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    Wutausbruch im Amt

    Wutausbruch im Amt

    Ein wütender Mann beschädigt im Grundbuchsamt Klausen fünf Aktenstücke. Nun wurde er zu einer Haftstrafe verurteilt.

    (tom) Im Zorn über ein laufendes Scheidungsverfahren kann einem schon einmal die Schreibhand durchgehen. Vermutlich wollte S.G., ein 60-jähriger Tischler aus Freienfeld, das, was er in guten Ehezeiten für richtig hielt, wieder rückgängig machen. Streichen. Durchstreichen. Auslöschen.

    Der Vorfall ereignete sich am 6. Dezember 2012.

    S.G., der Tischler aus Freienfeld mit dem zerrissenen Herzen, hatte sich in das Grundbuchamt von Klausen begeben, um die Akten über eine Eigentumsübertragung einzusehen.

    Die Beamte legte ihm fünf Aktenblätter vor, auf denen er alles nachlesen konnte: Fünf Seiten mit Vermögensgütern, die er an seine Ehefrau übertragen hatte.

    Und was machte der Mann? Er nahm einen Kugelschreiber und malte ein großes X auf die fünf Grundbuchsblätter.

    Für die Staatsanwaltschaft ein Fall von Sachbeschädigung, die S.G. nun 15 Tage Haft einbringt.

    Die Strafe wurde auf der Verhandlung am Landesgericht von Richterin Carla Scheidle in eine Geldstrafe von 3.750 Euro umgewandelt.

    Der Verurteilte bat um Ratenzahlung zu 30 Einheiten, die ihm auch gewährt wurde.

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