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    Die Leseratten

    Die Leseratten

    Die öffentlichen Bibliotheken Südtirols besitzen etwas mehr als 3,2 Millionen Bände. Im Jahr 2014 wurden 2,8 Millionen Entlehnungen verzeichnet.

    Die öffentlichen Bibliotheken Südtirols besitzen etwas mehr als 3,2 Millionen Bände. Mit 1.282.623 Büchern verfügen die öffentlichen örtlichen Bibliotheken über 39,0% des gesamten Buchbestandes, welcher der Öffentlichkeit zur Verfügung steht, so das ASTAT.

    Im Jahr 2014 verzeichnen die Bibliotheken 2.833.750 Entlehnungen von Büchern. 60,0% davon erfolgen in öffentlichen örtlichen Bibliotheken, 25,7% in Mittelpunktbibliotheken, 5,9% in Studienbibliotheken, 5,0% in Fachbibliotheken und 3,4% in anderen Bibliotheken.

    Der für die Öffentlichkeit zugängliche Buchbestand ist im Laufe des Jahres 2014 im Vergleich zum Vorjahr insgesamt gestiegen (+9,2%); dieselbe Entwicklung ist auch bei den Entlehnungen zu verzeichnen (+3,8%).

    Das Verhältnis Entlehnungen/Bücherbestand ist Ausdruck der Rotation der verfügbaren Bücher innerhalb eines Jahres. Beträgt der entsprechende Wert mehr als 1, so bedeutet dies, dass der Bücherbestand im Durchschnitt mehr als einmal entliehen wird.

    Bildschirmfoto 2015-03-31 um 17.17.37Fach- und Studienbibliotheken besitzen häufig wertvolle, nicht entlehnbare Bücher oder Unikate, so dass das Verhältnis der Entlehnungen entsprechend niedriger ausfällt.

    Bozens Bibliotheken bieten den höchsten Bestand an Büchern (1.453.687), gefolgt vom Burggrafenamt (492.845). Die Landeshauptstadt verzeichnet auch die höchste Anzahl von Entlehnungen von Büchern (599.345) im Vergleich zum Rest des Landes, wiederum gefolgt vom Burggrafenamt (521.826) und vom Pustertal (515.830).

    Der Bücherbestand von Bozen und jener der Bezirksgemeinschaft Burggrafenamt machen zusammen.

    Dem öffentlichen Bibliotheksnetz Südtirols sind nahezu 300 Bibliotheken angeschlossen. Sie unterscheiden sich in der Art ihrer Verwaltung, in der Größe des Buchbestandes und in der Spezialisierung des Bestandes.

    86,5% sind örtliche Bibliotheken, 4,6% Mittelpunktbibliotheken, 6,4% Fachbibliotheken, 1,8% Studien-bibliotheken und die verbleibenden 0,7% sind Bibliotheken mit besonderer Spezialisierung (z.B. spezielle Fachbibliotheken).

    Die meisten Bibliotheken befinden sich im Pustertal (54) und im Burggrafenamt (44); im Wipptal hingegen stehen den Kunden 15 Einrichtungen zur Verfügung.

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