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    Französischer Triumph

    Französischer Triumph

    Bei der Marmotta Trophy dominieren die Franzosen William Bon Mardion und Laetitia Roux. Bei den Junioren erobern Davide Magnini und Alba De Silvestro jeweils Gold. In der Kategorie Espoir erklimmen Nadir Maguet und Axelle Mollaret jeweils das höchste Treppchen des Siegerpodests.

    Beim FISI-Rennen geht der Sieg an Filippo Beccari und Roberta Pedranzini.

    Im Martelltal in der Provinz Bozen wurde nur wenige Kilometer von Meran entfernt das dritte Rennen des Scarpa ISMF Weltcups ausgetragen. Kulisse dieses wichtigen internationalen Wettkampfs war ein klarer, sonniger Tag mit tiefblauem Himmel, aber eisigen Temperaturen auf den Bergen.

    Die Strecke, für die es Weltcuppunkte gab, hatte für die Kategorie Senior einen Höhenunterschied von 1677 m, unterteilt in vier Aufstiegspartien. Die Frauen und die Junioren mussten eine kürzere Strecke mit 1280 m Höhenunterschied bewältigen. Die Juniorinnen hingegen hatten eine Höhendifferenz von 950 m mit zwei Aufstiegspartien. Auf allen Streckenabschnitten waren die Schneeverhältnisse perfekt, und dank dem erst kürzlich gefallenen Neuschnee konnten die Sportler die Abfahrt in voller Sicherheit genießen.

    Auf der längsten Strecke mussten die Konkurrenten zwei Tragepassagen als Aufstiegspartien zurücklegen.

    Um 9 Uhr startete das Rennen der Senioren. Beim ersten kurzen Aufstieg zur Zufallhütte hatte sich die Gruppe, angeführt vom Spanier Kilian Jornet Burgada, schon in die Länge gezogen. Hinter ihm waren William Bon Mardion, Xavier Gachet, Damiano Lenzi und Michele Boscacci. Auf der zweiten Aufstiegspartie zu Fuß führte, bevor die Marteller Hütte erreicht wurde, immer noch Kilian die Gruppe an, erst nach der folgenden Abfahrt übernahm der Franzose William Bon Mardion die Führung des Rennens.

    Bon Mardion beginnt die anderen abzuhängen, beschleunigt das Tempo stetig und baut seinen Vorsprung gegenüber Kilian Jornet Burgada aus. Beim dritten Aufstieg, am Ende der technischen Tragepassage, hatte er fast eine Minute Vorsprung vor Kilian, dem der Franzose Xavier Gachet dicht auf den Fersen folgte. Bei der Abfahrt nahm William Bon Mardion alle Kurven richtig und fuhr mit einer Zeit von 1:44’09’’ über die Ziellinie, gefolgt von Kilian Jornet Burgada, der 1,20’’ Minuten langsamer ist. Xavier Gachet erobert den dritten Platz mit einer Zeit von 1:45’58’’. Die Italiener Michele Boscacci und Damiano Lenzi werden jeweils vierter und fünfter.

    Bei den Frauen wiederholt sich das übliche Spiel mit Laetitia Roux, die schnell einen Vorsprung gegenüber Axelle Mollaret und Emelie Forsberg erringt. Roux hat keine Probleme, ihre Führungsposition zu halten und erreicht nach 1:38’58’’ das Ziel, zweite wird die junge Axelle Mollaret. Die Schwedin Emelie Forsberg vervollständigt das Siegerpodest mit der drittbesten Zeit von 1:42’42’’. Die Schweizerin Jennifer Fiechter wird vierte, den fünften Platz erringt Martina Valmassoi.

    Bei den Junioren gewinnt Davide Magnini Gold vor Swann Juillaguet und Rémi Bonnet, Nicolò Canclini und Valentino Bacca erringen jeweils den vierten und fünften Platz. Bei den Juniorinnen gewinnt Alba De Silvestro mit einer Zeit von 1:21’14’’, auf dem zweiten Platz qualifiziert sich Giulia Compagnoni, dritte wird Lena Bonnel.
    In der Kategorie Espoir gewinnt bei den Frauen die Französin Axelle Mollaret, bei den Männern hingegen profitiert der Italiener Nadir Maguet davon, dass Anton Palzer nicht am Rennen teilnimmt, und sichert sich den ersten Platz.

    Morgen früh um 9 Uhr startet das Sprint Race am Marteller Biathlonzentrum.

    Marmotta Trophy – FISI-Rennen

    Die Organisatoren haben nicht nur dieses Weltcup-Rennen organisiert, sondern ins Programm der klassischen Version der Marmotta Trophy auch das FISI-Rennen aufgenommen, eine in Italien einmalige Gelegenheit, sich mit der internationalen Elite der Skibergsteiger zu messen.

    Bei den Männern eroberte Filippo Beccari mit einer Zeit von 1:58’38’’ den ersten Platz vor Roberto De Simone und Ivo Zulian. Bei den Frauen erreichte Roberta Pedranzini die beste Zeit mit 1:44’04. Auf dem zweiten Platz klassifizierte sich Sylvia Berghammer, dritte wurde Birgit Stuffer.

    In der Kategorie Master gewann Martin Esler mit 2:12’34’’ vor Anton Steiner und Thomas Koller.

    Bei den Junioren eroberten Gabriele Leonardi und Mara Martini jeweils den ersten Platz, Jakob Siedler und Melanie Ploner siegen in der Kategorie Cadetti.

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