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    Der Amok-Pilot

    Nun scheint klar: Der Co-Pilot der Germanwings-Maschine hat den Kapitän aus dem Cockpit ausgesperrt – und den Airbus bewusst abstürzen lassen. Das BBC-Video.

    Der Co-Pilot habe die Zerstörung der Maschine bewusst eingeleitet.

    Mit dieser Aussage schockierte Brice Robin, Leitender Staatsanwalt in Marseille, am Donnerstag auf einer Pressekonferenz zum Absturz von Flug 4U9525.

    Nun scheint klar:

    Der 28-jährige Copilot Andreas Lubitz aus Montabaur in Rheinland-Pfalz hat den Piloten Patrick S. aus dem Cockpit ausgesperrt – und in der Folge den Sinkflug eingeleitet.

    Dramatisch sind die Aufzeichnungen auf dem Voice-Rekorder:

    Es ist zu hören, wie Andreas Lubitz ganz ruhig und normal atmet, während der Pilot und Mitglieder der Crew verzweifelt gegen die Cockpit-Türe hämmern.

    Ersten Meldungen zufolge arbeitete der Amok-Pilot seit 2013 bei Germanwings. Er hat 630 Flugstunden absolviert.

    Über die Motive Andreas Lubitz’ wird gerätselt. Der Lufthansa-Chef zeigte sich am Donnerstag fassungslos. Es war die „New York Times“ gewesen, die über die gleichwohl überraschende wie unglaubliche Wende in den Ermittlungen zum Flugzeugunglück in Südfrankreich berichtet hatte.

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    Kommentare (77)

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    • Karin B.

      Wollte die Kanzlerin und Hollande nicht gleich die Wahrheit ausplaudern? Warum dürfen die Europäer den Vorfall aus Amerika erfahren nicht aus Europa?
      Haben die Streiks der Piloten, die unseriösen Gehaltsverhandlungen der Geschäftsführenden bei Lufthansa ecc. mit dem „Amokflug“ etwas zu tun?

    • Mark P.

      WOW TZ, während viele Medien das Gesicht verdecken, bringt ihr es groß raus. Und dann wollt‘ ihr nicht akzeptieren, daß Ihr mit den Dolomiten zusammen mit dem Bild-Schundblatt in einen Topf geworfen werdet. Lächerlich….

      • mysa

        Unterste Schublade sowas. Erst recht der Titel. Das ist noch schlimmer als die Bild, ihr gebt euch nicht mal Mühe.
        ps.das sind Vermutungen, das ist weder juristisch noch sonst irgendwie verwertbar was ihr da habt(erstbeste Video wenn man ein Thema in youtube eingibt). Stellt euch mal vor es stellt sich heraus es war nicht so. Ihr seit Journalisten und nicht 4Chan User!

        • Andreas

          Laut zuständigen Ermittlern eine Tatsache.
          Den Überbringer der schlechten Nachricht zu lynchen hat noch nie etwas gebracht.

          • mysa

            Bisschen pietät. Diese Formulierung z.B ist doch unter aller Sau:“Ersten Meldungen zufolge arbeitete der Amok-Pilot seit 2013 bei “ . Erst wird er mit Foto und vollem Namen veröffentlicht nachdems grad mal ne Stunde raus ist und noch gar nicht versichert wurde, und im 2. Satz ists nur noch der „Amok Pilot“.

            • Andreas

              Es müsste nicht sein, das hast recht, pietätlos finde ich es jetzt aber überhaupt nicht.
              Gegenüber wen sollten sie in diesem Fall Pietät haben?

              TZ hat teilweise einen billigsten und schãbigsten Boulevardstil, was aber jetzt keine neue Erkenntnis ist, ich bei diesem Artikel aber nicht mal so gravierend sehe.
              Lufthansa hat die Meldung gerade bestätigt.

            • Mark P.

              @Andreas

              Vielleicht Rücksichtsnahme auf die Eltern, vielleicht Rücksichtsnahme auf andere.
              Man braucht nur zu bedenken, daß diese Wi…Schreiberlinge auf der Suche nach Sensation auch noch Bilder verwechseln.

              http://www.msn.com/de-de/nachrichten/panorama/co-pilot-foto-auf-titelseiten-zeigt-falschen-mann/ar-AAa4qgb?ocid=UP97DHP

              Aber ich vergaß ja Andreas, das das Wort „Rücksichtsnahme“ nicht in deinem Wortschatz vorhanden ist.

    • Franz

      Karin B
      bevor Sie irgend dummes Zeug schreiben sollte Sie sich vorher besser informieren.
      Nach einer Erklärung des französischen Staatsanwaltes wollte man vorher die Angehörigen informieren bevor man mit dieser Nachricht in die Presse ging. ( Pressekonferenz der französischen Staatsanwaltschaft in dieser Angelegenheit heute Nachmittag. )

    • Karin B.

      Warum wussten es die Amis?
      Dass es in der Luftfahrtbranche und dazu zählen Lufthansa (Germanwings, Aua, …) immer wieder „Streit“, um die Besoldung der Piloten, des Personals, … ging, wird ihnen allen im Forum nicht entgangen sein.

    • goggile

      fuer mich ist es fahrlàssig òffentlich noch nichts bewiesenes von den behòrden den co Piloten zu steinigen. zuerst endguelitg ermitteln und dann redn. er kònnte zusammengebrochen bewusstlos auch sein gewesen.

      • Franz

        goggile
        Nein laut Staatsanwalt ist das ausgeschlossen, dann hätte er nicht verhindern können, dass der Pilot hätte ins Cockpit- zurück kommen können.

        • goggile

          Franz: staatsanwàlte sind bekannt wensi einmal eine Meinung haben diese nicht mehr zu revidieren und darauf zu beharren um nicht das gesicht zu verlieren. oder hast du jemals einen Staatsanwalt der eine accusa vertritt meinung àndern sehen auch wenn es gruende dafuer gàbe?

    • Franz

      Mark. P
      Die meisten Medien verdecken sein Gesicht nicht. n-tv und die meisten zeigen ein Bild von diesen Co -Piloten der das Flugzeug wohl gezielt zum Absturz gebracht hat.
      Was auch immer sein Motiv war. n-tv spricht von möglichen psychischen Leiden. Italienische Medien wie TGCOM24 von möglichen Konsum von Drogen was bekanntlich zu Halluzinationen führt, oder die Tat eines foo Fighters also ein geplantes Attentat.

    • checker

      Der Boomerang der „übertriebenen Sicherheit“: Erst hat man die Cockpittüren sicher gemacht, indem man sie für Terroristen
      unzugänglich gemacht hat, nun ist der sehr unwahrscheinliche Fall eingetreten(vorläufiger Ermittlungsstand), dass der Pilot nicht reingekommen ist, weil sein Kollege zum Täter wird. Den Leuten sollte endlich klar werden, dass man nicht die Freiheit für die Sicherheit aufgeben sollte, denn absolute Sicherheit wird es nie geben. Weder am Berg, noch im Strassenverkehr und auch nicht zu Hause.

    • PROF:

      Bei dieser Tragödie hätte es ja noch schlimmer ausgehen können,wenn das Flugzeug auf ein bewohntes Gebiet aufgeprallt wäre.

    • Roberto

      Bei genauer Betrachtung der Bilder und Videos der Unglücksstelle, sieht man die zigtausend Trümmerteile der Unglücksmaschine, verteilt auf dem felsigen Gebiet, das von Pflanzen bzw. Sträuchern teilweise umsäumt ist. Ich konnte keine Brandherde oder Brandspuren ausmachen, die unweigerlich beim gewaltigen Aufprall der Maschine entstehen müssten, da die Tanks doch noch mindestens halbvoll mit Kerosin gefüllt gewesen sein müssten.

    • Klausi

      Es ist bequem einen Toten die Schuld in die Schuhe zu schieben, der sich nicht mehr wehren kann um den Ruf der Lufthansa aufzupolieren. Die sollen sich schämen ohne endgültigen Beweise den Co Piloten so durch den Dreck zu ziehen…… Einfach pietätlos ……..Kopfschütteln mehr gibt’s dazu nicht zu schreiben

      • THEMA

        Welchen Ruf der Lufthansa ? Die A 320 hat perfekt funktioniert, und für Verrückte kann die LH nichts.
        Oder gehören Sie auch zu den alleswissenden Verschwörugstheoretikern die behaupten das war
        der Geheimdienst, und wenn er es nicht war, dann die grünen Männchen ?

        • Klausi

          Thema. Man liest immer wieder in den Zeitungen, dass in den Cockpits Gase ausgetreten sind und extra Maske für die Piloten angebracht wurden um in solchen Fällen darauf zurück greifen zu können. Solche Artikel hat es einige gegeben. Du liest wohl Zeitung Thema oder? Deshalb fliege ich immer mit Lauda Air oder andere…….

    • martin

      Ich sage, da war Alkohol im Spiel. Anders kann ich mir das nicht vorstellen. Jeder weiß, dass einem der Alkohol hilft, dumme Dinge zu tun.

    • pervinca

      Es tut mir unendlich leid, was passiert ist. Es muss für den Piloten und die Crew schrecklich gewesen sein, zu wissen, dass sie abstürzen würden. Es tut mir für alle Passiere unendlich leid, dass sie so aus dem Leben scheiden mussten. Mein Mitgefühl gilt auch jenen Menschen, die jetzt im Unglücksgebiet Körperteile sammeln müssen. Viel Kraft den Hinterbliebenen….

    • Alter Egon

      Nur gut, dass der Pilot nicht z.B. Mohamed Khan oder so ähnlich geheißen hat. Sonst würde Frau Mair jetzt wahrscheinlich Waffen für Stewardessen fordern damit diese sich sicherer fühlen (ich wollte nur provozieren).
      Mein Beileid den Angehörigen der Opfer.

    • Franz

      Vielleicht hat der Co Pilot aber verbindungen mit Mohamed.
      Bisher hat noch niemand erklärt was der Herr ind den 11 Monaten gemacht hat die er als Auszeit benutzt hat , wie auch immer ? und wo ? Vielleicht in einen Ausbildungslager in Syrien. ?

        • Franz

          9/11
          Terror-Schläfer in Deutschland: Angst vor dem Weckruf
          Die mutmaßlichen Attentäter Mohammed Atta und Marwan al-Schahi lebten bis zu den Todesflügen auf das World Trade Center unauffällig als so genannte „Schläfer“ in Hamburg.

          TU Hamburg-Harburg: Atta und al-Schahi galten als unauffällige Studenten
          DPA

          TU Hamburg-Harburg: Atta und al-Schahi galten als unauffällige Studenten

          Gerade ihr unverdächtiger Lebenswandel macht „Schläfer“ so gefährlich. Jederzeit können die harmlos wirkenden Nachbarn, Kollegen oder Kommilitonen für Terror-Anschläge aktiviert werden. Die in afghanischen oder pakistanischen Lagern ausgebildeten islamischen Extremisten gelten derzeit als größtes Risikopotenzial in der Bundesrepublik. Nach Schätzungen des Verfassungsschutzes sind 100 jener Gotteskrieger mittlerweile nach Deutschland eingesickert.
          Spiegel.Online

    • heidi

      Warum geht man jetzt auf die Presse los.? Nur weil die Tatsache so abstrus ist und eine Schande für Deutschland, muss man nicht die Medien verteufeln. Die Wahrheit ist immer schwer zu ertragen. In anderen Ländern ist das auch Usus, Täter an den Pranger zu stelle, erst umso meht, weno sie 149 Menschen mit in den Tod rissen. Der wohl abgebrüht und kaltblütig Massenmörder Deurschlands. Ein Schandfleck in der deutschen Luftfahrt.

    • Felix Huber

      G E L E G E N H E I T
      macht Diebe und Liebe,
      macht Mörder und Helden.

      Keine polizeiliche und / oder technische Einrichtung
      kann menschliches Untaten vollkommen ausschließen.

      Ein persönlichkeitsstärkendes Gemeinwesen ist die beste Vorbeugung.

    • Checker

      Tragisch, jedes Volk hat eben mit seinen eigenen Schandtaten abzurechnen und mit seinen „helden“ umzugehen.
      Die Deutschen sollten lernen, dass sie ihr Zeigefinger, der auch nicht besser als der griechische Mittelfinger, nicht nur extrem unbeliebt, sondern auch schnell gegen sie selber richten kann. Nur mit gegenseitigem Respekt kommen wir
      auch in Europa weiter!!

      • Franz

        So einen Schwachsinn zu schreiben solltest Du Dir ersparen. Was hat diese Tragödie mit den Linken Sprücheklopfer Varoufakis und seinen Stinkefinger in Griechenland zu tun ?
        Erst den Stinkefinger zeigen und dann um Geld betteln, blöder gehts wohl nicht mehr.
        Abgesehen davon, dass das nichts mit dieser Tragödie zu tun hat.

    • Karin B.

      Mit Typen wie Dorfmann im EU Parlament, ist Europa zum Scheitern verurteilt.

    • Franz

      Der dümmster aller Kommentare zu dieser Tragödie kommt vom Komiker & Clown Grillo selbst seine Vasallen verurteilen seine Äußerungen unterster Schublade. Nur der Fanatiker und Verteidiger der Tagliagole des IS „Di Battista“ verteidigt diesen Clown.
      http://www.repubblica.it/politica/2015/03/27/news/grillo_di_nuovo_contro_il_governo_renzi_come_lubitz_fara_schiantare_l_italia_-110604509/?ref=HREC1-7

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