄISCHEN MENSCHENRECHTSKONVENTION sind die Länder verpflichtet die Religionsfreiheit zu schützen. Als POSITIVE Religionsfreiheit wird die Freiheit des Grundrechtsberechtigten bezeichnet, eine religiöse oder weltanschauliche Handlung vorzunehmen. Die NEGATIVE Religionsfreiheit verbietet dem Staat, den Bürger zu einer religiösen oder weltanschaulichen Handlung zu verpflichten!!!“ Ergo Religionsuntericht ist also per Gesetz „Privatsache“. Lg

            • Graf von Tilly

              Das Teilnehmen an einem Unterricht ist aber keine „religiöse Handlung“!

            • martin

              Nein, da haben Sie ganz recht. Handlung basiert auf Freiwilligkeit!

            • Graf von Tilly

              Ist dann deiner Meinung nach der Mathematikunterricht auch eine „religiöse Handlung“?

            • martin

              Zumindest ist Mathematik der göttlichen Schöpfung näher als der ganze Religionsunterricht

            • Graf von Tilly

              Der Religionsunterricht befasst sich nicht mit der Schöpfung sondern mit Gott.

            • martin

              Achso, dann hat unser Religionslehrer, er war Pfarrer, Mist erzählt. Er sprach von einer Schöpfungsgeschichte. 7 Tage und so. Wusst ich doch, es sei ein Märchen.:-)

            • Graf von Tilly

              Hat er Gott dabei nicht erwähnt? Dann war es wirklich Mist.

            • martin

              Doch, das hat er… Gott erschuf Himmel und Erde…blablabla
              Jetzt sagen Sie selber, es sei Blödsinn. Gut.

            • Graf von Tilly

              Wer erschuf dann Himmel und Erde deiner Meinung nach?

            • martin

              Gott, aber nicht dein katholischer. Der wurde nur dazu missbraucht Macht und Geld anzuhäufen koste es was es wolle. Der Arme….

            • Graf von Tilly

              Gehst du davon aus, dass es mehrere Götter gibt?

            • martin

              Was ich glaube, geht dich gar nichts an. Hör bitte endlich auf, deinen Glauben vor aller Welt darzulegen. Mit deiner Art bestätigst du gerade wieder, dass es auch bei uns Glaubensfanatiker gibt.

            • Graf von Tilly

              Ich lege in diesem Forum dar was ich will, da lasse ich mir von dir keine Vorschriften machen. Wenn dir das nicht passt: Es verpflichtet dich (hoffentlich) niemand dazu, mit mir zu diskutieren.

            • martin

              Geh beichten, oder geißle dich oder was weiß ich was ihr sonst so macht.
              Eines ist sicher: Ich bin gläubiger als du.

            • Graf von Tilly

              Du bist vielleicht gläubiger als ich, aber du weißt selbst nicht, woran du glaubst. Da bin ich lieber weniger gläubig, glaube dafür aber – in diesem geringen Maß – an die Wahrheit.

            • martin

              Ich weiß sehr gut woran ich glaube. Und für mich ist es die Wahrheit.
              Dieser Kommentar von dir ist wieder der gleiche Missions BlaBla wie immer. Denk an die Magdeburger Hochzeit. Immerhin behauptest du, sie hätten ihre Stadt selbst angezündet. Vielleicht ist das sogar wahr. Aber wenn sie es getan haben, dann aus purer Verzweiflung vor Tillys Grausamkeit.
              Und: Hat Tilly mit seiner Armee versucht, den Brand zu löschen? 😉

          • Graf von Tilly

            Erstens sollte man zwischen einer Armee und einer Feuerwehr unterscheiden können, denn jede der beiden hat eigene Aufgaben.

            Zweitens hat jeder Katholik einen Missionierungsauftrag, auch in Südtirol.

            • martin

              Naja, bei uns in Südtirol hilft auch mal eine Armed bei einer Katastrophe.
              Uiuiui, da ist wohl deine Magdeburger Hochzeit komplett schief gelaufen. Eine Frage: Wie lässt sich das Vereinen? Für die Missionierung über Leichen gehen. Würdest du mich auch am liebsten töten, weil ich deinen Glauben nicht teile?

    • wellen

      Hat jemand von euch mit sterbenden Menschen gearbeitet?Ihr würdet euch wundern, von wegen, am Ende bekehren sich alle zum Glauben und lechzen nach Sündenvergebung…
      Viele wollen ihren Dorfpfarrer nichtmehr mal sehen…
      Die alten Frauen erzählen Geschichten von Gewalt,von verlorenen Kindern, und von unbarmherziger Kirche…
      Es gibt keinen Trost durch die Religion. MAN STIRBT ALLEIN.

      • Graf von Tilly

        Niemand hat behauptet, dass sich am Ende alle zum Glauben bekehren und nach Sündenvergebung lechzen. Es gibt schließlich auch eine Hölle, und viele Seelen landen dort.

        • martin

          Hahahahaha, genau daran bricht die katholische Kirche. Reine Angst macherei. Naja der Ablasshandel hat den Geistlichen vieles Beschert.
          In die Hölle, Tilly Tilly Tilly 🙂 😉

          • Graf von Tilly

            Wieso bist du dir so sicher, dass du auf keinen Fall in die Hölle kommen kannst?

            • martin

              Hab ich das gesagt? Wo denn? Ich glaube an einen guten Gottvater. Der lässt mich schon nicht in der Hölle schmoren. Deiner kann das ja dann mit dir machen.

            • Graf von Tilly

              Ist Gottvater deiner Ansicht nach ungerecht? Denn wenn jeder in den Himmel kommt, auch der schlimmste Verbrecher, dann nenne ich das nicht Gerechtigkeit.

            • martin

              Meiner schon.
              Sogar der Schächer neben Jesus durfte in den Himmel, weil er seine Vergangenheit bereut hat. Ich hoffe dein Gott drückt bei dir ein Auge zu, weil wenn der auch so kalt ums Herz ist wie du, dann hast du ein Problem. 🙁

    Kommentar abgeben

    Du musst dich EINLOGGEN um einen Kommentar abzugeben.

    2013 ® © Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH/Srl - Alle Rechte vorbehalten. Impressum | AGB | Cookie Hinweis

    Nach oben scrollen