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Der Kampagnen-Journalismus

Der Kampagnen-Journalismus

Immer wieder wird der TAGESZEITUNG vorgeworfen, die Rolle der Südtiroler Bild-Zeitung zu übernehmen. Ein Trugschluss, denn den Kampagnenjournalismus haben sich andere zu eigen gemacht. Eine Polemik.

von Anton Rainer

Wer glaubt, das Wesen des Boulevardjournalismus an farbigen Überschriften und provokanten Schlagzeilen zu erkennen, macht es sich zu leicht: Die wahre „Bild“ Südtirols arbeitet seit längerem an einem seriösen Profil. Unter Toni Ebner kämpft das Tagblatt „Dolomiten“ mit Händen und Füßen um die eigene Relevanz, man demonstriert Macht und zementiert mit Nachdruck die wirtschaftlichen Interessen des mächtigen Verlages – und tritt dabei journalistische Ethik mit Füßen. Der Boulevard zeigt sich in Kampagnen, Interessenkonflikten und Methoden: Eine kleine Bestandaufnahme ohne Anspruch auf Vollständigkeit.

1. Die Kampagnen

Ältere Medienbeobachter mögen sich noch mit Wehmut daran erinnern, als die Berichterstattung des Südtiroler Tagblatts einer Ideologie folgte ­– Diese Zeiten scheinen vorbei zu sein: In ihrem hauptsächlich ökonomischen Bestreben, Politik zu machen, statt über sie zu berichten, hat die „Dolomiten“ von den großen Boulevard-Vorbildern Krone und Bild gelernt.

Statt einer Abbildung der Realität zählt im Weinbergweg die möglichst korrekt platzierte Themensetzung. Ob „Stopp der Gewalt“ oder die aktuelle Panik um die fatalen Folgen der Verfassungsreform: Wenn Oscar Peterlini und Helga Thaler urplötzlich zur ungleichen Front eines gemeinsamen Kampfs vorrücken, steigt am Ende nur eine Siegerin aus dem Ring: Die Dolomiten-Redaktion, die die Verdrehung von Realitäten journalistischen Überlegungen vorzuziehen scheint – und dabei in ganz Südtirol ein Nicht-Thema zur Tagesordnung erhebt. Überhaupt: Die Schizophrenie, mit der das Athesia-Blatt die Südtiroler Volkspartei wahlweise nieder- oder in den Himmel schreibt, verwundert nur dann, wenn man den Boulevard nicht kennt: Was der Dolomiten ihre SVP, war der Bild ihr Christian Wulff – Oder um es mit Springer-Chef Mathias Döpfner zu sagen: Wer mit der Zeitung „im Aufzug nach oben fährt, der fährt auch mit ihr im Aufzug nach unten.“

Beispiele für eine opportunistische Doppelmoral, die sich nicht erst seit kurzem durch sämtliche Athesia-Blätter zieht: Ein Dolomiten-Beitrag, der sich über gekreuzigte Frösche echauffiert, folgt auf sich sonntäglich lasziv räkelnde Zett-Girls, aus verstockten Sündenböcken im Rentenskandal werden altehrwürdige Autonomie-Experten mit Deutungshoheit – und wenige Monate nach einer beispiellosen „Stopp der Gewalt“-Kampagne posiert die Dolomiten-Redaktion mit gezückten Bananen gegen Rassismus im Profi-Fußball. Ja, was denn nun?

2. Die Interessenkonflikte

Dass derartige Kampagnen umso vehementer geführt werden, je stärker der eigene Verlag von Wirtschaftsinteressen geleitet wird, liegt auf der Hand. Ökonomische Interessenskonflikte haben in einer idealen Welt nichts in den Redaktions-Räumen zu suchen, in die DNA der „Dolomiten“ sind sie hingegen eng verwoben. Ob Athesia Energy, Brennercom oder Schnalstaler Seilbahnen: Wo Mutter Athesia ihre Finger im Spiel hat, dürfen die Tastaturen der hauseigenen Journalisten heißlaufen. Als die Brixner im vergangenen Herbst über den Bau einer Gondel zum Hausberg abstimmen sollen, lässt es sich das Sonntagsblatt „Zett“ nicht nehmen, am Wahltag mehrseitige, redaktionell verpackte, Werbung für das Vorhaben zu schalten.

Selbst im Kulturteil zählen journalistische Kriterien nur dort, wo wirtschaftliche Interessen großräumig umschifft werden. Als im Sommer 2014 „Die drei Kreuze“, eine Rockoper über die Geschichte Südtirols, im Eisacktal Premiere feiert, tritt der Athesia-Verlag als Hauptsponsor auf: Die „Dolomiten“ rühren wochenlang die mediale Werbetrommel, eine freie Journalistin wird als Rezensentin engagiert. Erst am Folgetag teilt man ihr aus den Redaktionsräumen mit, dass ihre negative Kritik leider nicht den Vorstellungen des Blatts entspricht. Ihr Beitrag wird ersatzlos gestrichen und durch eine positive Rezension ersetzt.

3. Die Methoden

Richtig ist: Kein Medium ist gezwungen, Artikel abzudrucken, die es nicht mit der eigenen Blattlinie in Einklang bringen kann, doch der Vorfall reiht sich in Methodik ein, die sich in ihrer Vielzahl bei zahlreichen Boulevard-Medien nachweisen lässt. Das Aufbauschen von Hinterbänklern, die Vermischung von Anzeigen und Redaktionellem oder etwa die kreativen Einfälle, um politische Äußerungen zu konstruieren: Dokumentiert werden sie etwa vom SEL-Abgeordneten Florian Kronbichler auf seinem Facebook-Profil. Anstelle eines erwarteten Interviews habe man ihm am Telefon Sätze vorgelegt, die er lediglich bejahen durfte. Kronbichler: „Tags drauf erfährt das Dolomiten-Leservolk getüttelt als Zitat von mir, „Schutz für Südtirol ist nur gestundet“. Ein Eigenzitat der Zeitung, mir in den Mund gelegt.“ Die Vorgabe: Wer seine Recherche mit einem Ergebnis beginnt, braucht Gespräche erst gar nicht zu führen.

Das Ergebnis ist klar: Der komplizierte Spagat, den man bei „Athesia“ zur Blattlinie erhoben hat, macht das Tagblatt der Südtiroler immer häufiger zum mächtigen Wolf im Schafspelz. Weil man einem seriösen Layout seinen journalistischen Hintergrund nicht ansieht, wurde das Vorwissen über Verlagsbilanzen zum Pflichtprogramm für Dolomiten-Leser und –Leserinnen. Das ist schade, aber wohl auch ein Grundkurs in prinzipiell wichtiger Medienskepsis. Was bleibt: Das „Gschmäck’le“ des Boulevards trügt nicht – und es braucht kein Seite-1-Girl, um zu wirken.

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Kommentare (106)

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  • zeus

    Andreas,
    schläfst du noch?

  • Mysa

    Stimme Ihnen zwar zu, aber nur zu sagen die anderen seien schlimmer rechtfertigt doch nix. Und auch wenn ihr ab und zu den Boulevard reinschmiert, bringt wenigstens das Forum hier in Ordnung. Könntet die paar Misanthropen die hier alles zerschreiben ja anstellen, eigene Rubrik, oder man veranstaltet Frühschopping mit TZ, offline, dann können sie ja morgens durch die Lauben schrein warum alles so schlecht ist und was für tolle verachtende Gedanken sie dazu haben.

    • Mysa

      Wow, hätt nicht gedacht dass ihr den durchlasst ^^
      Was lustiges: Wenn man bei Google „Südtiroler Tageszeitung“ eingibt kommt „südtiroler tageszeitung bauer sucht frau“ ganz oben 😀

    • essig

      Mysa deine Worte in Gottes (Herausgebers und Chefredakteurs) Ohr.
      Super Artikel Toni. Bravo. Ausnahmen bestätigen die Regel (Y)

    • pérvasion

      „Die Dolomiten-Redaktion, die die Verdrehung von Realitäten journalistischen Überlegungen vorzuziehen scheint – und dabei in ganz Südtirol ein Nicht-Thema zur Tagesordnung erhebt.“

      Nur weil es medial missbraucht wird, ist es noch lang kein Nicht-Thema. Die SüdtirolerInnen sind nicht erst seit der Dolo-Kampagne um ihre Autonomie besorgt… und die Zustimmung zu dieser zentralistischen Verfassungsreform macht das nicht gerade besser. Herr Rainer, Sie machen es sich an diesem Punkt ein bisschen zu einfach.

  • Hubert

    gibt es wirklich noch Leute, die denken? – Mir scheint, dieser Artikel beweist es!

  • Hansjörg

    Super, super Artikel . Kann ich nur mitunterzeichnen

  • Reinhard

    Ich nicht. Die Tageszeitung braucht nicht über das Tagblatt maulen. Wahnsinn, diese Doppelmoral. Bei anderen versteht man es und selbst? Das allerletzte! Eure Schmutzkampagnen schon vergessen?!

    • Anton Rainer

      Kritik an anderen schließt Selbstkritik nicht aus, da haben Sie recht.

      • Mark P.

        Sehr geehrter Herr Rainer,

        einfach in Ihrem Artikel Athesia mit TZ austauschen, einfach den Namen Ebner mit Tribus (wo ist der überhaupt, seit dem RentennichtzurückskandelichgehinRevisionachoderauchdochnicht habe ich den nimmer gesehen) austauschen und Dolomiten mit TZ tauschen … und zack… haben wir einen schönen Artikel.

        Also wer im Glashaus sitzt, sollte nicht… aber als Journalist sollten Sie das ja kennen.
        Die eigenen Fehler werden dadurch nicht unsichtbar, wenn man mit den Fingern auf andere zeigt. 😛

        • Think

          Jeder Mensch hat das Recht auf freie Meinungsäußerung; dieses Recht umfasst die Freiheit, Meinungen unangefochten anzuhängen und Informationen und Ideen mit allen Verständigungsmitteln ohne Rücksicht auf Grenzen zu suchen, zu empfangen und zu verbreiten. (Art. 19 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte) 😉

          • Inge

            Warum gibt es dann so viele Einschränkungen der Meinungsäußerungen auch in Südtirol, im Internet, _ auf der Welt? Wenn jeder das Recht hätte?

  • Mitzi

    In den Dolomiten laufen alle Südtiroler in Tracht oder wenigstens mit Dirndl und Lederhose bekleidet durch die Gegend. Und der Pfarrer von St. Irgendwo ist auch immer abgebildet und Feuerwehr hat einen neuen Tankwagen eingeweiht und die Musikkapelle hat aufgespielt und viele Fußballergebnisse sind drinnen, damit kann man viele Seiten füllen ohne was sagen zu müssen. Südtirol ist wär so museal schön, wenn nicht …..

  • Verwunderlich

    in den 80 jahren…. war es normal….. dort wurde es wort wörtlich…. einfach abgeschrieben…. von der bild zeitung….. wenn man dazu bedenkt…. dass sie zum größen feil aus steuergeldern bezahlt ist…. so ist das sehr bedenklich… ein anderes mal… habe ich in meran eine ausstellung gemacht…. mit betteln und tun ist ein journalist gekommen…. wir haben zusammen einen artilkel darüber zusammen gestellt…. auch schon unter meran hineingestellt…. am nächsten tag….. war an der stelle eine werbung… der artikel ist nie erschienen…. usw.

  • Andreas

    Herr Rainer, der Artikel klingt so als würden sich 2 Füchse, welche grad beide eine Henne gestohlen haben und fressen, sich gegenseitig beschuldigen, die größere Henne gestohlen zu haben. 🙂

  • Düsentrieb

    Ander, Ander das Thema im Artikel sind die “ TOLLOmythen “ nicht die Geschichte vom“ Fuchs du hast eine Henne oder einen „Gigger“ gestohlen, gib ihn wieder her………“

  • michl

    Die Dolomiten ist an vielen Svp Skandalen mit Schuld. Die korrupte Lügenpresse unterstütze die Svp mit falsch oder nichtmeldung.Jeder der sie kauft unterstützt die Augenwischerbande.

  • Cif

    Also wenn ich Bildzeitung und Südtirol höre, verbinde ich es automatisch mit Tageszeitung…..it
    Aber die Nachfrage macht nicht nur den Preis, sondern auch das Thema. Kurz gesagt, die Zeitungen schreiben was das Volk hören will. Das entsprechende Niveau liefern also die Leser.

  • Florian Egger

    Allein der Marktanteil beweist, welches Medium redaktionelle Themen mit mehr Breitenwirkung findet. Die Themenangebote und Recherchemöglichkeiten stehen allen gleichermaßen zur Verfügung. Anstrengen müsste man sich halt.

  • Modul

    Dolomiten ist Athesia und Athesia ist mindestens 50% katholische Kirche. Alleluja.

    • Andreas

      Athesia ist nicht 50% katholische Kirche, die Mehrheit hat die Familie Ebner.
      Wenn man etwas Falsches auch öfters wiederholt, wird es trotzdem nicht wahr.

    • Susanna

      Wo bleibt unser Realist und fleißiger Dolomiten-Leser FRANZ? Das Thema hier muß ihm wohl sehr nahe gehen, dass er sich heute so zurückzieht!

      • walter

        Der Franz ist schon lange hier, schreibt nur unter anderem Namen, aber mit seinen auffälligen Formulierungen hat er sich verraten!! 🙂

        Andreas
        17. März 2015 um 13:37
        “Blog von langhaarigen Linken”

        Franz
        7. November 2014 um 14:20
        “die langhaarigen Linken vom Brennerbasisdemokratie – Blog”

        Noch Fragen? 🙂

      • Susanna

        haha, du bist so einfältig, du kopierst nicht nur Links zu idiotischen Seiten, nein, jetzt kopierst du schon die Namen anderer Nutzer. Schaffst dus nichtmal dir einen eigenen Namen auszudenken? Nenn dich doch RUCIO, nach Sancho Panzas Esel. Esel sind, im Gegensatz zu dir und Franz, zwar keine Wiederkäuer, aber vom Intellekt her ist das deine Wellenlänge.

      • Batman

        Sind ihm die Schimpfwörter heute entfallen?

        • Franz

          Walter
          Batman
          Susanna
          Zumindest eins ist schon klar, Ihr drei Komiker gebt ein Lustiges Trio ab, alle drei gleich bescheuert alle drei wechseln 10 mal am Tag ihre Nicknamen. und alle drei sind nicht zu übertreffen wenn es darum geht andere zu beleidigen, dabei hat nicht einmal Papst Franziscus seine Ruhe. besonders begabt scheint da ja Batman oder Paul oder wie auch immer, zu sein wenn es darum geht sich über Franziscus lustig zu machen.
          Dafür verherrlicht er Dschihadisten – die Tagliagole des ISIS die in Paris das Attentat verübt haben.
          Vom spuckenden Walter der schon nicht mehr weis ob er ein Lama oder ein Esel ist ganz zu schweigen.
          Und um die Sache ab zu runden kommt noch die Susanna – die alles durcheinander bringt und nach Günter Hannich‘s Zeitrechnung sich gerade in der Steinzeit befindet.
          Und der spuckende Gartenzwerg Walter hat mir meine Frage zum Sachverhalt ( Accordo tra Regione Valle d’aosta ) noch immer nicht beantwortet.
          Nachdem ihn all e seine Mitstreiter verlassen haben steht er ganz blöd da, der Dummkopf.

    • Think

      Die Kirche ist auf der Suche nach neuer Glaubwürdigkeit…

  • Batman

    „Unsere Gesellschaft wird von Verrückten geführt, für verrückte Ziele. Ich glaube wir werden von Wahnsinnigen gelenkt, zu einem wahnsinnigen Ende, und ich glaube ich werde als Wahnsinniger eingesperrt, weil ich das sage. Das ist das wahnsinnige daran.“

    John Lennon

    Lennon argumentiert, wir benötigen keine Regierungen: „Das Volk hat die Macht, alles was wir tun müssen ist diese Macht im Volk zu wecken. Die Menschen haben das nicht begriffen. Sie sind nicht darauf getrimmt zu realisieren, dass sie die Macht haben. Das System ist so ausgelegt damit alle glauben, der Staat wird alles richten. Wir sind aber der Staat.“

  • Mike

    eine Dolomiten ohne Todesanzeigen und Leserbriefe und die Hälfte der Abonnenten würde dieses Blattl kündigen. 🙂

  • barfusler

    Angriff ist die beste Verteidigung, 😉
    trotzdem,
    toller Artikel

  • Holzfäller

    Das Schlimmste sind die SVP-Grußonkel, die nahezu täglich und besonders gerne vor Wahlen recht fleißig aus der „Dolomiten“ grinsen (dürfen).

  • Düsentrieb

    Ein grosser Teil der TOllOmythen betrifft direkte & indirekte SVP beweihung und SVP machenschaften

    • Andreas

      Nimms nicht persönlich, aber die beiden Blätter TZ und Dolomiten bedienen genau solche Einfaltspinsel wie Dich.

      Du stehst diesem Artikel unkritisch gegenüber, obwohl es manchmal grad die TZ ist, welche Kampagnen iniziiert und siehst die Dolomiten als SVP Blatt, welches sie schon lange nicht mehr ist, da sie primär den wirtschaftlichen Interessen der Eigentümerfamilie dient.

      Ob diese jetzt Eintagsfliegen von Herrn Rainer sind oder sich die TZ wirklich vom Saulus zum Paulus wandelt und etwas seriöser und weniger krawallig wird, werden wir sehen.

  • Batman

    Solange Frau und Herr Südtiroler GLAUBEN sie sind gut informiert, wenn sie Ebners Meinungen lesen, ja dann ist ja alles in Ordung.

  • anarchoseppl

    frischestes Beispiel der Ebnerpropaganda:

    der Ebnerklan mach den SS (Sittiroler Sklaven) im Propaganda-STOL klar, dass die Seilbahnunternehmen dringend eine Gesetzesänderung in Rom brauchen um weniger GIS bezahlen zu müssen..
    Wenn’s in der Pollomitten steht wirds die Gesetzesänderung dringend brauchen.. die armen Seilbahnunterbnehmen…

    • peter.g

      Da muss dem Pichler/Rolle geholfen werden sonst kürzt man ihm sein Gehalt im Schnalstal. Deshalb auch der Hinweis dass bei grösseren Anlagen bis zu 50000 Euro zusammen kommen konnten.
      Ebners haben aber beim Kauf des Thermenhotels in Meran gespart was einige Südtiroler beeits vergessen haben

    • Düsentrieb

      Wahrscheinlich braucht’s Ebner für die Gletscherbahn und „ebnet“ wie immer den WEG!!!!

  • hmm

    erster war Athesia alleine unter deutschsprachigen Medien
    dann kamm FF-Fernsehzeitung, und später Tageszeitung und
    SüdtirolNews, dies wurde später dann von Athesia aufgekauft.
    -am deutlichsten ist es Monopol mit den Todesanzeigen in der Dolomitten
    wie erbärmlich am Leid der Angehörigen auch noch kräftig abzukassieren …

  • hr

    Beide Blätter können sich diesbezüglich die Hand geben, mit seriösem, hochqualitativem Journalismus haben beide nix am Hut!

  • Batman

    Peter Scholl-Latour:

    “Die Freiheit der Presse im Westen, wobei die viel besser ist als anderswo, ist letztlich die Freiheit von 200 reichen Leuten ihre Meinung zu veröffentlichen.” 

  • Richard

    Sobald man bestimmte Themen nur noch einseitig publiziert, ist es mit der freien Presse vorbei! Tageszeitung! mach weiter so, denn deine Offenheit gegenüber aller Anliegen, ob kritisch oder gegen die Sichtweise der Redaktion gibt dir das Recht von offener und freier Presse zu sprechen. Diese Vorzüge habe ich bei anderen nicht feststellen können!
    „Habe“, da ich mit solchen Medien gebrochen habe!

  • Gregory

    Es gibt viele Boulevardjournalisten, aber noch viel mehr Boulevardschreiberlinge, besonders in den anonymen Medien. Viele hier können sich selbst bei den Ohren ziehen, sonst merken sie es gar nicht wie stark sie selbst am eigenen Ast sägen.

  • Mark P.

    Ich vergleiche die Dolomiten und TZ mit der Politikersituation. Die Dolomiten hat sich wie die SVP in unser Volk festgefressen. Sie ist aus einer Notsituation enstanden um unser Volk zu retten. Mit der Zeit brauchte es wenig Rettung und man hat gemerkt, daß man auch ganz gut Geld mit der Bevölkerung machen kann. Dann kam irgendwann die TZ als Opposition. Hat Sachen aufgedeckt an die sich die Dolomiten nicht rantraute oder vertuschen wollte. Sie haben sich gegenseitig bekämpft und bekriegt. Teils der Bevölkerung waren ganz angetan von der TZ bzw. Opposition und schön gelobt wie idealistisch sich diese für das arme Völkchen einsetzten… bis.. ja bis.. man draufkam daß die TZ zwar selber gerne schreit und Skandale aufdeckt und man doch draufkam, daß sie selber dabei die Finger im Geldsack drinnen hatte.

    Deshalb Politiker und Presse… beides in Südtirol falsche Halumpen. Seriosität?? Fehlanzeige.

    Wo ist der Tribus abgeblieben? Er könnte ja mal wieder so ein schönes Filmchen machen und gegen die Dolomiten wettern 😀

  • adobei

    Schon in den 70ern wurde bei einer Protestaktion ein tolles Plakat gezeigt, darauf war ein Omelett mit einer Menúkarte abgebildet. Menú: „Dolomitenomelett mit Volksdummsmarmelade“

  • Garuda

    Also meiner Meinung nach ist das nur der Neid, der klerikalen Weinbergerer!

    Außerdem finde ich es nicht schlecht, wenn die TZ sich eine Nische oder ein Marktsegment erarbeitet hat, das sie gut besetzt.

    Weiter so TZ, die klerikalen Klans wirds fein ärgern.

    🙂

  • think

    Endlich mal einer der es geschrieben hat, wie so viele es gleich denken, es aber nicht öffentlich kundtun! Bravo Anton Rainer! Ich bleibe lieber anonym, so wie auch die Drahtzieher vom Weinbergweg 🙂

  • think

    Kein/e Journalist/in kann gezwungen werden, Falschinformationen zu publizieren. Die große Verdummung ist nur möglich, wenn der/die Journalist/in selber dumm ist oder freiwillig mit den Drahtziehern (vertreten durch seinen Verleger, Lektor, Redakteur/in usw.) kooperiert. Jede/r Journalist/in hat daher letztendlich und ausnahmslos immer die Wahl: Er kann sich prostituieren ODER auf die bürgerliche Karriere und gesellschaftliche Anerkennung verzichten und kündigen (oder eine Kündigung durch kritische Berichterstattung provozieren), um im Untergrund und in den alternativen Medien aktiv zu werden. Jeder kann sein Leben jederzeit ändern… und… immer schön anonym bleiben wie die Drahtzieher! 😉

  • bernhard

    Die TZ kritisiert die Dolomiten über diesen Kommentar eines 22-jährigen Naseweis!? Eines muss man der TZ lassen: neben Skandalberichten über irgendwelche Orgien in hintersten Südtiroler Dörfern, (durchaus interessanten) Abbildungen von nackten Titten, Diffamierungen und Unterstellungen sowie Sagen und Legenden schafft sie immer zu überraschen und zu unterhalten! Köstlich…

    • Seven of Nine

      @bernhard

      Schenken Sie sich doch Formulierungen wie „22-jähriger Naseweis“,
      sonst könnte man noch auf die Idee kommen,
      Sie seien ein Neidhammel und Raunzer von der „Schnauzerpresse“!

      • bernhard

        Ok, dann ersetze ich Naseweis mit Praktikant.
        Nein, ich bin nicht von der Schnauzerpresse, im Gegenteil. Finde es nur amüsant, dass man der Medienkonkurrenz Eigenschaften und Methoden zuordnet, die eigentlich typisch für einen selber sind. Oder finden Sie z.B. die nackten Puppen, die unlängst auf einen Tresen irgendwo auf einer Apres-Ski-Fete tanzten und fast live in der TZ zu bewundern waren, seriösen Journalismus?? :))

    • Think

      es freut mich, dass gerade ein junger mensch solche ungerechtigkeiten sieht, sie analysiert und dann den mut hat sie auch aufzuzeigen!!!

  • Informiert

    Die „Dolomiten“ sind in erster Linie ein Blatt der Kirchenlobby!
    Dies wesentlich mehr als der Svp.
    Der politische Katholizismus ist die tragende Philosophie dieser Zeitung!

    Doppelmoral > auf der einen Seite das heilige, „christliche“ Tirol, auf der anderen Seite die Horoskope.
    Früher hat man nie eine Esoterik-Anzeige geschaltet, mittlerweile tut man es (Energetika-Messen).
    Fazit: Pecunia non olet. In diesem Sinne verkauft man alles, auch angebliche christliche Werte!

  • Benno Röggla

    Wer den Chefredakteur der Dolomiten kritisiert, kommt dort nicht mehr vor.
    Wer den Chefredakteur der Tageszeitung kritisiert, kommt dort nicht mehr vor.
    Der Unterschied ist auffällig.

  • anarchoseppl

    Wenn ich heute Internationales in den Dolomiten lese dann lese ich :

    „Terroristengruppe in Brescia zerschlagen – Die Polizei in Brescia hat eine Gruppe mutmaßlicher islamistischer Terroristen zerschlagen.“

    Wenn ich heute andere internationale Medien anschaue, dann lese ich über Brescia:
    „Italian Police Attack Migrant Protest in Brescia“

    ???
    Medien sind mittlerweile schlimmer als Politiker.. sie sind nicht mehr glaubwürdig…und trotzdem, das arme Herdentier…

    wählt und liest..
    hofft und glaubt..

  • Think

    Wenn wir den Quellen der Massenmedien und den eigenen Erfahrungswerten Vertrauen schenken, befindet sich unsere Welt auf den direkten Weg in die Sklaverei.
    Weltweit kontrolliert eine kleine Elite von nicht mehr als etwa 7.000 Drahtziehern den Rest.
    Dieser Rest soll dann Steuern zahlen, konsumieren und doof sein.
    Denn wer nicht weiß, dass er ein Sklave ist, hat kein Verlangen, sich aufzulehnen.

  • ander

    Kunst ist kostbar, man muss diese verstehn,
    auch ZET ist hohe Kunst, kostet 1,9 € wegen dem Sonntagsegen.

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