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    Nobler Club

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    Der ehemalige Staatspräsident Carlo Azeglio Ciampi und der Stararchitekt Renzo Piano treten der Autonomiegruppe bei. Die Gruppe zählt nun 19 Mitglieder.

    Der ehemalige Staatspräsident Carlo Azeglio Ciampi sowie der Star-Architekt, Renzo Piano, beide Senatoren auf Lebenszeit, sind am Mittwoch offiziell der Autonomiegruppe beigetreten.

    Ciampi war von 1999 bis 2006 Staatspräsident.

    „Ciampi kennt Südtirol sehr gut und ist ein Freund unseres Landes. Der 1937 in Genua geborene Renzo Piano, der u.a. mit dem ,Nobelpreis für Architektur’, dem Pritzker Preis, ausgezeichnet wurde, wurde vom ehemaligen Staatspräsidenten Giorgio Napolitano für seine Verdienste zum Senator auf Lebenszeit ernannt“, erklärt der Vorsitzende der Autonomiegruppe im Senat, SVP-Senator Karl Zeller.

    Auch Napolitano war vor kurzem der Autonomiegruppe beigetreten.

    Die Autonomiefraktion zählt nun insgesamt 19 Mitglieder.

    Incontro tra i senatori del Gruppo Per le Autonomie PSI-MAIE ed il Presidente emerito, senatore a vita Giorgio Napolitano.

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    Kommentare (14)

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    • Karin B.

      Autonomiegruppe ohne Autonomie? Ein antiquiertes „Greisenkabinett“.

    • Wicki

      Dabei werden die autonomen Provinzen und Regionen in Italien mit der anstehenden Verfassungsreform alle abgeschafft. Viele in der A. Gruppe, haben das kalkulatorische Lebensalter bald, bereits erreicht oder überschritten.

    • goggi

      Ein Club für Lobbyisten,aber sicher nicht für die Autronomie.
      Natürlich alles Freunde Südtirols.
      Nur noch zum schämen.

    • Unterwind

      Ich lach mich krumm……..haaaaahaaaaahaaaaaaaaaaa…. Sowas kann es nur in Italien geben.

    • Bernd

      Im Prinzip wäre die Autonomiegruppe eine gute Idee. Es sollte eine Gruppe sein, die sich von den grossen Blöcken nicht vereinnahmen (schon gar nicht im Vorfeld wie die SVP mit dem PD Pakt getan hat) lassen sollte und somit Sachpolitik betreiben könnte.
      Dass sie für Südtirol etwas tun kann, sollte ernsthaft in Zweifel gezogen werden.
      1. Weil die Neue Ausrichtung der Regierung zentralistisch & autonomiefeindlich ist!
      2. Weil die SVP nicht wieder gutzumachende grosse Fehler gemacht hat!

    • Radio Eriwan

      Alles meine Freunde mit einer Pension um die 90.000.- €/mens.? und wo ist Amato?

    • hh

      jo geh, de poor Munat…….

    • Roland Lang

      In Rom alles nur Freunde:
      Zeller begrüßt „Südtirol-Freund“ Ciampi in Autonomiegruppe

      Nun ist auch der ehemalige Staatspräsident Carlo Azeglio Ciampi, Senator auf Lebenszeit, offiziell der Autonomiegruppe beigetreten. Selbstverständlich begrüßte ihn der Vorsitzende der Autonomiegruppe, SVP-Senator Zeller, wie gewohnt als Freund Südtirols, der die Probleme unseres Landes kenne. Anscheinend vergisst aber Senator Zeller, so SHB Obmann Roland Lang, dass es Ciampi war, der aktiv verhinderte, dass Südtirol in der Präambel der Verfassung Österreichs erwähnt werden sollte.

      Ciampi war von 1999 bis 2006 Staatspräsident. Er ist bei den Italienern sehr beliebt und gilt als einer der Wegbereiter des Beitritts Italien zum europäischen Währungssystem. Südtirol war für ihn aber eine inneritalienische Angelegenheit.
      Wenig Verständnis fand er aber als Staatspräsident für die Belange Südtirols. So verzichtete er während seiner Amtszeit auf einen für den März 2006 zugesagten Staatsbesuch in Österreich. Wie der Corriere della Sera im Jänner 2006 auf der Titelseite berichtete, sei die Ausarbeitung der neuen österreichischen Verfassung der Grund für diesen Verzicht gewesen. Das Südtiroler Bittgesuch, Österreichs Schutzfunktion für Südtirol in der Präambel der Verfassung aufzunehmen, sei im römischen Außenministerium und im Quirinalspalast mit Befremden aufgenommen worden. Die vorgesehene Formulierung sei „unglücklich gewählt“ und „zweideutig“.
      Unterzeichnet hatten das Bittgesuch 112 Südtiroler Bürgermeister (fast alle SVP!), darunter auch der Vizebürgermeister von Bozen, Elmar Pichler Rolle, der damals auch Obmann der Südtiroler Volkspartei war. Auch Ciampi hat damit dazu beigetragen, dass Südtirol in der Präambel unseres Vaterlandes voraussichtlich nicht genannt wird.
      Es ist schon eigenartig, dass unsere Autonomie andauernd beschnitten und ausgehöhlt wird, obwohl es laut Zeller und Kompatscher in Rom von politischen Freunden Südtirols nur so wimmelt. Die Taten dieser „Freunde Südtirols“ weisen aber in Richtung Zentralismus, Beschneidung unserer Rechte und Ausbeutung unserer Landeskasse. Auf solche „Freunde“ kann Südtirol wahrlich verzichten.
      Roland Lang
      Obmann des Südtiroler Heimatbundes

    • helmut

      Südtirol hat wirklich seltsame Freunde, die nur von der SVP als solche erkannt werden.

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