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„Positives Ergebnis“

Im Jahr 2014 lag die Arbeitslosigkeit unverändert bei 4,4 Prozent. Landesrätin Martha Stocker sieht darin ein positives Zeichen.

TAGESZEITUNG Online: Frau Landesrätin, die ASTAT Zahlen für das Jahr 2014 zeigen, dass die Anzahl der Erwerbstätigen um 600 Personen gestiegen ist. Ein positives Zeichen?

Martha Stocker: Die Zahlen zeigen, dass wir einerseits eine relativ stabile Arbeitslosenzahl haben, andererseits im vergangenen Jahr mehr Arbeitsplätze schaffen konnten. Dies ist sicher ein positives Ergebnis, wobei wir weiterhin den Fokus auf diejenigen richten müssen, die keine Arbeit haben.

Bei der Arbeitslosenquote hat eine Verlagerung stattgefunden: Im Vergleich zum Vorjahr ist die Quote bei den Frauen gesunken aber bei Männern gestiegen. Warum?

Dafür muss man sich die Bereiche ansehen, wo es positive Veränderungen gab. Zugenommen hat die Erwerbstätigkeit beispielsweise im sozial-sanitären Bereich, in der Landwirtschaft und im Tourismus. Dies sind Bereiche, wo viele Frauen beschäftigt sind.

40 Prozent aller Personen über 15 Jahren sind Nichterwerbspersonen, also nicht erwerbstätig und nicht auf Arbeitssuche…

Im Rahmen dieser 172.600 Personen werden sicher auch Studenten, Personen in Ausbildung und Rentner erfasst. Die Zahl der Personen, die weder arbeiten, noch studieren oder auf der Suche nach etwas sind, beläuft sich in Südtirol auf einen vernachlässigbaren Prozentsatz. Man muss es sich auch leisten können, nichts zu tun.

Foto(s): © 123RF.com und/oder/mit © Archiv Die Neue Südtiroler Tageszeitung GmbH (sofern kein Hinweis vorhanden)
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