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    Verborgener Schatz

    Kellermeister Urban Piccolruaz mit seinem neuen Wein

    Kellermeister Urban Piccolruaz mit seinem neuen Wein (Foto: LPA)

    Das Landesweingut Laimburg erweitert seine Lagenweine der Burgselektion um den Auròna: Dieser Weißwein wird aus selektierten Trauben der Sorte Kerner hergestellt.

    Auf dem Moarhof bei Meran reifen auf einem Südosthang auf 500 Metern Meereshöhe die Kernerreben. Aus den besten Trauben dieses Weinbergs entsteht ein besonderer Wein, der Auròna, ein Kerner Riserva 2012, der die Palette der Lagenweine der Burgselektion des Landesweinguts erweitert.

    Der Auròna wird aus den besten handgelesenen Trauben der Sorte Kerner am Moarhof gewonnen. Zehn Tage gärt der Wein auf der Maische im Tonneau und reift anschließend weitere zwölf Monate im Holzfass. Zusammen mit dieser für einen Weißwein ungewöhnlichen Gärmethode erhält der Auròna dadurch seine besondere goldgelbe Farbe.

    Den Wert des Weines unterstreicht auch die limitierte Produktion, die bewusst auf 1400 Flaschen beschränkt worden ist.

    „Wir wollten einen hochwertigen Wein herstellen, der sich an der Seite unserer vielfach ausgezeichneten roten Cuvée Col de Rèy behaupten kann“, erklärt der Kellermeister des Landesweinguts Urban Piccolruaz:

    „Der Kerner Riserva 2012 Auròna hat aufgrund der Maischegärung und dem Ausbau in Holz ein hohes Reifungspotenzial. Die Rebsorte Kerner gibt dem Wein die Aromatik, Struktur und eine feine salzig mineralische Säure.“ Der Name Auròna kommt aus der Sagenwelt der Dolomiten und bedeutet „verborgener Schatz, Reich des Goldes und der Lichter“.

    Damit verweist er sowohl auf die goldgelbe Farbe des Weines als auch auf seine Hochwertigkeit.

    Der neue Wein wird im Rahmen der Vinitaly in Verona am Stand des Landesweinguts Laimburg von diesem Sonntag, 22. März, bis Mittwoch, 25. März, im Pavillon 6 Stand B1 vorgestellt.

    Der Barriquekeller (Foto: Laimburg - oben: Foto: Lpa)

    Der Barriquekeller (Foto: Laimburg)

    Im vergangenen Jahr war das Landesweingut Laimburg der erste Weinbaubetrieb in Italien, der die NFC-Technologie (Near Field Communication) für die Weinetiketten verwendet hat.

    Ein in die Etikette integrierter Chip ermöglicht es, direkt auf dem Smartphone Informationen zum betreffenden Wein abzurufen.

    Alle neuen Jahrgänge der Burgselektion des Landesweinguts sind mittlerweile mit diesem Chip ausgestattet. Die Anwendung startet, sobald man das Smartphone an die Etikette heranführt.

    Entwickelt wurde sie von Davide Moriello, einem Informatikstudenten an der Universität Trient.

    Das Landesweingut Laimburg blickt auf eine lange Weinbautradition zurück und verarbeitet Trauben aus elf unterschiedlichen Weingütern in ausgesuchten Südtiroler Lagen. Zusammen mit fünf anderen Weingütern ist das Landesweingut Laimburg Mitglied der Tirolensis Ars Vini (TAV), der Vereinigung der Südtiroler Qualitätsweinhöfe.

    Die Ernte der rund 44 Hektar Rebfläche wird zu 180.000 Flaschen Wein Jahresproduktion verarbeitet. Rund 60 Prozent der Weine werden im Edelstahlfass ausgebaut, die verbleibenden 40 Prozent in Eichenfässern, die im Felsenkeller lagern.

    Die Weine des Landesweinguts Laimburg verteilen sich auf zwei Weinlinien. Die Gutsweine sind traditionelle, im Edelstahlfass, teilweise auch in großen Eichenholzfässern ausgebaute, rebsortentypische Jahrgangsweine. Die Burgselektion steht für die besonders individuellen, vorwiegend im kleinen Eichenholzfass ausgebauten oder selektionierten Weine des Landesweinguts.

    Alle Weine der Burg-Selektion besitzen einen Namen, um Eigenständigkeit und Persönlichkeit zu vermitteln.

    Die Namen haben ihren Ursprung in der ladinischen Sagenwelt und sind Ausdruck des besonderen kulturellen Erbes in Südtirol; sie unterstreichen zudem den Charakter der Weine.

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