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    Der Banken-Flirt

    nicolussi leck brandstätterBeteiligen sich Raiffeisen und Volksbank an der Südtiroler Sparkasse? Die Gespräche laufen – Varianten werden geprüft. Die TAGESZEITUNG hat einen Bankexperten im Hintergrundgespräch gefragt, ob dies eine gute Idee ist.

    von Heinrich Schwarz

    Der Raiffeisenverband und die Südtiroler Volksbank machen kein Geheimnis daraus, dass sie Gespräche mit der Südtiroler Sparkasse führen. Es geht um eine Teilnahme an der anstehenden Kapitalerhöhung der Sparkasse.

    Der Hintergrund:

    Die Sparkasse braucht nach umfangreichen Rückstellungen aufgrund notleidender Kredite und Verlusten von rund 190 Millionen Euro innerhalb zweier Geschäftsjahre dringend frisches Geld. Nachdem die Banca d’Italia in den letzten Monaten umfangreiche Inspektionen in der Sparkasse durchgeführt hat, ist eine Kapitalerhöhung von 230 bis 250 Millionen Euro nötig.

    Das Problem: Der Andrang auf neu ausgegebene Aktien ist nicht sonderlich groß. Um die Bank nicht im Stich zu lassen, hat die Stiftung Sparkasse bereits angekündigt, ihre Mehrheitsbeteiligung von 66 Prozent halten zu wollen. Doch wer soll das restliche Drittel – immerhin rund 80 Millionen Euro – übernehmen?

    Wenn die Sparkasse in einem größeren Ausmaß als bisher auf ausländische oder italienische Investoren – etwa Großbanken – zurückgreift, besteht die Gefahr, dass diese irgendwann die Überhand gewinnen. Das will man vermeiden.

    Nun kommen der Raiffeisenverband und die Südtiroler Volksbank ins Spiel. Sie sollen die Sparkasse unterstützen, das Geldhaus in Südtiroler Hand zu behalten. Sogar Landeshauptmann Arno Kompatscher hat sich eingeklinkt: Ausländische Banken dürften ihren Fuß nicht zu stark in die Tür setzen. Das derzeitige, unabhängige Bankensystem in Südtirol müsse erhalten bleiben. Kompatscher hat Gespräche mit den drei Banken gesucht, um Lösungswege zu finden.

    Heiner Nicolussi-Leck, Obmann des Raiffeisenverbandes, bestätigte gestern: „Ja, es sind Gespräche im Gange. Derzeit werden verschiedene Varianten einer einheimischen Lösung geprüft.“ Noch sei aber keine definitive Entscheidung gefallen.

    Ähnliches erfährt man aus der Volksbank: „Es ist uns ein Anliegen, dass das Südtiroler Bankensystem im Interesse unserer Kunden und Mitglieder stabil bleibt. Deshalb beteiligen wir uns an den Gesprächen und prüfen alle Lösungsvorschläge. Natürlich muss es mit unseren finanziellen Möglichkeiten kompatibel sein.“

    Die TAGESZEITUNG hat einen Südtiroler Bankexperten im Hintergrundgespräch gefragt, wie eine gegenseitige Beteiligung der drei großen lokalen Banken zu bewerten ist. Könnten negative Auswirkungen auf das Bankensystem die Folge sein?

    Der Experte erklärt einleitend: „Jede der drei Banken hat seine Eigenheiten. Für Südtirol war diese Buntheit des Marktes immer ein Gewinn. Der lokalen Wirtschaft hat es in Krisenzeiten geholfen, wenn bestimmte Entscheidungen von verschiedenen Banken mit Sitz in Südtirol getroffen wurden.“

    „Inwieweit es sinnvoll ist, wenn sich Raiffeisen und Volksbank an der Sparkasse beteiligen“, so der erfahrene Bankfachmann, „muss gut geprüft werden. Als Unternehmen hat man die Verantwortung, auch einen Mehrwert zu schaffen.“ Es stelle sich dabei die Frage, ob man die Beteiligung langfristig hält, nach zehn Jahren wieder aussteigt oder die Bank irgendwann sogar kaufen will.

    Der Experte sieht in einer Beteiligung Vorteile und Nachteile. Ein Vorteil: „Muss die Sparkasse eine italienische oder ausländische Großbank mit ins Boot holen, ist es nur eine Frage der Zeit, bis die Sparkasse eingegliedert wird. Siehe Bank von Trient und Bozen. Es wäre für Südtirol schade, wenn eine Bank verloren ginge.“

    Und ein eventueller Nachteil einer Beteiligung von Raiffeisen und Volksbank? „Wenn sie im Laufe der Zeit immer mehr Anteile an der Sparkasse kaufen würden, wäre dies problematisch. Befinden sich weniger Wettbewerber am Markt, ist das für die Kunden nachteilhaft. Und wenn es nur mehr eine oder zwei Bankengruppen gibt, entsteht unweigerlich Platz für Dritte, die von außerhalb kommen“, so der Bankexperte Die Vielfalt sei eine Stärke, die es zu erhalten gelte.

     

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    Kommentare (66)

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    • Hubert

      eine Bankenhochzeit – die wir mit aller Wahrscheinlichkeit nicht verhindern können- und damit wieder einmal irgendeine Monopolstellung der von vornherein schon zu starken Banken anzustreben, das ist schon ziemlich provokant.
      Banken, die trotz ihrer Machenschaften nicht in der Lage sind, sich selbst zu helfen, auch noch zu unterstützen, das gleicht schon einem Überfressenen noch Essen hineinzustopfen – ähnlich wie bei den Gänsen wegen der Leber, oder etwa nicht?

    • koifisch

      Ich habe das schon immer so in etwa angenommen. In diesem Bericht bekommt man allerdings die Annahme perfekt zusammengefasst. Es wurde eine super Arbeit geleistet. Danke an den Autor Harald Schumann und an Uwe Damman.
      ……………Aber dass dieses System es so extrem unmenschlich ist macht mir angst. Nicht nur um Griechenland oder Portugal oder Spanien, Italien……sondern um die Menschen. Schamlose Finanzunternehmen und Politiker wie Schäuble oder Merkel. Schande aber auch über die Politiker in den Krisenländer. Schande um den „friedlichen“ Westen. Was sind schon paar tausend Selbstmorde gegenüber dem DAX über 11000 Punkte.( ironie )

      https://www.youtube.com/watch?v=E6aNwBwEm6U

      • michl

        Die Realität die viele nicht bergeifen.
        Ein Börsenmarkler sprich Klartext.

        ttps://www.youtube.com/watch?v=WBw51S9CqNw

      • Andreas

        Genau, da lob ich mir solche Flegel wie Varoufakis 🙂
        Verträge unterschreiben um am nächsten Tag in den Medien irgend einen Blödsinn zu verzapfen.
        Es ist aber erstaunlich wie ruhig der Rest von Europa bleibt, wenn ein Möchtgerncowboy sie so vorführt.
        Schäuble würde ihn am liebsten in der Luft zerreißen und er hätte recht, unabhängig davon, dass ich Schäubles Methoden auch nicht gut finde.

        • Gebi Mai

          Auf den Rücken der Menschen, ganzer Staaten (Griechenland,…) machen Finanzinstitute Geschäfte. Mit den Schulden Griechenlands machen internationale Banken Geschäfte. Die Hilfe kommt nicht den Griechen zu Gute sondern den Inhabern, Aktionären der Finanzinstitute. Aber das dürfen Schäble, Merkel, Junker, Draghi der aus einer solchen Bank kommt, nicht lauthals verkünden.
          Die Menschen sollen glauben sie selbst seien an der Verschuldung schuld. In Wirklichkeit sind es ein paar wenige Geschäftemacher.

          • Andreas

            Etwas komplexer als von Dir dargestellt ist es aber schon.
            Natürlich haben die Griechen die Schulden selbst gemacht und sie leben über ihren Verhältnissen.
            Der Einzelne kann nichts dafür, aber ihre Regierung, welche aus dem Volke kommt und von ihnen gewählt wurde.
            Bei Italien ist es nicht anders.

            Immer bei den anderen die Schuld zu suchen liegt anscheinend in den Genen mancher Südländer und anscheinend auch bei Dir.

            Hab vor kurzem ein Interview eines reicher Grieche, welcher in der Schweiz lebt, gesehen. Er meinte, wenn man den Griechen alle Schulden erlassen würde, wären sie in einem Jahr wieder in derselben Situation.

            • Gebi Mai

              Das kann leicht ausprobiert werden, denn die Gelder befinden sich konzentriert bei einigen Tausend. Das ist doch ein Kinderspiel für eine Behörde dies zu überprüfen.
              Aber warum haben die „genauen“, strengen Länder bei der Währungsunion nicht hingesehen? War das Risiko mit den südlichen Ländern leicht zu kalkulieren oder wollten es die Politiker entgegen jeder Vernunft aus Eitelkeit zu Lasten der Bevölkerung eingehen?

            • hans

              ich versteh euer Argumente nicht ,wenn eine Bank mehr Geld aus gibt ,wie ihr Deckungswert ist ,so machen diese Fehler und sollen dafür gerade stehen . Banken sind Dienstleister und können nicht Wohlfahrtsgeschenke machen . Gleich wie Italien ,alles waren faule Kredite die nie mehr zurückbezahlt werden.. Sparkasse will weiter wursteln ,keine Großbank ,da würde einige Sonderkredite (für gewisse Herrn) nicht mehr genehmigt ,Ordnung herrscht und gewisse Herrn würden nicht ein Vermögen auf kosten anderer verdienen .usw.

            • Andreas

              @hans
              Es waren wohl eher falsche Beteiligungen und faule Kredite, welche die Sparkasse in diese Schieflage gebracht haben.
              Wie die Sparkasse weiterwurstelt liegt wohl hauptsächlich in der Hand der Besitzer, also Aktionär. Ich versteh nicht ganz warum sich hier manche so aufregen, wenn sie nicht mal betroffen sind.

            • Gebi Mai

              Beteiligungen müssen vor Kauf sorgfältig und nicht einfältig bewertet werden. Auch Kredite sind sorgfältig zu bewerten.
              Faule Kredite werden von Bankangestellten verschuldet, da ist die Natur nicht schuld.

        • George

          Andreas hat es immer noch nicht begriffen, dass es auch jene wie Varoufakis braucht, die einmal diejenigen, die vorne dran sind, auch ordentlich in die Pfanne haut bzw. vorführt. Sonst werden diese selbst nie auf ihre eigene Rolle aufmerksam, die sie mehr schlecht als recht erfüllen und dabei das System immer stärker zum Kollaps hinführen als zu einer Stärkung.

          • Andreas

            Du hast offensichtlich keine Ahnung vom flegelhaften Auftreten des Cowboys, also bitte informiere Dich zuerst.
            Seine Spieletheorie kann er sich in die Harre oder sonst wohin schmieren, diese wird vielleicht bei pubertierenden Eindruck schinden, doch in seiner Verhandlungsposition ist sie unangebracht.

            • Gebi Mai

              Beim Staatsbankrott schauen andere Länder durch die Finger. Sofern die Zahlen stimmen, zum Beispiel Italien als Gläubiger mit 40 Mrd., Deutschland etwa 70-80 Mrd. usw. Also hat der sympathische „Cowboy“ einiges an Pulver das andere Länder nicht verschießen wollen.

            • Andreas

              🙂 Du bist mir aber ein Lustiger.
              Die Schulden wurden in den letzten Jahren von den Banken auf den Steuerzahler verschoben, so sind sie von den Staaten ohne größere Probleme tragbar, Bank geht fast keine flöten, was ein Problem gewesen wäre. Nimmst Du ernsthaft an, dass sich die Gläubigerstaaten recht groß von ihm beeindrucken lassen?
              Die Gelder habe sie schon lange abgeschrieben, so dumm sind die Regierungen dann auch wieder nicht.

              Griechenland hat sozusagen schon einen Schuldenschnitt, da die Schulden erst in einigen Jahren fällig werden, nur will dies keiner offen sagen, da dies den Staatsbürgern schwer zu vermitteln ist, siehe Bildkampagne.

              Anfangs fand ich auch cool, was der Cowboy aufgeführt hat, nur hat er es sich mit seinem unseriösen, tölpel- und flegelhaften Auftreten mit allen vertan.

            • Gebi Mai

              Aufgeschoben ist nicht aufgehoben. Also warum nicht gleich einen Erlass und die Griechen sollen bei Null beginnen.
              Warum dieses Theater um die die paar Milliarden? Da machen sich die EU Staaten eher unterwürfig, lächerlich und wenig vertrauenswürdig bei diesem Zickenspiel für die Finanzmärkte.

            • Andreas

              Ein weicheres Vorgehen würde andere Staaten, und da sehe ich Italien als Paradebeispiel, dazu animieren ihre Sparprogramme abzubrechen und auf einen Schuldenschnitt zu beharren, was man ihnen nicht mal verübeln könnte und es auch nicht vermittelbar wäre, warum Griechenland schon und andere nicht.

              Offenbar hast Du aber noch nicht ganz verstanden, dass nicht böse Investoren die Gläubiger sind, sondern primär Versicherungen und Pensionsfonds, welche unser aller Geld bzw. das Geld des kleinen Mannes, verwalten.

              Wenn z.B. ein Privatinvestor wie die Allianz Gelder abschreiben muss, bekommen ich auch weniger für meine Lebensversicherung.

            • Gebi Mai

              Je mehr Zeit vergeht umso schmerzvoller werden die Verluste. Rechnerisch führt kein Weg beim Schuldenschnitt von anderen Ländern vorbei. Italien kann die Schulden mit der jährlichen Neuverschuldung auch nicht dauernd bedienen.
              Das marktwirtschaftliche Gesetz, bei Zahlungsunfähigkeit von Banken wurde vor etwa 5 Jahren nicht angewendet. Das heißt, für Banken gelten die andere Spielregeln als für deren Kunden. Damit wurde einer Finanzbranche „Narrenfreiheit“ erlaubt und das Zocken auf Kosten der Steuerzahler von den Politikern begünstigt.

            • walter

              Frandreas laß dir deine Sparkasse Aktien in Papierform aushändigen dann kannst du dir wenigstens noch den Hintern damit abwischen!!! 🙂
              zu mehr taugen die nicht mehr!!! 🙂

            • George

              @Andreas
              Könnte es sein, dass sich dieser „Cowboy“ bei Andreas das flegehafte Auftreten und Benehmen abgeschaut hat? Andreas weiß manchmal anscheinend nicht, wie tölpelhaft er selber klingt in seinem pubertierenden Sprechen bzw. Schreiben.

      • Gebi Mai

        Viel Zeit ist nicht vergangen als alle geschlossen vor, hinter, hinter, über,…., Schedl „unisono“ von leichten Verlusten gesprochen haben und alles eitel Wonne verkündeten.
        Ich kann es nicht oft genug wiederholen, die Stiftung Sp. ist Haupteigentümer der S. Sparkasse und als Präsident der Stiftung muss Brandstätter von den „faulen“ (wahrscheinlich „Betrügereien“) Geschäften gewusst haben.

      • Batman

        @koifisch
        Was wir brauchen ist ein anderes System. Die „Plünderung“ hat mit dem neuen Finanzabkommen (800 Millionen), bei uns ja auch schon angefangen. Aber es gibt einen Ausweg:

        http://humaneconomy.it/deutsch/wer-sind-wir/

    • Gregory

      Unsere im Land sind auch nicht besser als die übrigen in Italien und in Europa. Sich selbst bereichern auf Kosten der einfachen Arbeiter und Sparer, wann es gut geht. Und dann, wann es schlecht geht, noch stärker das einfache Volk belasten und für sich selbst immer schön aus dem Topf voll herausschöpfen, auch wenn sie schon nahe vor dem Abgrund stehen. Aber selber wollen diese Manager und „Führer“ aus ihrem Supergehalt und aus ihrem Reichtum nichts dazu beitragen, dass sich das System stabilisiert. Die Politimanager schrecken immer noch zurück eine Reichensteuer einzuführen oder Großeigentümer einmal über die Klinge springen zu lassen, weil es sie selbst dann am meisten betreffen würde.

    • Einereiner

      Wenn eine Bank so viel Blödsinn macht wie die Sparkasse, dann sollen deren Eigentümer büsen. In Deutschland wurde deswegen die Hypo Real Estate verstaatlicht! Meine Raika soll sich unterstehen sich an dieser Pleitebank Sparkasse zu beteiligen.
      Und warum soll sich keine Bank aus dem Ausland beteiligen dürfen? Unsere Volksbanken übernehmen ja auch Banken in Venedig!
      Investoren vom Ausland zu holen täte Südtirol sehr sehr gut. Es würde ein Sumpf ausgehoben und wir kämen auf europäisches Niveau.

      • Andreas

        Du bist Besitzer der Raina oder hat es einen anderen Grund, dass Du von Deiner Raina schreibst?
        Die Eigentümer der Sparkasse, sprich deren Aktionäre, zu welchen ich auch gehöre, zahlen dafür, was soll also der Schwachsinn von büsen? Bist Du ein Pfarrer, welcher sagt wie man Buse tut?

        Und Dein Vergleich von Hypo Real Estate und Sparkasse ist an den Haaren herbeigezogen. Wenn nimm die Commerzbank, diese wäre ähnlicher.

        Nebenbei, warum so aufgeregt, Du hast kein Geld verloren und kannst ja wechseln, sollte die Raika sich beteiligen.
        Wenn z.B. die Raika pleite gehen würde, wäre mir dies recht egal, bin ja nicht deren Kunde.

    • Gebi Mai

      In den letzten Jahren haben die “Cowboys” der Südtiroler Sparkasse (einer kleinen Bank) mindestens eine halbe Milliarde Euros verschossen.
      Obwohl viele Hundert Millionen Steuerzahlerinnen in Europa, viele Tausend Milliarden Euro allein für die Bankenrettungen aufbringen mussten.
      Die Frage ist berechtigt: Warum eiern Schäuble, Merkel, … über Griechenland herum? Das finanzielle Problem Griechenlands ist im Vergleich zu den Beträgen (Tausende Milliarden) der Bankenrettungen ein Taschengeld.

    • Einereiner

      @Gebi
      ganz einfach, Griechenland gehört nicht Deutschland und würde bis ins Jahr 5362 Geld brauchen. Die Banken verstaatlicht man einmal, saniert sie und verkauft sie wieder und die Sache ist erledigt.

    • Brixner

      Wenn man so sieht welche Typen in der Kreditabteilung in Brixen sitzen dann wunderts mich ehrlich gesagt nicht dass es de Sparkasse so schlecht geht!Rumlaufen wie der oberste Direktor aber leider null Ahnung von allem!!!!da wäre dringende Notwendigeit auszumisten!Denn ich glaube nicht dass man mit dem Abschluss der dritten Mittelschule über Kredite von hunderttausenden von Euro Entscheidungsfähig ist!!!!!

    • svp - 70 jahre käse

      Grundsätzlich können Unternehmen, Gesellschaften… bankrott gehen, Konkurs anmelden, …
      Warum es bei den Banken vor 5 Jahren in Europa vielfach nicht gemacht wurde ist mir in einer Marktwirtschaft ein Rätsel.

      Wenn die Südt. Sparkasse AG, schlecht gewirtschaftet hat z.B. in Oberitalien, dann ist das ein Verschulden der Geschäftsführung und des Verwaltungsrates.
      Dass ausländische Banken sich größere Teile an der Sparkasse kaufen können, ist nahe liegend. Das haben Brandstätter und seine Kollegen in der Bank so zugelassen.
      Die Führung und Posten würden, dann nicht mehr automatisch an Damen und Herrn der svp wie es Brandstätter sind, weiter vererbt.

    • Batman

      “Es ist gut, dass die Menschen des Landes das Bankensystem und das Geldsystem nicht verstehen, wenn sie dies täten, so glaube ich gäbe es eine Revolution vor morgen früh.“ 

      Würden die Schreiber hier obiges Zitat ernst nehmen, wären sie auf der Straße und würden gegen die Banken und Politiker demonstrieren.

    • Gebi Mai

      Gab und gibt es nicht ständige Absprachen bei der Gestaltung und Festsetzung von Zinssätzen zwischen den Banken? Das laut Kartellgesetz kriminell ist.

    • Karin B.

      Gibt es eine Gesamtsumme die bis jetzt bei der Südtiroler Sparkasse „verzockt“ wurden.
      Wie viel? 500 millionen oder 800 Millionen?

    • Franz

      Die Verluste die die Südtiroler – Sparkasse geschrieben hat sollten die bezahlten die dafür Verantwortlich sind, mit ihren persönlichen Eigentum.
      Hoffentlich macht man es nicht so wie bei der MPS –Bank wo der Steuerzahler mit den IMU – Steuergeld 4 Milliarden € ( Monti-Letta Regierung ) den verursachten Verluste, durch Korruption bzw. Fehlspekulation , bei der MPS-Bank abgedeckt hat.
      Zum Thema Griechenland
      Würde von Finanzminister Varoufakis “ nich einmal einen Gebrauchtwagen abkaufen“.
      Drohungen wie die von Varoufakis den Colwn, gehen vollkommen ins Leere der Dax nimmt es gelassen.
      Varoufakis greift Schäuble in „Charlie-Hebdo“-Interview an
      „Macht euch auf das Schlimmste gefasst“ – Griechenlands Finanzminister warnt, progressive Regierungen wie die seine „zur Strecke zu bringen“.
      Athen droht Brüssel mit einer Schwemme illegaler Migranten
      Der stellvertretende griechische Innenminister, Giannis Panousis, droht Europa nach FOCUS-Informationen mit einer Flüchtlingswelle. Nach Schätzungen haben angeblich 1,5 Millionen illegale Einwanderer in Griechenland Zuflucht gesucht.
      Giannis Panousis will sie möglichst schnell in andere europäische Staaten verweisen – oder aber mehr Geld aus Brüssel. Seine Drohung im FOCUS: „Ansonsten werden wir 300 000 Immigranten Reisepapiere ausstellen und damit Europa überfluten.“

      Zwar war eine große Mehrheit der Abgeordneten für die Verlängerung des Hilfsprogramms. Aber es gab auch drastische Gegenstimmen – so wie die von CDU-Politiker Wilsch, der kein Vertrauen in die neue griechische Regierung hat und sagte, er würde etwa Finanzminister Varoufakis „keinen Gebrauchtwagen abkaufen

    • Spaltpilz

      Bei den Verhältnissen in Südtirol, erlauben wir es uns über Griechenland zu lästern!

    • pauli

      meiner Meinung noch sollen do miessen amol die Verantwortung übernemhen sie wern woll miet bikemm hoben das abwärts geht nett itz in unwissenden spielen Sem brauchts koan Verwaltungsrat ,weil wens obans zu kriegen war wissatn sies schun als erste

    • Karin B.

      Verhält sich die Sparkasse noch legal? Oder bewegt sie sich außerhalb der Legalität? Absprachen mit anderen Banken über Zinssätze sind illegal.

    • Karin B.

      Wie würden die Medien reagieren, wäre für das Banken Desaster, (mit bald Milliardenverlusten) der Sparkasse, nicht Brandstätter und sein svp Umfeld verantwortlich, sondern eine andere Person die womöglich nicht svp Parteimitglied wäre oder gar einer Oppositionspartei nahe stehen würde??

    • Expansion

      Die Hypo-Tyrol-Bank hat mit dem Italien-Geschäft bereits kräftig „verdient“, die Südtiroler Sparkasse lässt sich die Expansion in den umliegenden Regionen auch einiges kosten und die Volksbank investierst ebenso fleißig außerhalb der Provinz. Euregio hat seinen Preis und der ist zu bezahlen.

      • Karin B.

        Euregio ist eine Chimäre mit der versucht wird, den Südtiroler Wählern eine Art Beruhigungspille zu verabreichen. Die Pille „Vollautonomie“ wirkt nicht mehr.
        Die „Preise“ die Südtiroler für Misswirtschaft von svp Funktionären und svp Regenten bezahlen müssen haben sämtliche Schadensschwellen in Milliardenhöhe überschritten.

    • Oberwind

      Spätestens jetzt haben wir es schwarz auf weiß, dass ein Herr Brandstätter die Suppe auch nur mit Wasser kocht.

    • Karin B.

      Brandstätter kann den Müll und Mist den er mit verursacht hatte nicht richtig zudecken. Der Gestank verbreitet sich im ganzen Land über die Grenzen hinweg.

    • Gebi Mai

      Es gibt keine effiziente Bankenaufsicht. Die Banken und Schattenbanken mit machen Politik und lassen sich mit Steuergeld finanzieren.

    • Oberwind

      Die kleinen Sparer sollten ihr Geld noch schnell abheben, und dann an die Wand mit dem Karren.

    • peter

      nochmals, dieser SVP Rechtsanwalt hat überhaupt keine Ahnung vom internationalen Bankwesen,dieser soll gerade stehen für die Misswirtschaft der SK,neben seinen Busenfreunden,den Metzger aus Innichen usw. Liebe Leute,ein guter Rat, zeichnet keiner Aktien bei der Sk,das ist verlorenes Kapital.Ein kurzer Rat,fast alle Dax-Werte zahlen eine Dividende zwischen 4 -6% zusätzlich den Aktienaufschlag,lasst mal sein, das Kalb ist bereits tot… die Kuh wird es in Kürze sein….. Auch ich bin ein kleiner Aktionär dieser ehrenwerten Bank, bis heute weiss keiner wie die Kapitalerhöhung ausschaut. Nochmals zeichnet keine Aktien… außer Ihr wollt die paar Euro auch noch draufzahlen.Der Rechtsanwalt mit Zimmerblick ( spricht nicht mal die italienische Sprache perfekt…. alle hochachtung für Rispoli)

    • Karin B.

      Wie hoch sind die „Entschädigungen“ des Präsidenten und des Verwaltungsrates in der Stiftung Sparkasse und in der Südtiroler Sparkasse AG? Waren und sind die „Entschädigungen“ nicht hoch genug, um eine sorgfältige Kontrollfunktion ausüben zu können?
      Herr Brandstätter, wann geben Sie klar und deutlich Erklärungen über die Situation, den Zustand der Aktiva und Passiva, der fehlenden Liquidität, ecc. der Bank ab?

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