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    „Kampf ums Überleben“

    Der Hilferuf: Einige soziale Verbände stehen am Rande ihrer Existenz, warnt Martin Telser, Präsident des Dachverbandes für Soziales und Gesundheit. 

    Wenn sie auch sonst im Alltag meist still sind, sich hinten anstellen und kaum auffallen (wollen), schreien die Sozialverbände nun laut auf:

    „Soziale Organisationen sind einem sich verschärfenden Existenzkampf ausgesetzt“, betont Martin Telser, Präsident des Dachverbandes für Soziales und Gesundheit.  Im Dachverband will man auf die Missstände in der Südtirols Sozialwelt aufzuzeigen.

    Telser legt sogar noch eines drauf: „Einige kämpfen gar ums Überleben. Der soziale Kitt droht verloren zu gehen. Es braucht sofort Hilfe.“

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    *Lesen Sie mehr dazu in der heutigen Print-Ausgabe.

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    Kommentare (11)

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    • ......

      Die sozialen Verbände sind pleite? Diejenigen die sich bis jetzt auf Kosten der Armen bereichert haben und Karrieren angepeilt haben? Mal eine gute Nachricht.

    • Hubert

      ich glaube Keinem mehr, der behauptet, sich für Soziales einzusetzen. Es gibt natürlich noch Einzelmenschen, denen der soziale Gedanke am Herzen liegt, aber diese ganzen Organisationen, die nichts anderes im Sinne haben, als für sich gutbezahlte Posten herauszuholen, die so lange verwalten, bis nichts mehr da ist und die sehr dem gewohnten Politikerbild entsprechen, können nur ein Gräuel sein. Ich bin der Meinung, die haben großteils ihre Aufgabe nicht so bewältigt, wie es angedacht war.

      • Wicki

        Stocker ist sich der Kopf dieser Leute. Die verpulvert Milliarden in einen Gebäude und hat die Sozialfälle von einigen Tausend Euro nicht im Griff. Eine beispiellos, kalte „Sozial-, Gesundheitslandesrätin“ die monatlich 18-20.000 Euro kassiert?

    • buergerin

      Es ist halt eine Flurbereinigung im Gange bei den Sozialverbänden. Diese haben bequem mit den Beiträgen des Landes gewirtschaftet, gemeint, sie sind Monopolisten, und plötzlich entdecken sie, dass es Konkurrenz um das Spenden- und Aufträgegeschäft gibt.

      • Wicki

        Wegen ein paar Tausend Euros Ausschreibungen durchzuführen die Monate lang dauern und hohe bürokratische Kosten verursachen? Ist das die Verwaltungsreform der Landesräte Deeg, Stocker, Kompatscher, …, nach dem Motto „nichts geht mehr“? Transparenz hinaus posaunen und in Wirklichkeit drücken sich die Verantwortlichen in der Landesregierung vor den wirklichen Problemen.

    • Gunti

      Die Dachverbände brauchst nicht…..

    • Wicki

      Die Landesregierung verursacht mit ihren Einschränkungen und Gesetzen immer mehr Armut in Südtirol.

    • moogli

      Nachdem Pflegegeld (f. Krebskranke) auch ausbezahlt wird, wenn diese schon verstorben sind, wundert mich schon gar nichts (Todestag 11. des Monats das Pflegegeld wurde bis Ende des Monats ausbezahlt u. dies bei € 900,00 im Monat)! Wenn so bei jedem Krebskranken gehandelt wird, wie viel Geld wird da unnötig verschwendet.
      Anscheinend versteht man in den zuständigen Ämtern nicht den Sinn des Wortes PFLEGEGELD. Das Geld bekom-
      men die Angehörigen auch weiter, wenn der Kranke im Hospital eingeliefert ist. So hat der Steuerzahler doppelte
      Belastung: Ein Krankenhauspazient weiß jeder was er kostet und nebenbei wird auch die Ehefrau mit dem Pflegegeld
      für ihre Extrawünsche beschenkt.

      • Maxile

        Dass die Ehefrau 24 Stunden am Tag schwerste körperliche Arbeit verrichtet ,ihren Beruf aufgeben muss ,Um ihren Mann in der häuslichen Umgebung zu lassen ,nie mehr eine Nacht durchschlafen kann ,ihre Bedürfnisse sowieso hinten anstellen muss,usw.usw. das seih dahingestellt. Und das jahrein,jahraus.Das kann gerne mal jemand probieren.Ich möchte dann sehen, ob man da wirklich noch immer glaubt ,auf irgend etwas neidisch sein zu müssen. Nur zur Orientierung .Ich spreche aus Erfahrung,da ich meinen armen schwerbehinderten Mann schon 8 Jahre lang pflege…

    • moogli

      Ich kenne Ihre Erfahrung und weiß wie aufopfernd es ist einen kranken Menschen zu pflegen, wenn es ein Familien-
      angehöriger ist ist es doppelt so schwer und ich bewundere Sie (mache das alles selber mit). Sie haben meine Kritik
      falsch verstanden, mich ärgert es, dass man das Pflegegeld weiter bezahlt, wenn der Kranke schon verstorben ist.
      Finden Sie das vielleicht korrekt den anderen gegenüber, Frau Stocker jammert doch immer, dass zu wenig Geld zur
      Verfügung sei, mit einer besseren Kontrolle könnte man so manche Ausgaben sparen!

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