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    Buam schlagen zurück

    Szenen aus dem Halbfinal-Matsch (Alle Fotos: Max Pattis)

    Szenen aus dem Halbfinal-Matsch (Foto: Max Pattis)

    Die Rittner Buam kämpften sich am Dienstag mit einem 3-zu-2-Sieg gegen den HC Pustertal zurück in in die Serie. Jetzt steht es 2:2.

    Am St. Patrick’s Day kehrte Patrick Rissmiller wieder aufs Eis zurück und Justin DiBenedetto blieb ebenso auf der Tribüne wie Roberto Scelfo, der wegen Protestierens für einen Spieltag ausgeschlossen worden war. Sein Bruder Emanuel war indes wieder mit von der Partie.

    Es fehlte Luca Felicetti.

    Die Buam begannen furios und Kuhn hatte viel zu tun. Nach 8 Minuten geriet Ritten zum ersten Mal in Unterzahl, doch es gab keine besonderen Vorkommnisse, wie auch während der zweiten 5 Minuten später. Zwischendrin und danach mehrere hochkarätige Chancen der Buam, die locker hätten in Führung gehen konnten. Doch Kuhn rettete das 0:0 nach dem ersten Drittel.

    Gleich zu Beginn des Mitteldrittels gab es mehrere Strafen und als die Pusterer in 4:3-Überzahl spielten, wurde es richtig brenzlig, doch der Pfosten rettete die 0 auf der Rittner Seite.

    Dann waren die Buam wieder dem Tor so nah, dass man sich schon denken konnte „ja Herrgott nochmal, wie viele Chancen brauchen sie denn noch?“ Die Strafe für so viele vertane Möglichkeiten kam etwas weniger als 4 Minuten vor der zweiten Sirene: Die Buam bekamen die Strafe nicht aus dem eigenen Drittel, ließen Max Oberrauch sträflich alleine vor dem Tor, sodass er keine Mühe hatte, den exakten Querpass von Devos zu versenken.

    Die Pusterer hatten jetzt alle Zeit der Welt und versuchten diese auch herumzubringen. Nach 7 Minuten endlich die Erlösung für die zahlreichen Rittner Fans. Ramsey auf Ansoldi, der spielt auf Eric Johansson in der Ecke und aus spitzem Winkel hämmert er die Scheibe flach ins Tor.

    Kurz darauf schickte Markus Spinell mit einem Traumpass Rissmiller auf die Reise, doch er schoss Kuhn nur an. Nach 10 Minuten gingen die Wogen und die Fäuste hoch. Rissmiller und Devos wurden für 4 Minuten in die Kühlbox geschickt und zu Rissmiller gesellte sich auch Luca Ansoldi. Die Wölfe nutzten das Powerplay und gingen durch einen verdeckten Distanzschuss von Helfer erneut in Führung. Noch siebeneinhalb Minuten. Dann Ritten in Überzahl, aber Scelfos Schuss ging nur Zentimeter daneben. Was in Überzahl nicht gelang, gelang in Unterzahl.

    Dan Tudin fasste sich ein Herz, rannte dem Puck nach, ließ Kuhn sitzen und erzielte den umjubelten Ausgleich. Dann ein Pfiff und Ritten war erneut in Unterzahl, überstand jedoch die letzten zwei Minuten und rettete sich in die Verlängerung.

    Hier dauerte es ca. 6,5 Minuten, ehe die Arena Ritten Kopf stand: Nach einem der vielen Sturmläufe passt Ruben Rampazzo ideal auf Rittens Mann mit dem silbernen Helm, der mit Brachialgewalt die Scheibe in die Maschen drischt.

    Der Jubel kannte natürlich keine Grenzen, doch nun heißt es für die Rittner Buam volle Konzentration auf Donnerstag, wenn man in Bruneck erneut antreten muss.

    Asiago hat sich bereits für das Finale qualifiziert.

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