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    Game over

    Die Landesregierung gewährt dem Sanitätsbetrieb einen Beitrag in Höhe von 180.000 Euro für den Kampf gegen die Spielsucht.

    Für den Start des diesjährigen Präventions- und Rehabilitationsprogramms des Netzwerkes Spielsucht hat die Landesregierung am Dienstag dem Südtiroler Sanitätsbetrieb einen Beitrag von 180.000 Euro zur Verfügung gestellt.

    Die Schwerpunkte des von den Fachdiensten im Suchtbereich erarbeiteten Programms für das Jahr 2015 liegen auf verschiedenen Präventions-, Beratungs- und Therapiemaßnahmen für von der Spielsucht betroffene Personen.

    „Wir dürfen jedoch auch die Unterstützung von Familienangehörigen nicht außer Acht lassen, da diese oft einer starken Belastung ausgesetzt sind“, erklärt Landesrätin Martha Stocker.

    In Zusammenarbeit mit den Diensten für Abhängigkeitserkrankungen, dem Therapiezentrum Bad Bachgart sowie der Stiftung Forum Prävention informiert der Südtiroler Sanitätsbetrieb mit verschiedenen Initiativen über die Folgen der Spielsucht. Nicht zuletzt soll die Forschungs- und Netzwerkarbeit gefördert und ausgebaut werden. „Seit 2013 werden im Landeshaushalt jährlich 1,5 Prozent der rücküberwiesenen Steuereinnahmen aus dem Glücksspiel für die Durchführung von Initiativen zur Bekämpfung der Spielsucht zur Verfügung gestellt“, so Stocker.

     

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    Kommentare (3)

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    • Ein zahlender Bürger

      Es wäre besser gewesen man hätte verhindert dass Spielsalons wie Pilze aus dem Boden schiessen (die Provinz hat gut und gerne Lizenzen dort gegben wo sie Gemeinden verweigert haben).

    • Mike

      12 Mio. Euro durch Spielbetriebe einnehmen und schweigen.
      180.000 € für Prävention ausgeben und an die große Glocke hängen, so was nenn ich Doppelmoral !

    • Katamaran

      wie wär es wenn man Trafiken und Bars gleich behandelt.
      Es geht nicht an das Bars zur Entfernung von Slot-Maschinen „gedrängt“ werden und die Trafik die 25 mt weiter weg ist, nicht!

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