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„Nicht auf Knien bitten“

„Nicht auf Knien bitten“

Pius Leitner fürchtet um die Zukunft der Freiheitlichen in seiner Heimatgemeinde Vahrn. Die fünf Gemeinderäte entscheiden am Donnerstag, ob und wie sie weitermachen.

Es wäre ein harter Schlag für Pius Leitner.

Ausgerechnet in seiner Heimatgemeinde Vahrn denken die (fünf) freiheitlichen Gemeinderäte laut darüber nach, alles hinzuschmeißen.

Die Entscheidung soll am Donnerstag fallen.

Das Interview mit dem Ex-Parteichef.

TAGESZEITUNG Online: Herr Leitner, in Vahrn entscheidet man heute bei einer Sitzung, ob es eine freiheitliche Liste bei den Gemeinderatswahlen geben wird...

Pius Leitner: Ich war mit ihnen in Kontakt, aber dass es eine Sitzung geben wird, davon weiß ich nichts.

Dass man aber prinzipiell über einen Antritt bei den Wahlen überlegt, ist Ihnen schon bekannt?

Dass sie darüber nachdenken, weiß ich. Einige der Kandidaten müssen sich eine Kandidatur erst überlegen. Das müssen sie aber für sich selbst entscheiden, sie handeln da in voller Autonomie.

Pius LeitnerVahrn ist Ihre Heimatgemeinde:

Wenn es dort keine Freiheitliche Ortsgruppe mehr geben würde…

Das würde mich natürlich nicht freuen – und ich würde es auch nicht verstehen. Sie haben aber die Zügel selbst in der Hand. Es wäre sicher der falsche Weg, wenn ich mich dort einmischen würde oder gar jemanden auf Knien bitten müsste. Wenn, dann müssen sie schon selbst mit Überzeugung dahinterstehen. Und eigentlich gehe ich schon davon aus, dass sie wieder antreten werden, ich bin und bleibe Optimist.

Es wäre aber schlimm, wenn nach dem Pustertal nun auch Gemeinden im Eisackteil einbrechen würden?

Was heißt einbrechen? Ich sehe das anders: Wenn die Leute glauben, dass es ihnen besser geht, wenn sie sich von dem distanzieren, wo es ihnen bislang gut ging, dann müssen sie das eben tun. Wer hat ihnen überhaupt die Plattform gegeben, damit sie überhaupt etwas sein können?

Interview: Karin Köhl

DAS GESAMTE INTERVIEW LESEN SIE IN DER PRINT-AUSGABE: 

Außerdem:

* Was die Vahrner Noch-Gemeinderäte der Blauen sagen

 

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Kommentare (31)

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  • tess

    „Wer hat ihnen die plattform gegeben, dass sie überhaupt etwas sein können? “ wenn das ein O- zitat ist, dann sind diese zweifler ohne licht von ulli und pius nichts.da wäre ich lieber nichts.

  • olter Bauer

    „…Plattform, dass sie überhaupt etwas sein können?“, sollte diese Aussage von Herrn Leitner wirklich getätigt worden sein, dann zeugt es von uneinsichtiger Arroganz und Dummheit, die dieser Herr an den Tag legt. Herr Leitner & CO., weil ihr immer die Schuld und Fehler bei allen anderen als bei euch sucht, ist es überhaupt soweit gekommen, dass alles zusammen fällt!!

    • Einereiner

      @olter Bauer
      vollkommen recht hast du! Pius meint er hat den blauen Gemeinderäten alles gegeben und ohne ihn wären sie Null. Aber was die ihm gegeben haben hat er nicht realisiert. Ohne diese ist er eine Null.
      Er hat die Partei aufgebaut und reißt sie jetzt wieder nieder. Durnwalder hat wenigstens einen Hühner- und Saustall hinterlassen, Pius reißt sogar das Fundament raus.

    • Armin

      Oder von Bitterkeit.Ich habe lieber weniger Geld als diese zweifelhaften Herrschaften.Kann dafür geraden Blickes in den Spiegel schaun

  • Hubert

    Lasst doch den Pius auch im Eifer des Gefechtes einen Blödsinn sagen – steht doch JEDEM zu – insbesondere einem Politiker-, oder?

  • wipptoler

    Wenn die in Bozen nicht mehr glaubwürdig sind, dann ab in die Wüste!
    oder
    gibt es wieder eine sogenannte nicht erwähnte B……………..?

    sich in sich zerfleischen lassen?
    wenn´s passiert, dann habt ihr es verdient!

  • michl

    Pius das du nicht den Durchblick hast , beweist du damit das du nicht zurückgetreten bist.Hast bewiesen das es dir nur um deinen Selbsterhalt geht.
    Deine Arbeit macht der Kölle , der sich seine Parolen die das Volk hören will nicht aus dem Facebook holt!

  • xy

    Die Blauen haben diesen Absturz selbst zu verantworten.
    Der Rentenskandal war und ist ihr Todesurteil, vorallem der Sager der damaligen Obfrau:“ wir konnten nicht vor den Wahlen diese Bombe platzen lassen“.
    Wie man sieht, haben diese Aussagen, den Menschen keineswegs akzeptiert.

  • Sugar

    Leitner wie er leibt und lebt. Selbstkritik scheint ein Fremdwort für diesen Herrn zu sein. Schuld und Undankbarkeit lagen und liegen bekanntlich immer bei den Anderen.
    Der Niedergang der Blauen hat nicht erst mit dem Rentenskandal begonnen. Bereits im Vorfeld der Landtagswahlen 2013 wurde klar sichtbar, dass parteiintern Vieles falsch läuft und dass Mairs und Leitners Weg geradeweg gegen eine Mauer führt.
    Die damalige politische Arroganz und Respektlosigkeit der Parteiführung im Umgang mit etlichen Mandataren und Funktionären zeugt davon. Allein der wenig stilvolle und völlig überzogene Rausschmiss Eggers, welcher öffentlich als Sündenbock für das eigentliche Versagen der Parteispitze herhalten musste, ist dafür ein gutes Beispiel.
    Dieser falsche Weg ist vielen Funktionären und den Bürgern allerdings wohl erst nach den Landtagswahlen und der „nicht geplatzten Rentenbombe“ bewusst geworden.

  • Andreas

    Was wählen die meisten hier im Forum eigentlich?

    Grüne eher nicht, deren Wähler machen weniger Rechtschreibfehler.
    Freiheitliche scheinbar auch nicht, keiner verteidigt den Leitner.
    STF vielleicht, obwohl Knoll auch immer eins auf die Rübe kriegt.
    SVP scheint auch nicht sonderlich beliebt zu sein.
    UfS, Pöder ist auch nicht grad beliebt

    Und die 5 Sternchen sind für einen anständigen Tiroler keine Alternative.

  • Michl

    Pius, selbst Schuld! Die Blauen haben nur eine Zukunft, wenn Leitner und Mair weg sind!

  • drago

    Abgesehen davon, dass Leitner seit dem Rentenskandal immer auf die Ohren bekommt, unabhängig davon was er sagt oder tut, ist für mich das Verhalten der Online-Redaktion der Tageszeitung doch insofern interessant, als dass der Teil des Interviews, in dem Leitner klar stellt, dass nicht er den Gemeinderäten der Freiheitlichen eine Plattform gegeben hat, sondern die Partei (siehe Papierversion der Tageszeitung), rein zufällig hier nicht publiziert wurde.
    Ein Schelm, wer Böses denkt.
    An den Kommentaren hätte das aber sicher wenig geändert.

  • schnellermichl

    Die Freiheitlichen war gestern.

  • Herrgott

    Leitner, du musst abmarschieren, aber dalli!!!

  • Oberwind

    Die Arroganz des Herrn Leitner hat sich seit dem Niedergang der FH noch verstärkt. Ja man könnte schon fast glauben der gute Herr lebt nur noch in seiner eigenen Scheinwelt.
    Egal, Hauptsache noch knapp vier Jahre am üppigen Futtertrog und dann, nach mir die Sintflut.

  • udo

    Die Aussagen von Herrn Leitner gewähren leider einen tiefen Einblick in die Qualität unserer Politik.
    Fürwahr, es ist es ein Trauerspiel, ob links oder rechts, blau, grau, grün oder schwarz.

    Ein weiser Mann sagte einmal, dass man immer auf die Taten schauen solle, nicht auf die Worte. Dem gibt es wohl nichts mehr hinzuzufügen.

    • George

      @udo
      Wieder einer derjenigen, die alle in denselben Topf schmeißen, obwohl sie völlig verschieden sind. Nur die Edelweiße nennt er nicht, aber wahrscheinlich meint „udo“ damit die grauen, denn sie werden ja zunehmend grauer in der Farbe und im Tun.

  • ander

    jo, isch den der Andreas Schreiber
    wirklich so a Gscheider??

  • ander

    Hr. Andreas, supergscheider,
    i denk die meisten do im Forum sein wie I, net so gscheid und wàhln gorn nix!
    i tat mi schun 40 Johr schamen dort hinzukrichen a „kreizl“ mochn.

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