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    Andergassen in Pension

    Bildschirmfoto 2015-03-03 um 15.47.10Neben Engelbert Schaller verlässt noch ein zweites Urgestein die Landesverwaltung: Günther Andergassen geht nach 42 Jahren in Rente.

    Nach 42 Jahren im Landesdienst ist Günther Andergassen, Direktor der Landesabteilung Bildungsförderung, Universität und Forschung, vergangene Woche von Landeshauptmann Arno Kompatscher, Landesrat Philipp Achammer und seinen engsten Mitarbeitern verabschiedet worden.

    Die Aufgaben des Abteilungsdirektors wird vorerst Rolanda Tschugguel übernehmen.

    Nach 42,4 Jahren im Landesdienst ist Günther Andergassen, Direktor der Bildungsförderung, Universität und Forschung mit 1. März in den Ruhestand getreten. Landesrat Philipp Achammer hat vergangene Woche den scheidenden Abteilungsdirektor bei einer kleinen Feier im Kreise seiner engsten Mitarbeiter verabschiedet. Andergassen habe stets den Menschen in den Mittelpunkt gestellt, unterstrich Landesrat Achammer. „Seine profunde Kenntnis der Landesverwaltung, seine Weitsicht und vor allem das Erkennen und Aufzeigen der oft komplexen Zusammenhänge zwischen politischer Tätigkeit und Verwaltungsprozeduren haben mich gerade während meines ersten Jahres als Landesrat begleitet, wofür ich Abteilungsdirektor Günther Andergassen dankbar bin“, erklärte Landesrat Philipp Achammer.

    Überraschungsgast bei der Verabschiedung von Abteilungsdirektor Andergassen war kein Geringerer als Landeshauptmann Arno Kompatscher. Der Landeshauptmann ließ es sich nicht nehmen, Direktor Günther Andergassen persönlich seine Wertschätzung auszudrücken und das Beste für den wohlverdienten Ruhestand zu wünschen. Ressortdirektorin Vera Nicolussi-Leck schloss sich den Wünschen an, ebenso Rolanda Tschugguel, bisher Direktorin des Amtes für Ausbildungs- und Berufsberatung, die die Aufgaben des Abteilungsdirektors vorerst übernehmen wird.

    Der 66-Jährige in Kaltern wohnhafte Andergassen begann seinen Dienst in der Landesverwaltung 1972 als Heimleiter und Deutschlehrer in der Landwirtschaftsschule Fürstenburg. Fünf Jahre darauf, für einen Zeitraum von zehn Jahren, war Andergassen persönlicher Referent von Landesrat Otto Saurer bis er 1995 die Direktion der Abteilung deutsche und ladinische Berufsbildung und das Amt des Direktors im Ressort „Gesundheitswesen, Sozialwesen und Personal“ übernahm, das er bis 2003 innehatte. Im Anschluss darauf wechselte er als Direktor in das Ressort für die deutsche und ladinische Berufsbildung, Bildungsförderung, Universität und Forschung. Seit 2008 ist Günther Andergassen Direktor der Abteilung Bildungsförderung, Universität und Forschung.

    Der Landesrat für Kultur, Bildung und Integration, Philipp Achammer, würdigte bei der Abschiedsfeier insgesamt das Wirken des Abteilungsdirektors, das seinen Niederschlag nicht nur innerhalb des Landes fand. Erst im Juni vergangenen Jahres wurde Günther Andergassen von der Universität Innsbruck ausgezeichnet. Für seinen Einsatz zur Einrichtung des Südtiroler Wissenschaftsfonds, für die Vernetzungsarbeit zwischen österreichischen und italienischen Forschungs-Förderungseinrichtungen wurde Andergassen zum Ehrenbürger der Universität ernannt.

     

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