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    Martin Pallua verstorben

    Die Unfallstelle in Frankreich (Foto: ÖAV)

    Die Unfallstelle in Frankreich (Foto: ÖAV)

    Bei einem Lawinenunglück in den französischen Alpen verloren am Nachmittag des 1. April drei junge Bergsportler ihr Leben. Unter ihnen ist auch ein Pustertaler.

    Bei einem tragischen Unfall in der Dauphine in den französischen Alpen verloren am Nachmittag des 1. April 2015 drei junge Bergsportler ihr Leben, ein Teilnehmer wurde schwer verletzt. Das berichtet der Österreichische Alpenverein.

    Die Teilnehmer befanden sich im Rahmen des Alpenvereins-Projekts „Junge Alpinisten“ auf einer Skidurchquerung des Ecrins-Massivs im Bereich der Gemeinde Pelvoux.

    Das Unglück ereignete sich gegen 14.30 Uhr auf ca. 3.350 Metern Höhe nahe der Ecrins-Hütte am Col Emile Pic.

    Martin Pallua

    Martin Pallua

    Das Team umfasste neun Teilnehmer und zwei Bergführer. Die gesamte Gruppe wurde von einem 80 m breiten und 250 m langem Schneebrett erfasst, und großteils total verschüttet. Die Verunglückten konnten sich teilweise selbst befreien und mit Hilfe von nachkommenden Gruppen alle weiteren Verschütteten bergen. Drei Alpinisten, darunter ein Wiener, ein Salzburger und ein Pustertaler, überlebten dieses Unglück nicht, sie verstarben an der Unfallstelle.

    Bei dem Südtiroler Todesopfer handelt es sich um den 24-Jährigen Martin Pallua aus St. Lorenzen.

    An diesem Tag herrschte in dieser Region über 2.000 Meter Lawinenwarnstufe 3.

    Im Rahmen der Initiative „Junge Alpinisten“, deren Ziel es ist, junge Bergsteiger zu selbstständigen Alpinisten auszubilden, war die elfköpfige Gruppe gemeinsam auf dieser Skitour unterwegs.

    Eltern der betroffenen Opfer wurden von einem Notfallpsychologen und Präsident Andreas Ermacora über das Unglück in Kenntnis gesetzt. „Unsere tiefe Anteilnahme gilt den Eltern und Angehörigen der Verunglückten, wir sind alle tief betroffen“, so Ermacora.

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